Archiv für 28. März 2016

Von der Fügung der Providenz

Warum Georg Ratzinger Domkapellmeister wurde

Für Georg Ratzinger war es Vorsehung, dass er Nachfolger von Theobald Schrems wurde. Tatsächlich war aber Georg Zimmermann als Domkapellmeister vorgesehen. Recherchen von regensburg-digital belegen: Zimmermanns Hang zur „Knabenliebe wie bei den alten Griechen“ ebnete Ratzinger den Weg.

Vor allem weil der sexuelle Wiederholungstäter Georg Zimmermann als Domkapellmeister ein viel zu großes Risiko darstellte und somit als Nachfolger ausschied, kam Georg Ratzinger im Jahre 1963 in die engere Wahl. Fotos: Archiv/ Staudinger

Vor allem weil der sexuelle Wiederholungstäter Georg Zimmermann als Domkapellmeister ein viel zu großes Risiko darstellte und somit als Nachfolger ausschied, kam Georg Ratzinger im Jahre 1963 in die engere Wahl. Fotos: Archiv/ Staudinger

Die Wege des Herrn sind unergründlich. Was für viele Gläubige eine göttliche Fügung darstellt, betrachten andere im Kontext von Protektionismus und gesellschaftlicher Entwicklung. Georg Ratzinger glaubt und sagt indes, dass erst drei Menschen in die Ewigkeit abgerufen werden mussten, damit sein Weg nach Regensburg ins Amt des Domkapellmeisters offen wurde. Untersucht man die damaligen Ereignisse und Zeitumstände am Ende der Ära Theobald Schrems, zeichnet sich das Bild eines unsäglichen Krisenmanagements ab, in das Georg Ratzinger verwickelt wurde – zu Zeiten, in denen Missbrauchsvorfälle in den Einrichtungen der Domspatzen systemgefährdende Ausmaße annahmen und Georg Zimmermann untragbar wurde.