OB-Kandidatur: CSU-Fraktion will Schlegl

Vorschlag für den CSU- Oberbürgermeisterkandidaten: CSU-Fraktion votiert ohne Gegenstimmen für Fraktionsvorsitzenden Christian Schlegl In ihrer gestrigen Fraktionssitzung hat die CSU-Fraktion am Montag ihren Vorschlag eines CSU-Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Regensburg festgelegt. Unter Leitung der stellv. Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeisterin a.D. Petra Betz stimmten die kommunalen Mandatsträger der CSU in großer Geschlossenheit und ohne  Gegenstimmen für den amtierenden CSUFraktionsvorsitzenden Christian Schlegl. In der Sitzung hatten sich eine Reihe renommierter Mitglieder zu Wort gemeldet und für Schlegl als geeigneten Bewerber ausgesprochen. Oberbürgermeister Hans Schaidinger und der  gesamte Fraktionsvorstand hatten zuvor ebenfalls einstimmig Christian Schlegl  vorgeschlagen. Die Fraktion war bis auf ein Mitglied, das bereits seit längerem für diesen Tag entschuldigt war, vollzählig bei der Abstimmung anwesend. Christian Schlegl zeigte sich von dieser enormen Welle der Unterstützung beeindruckt: „ Wenn Menschen wie meine Fraktionskolleginnen und -kollegen, die seit vielen Jahren erfolgreich und unglaublich engagiert Politik für diese wunderbare Stadt machen, mich in einem derartigen Maß unterstützen, dann bewegt mich das sehr. Dieses Votum ist auch ein Signal meiner Fraktion an die Partei, dass sie willens ist, mit einem geschlossenen Wahlkampf von Fraktion und Partei die Erfolgsgeschichte dieser Stadt fortzuschreiben. Nur mit dem Kraftzentrum der CSU-Fraktion, dem amtierenden  CSU-Oberbürgermeister und dem CSU-Bürgermeister kann das der CSU insgesamt gelingen. Dann ist auch ein Wahlsieg für die CSU völlig realistisch. Ich stehe bereit, Fraktion und Partei in einen geschlossenen Wahlkampf zu führen, wenn die Partei dies wünscht“, so Schlegl zuversichtlich.

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Kommentare (4)

  • RuhigBlut

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    Naja, wirklich große Geschlossenheit schaut irgendwie auch ein bissl anders aus.

    Zunächst sind von 21 ehedem über die CSU-Liste gewählten Stadträten (inkl. OB), 3 Personen derzeit nicht Fraktionsmitglieder. Man kann getrost davon ausgehen, dass diese wohl nicht für Herrn Schlegl gestimmt hätten.

    Dann war – wie man so hört – nicht nur Frau Dr. Freudenstein nicht anwesend, sondern wohl auch Herr Dr. Zimmermann. Macht weitere 2 Räte/ Stimmen weniger.
    Hinzu kommt die Enthaltung von zwei weiteren Mitgliedern.

    Wenn die Regensburger Deiche so dicht geschlossen stehen wie die Reihen der CSU-Stadträte, ahne ich fürs nächste Hochwasser schlimmstes!

  • Jochen Schweizer

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    Die Formulierung „ohne Gegenstiomme“ ist eine Umschreibung um nicht darstellen zu müssen, dass es offenbar nur 14 JA Stimmen gab! Erinnert mich an die Pressemitteilungen des ZK der SED.

  • weichserradi

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    Das ist ja mal wieder typisch für das sogenannte Schaidinger-Lager, hier wird bestimmt das Herr Schlegl der neue OB-Kandidat werden soll. Gott sei Dank entscheiden bei der CSU die Deligierten. Herr Schlegl würde bei den CSU-Deligierten komplett durchfallen.

  • Relation

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    Interessant finde ich auch, dass Schlegl öffentlich über sich selber sagt, er wäre der einzige Garant für eine Einigung beider Lager. Der größte Spaltpilz will jetzt also der neutrale Vermittler sein….

    Wenn er aber nicht gewählt wird, dann wechselt er mit seiner ganzen Kombi zu den Bürgern für Regensburg. Sprich, es kann/darf/soll nur eine Einigung zu seinen Bedingungen geben. Eine Einigung aus Schlegls Sicht liegt demnach nur dann vor, wenn er sich mit seinen Forderungen, die er seit 2007 erhebt, komplett durchsetzt. Wenn das nicht passiert, dann gibt es eine Spaltung, die jeder zu verantworten hat, nur nicht er.

    Kann mir Herr Schlegl oder einer seiner Vasallen mal den Unterschied zwischen „Vergleich“ und „Diktat“ erklären?!

    Schlegl ist wirklich wie ein kleines, dickes Kind mit verzogenem Dickschädel, das Zetter und Morido schreit, weil man es vom Würstlstand weggezogen hat….

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