Bundestagswahl: Oberpfälzer CSU schafft Rekordergebnis

Pressemitteilung der CSU Oberpfalz Die Oberpfälzer CSU ist zukünftig mit sieben Abgeordneten im Deutschen Bundestag vertreten – das sind drei mehr als bisher. Bezirksvorsitzende Emilia Müller: „Das ist eine wichtige Weichenstellung für die Oberpfalz.“ Regensburg – „Mit sieben Abgeordneten wird die Oberpfälzer CSU im neu gewählten Deutschen Bundestag so stark sein wie seit langem nicht“, sagte die Oberpfälzer CSU-Bezirksvorsitzende, Staatsministerin Emilia Müller, in einer ersten Analyse des Ergebnisses der Bundestagswahl. Neben den direkt gewählten Abgeordneten Karl Holmeier (Cham/Schwandorf), Alois Karl (Amberg/Neumarkt), Philipp Graf Lerchenfeld (Regensburg) und Albert Rupprecht (Weiden) haben drei zusätzliche Abgeordnete über die Landesliste der CSU den Einzug in den Bundestag geschafft: die Bezirksvorsitzende der Frauen-Union, Barbara Lanzinger aus Amberg, der Bezirksvorsitzende der Christlich-Sozialen Arbeitnehmer-Union Reiner Meier aus Tirschenreuth und die Regensburger Stadträtin Dr. Astrid Freudenstein. Auch im Jahr 2002 sei es gelungen, neben den vier Direktmandaten drei zusätzliche Abgeordnete über die Landesliste für die Oberpfalz zu gewinnen. „Dass wir diesen Erfolg wiederholen können, ist ein großer Vertrauensbeweis für unsere Arbeit in den vergangenen Jahren in Bayern und in Berlin“, sagte die Bezirksvorsitzende. Die von der CSU Oberpfalz geforderte und durchgesetzte hervorragende Platzierung Oberpfälzer Kandidatinnen und Kandidaten auf der CSU-Landesliste – drei unter den ersten elf – habe dieses Resultat bei dieser Bundestagswahl möglich gemacht. „Wir hatten eine hervorragende Ausgangsposition, die wir dank des Rückenwinds unserer Wählerinnen und Wähler nutzen konnten“, so Müller. „Außerdem“, so Müller, „stärken wir mit den drei zusätzlichen Abgeordneten ausgewogen alle Regionen in der Oberpfalz – und, dass zwei der drei neuen Abgeordneten Frauen sind, stärke zudem auch noch den Frauenanteil der CSU-Landesgruppe in Berlin“. Dieses hervorragende Ergebnis sei ein Auftrag, die Interessen der Menschen in der Oberpfalz auch im neuen Deutschen Bundestag kraftvoll zu vertreten, sagte Müller. „Diesen Auftrag nehmen wir als Oberpfälzer CSU an“, sagte die Bezirksvorsitzende. Noch für den heutigen Montagabend sei eine Bezirksvorstandssitzung einberufen, bevor die sieben Bundestagsabgeordneten der CSU Oberpfalz am morgigen Dienstag zur ersten Sitzung der Landesgruppe nach Berlin reisen. Mit den Ergebnissen der Bundestagswahl in der Oberpfalz zeigte sich die Bezirksvorsitzende am Tag nach der Wahl sehr zufrieden. Wie bereits am vorigen Sonntag bei der Landtagswahl sei es gelungen, mit 52,1 Prozent Stimmenanteil nach Niederbayern und Schwaben das drittbeste Ergebnis unter allen bayerischen Regierungsbezirken zu erreichen. Insgesamt legte die Oberpfälzer CSU im Vergleich zur Bundestagswahl 2009 um mehr als 80.000 Stimmen zu. Das entspricht einem Stimmenplus von rund 7,4 Prozent.

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Kommentare (6)

  • erik

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    Sollte sich die CSU an ihre populistische Wahlaussage „Maut für Ausländer“ halten und eine Maut einführen, dann werden auch diejenigen die der CSU in ländlichen Regionen ihr Wahlergebnis bescherrt haben zur Kasse gebeten werden, denn eine Maut nur für Ausländer ist vom Europarecht her garnicht möglich! Wenn dann eine Maut für alle kommen sollte ist es fraglich ob der inländische Bürger an anderer Stelle entlastet wird, denn merke: wer stopft dem geldscheißenden Esel schon gerne das Arschloch zu, wenn er gerade Goldhaufen kakt?!

  • Micha

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    Applaus für deinen Beitrag erik!
    \o/

  • Kuno Küfer

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    @ erik
    Genau an diese Art von Regionen wird wohl Merkel auch gedacht haben, als sie in einem Interview während des Wahlkampfes als (vielleicht eines der wenigen brauchbare) Gegenargument scheinbar beiläufig gemeint hat, diese Maut werde nicht kommen, denn sie sei „in gewissen Regionen nicht vermittelbar“. Ob sie dabei tatsächlich ans „bayerische Hinterland“ gedacht hat, wer weiß? Vielleicht eher an den Ostseeinsulaner, der plötzlich feststellt, dass er in seinem ganzen Leben keine Autobahn fährt.

  • Jochen Schweizer

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    Sollte sich die CSU an ihre populistische Wahlaussage “Maut für Ausländer” halten und eine Maut einführen, dann wird vermutlcih jedr Autofahrer diese zahlen müssen. denn eine Maut nur für Ausländer gibt es auch in itlaien und frankreich nicht, da werden alle zur Kasse gebeten!

  • ehemaliger CSU-Wähler

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    Ja, die CSU hat Erfolge, da die Partei sich vor Jahren per Dossiers über Parteifreunde. die etwas kritisch eingestellt, waren trennte. So ist heute die Dosiierschreibern Frau Freundenstein Bundestagsabgeordnete und der Dossierschreiber Hr. Schlegl OB-Kandidat der Volksparte CSU!

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