CSU-Fraktion verleiht Urkunde für Integration an Saad Almahmoud

Anlässlich des 70. Geburtstages von Saad Almahmoud verlieh CSUFraktionsvorsitzender Christian Schlegl im Namen der CSU-Fraktion eine Dankesurkunde für Integration an den Jubilar. Der 1943 in Bagdad / Irak geborene Ingenieur lebt seit 1965 in Regensburg und „hat sich in außergewöhnlicher Weise sowohl durch Vorträge als auch als Dolmetscher und Lehrer mit großem Engagement auf dem Gebiet der Integration verdient gemacht“, heißt es in der Urkunde. Almahmoud hat sich sowohl während seines Berufslebens als auch im Ruhestand jahrzehntelang kontinuierlich der Integration ausländischer Mitbürger gewidmet. Dies habe der Geehrte bereits zu einer Zeit getan, in der Integration noch nicht auf der sozialpolitischen Tagesordnung gestanden habe; daher sei sein Engagement noch mehr zu würdigen, betont der CSU-Fraktionschef. „Solche besonderen Leistungen um die Integration und Verständigung zwischen Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund und Deutschen sollen gewürdigt werden, weil nur auf diese Weise friedliches und tolerantes Zusammenleben möglich ist“, so Schlegl.

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Kommentare (3)

  • Capital-Soziale-Union

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    „… zwischen Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund und Deutschen …“ was möchte mit dieser subtilen Unterscheidung der CSU-Fraktionschef und parteiinterne „Krämpfer gegen rechts“ verlautbaren?!
    Weiß er nicht um die völkische Semantik dieser umstrittenen rechtslastigen Umschreibung für Paß- und Volksdeutschtum, oder ist das eine augenzwinkernde Anlehnung ans Abstimmungsverhalten möglicher OB-Wähler dieses Denkens?!

  • Luchs

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    Es ist aber auch schwierig für Menschen mit teutonisch- ethnostationärem Vordergrund, die verschiedenen Begrifflichkeiten korrekt anzuwenden.
    Dem Zugewanderten wird es wurscht sein, ob er soziologisch korrekt benannt wird. Er will sich willkommen fühlen und in eine gleichberechtigte Zukunft schauen dürfen.
    Irgendwann grantelt der Migrant aus seiner Schublade, wenn er immer wieder in selbige gesteckt wird, nur weil er oder Mama und Papa vor Jahrzehnten mal das Land gewechselt haben.

  • Nicht-CSU-Mitglied

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    @Captial-Soziale-Union: Was soll diese Wortklauberei? Wichtig ist doch, dass ein Mensch gewürdigt wird, der seit Jahrzehnten hier heimisch geworden ist und anderen ausländischen Mitbürgern jahrzehntelang dabei geholfen hat, es ebenfalls zu werden. Darum geht´s doch. Und das ist an dieser Ehrung deutlich zu erkennen. Aber wenn man will, findet man immer ein Haar in der Suppe. Naja, jedem Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

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