SEK-Einsatz in Regenstauf

Pressebericht des Polizeipräsidiums Oberpfalz vom 15.03.2013 Kriminalpolizeiinspektion Regensburg Durchsuchungsaktion nach Hinweis auf Drogenbesitz REGENSTAUF/LKR. REGENSBURG. Nach einem Hinweis auf illegalen Besitz von Drogen folgte die polizeiliche Durchsuchung eines Anwesens in Regenstauf. Da es neben der Erkenntnis, dass der 27jähirge Tatverdächtige im Besitz von Betäubungsmitteln ist, auch Hinweise auf Schusswaffen gab, erfolgte die Durchsuchung mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften (SEK) und örtlichen Polizeidienststellen. Nachdem der richterliche Beschluss für die Maßnahme vorlag, führten die Ermittler der Kripo Regensburg die Durchsuchung in den Morgenstunden am Donnerstag, 14.03.2013 durch. Hierbei konnte der Tatverdächtige angetroffen und widerstandslos festgenommen werden. Als Ergebnis der Durchsuchung konnten eine geringe Menge Rauschgift und zwei Lang- sowie eine Kurzwaffe sichergestellt werden. Für diese konnte der Festgenommene keine waffenrechtlichen Erlaubnisse vorweisen. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen waren, konnte der Mann nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Es folgen nun Strafanzeigen wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Waffengesetz. Drogenschmuggel aufgedeckt WAIDHAUS. Die Fahnder der Verkehrspolizei hatten am Mittwoch, 13.03.2013 gegen 13:00 Uhr auf der A 6 den richtigen Riecher, als sie einen blauen BMW mit slowakischer Zulassung kontrollierten. Der 36jährige slowakische Fahrer räumte ein, ca. 150 Gramm Marihuana, die bei ihm aufgefunden wurden, aus Tschechien eingeführt zu haben. Da sich der Mann bei den folgenden Maßnahmen kooperativ zeigte, wurde er nach erfolgter Sachbearbeitung durch die Kripo Regensburg und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg wieder auf freien Fuß gesetzt. Polizeiinspektion Neumarkt in der Oberpfalz Nachtrag zum Brand eines Einfamilienhauses in Mühlhausen Wie bereits berichtet, geriet ein Einfamilienhaus einer vierköpfigen Familie in Mühlhausen/Lkr. Neumarkt Opf. in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Brand. Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Neumarkt mit Unterstützung eines Brandermittlers der Kripo Regensburg ergaben nun, dass eine unsachgemäß installierte Lampe im Haus ursächlich für das entstandene Feuer war. Daher laufen die weiteren Ermittlungen der sachbearbeitenden Polizeiinspektion Neumarkt in Richtung fahrlässiger Brandstiftung gegen den jungen Mann, der die Lampe installiert hatte. Durch das Feuer erlitten die vier Bewohner, sowie ein Bekannter und ein Feuerwehrmann Rauchgasvergiftungen. Mit Ausnahme des 52jährigen Familienvaters konnten alle bereits aus der ärztlichen Obhut entlassen werden. Das Wohnhaus ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die Höhe des Sachschadens wird nach wie vor mit etwa 100 000 Euro angegeben. Damit die Familie auf dem landwirtschaftlichen Anwesen weiterhin eine Bleibe hat, laufen bereits Gespräche mit der Gemeinde. Es soll ein Wohncontainer als vorübergehende Lösung aufgestellt werden Dies soll ermöglichen, dass der Betrieb auf dem Anwesen aufrecht erhalten werden kann. Kriminalpolizeiinspektion Amberg Einbruch in Verbrauchermarkt SCHWARZENFELD/LKR. SCHWANDOF. In den Nachtstunden von Donnerstag, 14.03.2013 auf Freitag drangen bislang Unbekannte gewaltsam über das Dach in einen Verbrauchermarkt Am Gleis ein. Hierbei verursachten die Täter einen Sachschaden in Höhe von 1000 Euro. Im Gebäude waren sowohl Schränke des Marktes und die einer innen liegenden Bäckerei das Ziel der ungebetenen Gäste. Die Täter gelangten an Bargeld in Höhe eines dreistelligen Betrages. Die Kripo Amberg hat die Sachbearbeitung übernommen und bittet nun Anwohner oder Nachtschwärmer, die an oder um den Verbrauchermarkt verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, diese unter der Tel.-Nr. 09621/890-0 mitzuteilen.

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (2)

  • erik

    |

    ich fordere eine Drogenpolitik in Deutschland bzw. Bayern nach tschechischem bzw. niederländischen Vorbild, damit endlich die aus dümmlichen politischen Beweggründen verursachte und perfide Terrorisierung und Schikanierung von freien Bürgern ein Ende hat und ihnen das vom Grundgesetz garantierte Recht auf Selbstbestimmung ermöglicht wird.

  • Veronika

    |

    @erik: Meine volle Zustimmung! Ausserdem sollte man mal nicht vergessen, dass doch sehr wenig Drogen im Grenzgebiet gefunden werden. Da sollte man „von ganz oben“ geforscht werden, warum dem so ist, und ob man nicht vielleicht man vollkommen ortsfremdes Personal (alternativ: Verdeckte Ermittler der Internen) zusätzlich beauftragen sollte. In tschechischen Medien nennt man Crystal oder wie das Zeugs heisst, nicht ohne Grund nach dem eigentlichen Herkunftsnamen „Pervitin“, welches uns ebenfalls aus der über 70jährigen Geschichte unseres Landes immer noch verfolgt.

Kommentare sind deaktiviert