Zweite INDIGO-Konferenz in Regensburg

OTH Regensburg und Universität Regensburg sind Gastgeber für das Netzwerktreffen am
1. Juli / 130 Teilnehmer tauschen sich zu Themen aus dem Bereich Internet und Digitalisierung aus

Am 1. Juli 2016 findet zum zweiten Mal die große Tagung des Verbunds INDIGO – Netzwerk Internet und Digitalisierung Ostbayern – statt. Gastgeber der Konferenz sind in diesem Jahr die OTH Regensburg und die Universität Regensburg, die gemeinsam mit ihren Verbundpartnern, der OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Hochschule Landshut sowie der Universität Passau, Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik einladen. Bei dem öffentlichen Programm am Vormittag in der TechBase, Franz-Mayer-Straße 1, Regensburg, stehen Vorträge und Diskussionen zu den neuesten Entwicklungen in Sachen digitales Auto sowie zu den gegenwärtigen Herausforderungen der Informatik auf dem Programm.

Begrüßt werden die rund 130 erwarteten Teilnehmer von den gastgebenden Präsidenten, Prof. Dr. Wolfgang Baier von der OTH Regensburg und Prof. Dr. Udo Hebel von der Universität Regensburg, sowie Alexander Rupprecht, dem Geschäftsführer der R-Tech GmbH Regensburg als Hausherr. Von Seiten der Stadt Regensburg wird Oberbürgermeister Joachim Wolbergs um 10.30 Uhr ein Grußwort sprechen.

Am Nachmittag geht es an der OTH Regensburg in der wissenschaftlichen, nicht öffentlichen Tagung der Netzwerkmitglieder um Themen aus den Bereichen E-Commerce, IT-Sicherheit und Recht, 3D-Druck, oder Digitale Kunstgeschichte. Ein Ziel des Netzwerks, nämlich wissenschaftliche Kompetenzen in diesen Themenfeldern zu bündeln, wird gerade auch durch die INDIGO-Konferenz erreicht: Beispielhaft ist der Vortrag von Prof. Dr. med. Georgios Raptis von der OTH Regensburg gemeinsam mit seinem Kollegen von der Universität Passau, Prof. Dr. jur. Dirk Heckmann. Beide referieren zum Thema „Track your health: Verwertbarkeit und Vertraulichkeit von Gesundheitsdaten“. Dass sie zum selben Thema forschen, haben sie bei der Vorbereitung auf die Konferenz festgestellt und sich kurzerhand zum Gemeinschaftsvortrag entschlossen. Offen für neue Partnerschaften ist auch Prof. Dr. Hans-Gert Penzel vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Regensburg, der in seinem Vortrag eine Cluster-Idee im Wachstumsfeld E-Commerce vorstellt.

Das Netzwerk INDIGO wurde im Sommer 2014 gegründet. Darin kooperieren rund 210 Wissenschaftler, die sich der Aufgabe stellen, den ostbayerischen Wissenschafts- und Wirtschaftsraum im Bereich Internet und Digitalisierung mit ihrer Expertise und als Wissens- und Technologievermittler zwischen Wissenschaft und Industrie bzw. Gesellschaft zu stärken. Die erste INDIGO-Konferenz hatte im vergangenen Jahr an der Universität Passau stattgefunden. Die Konferenz 2016 wurde federführend organisiert durch Prof. Dr.-Ing. Thomas Falter, Leiter des Instituts für Angewandte Forschung und Wirtschaftskooperationen (IAFW) an der OTH Regensburg, sowie Prof. Dr. Günther Pernul, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Universität Regensburg.

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