Sommerflaute am Arbeitsmarkt

Pressemitteilung Nr. 028/2013 – 29. August 2013 Die Arbeitsmarktentwicklung im Monat August 2013 Statistik als PDF Im Agenturbezirk Regensburg – Regensburg Stadt/Land, Kelheim und Neumarkt – sind im  Berichtsmonat 10.032 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das sind 732 Personen oder 7,9 Prozent mehr als im Vormonat und um 1.011 oder 11,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,1 Prozent und liegt damit 0,2 Prozentpunkte über dem Vormonat und 0,2 Prozentpunkte über dem August des letzten Jahres. Dazu Gabriele Anderlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Regensburg: „Auch dieses Jahr verzeichnen wir einen jahreszeitlich üblichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen im August. Hauptgrund hierfür sind die Schulabgänger und Ausbildungsabsolventen, die sich in der Sommer- beziehungsweise Ferienzeit arbeitslos melden. Dem gegenüber steht auch die Zurückhaltung der Arbeitgeber bei der Neueinstellung von Arbeitskräften im Ferienmonat. Nachdem aber bei den neu gemeldeten offenen Stellen ein Plus gegenüber den Vormonaten vorliegt, können wir in naher Zukunft mit einem steigenden Personalbedarf und daher auch wieder mit einer höheren Einstellungsbereitschaft der Unternehmen unserer Region rechnen.“ Im Agenturbezirk Regensburg – Regensburg Stadt/Land, Kelheim und Neumarkt – sind im Berichtsmonat 10.032 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 732 Personen oder 7,9 Prozent mehr als im Vormonat und 1.011 oder 11,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Diese Steigerung betrifft vor allem die Gruppe der Jugendlichen unter 25 Jahre. So sind im Alter von 15 bis 25 Jahren derzeit 1.332 junge Menschen arbeitslos. Das sind 375 Betroffene oder 39,2 Prozent mehr als im Vormonat und 43 oder 3,3 Prozent mehr als im August letzten Jahres. Deren Anteil am Bestand beträgt 13,3 Prozent. Die Gruppe der 15 bis 20-Jährigen umfasst 320 Arbeitslose. Das sind 122 Meldungen oder 61,6 Prozent mehr als im Vormonat, jedoch 15 oder 4,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Deren Anteil am Bestand liegt bei 3,2 Prozent. Weniger stark schwankend sind die Entwicklungen am anderen Ende der Altersklassen. So sind derzeit 3.347 Männer und Frauen im Alter ab 50 Jahren arbeitslos. Das sind 96 Personen oder 3,0 Prozent mehr als vor einem Monat und 259 oder 8,4 Prozent mehr als im August letzten Jahres. Deren Anteil am Bestand beträgt 33,4 Prozent. In der Gruppe ab 55 Jahren sind aktuell 2.222 Menschen arbeitslos. Das sind 41 Betroffene oder 1,9 Prozent mehr als im Vormonat und 190 oder 9,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand liegt bei 22,1 Prozent. Die Gruppe der Schwerbehinderten umfasst 935 Arbeitslose. Das sind 54 Meldungen oder 6,1 Prozent mehr als im Vormonat und ebenfalls 36 oder 4,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand liegt bei 9,3 Prozent. Der Bestand ausländischer Arbeitsloser beträgt aktuell 1.419 Personen. Das sind 91 oder 6,9 Prozent mehr als im Vormonat und 223 oder 18,6 Prozent mehr als im August letzten Jahres. Deren Anteil am Bestand beträgt 14,1 Prozent. Verhältnis zwischen Zu- und Abgängen Im August 2013 haben sich im Agenturbezirk Regensburg 3.763 Männer und Frauen erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet. Das sind 654 Personen oder 21,0 Prozent mehr als im Vormonat, sowie 147 oder 4,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gleiches taten seit Jahresbeginn 27.057 Menschen. Das sind 616 Meldungen oder 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Demgegenüber stehen 3.016 Personen, die im Berichtsmonat ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten. Das sind 97 Abgänge oder 3,3 Prozent mehr als im Vormonat und 104 oder 3,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn haben sich 26.091 Männer und Frauen abgemeldet. Das sind 536 Abgänge oder 2,1 