Bundestags-Kandidatur: Stadt-CSU lässt ihren Delegierten freie Hand

Zum ersten Mal schickt der CSU-Kreisverband Regensburg-Stadt mit Dr. Astrid Freudenstein eine  Kandidatin ins Rennen um die Direktkandidatur für den Deutschen Bundestag. „Ich bin dankbar für die Rückendeckung meines Kreisverbandes und weiß, dass das für uns alle eine große Chance ist“, so Freudenstein. Sie erfahre in diesen Wochen aus Stadt und Landkreis gleichermaßen viel Zuspruch.

Die Wahl des Direktkandidaten für den Bundestag verläuft bei der CSU in einem mehrstufigen Verfahren: Am Montag, den 11. Juli, werden die 102 Delegierten, die in den vergangenen Wochen in den 17 Ortsverbänden der Stadt gewählt wurden, die 56 Wahlfrauen und Wahlmänner für die entscheidende Nominierungsversammlung im Bundeswahlkreis Regensburg bestimmen. Damit die ganze Breite der Partei repräsentiert ist und weil es sich hier um ein öffentliches Mandat handelt, hat der Kreisvorstand in seiner letzten Sitzung einstimmig einen Vorschlag erarbeitet: Demnach werden alle Stadträte, der gesamte gewählte Kreisvorstand sowie alle Ortsvorsitzenden als Wahlmänner und Wahlfrauen vorgeschlagen. Auch Oberbürgermeister a.D. Hans Schaidinger und Bürgermeister a.D. Gerhard Weber sollen bei der Direktkandidatur mitbestimmen. Der Vorschlag des Kreisvorstands sieht außerdem vor, dass ein Drittel der 56 Wahlleute der Stadt-CSU Frauen sind.

Auf eine Nominierung auf Stadt-Ebene verzichtet die Stadt-CSU bei ihrer Versammlung am 11. Juli ausdrücklich. „Unsere Delegierten sollen vollkommen frei und ohne Druck aus den eigenen Reihen  wählen können. Wir wollen keine Vorgaben und Festlegungen in unserem Kreisverband. Die Delegierten sollen ganz nach eigener Überzeugung unter den drei Bewerbern den oder die Beste für die Direktkandidatur bestimmen. Dafür ist die gemeinsame Nominierungsversammlung mit den Wahlfrauen und Wahlmännern aus der Landkreis-CSU der richtige Ort“, so der Kreisvorsitzende Dr. Franz Rieger, MdL.

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