Ohne Arktis – keine Eisbären!

Die Greenpeace-Jugend demonstriert gegen weitere Bohrungen des Öl-Konzern Shell in der Arktis Regensburg, 27.06.2013 – Am kommenden Samstag, 29.06.2013, wird die Regensburger Greenpeace-Jugendgruppe von 15:00 bis 17:30 Uhr auf dem Neupfarrplatz den Passanten auf spektakuläre Weise veranschaulichen, wie wichtig es ist, die Arktis vor der Profitgier des Öl-Konzerns Shell zu schützen. Als Shell-Arbeiter verkleidete Jugendliche werden ihre Freunde im Eisbärenkostüm mit Wasserpistolen vom Domplatz über den Neupfarrplatz zum Kohlenmarkt jagen und dann zu Fall bringen. Daraufhin werden ihre Abdrücke mit Straßenmalkreide auf dem Boden festgehalten. Dies soll den Passanten sinnbildlich zeigen, welche verheerenden Folgen die Tätigkeiten von Shell in der Arktis auch auf die Eisbären haben und sie motivieren, sich an der Unterschriftenaktion zum Schutz der Arktis zu beteiligen. Durch den Klimawandel schmilzt das Eis in der Arktis. Der Öl-Konzern Shell hat es nun auf die riesigen, dadurch frei werdenden Mengen an Erdöl abgesehen und begonnen, in dem höchst instabilen Ökosystem der Arktis nach diesem Öl zu bohren! Die Bohrungen nach Öl sind jedoch nirgendwo so riskant wie in der Arktis. Gerade hier ist es fast unmöglich, austretendes Öl zu stoppen. Zum einen wegen der weiten Entfernung der Arktis von jeglicher Zivilisation, aber auch aufgrund der sehr kurzen Zeit, die der arktische Sommer dauert: im Schnitt nur ca. zwei Monate! Nach dem Sommer gefriert das Meer wieder zu und dann ist es unmöglich eine Katastrophe zu verhindern. Shell hat Ende des Sommers 2012 seine Bohrungen eingestellt, will jedoch 2014 wieder anfangen – dies muss verhindert werden! Greenpeace tritt weltweit dafür ein, dass die Arktis ein Naturschutzgebiet wird und somit vor der Profitgier der Ölkonzerne geschützt ist.

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