Prozent mehr als in den ersten acht Monaten letzten Jahres. Arbeitslosenquoten: Leicht über Vorjahresniveau Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt im Agenturbezirk Regensburg 3,1 Prozent und liegt damit 0,2 Prozentpunkte über Vormonat und ebenfalls 0,2 Prozentpunkte über August 2012. Bei den 15- bis 25-Jährigen beträgt die Quote 3,4 Prozent. Das sind 1,0 Prozentpunkte über Vormonat und 0,1 über dem Vorjahresmonat. In der Altersklasse von 15 bis 20 Jahren liegt die Quote bei 2,5 Prozent und liegt damit ebenfalls 1,0 Prozentpunkte höher als vor einem Monat, jedoch 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat. Bei den Älteren von 50 bis 65 Jahren beträgt die Arbeitslosenquote 3,8 Prozent. Das entspricht einer Steigerung um 0,1 Prozentpunkte zum Wert des Vormonats, wie auch gegenüber dem Wert des August vergangenen Jahres. Die Quote für die 55 bis 65-Jährigen beträgt 4,5 Prozent und liegt damit 0,1 Prozentpunkte höher als vor einem Monat, aber auf gleicher Höhe des Vorjahresmonats. In der Gruppe ausländischer Arbeitsloser liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 7,3 Prozent. Das sind 0,4 Prozentpunkte über Vormonat und zugleich 0,5 über August 2012. Gemeldete Arbeitsstellen Die Arbeitgeber im Agenturbezirk Regensburg haben im Berichtsmonat 1.432 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 96 Ausschreibungen oder 7,2 Prozent mehr als im Vormonat, jedoch 147 oder 9,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 10.062 Stellen gemeldet. Das sind 2.586 Angebote oder 20,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Mit 3.304 offenen Stellen umfasst der Bestand 201 Vakanzen oder 6,5 Prozent mehr als vor einem Monat, jedoch 917 oder 21,7 Prozent weniger als im August letzten Jahres. Unterbeschäftigung Unter dem Begriff der Unterbeschäftigung werden grundsätzlich zwei Gruppen summiert: Zum einen die Arbeitslosen, zum anderen diejenigen, die nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit sind auch alle die Personen erfasst, die im Sinne des Sozialgesetzbuches nicht als arbeitslos gelten oder in einem arbeitsmarktpolitischen Sonderstatus zu sehen sind. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die sich in Weiterbildung oder Altersteilzeit befinden, aber auch Selbständige, die Existenzgründerzuschuss erhalten. Beim Ausweisen der Unterbeschäftigung geht es um die transparente Darstellung der tatsächlichen Beschäftigungssituation. Dazu die aktuelle Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) wie folgt: Im Berichtsmonat sind 10.032 Menschen arbeitslos. Dazu kommen weitere 3.823 Personen in Unterbeschäftigung. Damit gelten insgesamt 13.855 Männer und Frauen als unterbeschäftigt. Das sind 342 Personen oder 2,5 Prozent mehr als im Vormonat und 685 oder 5,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Situation auf dem Ausbildungsmarkt Das Berufsberatungsjahr beginnt mit dem 01.10.2012 und endet am 30.09.2013. So haben die Arbeitgeber im Agenturbezirk in den zurückliegenden elf Monaten seit Beginn des Berufsberatungsjahres 4.835 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind 165 Ausschreibungen oder 3,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auf diese Stellen haben sich 4.074 junge Nachwuchskräfte beworben. Somit können – zumindest rein rechnerisch – jedem einzelnen Bewerber 1,2 Ausbildungsstellen angeboten werden. Von diesen Bewerbern sind 3.796 versorgt. Die Gruppe der Bewerber ohne Ausbildungsplatz umfasst 278 Personen. Auf diese Unversorgten kommen 1.057 unbesetzte Ausbildungsstellen oder 3,8 Angebote pro Person. Zurück zum Arbeitsmarkt – Blick in die Regionen Regensburg Stadt/Land – Hauptagenturbezirk Im Hauptagenturbezirk Regensburg sind im Berichtsmonat 6.555 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 392 Personen oder 6,4 Prozent mehr als im Vormonat und zugleich 775 oder 13,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im