Das etwas andere Straßenfest

Voller Elan wurde das erste Straßenfest für Familien im Stadtnorden vorbereitet. Doch der Eisheilige Pankratius durchkreuzte die Pläne mit Kälte und Regen. Daher kamen alle Gäste und Mitwirkende im Jugendzentrum und Familienstützpunkt in der Taunusstraße zusammen. Mit Pauken und Trompeten eröffnete das Jugendblasorchester St. Konrad schwungvoll das Fest. Susanne Dobner vom Stadtteilprojekt Nord, einer Fachstelle des Amtes für Jugend und Familie, begrüßte die Besucher sowie Bürgermeister Joachim Wolbergs, Amtsleiter für Jugend und Familie Günter Tischler und den zuständigen Abteilungsleiter Dr. Volker Sgolik mit dem Festmotto: „Was unser Stadtteil so alles zu bieten hat“. Nachdem die Musik des Blasorchesters verklungen war und den Kinder die einzelnen Instrumente vorgestellt wurden, betrat die Hip-Hop-Gruppe „Fiery Footsteps“ die Bühne. Erst nach einer Zugabe durften die Tänzer die Bühne wieder verlassen. Vor dem Jugendzentrum drehte sich alles um das Thema „Fußball“. Detlef Staude vom SV Sallern suchte unter den Mädchen und Jungs den „Fußballkönig“. Bürgermeister Joachim Wolbergs beeindruckte mit Ballgefühl und Einsatzbereitschaft. „Ich danke den Organisatoren, dass sie für euch dieses tolle Fest auf die Beine gestellt haben“, betonte Bürgermeister Wolbergs in einer kurzen Ansprache an die Kinder. „Mit Alexander und seinen Jungs aus der Hans-Hermann-Schule könnt ihr jetzt Breakdance erleben“, kündigte Michael Dutz vom Jugendzentrum Fantasy den nächsten Programmpunkt an. Herzschlagrhythmus verbunden mit Bewegung erlebten die Besucher als das Breakdance-Trio KV2 die Bühne betrat. Das Akustik-Duo Club Phantom motivierte die Kinder zum Mittanzen. Auch vor dem Saal wurde einiges geboten: Hermann Englmann von der Stadtteilbücherei Nord bot Lesefutter für alle Altersklassen an. Gemeinsam mit Silvia-Mühldorfer-Eisenblätter vom Stadtteilprojekt Nord und Danijela Seremet vom Familienstützpunkt und Familientreff Nord konnten die Kinder Bilder malen und Karten für ihre Eltern gestalten. Die Darbietungen der Tanzsportabteilung vom VfB zeigte eindrucksvoll, was in der Aussiger Straße trainiert wird. „Jeder kann bei uns mitmachen, der das Tanzbein schwingen möchte“, erläuterte die Leiterin Monika Lade. Michael Mandl animierte mit seiner Djembe zum Tanzen und mit den Cajons konnten die Kinder erste Trommelerfahrungen sammeln. „Das ist ein Fest von uns für uns“, brachte es Birgit Höckele vom Stadtteilprojekt Nord auf den Punkt. „Es gibt viele Angebote hier im Norden, von denen die Kinder nichts wissen. Heute zeigen viele ihr Können und das Ergebnis ist ein wunderbares Fest. Wie gut, dass sich aus den verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit im Stadtnorden engagierte Leute zusammengetan haben. Und nächstes Jahr feiern wir bestimmt wieder!“

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