Fotoausstellung „Breaking the Isolation“

Einladung zu der Eröffnungsveranstaltung der Fotoausstellung „Breaking the Isolation“ an der Universität Regensburg am 11. Dezember 2012 um 16:00 Uhr. Der Ort der Ausstellung ist das Zentrale Hörsaalgebäude in der Universität Regensburg, auf der Höhe des Hörsaales 3. Die Ausstellung trägt den Namen „Breaking the Isolation“ und dokumentiert den Protest der Flüchtlinge gegen die menschenunwürdige Flüchtlingspolitik dieses Landes. Nach dem Selbstmord des Flüchtlings Mohammad Rahsepar im Januar 2012 protestierten seit dem 19. März Flüchtlinge in Würzburg und traten in den Hungerstreik. Mit einem Protestcamp in der Innenstadt wurde versucht, die Öffentlichkeit über die Lebensbedingungen von Asylbewerber/innen zu informieren und Unterstützung für ihre Forderungen zu erhalten. Nach und nach organisierten Flüchtlinge in mehreren Städten Protestcamps, auch in Regensburg wurde am 11. Juli 2012 ein Camp aufgebaut. Dort lebten Flüchtlinge etwa zwei Monate am Neupfarrplatz, es fanden Demonstrationen statt, Vorträge wurden organisiert und eine intensive Zusammenarbeit mit lokalen Unterstützer/innen aufgebaut. Am 8. September schließlich startete mit einer Demonstration in Würzburg der „Refugee Protest March“, bei dem Flüchtlinge und Unterstützer/innen knapp einen Monat lang 600 Kilometer zu Fuß nach Berlin marschierten. Seit dem 6. Oktober demonstrieren die Flüchtlinge am Oranienplatz und parallel dazu vor dem Brandenburger Tor. Die Ausstellung wird Fotos zeigen, die einen Einblick in das ehemalige Regensburger Protest-Camp am Neupfarrplatz geben, und einen Eindruck des Protestmarsches von Würzburg nach Berlin sowie der Protestarbeit in Berlin ermöglichen. Das Ziel dieser Fotoausstellung ist, möglichst viele Menschen über den Protest der Flüchtlinge zu informieren. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn Sie an der Eröffnungsveranstaltung teilnehmen würden. Dort werden Frau Prof. Dr. Elif Özmen (Professur für Praktische Philosophie: Werteentwicklung und zivilgesellschaftliches Engagement), eine der Fotografinnen, eine Vertreterin der BürgerInneninitiative Asyl in Regensburg und ein Flüchtling, der auch am Regensburger Protestcamp beteiligt war, sprechen. Daneben wird es eine musikalische Umrahmung geben,.

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