Alter von 15 bis 25 Jahren sind aktuell 818 Jugendliche arbeitslos. Das sind 194 Meldungen oder 31,1 Prozent mehr als vor einem Monat und 68 oder 9,1 Prozent mehr als im August letzten Jahres. Deren Anteil am Bestand beträgt 12,5 Prozent. Die Gruppe der 15 bis 20-Jährigen umfasst 185 Arbeitslose. Das sind 65 Betroffene oder 54,2 Prozent mehr als ein Monat zuvor und eins oder 0,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Deren Anteil am Bestand liegt bei 2,8 Prozent. In der Gruppe ab 50 Jahren sind 2.035 Personen arbeitslos. Das sind 30 Meldungen oder 1,5 Prozent mehr als im Vormonat und zudem 166 oder 8,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand beträgt 31,0 Prozent. In der Klasse ab 55 Jahren sind aktuell 1.306 Menschen arbeitslos. Das sind drei Arbeitslose mehr als im Vormonat, jedoch 125 oder 10,6 Prozent mehr als im August vergangenen Jahres. Deren Anteil am Bestand liegt bei 19,9 Prozent. In der Gruppe Schwerbehinderter sind aktuell 584 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 41 Meldungen oder 7,6 Prozent mehr als vor einem Monat und zugleich 32 oder 5,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Deren Anteil am Bestand beträgt 8,9 Prozent. Der Bestand ausländischer Arbeitsloser umfasst aktuell 1.079 Personen. Das sind 76 Betroffene oder 7,6 Prozent mehr als im Vormonat und 182 oder 20,3 Prozent mehr als im August 2012. Deren Anteil am Bestand liegt bei 16,5 Prozent. Im Berichtmonat haben sich erstmals oder erneut 2.419 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das sind 392 Personen oder 19,3 Prozent mehr als im Vormonat und 147 oder 6,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gleiches taten seit Jahresbeginn 16.778 Menschen. Das sind 482 Zugänge oder 3,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 2.017 Männer und Frauen, die im Berichtsmonat ihre Arbeitslosigkeit beendet haben. Das sind 145 Abgänge oder 7,7 Prozent mehr als im Vormonat und 130 oder 6,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn haben sich 15.812 Personen abgemeldet. Das sind 118 Abgänge oder 0,8 Prozent mehr als in den ersten acht Monaten letzten Jahres. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,6 Prozent und liegt damit um 0,2 Prozentpunkte über Vormonat und 0,4 Prozent über dem Wert von August 2012. Die Arbeitgeber im Raum Regensburg haben im Berichtsmonat 1.025 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 75 Ausschreibungen oder 7,9 Prozent mehr als vor einem Monat, jedoch 108 oder 9,5 Prozent weniger als im August letzten Jahres. Seit Jahresbeginn wurden 7.139 Stellen gemeldet. Das sind mit 1.559 Angeboten oder 17,9 Prozent deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst 2.282 offene Stellen. Das sind 474 Vakanzen oder 17,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Ausbildungsmarkt: Die Arbeitgeber haben 2.742 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind 132 oder 5,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Darauf haben sich insgesamt 2.073 junge Menschen beworben. Das sind 29 Meldungen oder 1,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Regensburg Stadt Im Kreis Regensburg Stadt sind im Berichtsmonat 3.797 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 394 Personen oder 11,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 1.418 Menschen. Das sind 69 Zugänge oder 5,1 Prozent mehr als im August letzten Jahres. Gleiches taten seit Jahresbeginn 9.568 Personen. Das sind 280 Meldungen oder 3,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 1.213 Männer und Frauen, die ihre Arbeitslosigkeit im Berichtsmonat beendet haben. Das sind 93 Abgänge oder 8,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn haben sich 8.984 Menschen abgemeldet. Das sind drei Abgänge mehr als im gleichen Zeitraum letzten Jahres. Mit 4,9 Prozent liegt die aktuelle Arbeitslosenquote um 0,4 Prozentpunkte