Ersatztrasse: „Das läuft auf ein
Bürgerbegehren hinaus“

Voll war\'s nicht: Trotz kräftiger Werbung war die Infoveranstaltung nur mäßig besucht.Die Argumente sind weitgehend ausgetauscht. Das bleibt als Fazit des städtischen Infoabends zu den Ersatzbrücken am Dienstag festzuhalten. Und noch eins zeigte die bis weit nach Mitternacht dauernde Veranstaltung: Die Fronten zwischen Brückengegnern und -befürwortern sind verhärtet. Ein Ergebnis, das bereits am Ende des Planungsdialogs 2005 stand. Auch damals wurde in punkto Ersatzbrücke keine Einigung erzielt. Nimmt man die Zahl der applaudierenden Personen als Maßstab, kommt man nicht umhin, festzuhalten, dass die Brückengegner am gestrigen Abend in der Mehrheit waren. Ebenso stammte der weit überwiegende Teil der (mitunter ausufernd langen) Wortmeldungen von Brückengegnern. Prophetisch ist wohl die Anmerkung eines Bürgers: „Das erinnert an den Donaumarkt. Das läuft auf ein Bürgerbegehren hinaus.“ Die möglicherweise erhoffte oder wenigstens erwartete Unterstützung pro Brücke durch Bürger aus dem Landkreis blieb trotz ausdrücklicher Einladung durch Stadt und Landkreis am gestrigen Abend aus. Mitglieder der „Werbegemeinschaft Regensburger Altstadt“ (WGR) und der Aktionsgemeinschaft Regensburger Altstadt (Korrektur der Red. am 05.12.08) waren es, die dafür in die Bresche sprangen. „Veränderungen sind notwendig, wenn sie Verbesserungen für tausende bringen“, so Ingo Saar von der Aktionsgemeinschaft. Wenn man die Frage stelle, ob eine Ersatzbrücke notwendig sei, könne man sich ebenso fragen, „ob wir die Altstadt noch brauchen“. „Es bedrückt uns, wenn die Kundenströme mit Bussen am DEZ vorbei geführt werden.“ Ins selbe Horn stieß der WGR-Vorsitzende und Geschäftsführer der Galeria Kaufhof, Ralf Kammermeier. Eine Ersatzbrücke sei „lebensnotwendig“ für die Altstadt. Die WGR plädiert für die Westtrasse, die in der Nähe des Eisernen Stegs entstehen soll. Der würde – bis auf die unter Denkmalschutz stehenden Brückenköpfe – abgerissen. Es gelte in der Brückenfrage, auch auf die Leute zu hören, die seit Jahren mit der Geschäftswelt in der Altstadt Erfahrung hätten, so Kammermeier. Ein Kommentar sei an dieser Stelle erlaubt: Als es um den Bau der Arcaden ging, bewies die Aktionsgemeinschaft wenig Voraussicht, was die Entwicklung der Altstadt anbelangt. 6.000 Unterschriften, die bereits für ein Bürgerbegehren gegen den Bau gesammelt waren, wurden nach einem Gespräch von Verantwortlichen der Aktionsgemeinschaft mit OB Hans Schaidinger zurückgezogen. Wenigstens außerhalb von Regensburg ist es unstrittig, dass die Arcaden einen „Absaugeffekt“ zu Ungunsten der Regensburger Altstadt hatten. Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels haben wir der WGR den Rückzug der Unterschriften zugeschrieben. Das ist falsch (siehe oben). Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. „Sehr enge Fesseln“ für die Westtrasse. Ebenso für die Westtrasse plädiert der Vorsitzende des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), Peter Seywald. Diese sei nicht nur für eine vernünftige Busanbindung der Altstadt unabdingbar, sondern auch als „dringend wünschenswerter fahrrad- und behindertengerechter Altstadtzugang“. „Erleichtert“ nehme er zudem zur Kenntnis, dass der Verein „Altstadtfreunde“ eine solche Variante nicht rundheraus ablehne. Der Vorsitzende der Altstadtfreunde, Dr. Peter Morsbach, hatte zuvor zu „allergrößter Sensibilität“ bei den Planungen für eine Westtrasse plädiert. An beiden Donauufern fände sich hier die malerischste und hochwertigste Altstadtfront, die Regensburg zu bieten habe. „Das legt jeder Brückenplanung sehr enge Fesseln an.“ Ein paar weitere Schlaglichter: Wesentlich kompakter und übersichtlicher als noch vor einigen Wochen bei der Bürgerversammlung in Stadtamhof präsentierte die Stadtverwaltung dieses Mal ihre Informationen. In punkto Verkehrsuntersuchung war dieses Mal auch der richtige Ansprechpartner zugegen. Gutachter Mathias Schmechtig von der Planungsgruppe Nord (PNG), die die Untersuchung im Auftrag der Stadt durchgeführt hat, stand dieses Mal Rede und Antwort. Vorneweg: Laut Schmechtig nutzen rund 3.500 Personen täglich die vier betroffenen Linien (4, 12, 13, 17). In der Kritik: Gutachter Mathias Schmechtig.Gibt es eine Lösung ohne Brücke, die eine gleichwertige Situation herstellt, wie zu der Zeit als die Steinerne Brücke noch befahrbar war? Das war die Frage, mit der sich Schmechtig im Rahmen der Untersuchung zu beschäftigen hatte? Seine Antwort lautet: Nein. Eine Annäherung sei nur mit erheblichem Kostenaufwand zu realisieren (Mehr zu den veranschlagten Kosten). Um diese „Annäherung“ zu untersuchen, hatte die PNG eine Linienführung ohne Brücke überprüft, bei der die vier betroffenen Buslinien über die Nibelungenbrücke geführt würden. Eine Anbindung von Stadtamhof wurde dabei nicht eingeplant. Dass Busse über die Autobahn (Pfaffensteiner Brücke), wie vom Verein Donauanlieger vorgeschlagen, geführt würden, um den Stadtwesten damit anzubinden, sei „keine zukunftsträchtige Lösung“ (Mehr zur Busführung über die Autobahn lesen Sie hier.). Die „Bürgertrasse“ der Donauanlieger wurde, dieser Argumentation folgend, denn auch verworfen, so Schmechtig. „Darin sehen wir keine Vorteile. Wir halten unsere Linienführung für die bessere.“ Größere Änderungen im Liniennetz seien zu riskant. Schmechtig: „Fahrgäste sind wie scheues Wild.“ Für wenig glaubwürdig hielt denn auch Oliver Wolf, Vorsitzender der Donauanlieger, die Untersuchung. „Diese Auftragsarbeit passt in die Zeit, zu der Märchen erzählt werden.“ Weder seien die Zerstörungen, die ein Brücke – entweder über den Grieser Spitz oder am Weißgerbergraben – mit sich bringen würde, in die Berechnungen miteinbezogen worden. noch seien die angeführten Zahlen transparent und nachvollziehbar. „Auf Basis einer solchen Untersuchung war der Stadtrat überhaupt nicht in der Lage, eine fundierte Entscheidung zu treffen.“ Norbert Hartl: „Wenn mich jemand nicht mehr wählt, weil ich für eine Ersatzbrücke bin, dann ist mir das wurscht.“Dem widersprach Norbert Hartl, SPD-Fraktionschef. Er hat die Untersuchung nach eigenen Worten „genau studiert“ und kommt zu dem Schluss: „Im Interesse von 30.000 Bürgern im nördlichen Landkreis und im Gesamtinteresse der gesamten Region bin ich für eine Ersatzbrücke.“ Favorit der SPD ist die Westtrasse. „Wenn mich jemand nicht mehr wählt, weil ich für eine Ersatzbrücke bin, dann ist mir das wurscht“, so Hartl abschließend. Deutliche und ehrlich Worte – nach der Kommunalwahl. Und sie erinnern bereits jetzt an den Ton, der Im Vorfeld der Bürgerentscheide zum Donaumarkt herrschte.

