Hochwasserschutz muss Priorität haben

Aufgrund der aktuellen Flutereignisse in Süddeutschland hat sich die Grüne Stadtratsfraktion in ihrer letzten Sitzung mit der Frage beschäftigt, welche Lehren daraus für Regensburg zu ziehen sind. Das einstimmige Fazit lautet:

Der Klima- und Hochwasserschutz muss weiterhin ganz oben auf der Agenda stehen. Dazu gehört, dass in Regensburg die letzten vorhandenen Retentionsflächen als Flussraum erhalten werden müssen und nicht aufgeschüttet und zugebaut werden dürfen – wie es womöglich die Bayernhafen-Gruppe z. B. an der Äußeren Wiener Straße im Rahmen einer Hafenentwicklung plant.

Erst kürzlich haben sich Bürgermeister Huber, der Umweltausschussvorsitzende im Landtag Dr. Christian Magerl und Stadtrat und MdL Jürgen Mistol bei einem Ortstermin mit dem Geschäftsführer der Bayernhafen Gruppe Joachim Zimmermann gegen eine gewerbliche Nutzung dieser Überschwemmungsflächen ausgesprochen. Die Leidtragenden wären im Falle eines örtlichen Hochwassers die Bürgerschaft von Regensburg und die an der Donau unterliegenden Landkreisgemeinden. „Das wollen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mittel verhindern“, so Fraktionsvorsitzende Margit Kunc.

 

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