Mutterkorn: Multimediale-Lesung mit Leonhard F. Seidl

Leonhard F. Seidl_Mutterkorn_CoverVor zehn Jahren planten Neonazis in München ein Bombenattentat. „Schnell, spannend, glaubhaft“ (Süddeutsche Zeitung), hat Leonhard F. Seidl diese menschenverachtenden Pläne in seinen Debütroman Mutterkorn eingeflochten. Der mehrfach ausgezeichnete Nürnberger Autor beschreibt darin wie Neonazis ein Bombenattentat auf die Grundsteinlegung eines jüdischen Zentrums planen. Und bleibt damit dicht an der Realität. „Schockierend aktuell“, urteilte die Abendzeitung. „Seidl’s Mutterkorn wäre auch ohne die Morde der NSU-Terroristen ein lesenswerter Roman mit fränkischem Lokalkolorit, Bezug zu Zeitgeschichte, Tempo und Spannung.“ Wer mit einer konventionellen Wasserglaslesung rechnet, hat sich geirrt. Der Autor baut historisches Filmmaterial in die Lesung ein und auch die ZuschauerInnen werden Teil der Geschichte. „Leonhard F. Seidls Lesung war ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus. Sie rüttelte aus der Schockstarre auf, in die man angesichts neonazistischer Gewalt schnell fallen kann. Und sie ermunterte, sich zu engagieren…“, schrieb die Fränkische Landeszeitung über Seidls Lesung in Ansbach.

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