Nibelungenkaserne: Es war Brandstiftung

Pressemitteilung vom: 05.09.2012 Brände auf ehemaligem Kasernengelände – Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung Ein ausgebrannter Kastenwagen und ein ausgebranntes Gebäude, beides auf dem auf dem Areal der ehemaligen Nibelungenkaserne in Regensburg an der Carl-Maria-von-Weber-Straße sind die Bilanz zweier Brände, die sich in den Abendstunden des 04.09.2012 ereigneten. Wie bereits berichtet, war gegen 19.00 Uhr von einem Anwohner der Brand eines weißen Ford-Kastenwagens gemeldet worden. Die verständigte Polizeistreife, die mit Hilfe der ebenfalls angerückten Feuerwehr auf das versperrte Gelände gelangte, fanden dort den lichterloh brennenden Wagen vor, der auf einem Vorplatz vor ehemaligen Fahrzeughallen stand. Nach den ersten Erkenntnissen war das Fahrzeug von Unbekannten aus einer frei zugänglichen Unterstellhalle auf den Parkplatz geschoben worden und dort in Brand gesetzt worden. Die Rauchentwicklung hatte ein Anwohner bemerkt und daraufhin die Rettungskräfte verständigt. Der Schaden, der dem Fahrzeugbesitzer, einem 38-jährigen Regensburger entstand, liegt bei etwa 1500 Euro. Weitaus höher, bei etwa 200.000 Euro, so die ersten Schätzungen liegt der Schaden am ehemaligen Offizierskasino, das sich ebenfalls auf dem Gelände befindet. Dieses Feuer war gegen 21.00 Uhr bemerkt worden. Das etwa 35 x 45 m große leerstehende Gebäude, das zum großen Teil aus einer Holzkonstruktion bestand brannte vollständig aus. Verletzte gab es bei den beiden Bränden nicht zu beklagen. Noch in den Nachtstunden übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg die Ermittlungen. Nach der ersten Wertung ist zwar die Brandursache noch unklar, der Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung überwiegt bei der Abwägung der bisher zusammengetragenen Erkenntnisse. Hinweise zu dem oder den Tätern gibt es bis dato nicht. Die noch in den Nachtstunden eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bis dato zu keinem Erfolg. Nach eingehender Begutachtung des Brandortes am 05.09.2012 durch die Brandermittler ist auf Grund des Schadensbildes die Hinzuziehung eines Gutachters des Bayer. Landeskriminalamtes verworfen worden. Gegebenenfalls wird in den Folgetagen ein Brandmittelspürhund zum Einsatz kommen.

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Kommentare (1)

  • Veronika

    |

    Cui bono?

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