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Kommentare (17)

  • Schilda Schildhausen

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    Hallo,

    nachdem ich den Artikel in der Mittelbayrischen Zeitung zu diesem Thema gelesen habe, fragte ich mich ob der Redakteur der Mittelbayrischen Zeitung auf der gleichen Informationsveranstaltung war wie ich (02.12.08). Jedenfalls stand in diesem Beitrag teilweise das glatte Gegenteil, was sich dort „zutrug“. Es ist schade, daß es so auschaut, als ob manche Journalisten Ihre Position (Redakteur einer Zeitung) dafür benutzen, um die Wahrheit so zu verdrehen, daß der Leser dann was anderes liest, als es wirklich war.
    Somit ein großes Lob zu diesem Artikel in Regensburg-Digital. Das nenne ich noch neutrale Berichterstattung!
    Man hätte sicherlich hier noch vieles Erwähnen können, was an dem Abend mir als Zuhörer aufgefallen ist. So sagte z.B. die Stadt gegen 21:00 auf Anfrage wo den die Zeiten für die Busumwege Westtrasse und Osttrasse sind mit der Bitte diese zu zeigen – Antwort, die haben wir nicht, da die Ermittlung dieser Zeiten sehr schwierig ist. Nach 23:00 (60% der Zuhörer waren schon gegangen) sagte die Stadt zur gleichen Frage, die Zeiten sind schon verfügbar, aber wir haben sie nicht mit … Nachtigal ich hör‘ dich …
    Weiter kam klar heraus, daß die Zahlen bezüglich Geld von der Stadt sehr „bewußt“ gerechnet wurden – so gab die Stadtverwaltung nach 23:00 zu, daß z.B. der Abriß des Eisernen Steges nicht mit in der Kalkulation drin ist!..
    DAS – obwohl dieser immer (!) in diesem Projekt mit aufgeführt ist … Ja und so könnte man fortführen – LEIDER.

