Stadt und Landkreis Regensburg führen gemeinsame Freiwilligenkarte ein

Eine für alle: Stadt und Landkreis Regensburg führen gemeinsame Freiwilligenkarte ein Stadt und Landkreis Regensburg geben ab sofort eine gemeinsame Freiwilligenkarte heraus. Damit können nun alle, die sich ehrenamtlich in der Region engagieren, sowohl Angebote der Stadt als auch des Landkreises zu besonders günstigen Konditionen nutzen. Die Stadt Regensburg hat im Jahr 2002 erstmals eine Freiwilligenkarte ins Leben gerufen mit Vergünstigungen für Regensburger Bürger und Bürgerinnen, die sich freiwillig bzw. ehrenamtlich in Vereinen oder Verbänden engagieren. Seither erfreuen sich die Karten großer Beliebtheit. Der Kreistag hatte sich nach einem umfassenden Meinungsbildungsprozess, insbes. auch mit den Kreisvorsitzenden der im Landkreis tätigen Verbände und Vereine, in seiner Klausurtagung im Herbst vergangenen Jahres für die Einführung der Freiwilligenkarte auch im Landkreis Regensburg entschieden. Landrat Herbert Mirbeth: „Die Konzeption der Freiwilligenkarte ist überzeugend. Sie passt sehr gut zur Philosophie der Ehrenamtsarbeit. Jeder, der sich -im Rahmen seiner individuellen Möglichkeiten- engagiert, kann in den Genuss dieses Anerkennungssystem kommen. Niemand wird ausgeschlossen.“ Die neue, gemeinsame Freiwilligenkarte gilt nun unabhängig davon, ob ihre Nutzer in der Stadt oder im Landkreis zuhause sind. Sie profitieren beispielsweise von ermäßigten Eintrittspreisen in vielen Museen. Wer eine Freiwilligenkarte vorzeigen kann, muss außerdem am Guggenberger, Roither- und Sarchinger See keine Parkgebühr zahlen und kommt auch in den Regensburger Badebetrieben günstiger weg. Ebenso beispielsweise im DAV Kletterzentrum, dem Stadttheater oder dem Freizeitbus Regensburg-Falkenstein. Insgesamt beteiligten sich 46 sog. Vergünstigungsstellen an diesem Projekt. Überall dort können Ehrenamtliche aus Stadt und Landkreis Ermäßigungen in Anspruch nehmen. Die Freiwilligenkarte ist nicht personenbezogen, sondern auf die jeweilige Organisation ausgestellt. Das heißt, jede ehrenamtlich aktive Person kann die Karte bei Bedarf über ihre Organisation ausleihen. Die Karte kann wiederholt verwendet und untereinander weitergegeben werden. Dabei obliegt die Ausgabe und Verwaltung der Freiwilligenkarten den jeweiligen Organisationen. Mit der gemeinsamen Freiwilligenkarte wollen Stadt und Landkreis Regensburg ein Zeichen der Anerkennung für all jene setzen, die mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement einen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft leisten und dafür oftmals einen großen Teil ihrer Freizeit opfern. „Ihr ehrenamtliches Engagement ist unbezahlbar und lässt sich auch mit Geld nicht aufwiegen“, stellt Oberbürgermeister Hans Schaidinger fest: „Dafür möchten wir Ihnen mit der Freiwilligenkarte ganz herzlich danken und etwas zurückgeben.“ Landrat Herbert Mirbeth betont: „Jedes bürgerschaftliche Engagement verdient Anerkennung. Mit der Freiwilligenkarte lässt sich dieser Grundgedanke hervorragend umsetzen. Mein Dank gilt daher der Stadt Regensburg für dieses gemeinsame Projekt, aber auch allen beteiligten Kooperationspartnern. Uns alle eint das Ziel, Wertschätzung für freiwilliges Engagement zum Ausdruck zu bringen.“ Die gemeinsame Karte ist zunächst bis zum 31. Mai 2015 gültig. Alle in Frage kommenden Organisationen werden in den nächsten Tagen direkt von der Freiwilligenagentur des Landkreises Regensburg bzw. vom Amt für kommunale Jugendarbeit der Stadt Regensburg angeschrieben. Sie erhalten automatisch jeweils zwei Karten, bei über 100 Mitgliedern zusätzlich noch weitere. Weitere Informationen, etwa zu den insgesamt 46 Vergünstigungsstellen im Landkreis und in der Stadt Regensburg, unter: www.freiwilligenagentur.landkreis-regensburg.de.

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