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Archiv für 23. Juli 2026

Hinterbliebene von Opfern des NS-Regimes erzählen ihre Geschichten. Vereine, Gewerkschaften und Bürger fordern zusammen mit ihnen einen zentralen Erinnerungsort am Dachauplatz. Der Oberbürgermeister reagiert verhalten, die Stadtratsfraktionen sind gespalten und die katholische Kirche antwortet nicht.

Der Dachauplatz soll zenrraler Gedenkort in Regensburg werden – so die Forderung. Foto: as

Es riecht nach Fett und gebratenem Fleisch. Auf einer Bank schläft ein Obdachloser. Seine Bierdose ist umgekippt, das Bier tropft auf den Boden. Im Hintergrund plätschert leise ein Brunnen, über allem dröhnt der Verkehrslärm.

Der Dachauplatz lädt nicht zum Verweilen ein. Hier bestellt man Burger, kauft ein oder wartet auf den Bus. Nur Obdachlose, die sonst nirgends erwünscht sind, trinken Wein aus dem Tetrapak. Wenige wissen, dass der Dachauplatz einst das Zentrum des NS-Viertels von Regensburg war.

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