    Schade – Ehrlichkeit und Neutralität zählt vielleicht (!) in den Planungsämtern nicht zum Hauptfokus! Schade – den diese Leute sind FÜR Regensburg und seine Bürger VERANTWORTLICH.

    mfg

  • purist

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    Tendenzjournalismus ist ein allgemeines Übel. Davon ist in Regensburg keines der Medien frei, auch nicht regensburg-digital.

    Als eifriger Kunde der Regensburger Medienlandschaft muss man schon seit Jahren immer auch zwischen den Zeilen lesen und vor allem beide Seiten lesen, dann trifft´s die Wahrheit immer irgendwo in der Mitte, wie auch hier.

    Denn eines dürfte z.B. unbestritten sein, an der Langatmigkeit mancher Ausführugen wie von der MZ geschildert kann es keinen ernsthaften Zweifel geben wie ich selbst gesehen und stundenlang gehört habe.

    Zur Frage Abrisskosten Eiserner Steg müsste man dann ehrlicherweise auch die Unterhaltskosten für den Steg einstellen wenn er stehen bleibt. Da dürfte die Katze dann auf die eigenen Füße fallen. Man könnte auch noch die Kosten für eine behindertengerechte Ausstattung dieses Stegs, z.B. mit Aufzügen auf beiden Seiten in die Klakulation einbeziehen. Man sieht also, man kann auch hier trefflich mit Zahlen jonglieren, je nachdem, welche Zielsetzung man verfolgt.

    Fazit des abends für mich war erneut, dass diese Stadtgesellschaft überwiegend nur noch aus Egoisten besteht und nicht mehr konsensfähig ist. Man ist nicht bereit auch nur die kleinst Einschränkung zu Gunsten des Gemeinwohls hinzunehmen. Das Gemeinwohl wird immer nur aus dem eigenen Blickwinkel definiert.

    Diese Entsolidarisierung der Gesellschaft wird uns noch teuer zu stehen kommen. Insbesondere mit Blick auf die demografische Entwicklung werden uns allen noch die Lichter aufgehen wo so etwas hinführt, wenn die Nachbarschaft quasi an der eigenen Wohnungstür aufhört.

    Wenn es diese gesellschaftliche Haltung schon von 50 oder 80 Jahren gegeben hätte würde der Verkehr in Regenburg heute noch ausschließlich über die Steinerne Brücke laufen, weil wir sonst keine Brücken hätten. Wir hätten aber auch nicht so viele Intelektuelle in Regensburg, weil es hier auch keine Universität gäbe (wegen des hohen Verkehrsaufkommens) und keine Arbeitsplätze (wegen der Bäume und Felder die für so manche Gewerbeansiedlung weichen mussten).

    Kurz gesagt, Regensburg wäre das verschlafene Privinzstädtchen das es von 1810 bis 1900 war.
    Und damit schließt sich der Kreis zu den heutigen Diskussionen. Viele sind in ihrem kleinräumigen Denken auf der Stufe dieser Provinzstadtbürger stecken geblieben und gebärden sich, um dies zu überspielen in den Auftritten als spätpubertierende 68er denen jegliche Obrigkeit (Verwaltung, Stadtrat, Polizei usw.) ein Greuel ist.

    Nach Verwaltung wird nur dann geschrieen, wenn man selbst ein Baugenhmigung nach eigenen vorstellungen oder sonst irgendwas haben will und die Polizei ist dann wichtig und soll sofort da sein, wenn am Familienmercedes der Stern abgebogen wurde.

    Nur, dass wir uns richtig verstehen alles Verwaltungshandeln hat tansparent zu erfolgen und über Sachfragen darf auch trefflich diskutiert werden. Es sollte sich allerdings keine Seite von vorne herein einem Kompromis verschließen.
    Und diese Bereitschaft zum Kompromiss fehle bei vielen der sogenannten Bürgermeinungsvertreter doch sehr deutlich. Für die Donauanlieger gab und gibt es nur eine
    gültige Lösung nämlich die eigene.

    Bedauerlich ist, dass manche Wortbeiträge sich
    dadurch entwerten, dass sie sich in Vorwürfen gegen Andersdenkende ereifern die schon fast an die Grenze des Strafgesetzbuch heranreichen.
    Das macht den Kompromiss noch schwerer.

