Pressemitteilung der FDP Oberpfalz

Bahnanbindung Ostbayern vorantreiben – Oberpfalz als Mitte Europas darf nicht „abgehängt“ bleiben

Der Bezirksvorstand der FDP Oberpfalz hat beschlossen, zum kommenden Landesparteitag Anfang März in Lindau zwei Anträge zur Bahnanbindung der Oberpfalz einzubringen. Seit nunmehr fast 20 Jahren warten die Menschen auf eine Verbesserung der Situation. Es ist an der Zeit, die langversprochenen Streckenneubauten und die Ertüchtigungen bereits bestehender Schienennetze anzugehen: 1. Die bayerische Staatsregierung soll die Planungsmittel für die Strecken Nürnberg-Marktredwitz-Hof, Marktredwitz-Eger und Regensburg-Weiden-Marktredwitz für den Bund vorfinanzieren. Der Bund müsste dann zu einem festgelegten Zeitpunkt diese Mittel zurückzahlen. Wenn Bayern nicht in Vorleistung geht, würde die Planung dieser Strecken frühestens 2020 beginnen, ein Bau oder Ausbau sich bis 2030 verzögern. 2. Für die geplanten Schienenkorridore Nürnberg-Prag und München-Prag im Rahmen der Planungen der Trans-Europäischen Netze (TEN) ist eine vergleichende Trassenuntersuchung durchzuführen. Um die Planungen zu forcieren, wird die Staatsregierung gebeten, hierzu Untersuchungen im Einvernehmen mit dem Bund und der EU einzuleiten.

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