SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Film’

25 Jahre Kurzfilmwoche

Keine Selbstoptimierung nötig

Die Regensburger Kurzfilmwoche (mittlerweile: Internationale Kurzfilmwoche Regensburg) feiert in diesen Tagen ihr 25-jähriges Bestehen. Über 300 Kurzfilme laufen in fünf Wettbewerben und vielen Sonderprogrammen. Die thematischen Schwerpunkte im Jubiläumsjahr sind Japan und Selbstoptimierung.

Geburtstagskuchen für 25 Jahre. Bild: Internationale Kurzfilmwoche Regensburg

Ein Vierteljahrhundert gibt es die Regensburger Kurzfilmwoche bereits, die in ihrem Jubiläumsjahr programmatisch noch einmal eine Schippe draufgelegt hat. Das Programm streckt sich diesmal (inklusive Best-of aus 25 Jahren) insgesamt über zwei Wochen. In vier Spielstätten und an einigen Nebenorten werden in diesen Tagen über 300 Filme gezeigt. 119 davon laufen in den Wettbewerben (Internationaler Wettbewerb, Deutscher Wettbewerb, Bayernfenster, Regionalfenster und dem noch jungen Architekturfenster), knapp 200 Filme erstrecken sich auf die zunehmend bedeutender werdenden Sonderprogramme und Specials.

Filmkritik

Eine beklemmende Helden-Reise

„Wackersdorf“ nimmt den Zuschauer mit in das Leben des Schwandorfer Landrats Schuierer und zeigt, was es ihn kostete, im Widerstand gegen die WAA zum „Volksheld“ zu werden. Der Film ist ein Lehrstück, wie nahe wir in Wirklichkeit am Polizeistaat leben, wenn die Bevölkerung den Mächtigen wichtige Pläne zu durchkreuzen droht. Sehenswert.

Sharkula-Premiere im Ostentor-Kino

Hai nun!

Die in Regensburg gedrehte Splatter-Komödie „Sharkula“ überzeugt bei der ausverkauften Premiere im Ostentorkino auf ganzer Linie – und macht Durst auf Meer.

32. Regensburger Stummfilmwoche

Bluray statt Projektorrattern

Seit Donnerstag flimmern spätabends wieder Stummfilme über die Leinwand im Klosterhof des Historischen Museums. Als Auftakt der diesjährigen Stummfilmwoche wurde Fritz Langs Heldenepos „Die Nibelungen 1 – Siegfried“ gezeigt – leider ganz ohne vertrautes Projektorengeratter.

FilmRISS: Kritik zu „Oh Boy“

Nur eine Tasse Kaffee

Im Großstadt-Film „Oh Boy“ wandelt ein grandioser Tom Schilling durch die schwarz-weiß-grauen Straßen Berlins. Ein sympathischer Streifen, in dem es dankenswerterweise einmal nicht um Leben und Tod geht, sondern lediglich um eine Tasse Kaffee.

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