  • Bernhard Segerer

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    Leider habe ich dieser Veranstaltung nicht beiwohnen können, obwohl ich mich gefreut hätte diesmal als Nicht-Stadtamhofer auch mal das Wort ergreifen zu dürfen, was ja letztes mal nicht möglich war. Daher nehme ich die Gelegenheit in diesem Forum der kritischen Stimmen wahr:
    Eine optimale Lösung gibt es nicht. Wie so oft stehen sich (wirtschaftliche) Stadtentwicklung, Naturschutz, Verkehrsplanung, Denkmalschutz und Erhalt von Grünflächen und Naherholungsräumen gegenseitig im Weg.
    Die Frage ist also wie man Prioritäten setzt und welchen Preis man bereit ist zu zahlen.
    Um dies zu entscheiden muss dieser Preis (und eben NICHT nur die – wie erwähnt subjektiven – KOSTEN) genannt werden. Ich denke wir kommen aus einer Zeit in der „Verkehrsfreundlichkeit“ und wirtschaftliche Entwicklung meist die Argumente waren, welche am Schluss die Oberhand behielten und damit entscheidungsgeben waren. Diese Zeit möge endlich der Vergangenheit angehören, zumindest würde ich mir dies wünschen. Aber Punkt für Punkt:

    1. Steinere Brücke
    Es steht für mich nach wie vor nicht fest, das eine Nutzung für den ÖPNV ausgeschlossen ist. Natürlich wäre es schöner wenn die Steinere frei bliebe vom Verkehr, aber schöne wäre auch wenn wir die Autobahnen begrünen könnten und uns in Zukunft überall hin beamen könnten. Die entscheinde Frage ist hier: Lässt sich ÖVPN-Nutzung und Denkmalschutz unter einen Hut bringen? Nicht geprüft wurde (soweit ich weiss): Der Einsatz von leichten Minishuttlebussen. Das Argument der „Gefahr“ durch die mangelnde Haltbarkeit der Geländer halte ich größtenteils für eine Schutzbehauptung – mit diesem Argument müsste man den gesamten Verkehr verbieten da überall ein Wagenlenker die Kontrolle über sein Fahrzeug verlieren könnte und entsprechenden Schaden an Menschen und Sachen anrichten könnte. Das Argument Streusalzeinsatz zieht hier eher – eine „Versiegelung“ der Oberfläche wurde wohl angedacht aber verworfen. Aus Kostengründen? Ich kann mich leider nicht erinnern. Beide Argumente währen bei Prüfung der Option Stadtbahn/Spurbus/Strassenbahn o.ä. nicht mehr vorhanden – wichtig wäre nach wie vor die Belastung der Steinernen bzw. wie klein/leicht man ein entsprechendes System gestalten könnte. Hier wurde die Diskussion meiner Meinung nach weder vollständig noch ehrlich geführt.

    2. Riepl-Röhre
    Lass ich mal beiseite – das Kostenargument welches hier immer angeführt wird sollte aber mal – wie oben gefordert – um den nicht nur monetären Faktor „Preis“ ergänzt werden.

    3. Bürgertrasse
    Habe ich bis jetzt noch nicht ganz verstanden, darf aber keinesfalls jetzt schon aus der Diskussion genommen werden. Die Zahlen und Ansichten der Befürworter und Gegner (u.a. Verkehrsbetriebe) scheinen hier nicht unter einen Hut passen, deshalb wäre eine UNABHÄNGIGE Untersuchung und Prüfung notwendig.
    Erst dann kann entschieden werden.

    4. Brücke über den Gries
    Da rollt es mir die Zehennägel auf. Wie man überhaupt auf diese Idee kommen kann ist mir schleierhaft, aber von mir aus: Schauen wir und sie Sache nochmal an:
    – Naherholungsgebiet (mit Spielplatz)
    – Naturschutz
    Muss ich mehr sagen? OK:
    – Nibelungenbrücke in Sichtnähe (was dann für eine Westtrasse sprechen würde – tu ich aber jetzt ausdrücklich nicht)
    – Brauchen dann die Anlegestellen eine Mauer damit der Bus nicht ins Wasser fällt? Und fallen dann die Anlegestellen weg?
    – Ästhetische Gründe (ja, das gehört auch zu „Preis“)
    – Wo wäre eine Haltestelle für Stadtamhof? Auf Stadtamhofer-Seite höchstens vor der Protzenweiherbrücke, oder? Machen dann die paar Meter über diese Brücke noch das Kraut fett?
    – Vorteil: Bessere Anbindung Stadtnorden – muss nicht mehr über die Nibelungenbrücke. Was wären die Einsparungen an Zeit im Vergleich zur Bürgertrasse. Denn diese Route wäre ja auch nicht der „direkte“ Weg wie über die Steinerne, sondern beschreibt ebenfalls einen Bogen. Hat das schon jemand ausgerechnet?

