Zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis hat das Landgericht München I Joachim Wolbergs am Mittwoch verurteilt. Als letzte Hoffnung bleibt dem früheren Oberbürgermeister nur die Revision.

Sprachlos nach dem Urteil: Joachim Wolbergs verlässt den Vorplatz beim Landgericht München I. Foto: as
Sprachlosigkeit erfasst Joachim Wolbergs. „Nächste Woche vielleicht“, murmelt er auf die Frage eines Journalisten, ob er etwas sagen wolle. Dann dreht er sich um und verlässt den Vorplatz des Landgerichts München I.
Gerade hat die 5. Strafkammer den früheren Regensburger Oberbürgermeister wegen neun Fällen der Vorteilsannahme zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Damit folgt das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft.
