SOZIALES SCHAUFENSTER

Genugtuung über “Nein” zur Westtrasse

PM der Freien Wähler Regensburg

Mit Genugtuung aber ohne Überraschung hat der Vorstand der Freien Wähler in seiner Sitzung vom 16.11.2015 das “Nein” des Welterbe-Steuerungskomitees zur Westtrasse zur Kenntnis genommen.

Seit vielen Jahren, so Ludwig Artinger, der Vorsitzende der Freien Wähler Regensburg, spätestens aber seit der ablehnenden Haltung von ICOMOS in seiner Stellungnahme vom Mai 2013 war klar, dass diese Form der Donauquerung nicht das Plazet der UNESCO finden würde.

Gott sei Dank ist damit auch die Hoffnung geplatzt, mit einem Wechsel an der Spitze des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege von Greipl zu Pfeil würde auch ein Wechsel in der Haltung zur Westtrasse einhergehen.
Schließlich, so Vorstandsmitglied Kerstin Radler, haben sich dadurch die Argumente in der Sache nicht geändert!

Der Vorstand der Freien Wähler erteilte auch allen Überlegungen eine Absage, im Zusammenhang mit der bis 2022 geplanten Ertüchtigung des Grieser Stegs gleichsam durch die Hintertür eine “Osttrasse light” zu etablieren, weil auch diese Lösung, so die feste Überzeugung des Vorstandes der Freien Wähler, auf breiten Widerstand in der Bürgerschaft stoßen würde.

Es ist deshalb an der Zeit, die von den Freien Wählern favorisierte Tunnellösung als weitere Form der Donauquerung für den ÖPNV wieder mehr in den Fokus der öffentlichen Diskussion zu rücken.

Nur dieser Vorschlag würde nach Einschätzung von Vorstandsmitglied Günther Riepl Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern finden.

Zunächst aber, so Ludwig Artinger in seiner abschließenden Stellungnahme, sollte geprüft werden, ob und wenn ja in welchem Umfang der ÖPNV wegen der fehlenden Donauquerung Verluste einfährt und ob und wenn ja, inwieweit diese durch sonstige, wirtschaftlich vertretbare Maßnahmen, wie etwa von den Donauanliegern vorgeschlagen, kompensiert werden können.

Erst dann kann nach Meinung des Vorstandes der Freien Wähler abschließend und auch verantwortlich die Frage beantwortet werden, ob wir überhaupt eine weitere Donauquerung für den ÖPNV brauchen und wenn ja, welcher Weg hierbei beschritten werden soll.

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