HS.R-Professorin ist Landessprecherin der Frauenbeauftragten

Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard von der Hochschule Regensburg (HS.R) vertritt die Interessen aller Frauenbeauftragten an bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften Die neue Landessprecherin der Frauenbeauftragten der Bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) heißt Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard und ist Professorin an der Fakultät Informatik und Mathematik und Frauenbeauftragte der Hochschule Regensburg (HS.R). Sie ist damit gleichzeitig stellvertretende Sprecherin der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten aller Bayerischer Hochschulen. Die Landeskonferenz vertritt die Interessen von Wissenschaftlerinnen, Studentinnen und Frauen des wissenschaftsstützenden Personals auf Landesebene. Sie nimmt durch Stellungnahmen, Empfehlungen und Konzepte Einfluss auf die gleichstellungspolitische Diskussion im Bereich der Hochschulen in Bayern und darüber hinaus. Prof. Dr. Süß-Gebhard will in ihrer Amtszeit (Oktober 2011 – September 2013) die erfolgreichen Programme wie das Mentoring für Studentinnen oder das Lehrauftragsprogramm, das sich an qualifizierte Kandidatinnen für eine Professur an HAW richtet, fortführen. Auch setzt sie sich dafür ein, dass Stipendien für Studentinnen zur Weiterqualifizierung sowie Promotionsstipendien für besonders befähigte Absolventinnen, die eine Professur an einer HAW anstreben, weiterhin angeboten werden. Ein besonderes Anliegen ist für Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard die Erhöhung des Studentinnenanteils, insbesondere in den MINT-Fächern und die Erhöhung des Anteils an Professorinnen. Um ersterem Ziel näher zu kommen, setzt die neue Landessprecherin zum einen auf eine dritte Stufe des Mentoring-Programms, das ein Tandem von Schülerin und Studentin vorsieht. Zum anderen plant sie, Schülerinnen und Studentinnen als auch Kandidatinnen für eine Professur gezielter, zum Beispiel auch über soziale Online-Netzwerke anzusprechen. „Gerade vielen hochqualifizierten Frauen“, sagt Prof. Dr. Süß-Gebhard, „ist nicht bekannt, dass sie lediglich eine Promotion, mindestens fünf Jahre Berufspraxis sowie eine pädagogische Eignung für den Beruf einer Professorin an einer HAW mitbringen müssen“. Das Lehrauftragsprogramm „Rein in die Hörsäle“ erleichtert diesen Einstieg. Derzeit liegt der Anteil an Professorinnen an einer HAW bei knapp 14,5 Prozent. Der Anteil an Studentinnen in den MINT-Fächern liegt bei unter 30 Prozent.

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