    5. Route über Pfaffensteiner
    Hmm.. Wieso ist die eigentlich schon aus dem Spiel? Hab ich irgendwie verpasst.

    6. Westtrasse
    Ja, das kann ich mir auch nicht richtig vorstellen. Wo kommen denn die Busse her? Vom Dultplatz? Da wäre bestimmt auch ein paar Geländer zu verstärken. Dann über den Schopperplatz, links ab in die Badstrasse. Da bin ich noch garnicht bei der Brücke und denke mir schon: verdammt eng. Und irgendwie auch ab vom Schuss, bzw. eine ganz schöne Kurverei – ob da das scheu Reh? (auf das komme ich nochmal zu sprechen) überhaupt einsteigt?
    Dann über den eisernen Steg und hoch zum Theater, oder? Denkmalschutz kurz mal aussen vor gelassen – bringts das überhaupt? Vor allem wenn viele doch sowieso zur Albertstrasse wollen? Ok, Regensburg wäre endlich vom Westen her erschlossen, macht mehr Sinn als nochmal eine Route im Osten, aber WER nutzt die? Zahlt sich das aus?

    Es stimmt schon: Hier wird mit Gewalt der jeweils eigene Standpunkt verteidigt. Kompromissbereitschaft einfordern kann man aber nur wenn alle Seiten mit offenen Karten spielen – und man sich auf Augenhöhe begegnet. Die Defizite sehe ich hier aber hauptsächlich auf „Stadt“-Seite. Der Vorwurf an die Stadtführung das sie gerne „durchregieren“ würde ist nicht aus der Luft gegriffen – die jüngere politische Geschichte Regensburgs dient hier als Beleg.

    Ihr seht schon: Reine Kosten (die ja auch nicht „rein“ sind) spielen bei meinen Überlegungen eine erstmal untergeordnete Rolle. Machmal muss man sich eine gute Lösung einfach was kosten lassen – oder man braucht sie eben eh nicht.

    Lachen musste ich bei dem „scheuen Reh Busbenutzer“. Anscheinend ist es zwar einerseits absolut angewiesen auf einen möglichst direkten Weg in die Stadt aber andererseite eben so scheu das es Veränderungen nicht hinnehmen würde, oder wie?
    Dieses arme Reh sollte man am besten dort lassen wo es ist sonst kriegt es noch einen Herzkasper.

    Ebenfalls erheiternd finde ich die Argumentation der Altstadtkaufleute. Das die gerne hätten, das bei Ihnen eingekauft wird glaube ich schon. Aber das gleiche Argument könnte ja dann auch das DEZ anführen, oder? Wem gibt man denn dann den Zuschlag? Ich kann jedenfalls nicht erkennen das die Altstadt wirtschaftlich den Bach runtergeht. Im Gegenteil, da wimmelt es doch nur so von Läden der Mittel- bis Oberklasse, eine Entwicklung der letzten Jahre, die ich nicht ausschliesslich positiv finden kann. Wegen dieser armen Würstchen wäre es doch zu überlegen ob man nicht die Fussgängerzonen wieder abschafft und dieses Einkaufsparadis endlich wieder anständig anschliesst, am besten mit Autobahn bis vor die Ladentüre. Oh, sorry, ich wollte ja heute ausnahmsweise nicht polemisch werden… ;-)

    Alles in allem denke ich nach wie vor: wir brauchen gar keine neue Brücke. Das geht so auch. Egoismus lasse ich mir da keinen vorwerfen, ich denke einfach man muss nicht auf Teufel komm raus alles auf die Karte „verkehrstechnische Anbindung“ und „(Altstadt-)wirschaftliche Entwicklung“ setzen. Das haben wir jahrelang getan, womit ich wieder am Anfang wäre.

  • Bernhard Segerer

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    Ja, das war ein bisserl lang und dabei habe ich noch nicht mal jeden Punkt ausführlich behandelt. Wie auch immer, entschuldigen möchte ich mich aber nur für die zahlreichen Rechtschreibfehler, war eben doch etwas schnell getippt…

  • purist

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    also wenn man schon epischer Breite seine Auffassung zum besten gibt sollte man schon über gewissen Vorinformationen verfügen die jedem Interessierten seit Monaten zugänglich sind, z.B. zu Lage der Westtrasse.

    Übrigens mal zur Riepel-Röhre. Wer den speilplatz am Gries nicht mit Brückenrampen verschandeln will sollte mal die Frage beantworten wo die Rieplschen-Tunnelrampen liegen würden die 10 oder 15 metrer in den Untergrund müssen. Statt 1 oder 2 Meter nach oben zur Brücke gehts dann eben 8 bis 10 Meter nach unten zum Tunnel. Die Ruheoase am Gries nebst Spielplatz ist in beiden Fällen futsch.

