Völlig überschätzt! La La Land ist keine brillante Hommage, sondern ein einziges großes Scheitern.
von Flamingo (Maximilian Schäffer)
Whiplash war ein großartiger Film. 2014 inszenierte Damien Chazelle sein autobiographisch inspiriertes Werk über einen jugendlichen Jazz-Schlagzeuger, der durch die grausamen Mühlen einer Musikerausbildung durchs Leben geschleudert wird. Kongenial dabei J.K. Simmons als psychopathischer Lehrmeister – Oscar-prämiert und zurecht gepriesen.
Die in Regensburg gedrehte Splatter-Komödie „Sharkula“ überzeugt bei der ausverkauften Premiere im Ostentorkino auf ganzer Linie – und macht Durst auf Meer.
Vergangene Woche verstarb Hugo Höllenreiner, der das KZ Auschwitz und die Experimente des Lagerarztes Josef Mengele überlebte. Der Film „Dui Rroma“ setzt sich auf besondere Weise mit der Leidensgeschichte Höllenreiners auseinander.
Seit Donnerstag flimmern spätabends wieder Stummfilme über die Leinwand im Klosterhof des Historischen Museums. Als Auftakt der diesjährigen Stummfilmwoche wurde Fritz Langs Heldenepos „Die Nibelungen 1 – Siegfried“ gezeigt – leider ganz ohne vertrautes Projektorengeratter.
Im Großstadt-Film „Oh Boy” wandelt ein grandioser Tom Schilling durch die schwarz-weiß-grauen Straßen Berlins. Ein sympathischer Streifen, in dem es dankenswerterweise einmal nicht um Leben und Tod geht, sondern lediglich um eine Tasse Kaffee.