höher als vor einem Jahr. Die Arbeitgeber haben im Berichtsmonat 738 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 30 Ausschreibungen oder 3,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 5.330 Angebote gemeldet. Das sind 644 offene Stellen oder 10,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst aktuell 1.615 Ausschreibungen. Das sind 219 Vakanzen oder 11,9 Prozent weniger als im August letzten Jahres. Ausbildungsmarkt: Die Arbeitgeber haben 1.817 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind 176 Angebote oder 10,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Darauf haben sich insgesamt 715 junge Menschen beworben. Das sind 41 Personen oder 5,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Regensburg Land Im Landkreis Regensburg sind im Berichtsmonat 2.758 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 381 Personen oder 16,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 1.001 Menschen. Das sind 78 Zugänge oder 8,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gleiches taten seit Jahresbeginn 7.210 Männer und Frauen. Das sind 202 Meldungen oder 2,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 804 Menschen, die im Berichtsmonat ihre Arbeitslosigkeit beendet haben. Das sind 37 Abgänge oder 4,8 Prozent mehr als im August letzten Jahres. Seit Jahresbeginn haben sich 6.828 Personen abgemeldet. Das sind 115 Abgänge oder 1,7 Prozent mehr als in den ersten acht Monaten letzten Jahres. Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt mit 2,6 Prozent um 0,3 Prozentpunkte höher als vor einem Jahr. Die Arbeitgeber haben im Berichtsmonat 287 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 78 Ausschreibungen oder 21,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.809 Stellen gemeldet. Das sind 915 Angebote oder 33,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst aktuell 667 offene Stellenausschreibungen. Das sind 255 Vakanzen oder 27,7 Prozent weniger als im August 2012. Ausbildungsmarkt: Die Arbeitgeber haben 925 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind 44 Angebote oder 4,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Darauf haben sich insgesamt 1.358 junge Menschen beworben. Das sind zwölf Personen oder 0,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Agenturbezirk Kelheim Im Agenturbezirk Kelheim sind im Berichtsmonat 1.728 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 15 Personen oder 0,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 647 Menschen. Das sind 66 Zugänge oder 9,3 Prozent weniger als im August letzten Jahres. Gleiches taten seit Jahresbeginn 5.098 Männer und Frauen. Das sind 69 Zugänge oder 1,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 524 Personen, die im Berichtsmonat ihre Arbeitslosigkeit beendet haben. Das sind 31 Abgänge oder 5,6 Prozent weniger als im August letzten Jahres. Seit Jahresbeginn haben sich 5.261 Menschen abgemeldet. Das sind 225 Abgänge oder 4,5 Prozent mehr als in den ersten acht Monaten 2012. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 2,7 Prozent und liegt somit um 0,1 Prozentpunkte knapp unter Vorjahresniveau. Die Kelheimer Arbeitgeber haben im Berichtsmonat 195 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 24 Ausschreibungen oder 11,0 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.338 Stellen ausgeschrieben. Das sind 476 Angebote oder 26,2 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2012. Der Bestand umfasst aktuell 541 offene Stellen. Das sind 199 Vakanzen oder 26,9 Prozent weniger als im August 2012. Ausbildungsmarkt: Die Arbeitgeber haben 836 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind 42 Ausschreibungen oder 4,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Darauf haben sich insgesamt 853 junge Menschen beworben. Das sind 28 Personen oder 3,2 Prozent weniger als im August 2012. Agenturbezirk Neumarkt Im Berichtsmonat