SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 17. August 2015

Am zweiten Tag des Rocker-Prozesses vor dem Landgericht Regensburg wurde der Kronzeuge der Staatsanwaltschaft von den Verteidigern stundenlang ins Kreuzverhör genommen. Ein V-Mann war er offenbar nicht. Für sein „Lebensgeständnis“ aber scheint es von der Staatsanwaltschaft erhebliche Zusagen gegeben zu haben.

Die Strafverteidiger der fünf Angeklagten nahmen den Kronzeugen der Staatsanwaltschaft am Dienstag stundenlang ins Kreuzverhör. Foto: Witzgall

Die Strafverteidiger der fünf Angeklagten nahmen den Kronzeugen der Staatsanwaltschaft am Dienstag stundenlang ins Kreuzverhör. Foto: Witzgall

Gogo, Zottl und Ranger, Slimer, Arafat, Haui und More – man kennt sich bei den Bandidos und beim Gremium MC. Zumindest per Spitznamen. Mit den Nachnamen der „Kuttenbrüder“ hat der Kronzeuge, der am Montag beim Rocker-Prozess vor dem Landgericht Regensburg stundenlang vernommen wird, immer wieder seine Probleme. Ralph K., früher selbst Präsident des Bandidos Chapter Regensburg, hat vor knapp zwei Jahren reinen Tisch gemacht und das abgelegt, was er sein „Lebensgeständnis“ nennt. An 38 Vernehmungstagen legte er auf „gut 900 Seiten“ knapp 25 Jahre seines Lebens als Rocker offen – unter anderem beim Gremium MC, den Bandidos und einem kurzen Intermezzo bei den Hells Angels.

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