SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für März, 2016

Gastspiel am Theater war nicht erwünscht

Domspatzen-Stück im Ostentor-Kino

„Schlafe mein Prinzchen“ heißt das Stück, mit dem Franz Wittenbrink am Berliner Ensemble Gewalt und Missbrauch bei den Domspatzen auf die Bühne brachte. Am Wochenende ist eine Aufzeichnung davon im Ostentor-Kino zu sehen.

Prinzchen

Am Stadttheater Regensburg hatte man kein Interesse. Auch an anderen Spielstätten in Bayern biss Franz Wittenbrink auf Granit. Doch jetzt wird „Schlafe mein Prinzchen“ dennoch in Regensburg gezeigt. Am Samstag (15 Uhr) und Sonntag (13 Uhr) läuft eine Aufzeichnung des beeindruckenden Stücks im Ostentor-Kino. Der ehemalige Domspatz Wittenbrink hat darin eigene Erfahrungen bei den Regensburger Domspatzen verarbeitet, thematisiert aber auch Gewalt und sexuellen Missbrauch an einer reformpädagogischen Einrichtung, wobei hier die Odenwaldschule als Vorbild gemeint sein dürfte.

Kläger lehnen Vergleich ab

MZ-Kündigungen: Anwältin spricht von “Rechtsmissbrauch”

Zweite Runde vor dem Arbeitsgericht um die Entlassungen im Druckzentrum des Mittelbayerischen Verlags. Die Vergleichsangebote von MZ-Anwalt Weberling lehnten die beiden Kläger ab. Sie bestehen auf einem Urteil. „Es ist einfach zu viel, was da in der Vergangenheit gelaufen ist“, sagt ihre Rechtsanwältin. Sie spricht von „Rechtsmissbrauch“.

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