sind im Agenturbezirk Neumarkt 1.749 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 251 Personen oder 16,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 697 Menschen. Das sind 66 Zugänge oder 10,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gleiches taten seit Jahresbeginn 5.181 Männer und Frauen. Das sind 203 Meldungen oder 4,1 Prozent mehr als in den ersten acht Monaten letzten Jahres. Dem gegenüber stehen 475 Personen, die im Berichtsmonat ihre Arbeitslosigkeit beendet haben. Das sind fünf Abgänge oder 1,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn haben sich 5.018 Männer und Frauen abgemeldet. Das sind 193 Abgänge oder 4,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mit 2,4 Prozent liegt die aktuelle Arbeitslosenquote um 0,3 Prozentpunkte höher als im August vergangenen Jahres. Die Neumarkter Arbeitgeber haben im Berichtsmonat 212 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 15 Angebote oder 6,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.585 Stellen gemeldet. Das sind 551 Ausschreibungen oder 25,8 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des letzten Jahres. Der Bestand umfasst aktuell 481 offene Stellen. Das sind 244 Vakanzen oder 33,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Ausbildungsmarkt: Die Arbeitgeber haben 1.257 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind 75 Angebote oder 6,3 Prozent mehr als im August 2012. Darauf haben sich insgesamt 1.148 junge Menschen beworben. Das sind zwei Personen oder 0,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

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Kommentare (1)

  • erik

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    Meiner Meinung entsorgt die Arbeitsagentur Arbeitslosen nur, anstatt sie anständig zu vermitteln. Die Arbeitsagentur muss sich nicht mehr anstrengen die Arbeitslosen zu vermitteln, aufgrund von Instrumenten wie z.B. Sanktionen der Agenda 2010 bzw. Hartz-Reformen hat die Arbeitsagentur die Möglichkeit die Arbeitlosenstatistik nach ihren Vorgaben und Wünschen der Politik zu erstellen. So stieg z.B. die Zahl der Sanktionen 2011 auf 912.377, d.h. 912.377 Einzelschicksaale. Der Grund, gute Zahlen sollen der Politik den Weg zur Wiederwahl ebnen, Resourcen für eigene Lohnforderungen werden frei. Der bzw. die Arbeitlose bleibt auf der Strecke.
    Deutschland ist meiner Meinung auf den Weg ein Land zu werden, in dem man die Arbeitslosen vor lauter Arbeitslosen nicht mehr sieht bzw. sehen will. Meiner Meinung kommt das Jobwunder größten Teils nur durch statistische Tricks zu stande
    Folgende Menschen (!) gelten nicht als „arbeitslos“ und werden daher nicht in der Statistik als solche erfasst:
    -wer über 50 ist,
    -wer Altersteilzeit, Vorruhestand, hat, BfA Grundsicherung, Zwangsverentet etc,
    -wer sich in einer Quali oder ABM befindet,
    -sehr z.Zt krank ist,
    -wer sich in einer „Massnahme“ befindet,
    -wem die Leistungen ganz / teilweise gestrichen wurden, wer Sanktionen hat,
    -wer Reha, Kur macht, schwanger ist, Kind bis 4 J hat,
    -wer einen Termin beim Fallmanager hat,
    -wer sich Bewerbungsprozess befindet,
    -wer als „integrationsfern“ bei H4 bzw als „nicht vermittlungsfähig“ klassifizert wurde.
    Hinzu kommen noch Arbeitslose die von der Arbeitsagentur in die „stille Reserve“gedrängt wurden. Wirtschaftswissenschaftler schätzen, das sich inzwischen 1 bis 2 Millionen Menschen in der „stillen Reserve“ befinden, also eine Stadt wie München, Hambung oder Köln, deren Existenz aus politischen Gründen geleugnet wird.
    Das sind die Menschen die ihre Knochen für die Priviligierten hinhalten und hinhalten werden müssen, die bis 67 oder 69 oder vielleicht 71 Jahre buckeln dürfen, während in den Nachbarländern das Rentenalter wieder auf 60 Jahre gesenkt wurde. Das ist und war das Ziel der Arbeitsmarktreformen bzw. Hartz-Reformen!