    Wenn technisch überhaupt was geht ist es die Westtrasse vom Schopperplatz geradeaus über die Donau und über die Holzlände zum Weissgerbergraben. Und da sollen die von der Verwaltung endlich mal Pläne vorlegen, dann kann man fundiert drüber reden. jetzt erzählt jeder seine eigenen Märchen und nix gwiss woas ma need.

  • Jürgen

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    Um nur einen Punkt heruaszugreifen: Dem Herrn WGR-Vorsitzenden und Geschäftsführer der Galeria Kaufhof Ralf Kammermeier sei hier ins Stammbuch geschrieben, dass er erst mal seinen Laden so auf Vordermann bringt, dass er auch für Rollstuhlfahrer und KinderwagenschieberInnen ungehindert passierbar ist. Doppeltüren zum Kassiansplatz und Treppen am Nord-West-Eingang sind nur hinderlich, die Investition in Automatik-Türen wird gescheut, seit fast einem jahr Krach im Haus, aber über eine mangelhafte Erreichbarkeit der Altstadt klagen, das passt nicht zusammen!
    Und wenn Herr Saar fragt, „ob wir die Altstadt noch brauchen“, dann muss er wissen, dass jedewede Ersatztrasse weniger Altstadt bedeutet. Denn die hört nicht am Bismarckplatz auf!

  • Veits M.

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    Ich will mal das Motto von Gesine Schwan (SPD-BPKandidatin), das sie im aktuellen Spiegel-online Interview herausstreicht, aufgreifen. Es lautet: „Vertrauen stiften, Gemeinsamkeit schaffen, Zukunft gewinnen“.

    Vertrauen stiften

    Vertrauen verlangt nach Transparenz. Z.B. nach einem offenen, nachvollziehbaren Umgang mit den Anträgen der Stadtamhofer (2005, 2006), die Wöhrde (wie bereits im Umweltausschuss am 16.09.1993(!) beschlossen) unter Schutz (Bay. Naturschutzgesetz) zu stellen. Was ist mit diesen Anträgen geschehen? Wie wurden sie „entsorgt“? Und warum hat in rechtswidriger Weise das falsche Organ über diese Anträge entschieden? Welche Kräfte verhindern eine Unterschutzstellung? Wie haben die (Mainstream)Medien darüber als beauftragte „Wächter“ unserer Stadtgesellschaft berichtet? Wie klärten sie auf? Ohne Transparenz, so das Bundesverfassungsgericht, die erlaubt zu verfolgen, was geschieht, ist Vertrauen nicht möglich. Wann hält sich die Verwaltung endlich an dieses Prinzip? Wann hört die Heimatzeitung endlich auf, in Teilen freiwillige Hofberichterstattung zu betreiben? Weiß man dort nicht, dass der „Hof“ schon längst abgeschafft wurde? Erinnert sei an das Bayerische Pressegesetz und die darin verankerte, auch in der BV enthaltene Aufgabe der Presse, der Demokratie (nicht einer Partei, nicht einem Stadtoberhaupt, nicht einer Verwaltung, nicht der Wirtschaft und nicht Partikularinteressen ….) „zu dienen“ – mag auch dieses Wort aus der Mode gekommen zu sein.

    Gesamkeiten schaffen

    Gilt die Gleichheit aller vor dem Gesetz? Auch in dieser Stadt? Oder steht sie nur auf dem Papier?
    Gilt die Bindung an Recht und Gesetz auch für die Regensburger Verwaltung, für den Stadtrat?
    Bei der Beschlussfassung im Rat der Stadt (Oktober 2008) über die Fortführung der Pläne bezüglich der West- und Osttrasse bestand nach den mir vorliegenden Informationen in der GROSSEN Koalition Einigkeit darüber, dass man die Osttrasse gar nicht wolle. Warum in Gottes Namen beschließt man dann, die Erarbeitung der Pläne für beide(!) Trassen in Auftrag zu geben? Wird nicht von den Räten damit gegen den Grundsatz des sorgsamen und sparsamen Wirtschaftens verstoßen – grobfahrlässig und daher ggf. haftungsbegründend? Oder würden Sie Geld ausgeben für etwas, von dem Sie wissen, dass Sie es gar nicht wollen? Vielleicht liegt es ja daran, dass die Mitglieder des Stadtrats nicht über eigene Gelder entscheiden.

    Zukunft gewinnen

    Eine Win-Win-Situation auch hinsichtlich der weiteren Entwicklung in Stadtamhof kann es meiner Meinung nach nur geben, wenn die Regensburger Stadtgesellschaft durchaus „streitend“ im positiven Sinne sich vorab(!) auf ein gemeinsames Ziel verständigt. Ein solches Ziel findet sich nicht auf der – andere kreative Möglichkeiten der künftigen Mobilitätsentwicklung ausschließenden – Ebene „Ost- oder Westtrasse“.

