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Eine Podiumsdiskussion an der Universität Regensburg lotete das Verhältnis zwischen Christentum und Politik aus und setzte sich mit dem Kooperationsmodell Staat-Kirche kritisch auseinander.

Moderatorin Belinda Hartmann wollte von Werner Veith, Diana Stachowitz, Martin Sebaldt und Josef Zimmermann wissen, was der christliche Glaube mit Politik zu tun habe (v.l.). Foto: bvg

Trotz des Mitgliederschwunds bleiben die christlichen Kirchen weiterhin privilegierte Körperschaften des öffentlichen Rechts. Vor diesem Hintergrund wurde bei einer Podiumsdiskussion, die sich an der Universität Regensburg mit dem Verhältnis von Christentum und Politik befasste, überraschend revolutionäre Forderungen laut.

Der Politikwissenschaftler Professor Martin Sebaldt erinnert daran, dass Laizität, also die Trennung von Staat und Kirche kaum je wirklich konsequent verwirklicht worden sei. Zumal in Deutschland habe sich ein Kooperationsmodell mit Konkordaten entwickelt, in dem die Kirchen seit Weimar öffentlich-rechtliche Körperschaften seien.

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