    Mag sein das der eine oder die andere eine Neiddebatte zu erkennen glaubt, aber ich will ehrlich sein, ich finde es pervers und schäbig wenn sich Politiker und ihre Spitzenbeamten, nachdem sie mit ihren Arbeitsmarktinstrumenten die ihnen die Hartz-Gesetzgebung bietet wieder Tausende aus der Stitistik geekelt oder erst garnicht in die Statistik erfasst haben, hinstellen und das Ergebnis für sich und die Öffentlichkeit als Erfolg ihrer Arbeit bzw ihrer Politik verkaufen.
    Mit der gefakten Arbeitslosenstatistik als Grundlage für die gute Wirtschaftlage werden dann im gleichen Atemzug die eigenen Bezüge angeglichen, natürlich nach oben. Der Hund wackelt also mit dem Schwanz und der Schwanz mit dem Hund, beide wackeln.
    Es wird versucht gute Stimmung zu verbreiten, Menschen sollen ins Land gelockt werden, denn der Politiker und seine Lakaien haben Angst um ihre Privilegien, die von irgendwen bezahlt werden müssen. Politiker die Wasser predigen und Wein saufen und skrupellos Nachschlag trotz vollem Glas verlangen wie z.B: der ehemalige Finanzminister Eichel, dem seine 6stellige Pension zu wenig war und sich jeden zusätzlichen Cent dem ihn in seinen Augen zustand eingeklagt hat oder der ehemalige Bundespräsident der sich nach 18 Monaten (was bei anderen gerade mal die Probezeit ist) über seine überaus üppige ebenfalls sechstellige Pension freunen darf.
    Auf der anderen Seite hat man sich ein Jahr lang um 5 Euro mehr für ALG 2 Empfänger erbittert gestritten, Expertisen hingebogen, gefällige Gutachten eingeholt und von Hofberichterstattern für sich Stimmung machen lassen und dann de facto eine Kürzung daraus gemacht, indem man Tabak und Alkohol aus dem Regelsatz gestrichen hat…. und unsere politische Elite genehmigt sich per Automatismus mal eben so nebenbei 18.000 euro´s. Die Selbstbedienungsmentalität auf der einen, und der mahnende Zeigefinger in Richtung Arbeitnehmer und Arbeitslosen, immer schön bescheiden zu bleiben, um keine Arbeitsplätze zu gefährden und der Allgemeinheit nicht auf der Tasche zu liegen, auf der anderen Seite.
    Überdies, die guten Arbeitsstellen sind größtenteils in diesem Land, eigentlich weis oder ahnt es jede/r, nur bestimmten Bevölkerungsgruppen wie Parteibuchträgern usw. und dem eigenen Klüngel vorbehalten. Als Beispiel sei, wie vor kurzem zu lesen war, die vom Rechnungshof beanstandete Mauschelei bei der Arbeitsagentur selbst zu nennen, bei der nach Gutdünken des Vorstandes Gehälter bis zu 200.000 Euro im Jahr für Behördenmitarbeiter festgelegt wurden und weder habe die BA das zuständige Arbeitsministerium über die Gehälter informiert noch die Stellen ausgeschrieben. Die Bewerberauswahl habe sich nach „Einzelfallentscheidungen des Vorstandes“ gerichtet. Auch vor skurrilen Konstruktionen schreckte die BA nicht zurück, was in einem Brief monierte wurde. Demnach versetzte die Behörde einen außertariflich Beschäftigten für eine „logische Sekunde“ in ein Beamtenverhältnis, um ihm eine Pension zu sichern. Anschließend wurde er beurlaubt und mit einem übertariflichen Privatgehalt ausgestattet und das alles trotz Milliarden-Defizite bei der Arbeitsagentur.
    Die Anderen, die nicht über so einen Klüngel verfügen, sind was früher im 19 Jahrhundert die Sklaven in Nordamerika waren (zumindest die, die sich als Zeitarbeiter, Arbeiter mit Werkvertrag, Ein-Euro-Jobber usw. verkaufen müssen) nämlich die Baumwollpflücker des 21 Jahrhunderts auf dem Europäischen Kontinent.

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