    Regensburg braucht sicherlich nicht: Weiterhin ad-hoc-Entscheidungen der Verwaltung (seit Jahren stets gegen die Bevölkerung; ich nenne den mehrmals basis-demokratisch geäußerten Bürgerwillen gegen eine Stadthalle am Donaumarkt), die vorhandenen Plänen einer nachhaltigen Stadtentwicklung (Schutz der Wöhrde als Naherholungsgebiet und Welterbe für alle, als gewachsenes, in sich stimmiges und daher so beliebtes Stadtquartier mit öffentlichem Raum und hoher Lebensqualität) evident zuwiderlaufen.

    Regensburg braucht vielmehr zunächst eine GROSSE ERZÄHLUNG. Ein von allen getragenes, dynamisches Bild unserer Stadt, das auf gemeinsamen, auch der Veränderung unterliegenden und gelebten Werten beruht, in dem auch noch unsere Enkel um das Jahr 2050 zum Beispiel um- und mitweltfreundliche Lebensbedingungen vorfinden. Eine solche Erzählung könnte die heute noch nicht recht vorstellbare vollständige Emissionsfreiheit (ZERO EMISSION) der (Alt)Stadt beinhalten. Die Weichen dorthin müsste unsere Generation heute stellen, auch was unser je ureigenes Mobilitätsverhalten angeht. Und ich meine: Je weiter wir uns dem Zentrum nähern, desto mehr gilt der Grundsatz: „Das Maß des Menschen ist der Fuß“.

    Vor dem Hintergrund einer solchen, von allen zu entwickelnden GROSSEN ERZÄHLUNG (Methode: Open space Konferenz ) scheint der derzeitig erneut so heftig geführte Streit nicht zielführend; nicht im Ansatz.

    Wie sagte BM a.D. Anke immer: „Umblättern, eine neue weiße Seite!“

    P.S. Googeln Sie doch mal mit „zero emission“ – sie stoßen auf 1 240 000 Einträge – na dann!

  • Reinhold Breuer

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    Die Stadtplanung (Fr.Schimpfermann, Herr Feig) hat meine Hinweise aufgenommen, warum die Rampenhöhe des neuen Steges wohl verringert werden kann (Fahrrinne, Hochwassersicherung).

    Dem Puristen stimme ich zu.
    Die wenigsten, aber eben doch manche Einwendungen gegen Darlegungen der Verwaltung waren für mich nachvollziehbar. Wenn vor einem Bürgerentscheid ansatzweise gleicher Masstab an Publikationen der Donauanlieger angelegt werden wird, wird die Mängelliste vielfach ergiebiger werden. Erste Beispiele sind in regensburg-digital nachzulesen. 2fach antwortete mir Herr Veits und ging nur am äußersten Rand auf meine Argumentation ein.

    Eine eklatante Falschbehauptung von Sch.Schildhausen ist in Regensburg-digital nachzulesen zu Fußwegen. Angeblich ist der Fußweg von den Parkplätzen in Stadtamhof zur Altstadt 10 Min. länger über den neuen Eisernen Steg als über den alten. Tatsächlich ist der neue Weg zum Fischmarkt etwas kürzer, weil der neue Steg schräg über die Donau führt, und viel kürzer zum Arnulfsplatz, außerdem endlich treppenfrei. Die 10 Minuten sind nur erklärlich, weil der Blick vom neuen Steg zum Verweilen lockt: Endlich ohne wuchtige Stahlträger quer vor den Augen – und damit meine ich keine Brille!

    Als weiteren Mosaikstein zur Vorbereitung des Bürgerentscheides möchte ich hiermit die Behauptung von Herrn Cerull in seinem Redebeitrag dokumentieren, die fußläufige Entfernung vom Arnulfsplatz zum Neupfarrplatz sei weiter als vom Ernst-Reuter-Platz.

  • Josef Herz

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    Die Steinerne Brücke war in ihrer langen Geschichte nie eine reine Fußgängerbrücke, es sind immer viele Schwerfahrzeuge, nämlich Lastfuhrwerke über sie gefahren. Zu diesem Zwecke ist sie geradezu erbaut worden (Fußgänger hätte man immer schon mit Booten übersetzen können). Den Denkmalschutz als Begründung für die dauerhafte Aussperrung des Omnibusverkehrs von der Brücke anzuführen, ist also völlig unhistorisch. Natürlich muss die Brücke vorher gründlich saniert werden, was aber ohnedies in jedem Fall notwendig ist. Ferner wird jeder Tiefbauingenieur bestätigen können, dass man im Zuge der Brückensanierung eine solche Oberflächenabdichtung – und zwar unter dem natürlich beizubehaltenden Kopfsteinpflaster – vornehmen kann, dass kein Salz in den Untergrund der Brücke mehr eindringen kann. Es bleibt noch das m. E. wenig zugkräftige Argument des seitlichen Schutzes gegen dort auffahrende Omnibusse. Danach hätte man schon vor Jahrhunderten keine Lastfuhrwerke über die Brücke fahren lassen dürfen.
    Fazit: Eine neue Brücke ist so überflüssig wie ein Kropf.

