Vortrag: Die Staatsgründung Israels und palästinensischer Nationalismus

Referent: Alex Feuerherdt Donnerstag 21.03.2013 um 19.00 Uhr im L.E.D.E.R.E.R. e.V. (Lederergasse 25, Regensburg) Die palästinensische Seite vertritt bis heute unverrückbar die Position, dass die Gründung des jüdischen Staates eine „Nakba“, also eine Katastrophe – vergleichbar mit dem Holocaust – gewesen sei und dass erst jüdisch-zionistische Milizen und danach die israelische Armee die palästinensischen Araber_innen gezielt und systematisch vertrieben habe. Dieser Mythos wird auch von den europäischen Sympathisant_innen der Palästinenser_innen vertreten, denen die Palästinenser_innen durchweg als so unschuldige wie harmlose Opfer einer generalstabsmäßig geplanten zionistischen Aggression gelten. Im Vortrag werden der Mythos „Nakba“ sowie weitere Legenden über die israelische Staatsgründung mit der Wirklichkeit konfrontiert und der Frage nachgegangen, warum diese Mythen bis heute Popularität genießen. Alex Feuerherdt ist Lektor und freier Publizist. Er schreibt schwerpunktmäßig über den Nahen Osten, u.a. für KONKRET, die Jungle World, die Jüdische Allgemeine und den Tagesspiegel.

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Kommentare (2)

  • Roland Hornung

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    Danke und herzlich willkommen, Alex!

    Es ist wichtig, dass – bei zunehmend anti-israelischer Medienresonanz – auch dein Vortrag in die Öffentlichkeit kommt.

    Schalom von Roland

  • Joachim Datko

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    „von einer Anweisung, eine ältere Palästinenserin zu erschießen“

    Zur Erinnerung:

    Siehe:
    http://www.n-tv.de/politik/Israel-schockiert-article62152.html

    „Einer der Kommandeure erzählte etwa von einer Anweisung, eine ältere Palästinenserin zu erschießen, die in etwa 100 Meter Entfernung von einer israelischen Stellung auf der Straße ging. Er sprach dabei von „kaltblütigem Mord“. Ein anderer Kommandeur erzählte, wie ein Scharfschütze eine Mutter und ihre zwei Kinder erschoss, weil sie versehentlich eine falsche Straßenabbiegung nahmen.“

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