Regional statt TTIP und CETA

Margarete Bause, die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag, besuchte am Samstag den Regensburger Wochenmarkt am Kornmarkt. Mit ihrem Landtagskollegen Jürgen Mistol, dem Bezirksvorsitzenden Stefan Schmidt und dem Regensburger Kreisvorsitzenden Stefan Christoph machte sie sich ein Bild vom vielfältigen Angebot des Marktes. Im Gespräch mit ausstellenden Bauern und Gärtnern sowie Bürgern und Passanten verdeutlichte Bause die Bedeutung des Wochenmarktes und der regional geprägten Lebensmittelversorgung.

Die Händler und Verkäufer sind inzwischen sehr zufrieden mit der Verlagerung des Marktes vom Donaumarkt ins Zentrum nahe des Doms. Zahlreiche Kunden bestätigen allwöchentlich durch ihr Einkaufsverhalten den Wunsch nach frischen regionalen und ökologischen Produkten.

Die Grünen betonten die Wichtigkeit der Proteste gegen die geplanten Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA.  „Mit diesem Abkommen wird die Industrialisierung der Landwirtschaft eher beschleunigt, statt bäuerliche Strukturen mit fairen Preisen zu stützen“, so Jürgen Mistol und Stefan Schmidt. 

 

Am 16. Juli werde man deshalb auch in Regensburg Unterschriften für das Volksbegehren gegen CETA sammeln. Durch ein Volksbegehren in Bayern soll die Staatsregierung dem Freihandelsabkommen der EU mit Kanada nicht zustimmen.

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Kommentare (1)

  • hutzelwutzel

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    Wenn man die aktuelle Parteispendenaffäre in Regensburg sieht, dann freut man sich richtig auf „überregional“ und „international“, wie es nur TTIP und CETA bringen können. Nur so geht der Provinzmief weg, und der einfache Bürger hat davon keinen Schaden, sondern mehr Freiheit und Toleranz, weil denen die sich „groß“ fühlen damit noch Größere gegenüber stehen (werden). Konkurrenz belebt das Geschäft, auch in der Politik! ;-)

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