  • Schreiner F.

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    Bei der Steinernen Brücke geht´s um die Frage, wollen wir DIE Steinerne Brücke oder wollen wir eine Stahlbetonbrücke mit Natursteinverkleidung die Wie unsere Steinerne Berücke aussieht.

    Die zweite Variante ist Disneyland – das kann niemand wollen, deshalb ist der Drops mit den Bussen auf der Steinernen Brücke gelutscht. Das Thema ist durch.

    Es geht also um eine Neuordnung für den ÖPNV mit oder ohne Ersatzbrücke.

    Und da vertraue ich Frau Schimpfermann mehr als Herrn Cerull oder salopp gesagt, von herrn Cerull würde ich keinen Gebrauchtwagen kaufen von der städtischen Planungsreferentin jederzeit.
    Cerull verbiegt die Realität bei seinen ausschweifenden Monologen und Schachtelsätzen mindestens genau so wie er es den anderen zum Vorwurf macht.

    Wer täglich aus dem Norden auf den Bus angewiesen ist der spürt Umwegfahrten auch dann, wenn sie sahrplanmäßig nur 10 Minuten betragen, dass gilt insbesondere für Kinder im Alter von 10 oder 11 Jahren die in die weiterführenden Schulen müssen. Deshalb kann die Donauanlieger-Busverweigerertrasse (genannt Bürgertrasse) keine Lösung sein.

    Wir sollten uns jetzt mal die Pläne ansehen die derzeit im werden sind und dann reden wir weiter.
    Wer jetzt schon alles beser weiß kann eigentlich gar nichts verstanden haben.

  • Vollkommen egal

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    „Die Steinerne Brücke war in ihrer langen Geschichte nie eine reine Fußgängerbrücke, es sind immer viele Schwerfahrzeuge, nämlich Lastfuhrwerke über sie gefahren. Zu diesem Zwecke ist sie geradezu erbaut worden (Fußgänger hätte man immer schon mit Booten übersetzen können). Den Denkmalschutz als Begründung für die dauerhafte Aussperrung des Omnibusverkehrs von der Brücke anzuführen, ist also völlig unhistorisch.“

    Wenn das das fachliche Niveau ist, auf dem in Regensburg diskutiert wird (egal von welcher Seite) dann tut das einfach weh. Pferdefuhrwerke hatten m.W. nicht das gewicht von Omnibussen. Wenn ja, dann waren das großartige Pferde und die Holzkonstruktion der Fuhrwerke ein Meilenstein.

    Als jemand, der beim Regensburger Kasperltheater (egal zu welchem Thema) zuschauen darf/muss, stellt sich mir die Frage, ob die Stadt nicht wirklich nur eine oberpfälzische Provinzstadt ist.

    Der Blödsinn, der in manchen Beiträgen verzapft wird (Forenkommentare, MZ-Artikel etc) tut in vielen Fällen einfach nur weh!

    Das wars jetzt, leider nur marginal zum Thema, zum ersten und letzten mal hier.

    Ach ja, ich habe bei der Lektüre hier immer eine Wette mit mir laufen, wer denn von der Stammkundschaft wieder was kommentieren wird. Es sind immer die selben Leut.vielen…

  • kardinal

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    @Vollkommen egal

    Aber das ist doch zum Totlachen hier!

    Man könnte fast schon glauben, beim Kneitinger gäb´s seit neuestem W-Lan, wenn man sich dieses obergescheite Bierdimpflgeschmarre so durchliest (und da schliesse ich mich nicht unbedingt aus).

    mfg

  • anachron

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    lieber kardinal,

    nach allem was ich von dir hier in den Foren bisher gelesen habe bist du der König der Bierdimpfelgmscharres.

    Man könnte dich gar als Erfinder des Selbigen bezeichnen. Aber das wäre der Ehre zuviel.

  • Josef Herz

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    Der Beitrag von „Vollkommen egal“ ist wirklich so beschaffen. Als ob jemals das Gewicht der Omnibusse das Problem einer – gründlich sanierten – Steinernen Brücke sein könnte!
    Über das Niveau eines solchen Beitrages kann man sich nur wundern – aber „vollkommen egal“!

  • kardinal

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    Vielleicht sollte man überhaupt wieder mehr auf Pferdefuhrwerke setzen…

  • Reinhold Breuer

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    @kardinal, herz, anachron, (moderator)

    Zankt woanders – hier bitte nur neue Sachargumente!

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