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Stellungnahme zum Quartierszentrum Nibelungenareal

„Quartiersentwicklung im Keim erstickt“

Mit einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme zum „Quartierszentrum“ auf der ehemaligen Nibelungenkaserne hat sich der Architekturkreis Regensburg nun zu Wort gemeldet. Der Zusammenschluss von über 160 Architekten, Landschaftsarchitekten, Ingenieuren und an Stadtentwicklung, Stadtplanung und Architektur interessierten Bürgern fordert eine Aussetzung des laufenden Verfahrens und Neuplanungen. Wir veröffentlichen die Stellungnahme komplett.

Die Stadt Regensburg hat das ehemalige Wirtschaftsgebäude auf der Nibelungenkaserne und das umliegende Grundstück verkauft – jetzt entstehen dort zwei Bürogebäude statt eines tatsächlichen Quartierszentrums. Foto: as

Stellungnahme des Architekturkreis Regensburg e.V.

Die Konversion der Nibelungenkaserne bot der Stadt Regensburg die Chance, neue Wege für eine vorbildliche und nachhaltige Quartiersentwicklung zu gehen. Mit Übernahme der Liegenschaft in kommunales Eigentum war die Planungshoheit für eine Entwicklung nach den Zielen und Notwendigkeiten der Stadt gesichert. Im Nibelungenareal wurde mit ambitionierten Zielsetzungen gestartet. Potential für Optimierung und Kritik besteht freilich immer: in Bezug auf Zwischen‐ und Nachnutzungen des Bestands, Körnigkeit und Mischung, Wohnformen und Trägerschaft, Dichte und Organisation des Verkehrs, Beteiligungsformate… Solche Aspekte sind regelmäßig Gegenstand kritischer Diskussionen. Als Architekten und Landschaftsarchitekten wünschen wir uns ja generell die kritische Rückschau und Evaluierung von Entwicklungen solcher Flächen, um daraus für zukünftige Projekte zu lernen, z.B. für die Konversion der Prinz‐Leopold‐Kaserne.

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