Solidarität mit JMU Würzburg

Presemitteilung des Studentischen SprecherInnenrates der Uni Regensburg Regensburg, 3. Juli 2012 Offener Brief an Uni-Präsidenten: Studentischer Konvent der FAU Würzburg kritisiert Hochschuleitung Am 20. 6. hat die Studierendenvertretung der Universität Würzburg einen offenen Brief an Präsident Forchel veröffentlicht, in dem die Studierenden ihm vorwerfen, im Umgang und in der Kommunikation mit ihnen ein untragbares Verhalten an den Tga zu legen. Sie drohen damit, ihre Arbeit in sämtlichen universitären Gremien einzustellen. Die Studierendenvertreter listen in dem Schreiben eine Reihe von Beispielen auf, die die Zusammenarbeit der Hochschulleitung mit den Studierenden in denkbar schlechtem Licht erscheinen lassen. Demnach werden den Studierendenvertretern für ihre Arbeit notwendige Informationen vorenthalten, Zusagen und Abmachungen nicht eingehalten und Anfragen unbeantwortet gelassen. “Die Erfahrungen aus einem bayernweiten Austausch zwischen Studierendenvertretern und -vertreterinnen zeigen leider, dass solche Zustände an bayerischen Hochschulen mehr Usus als die Ausnahme sind.“, so David Vogelbacher, Sprecher der Landes-ASten-Konferenz Bayern und Mitglied des studentischen Sprecherrats der Universität Regensburg. “Wir haben vor dem Schritt der Kolleginnen und Kollegen in Würzburg großen Respekt und vollstes Verständnis für ihr Anliegen, gerade weil wir einige der beschriebenen Missstände auch von unserer eigenen Universität her kennen.“ Verspätet hat Präsident Forchel als Reaktion auf den offenen Brief das Gespräch mit den Studierenden unter Ausschluss der Öffentlichkeit gesucht, darin aber betont, dass einige der vorgebrachten Punkte so nicht der Realität entsprächen oder auf Missverständnissen beruhen würden. Anlass zum grundlegenden Überdenken seiner Haltung scheint der Präsident nicht zu sehen, die Gespräche sollen aber fortgesetzt werden. Das Ergebnis dürfte an allen bayerischen Hochschulen mit großem Interesse erwartet werden. “Uns fehlt wirklich jedes Verständnis dafür, dass für einige Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten in Bayern augenscheinlich selbst die minimalste Beteiligung von studentischen Interessen eine Zumutung darzustellen scheint.“, so Franziska Hilbrandt, Referentin für Hochschulpolitik im studentischen Sprecherrat der Universität Regensburg. Nach der Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft in Baden-Würtemberg ist Bayern deutschlandweit das einzige Bundesland ohne eine funktionierende und unabhängige Studierendenvertretung an seinen Hochschulen und Universitäten.

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Kommentare (1)

  • Bieraten

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    Bieraten fordern der SprecherInnenrat der Universität Regensburg zum sofortigen Rücktritt auf!

    Abgesehen davon, dass es in Würzburg keine FAU, sondern nur die JMU gibt, gesteht der SprecherInnenrat im letzten Satz dieser Pressemitteilung ein, dass er nicht funktionierend und abhängig ist.

    Eine Bankrotterklärung auf ganzer Linie!

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