Wegen Schwarzfahren: Erst Haft, dann Abschiebung

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen Gesuchter Litauer am Hauptbahnhof gefasst – Nach Gefängnis droht Abschiebung Regensburg – Am Freitag (06. Juli) haben Bundespolizisten am Hauptbahnhof in Regensburg einen 37-jährigen Litauer verhaftet. Der Mann hatte bei der Bahnhofsmission um Unterkunft und Essen gebeten, ohne sich ausweisen zu können. Eine Mitarbeiterin der Sozialeinrichtung informierte deshalb die Bundespolizei. Bei der Personalienüberprüfung stellten die Beamten fest, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main seit Februar 2012 mit Haftbefehl nach dem Osteuropäer fahnden ließ. Der Gesuchte war im November 2011 vom Amtsgericht Farnkfurt/Main wegen Schwarzfahrens zu 100 Euro Geldstrafe, ersatzweise 10 Tage Haft verurteilt worden. Da der Festgenommene über keinerlei Barmittel verfügte, verbrachten ihn die Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt Regensburg. Da gegen den Litauer auch ein Abschiebebeschluss vorliegt, muss der 37-Jährige nach Haftende mit der Abschiebung in sein Heimatland rechnen.

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Kommentare (1)

  • erik

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    Reisenden sollte man keine Steine in den Weg legen. Ich verstehe unter Gastfreundschaft, dass man dem Gast wenn möglich Obdach, Speis und Trank zur Verfügung stellt. In Zeiten der Ticketpreisabzocke sollte man sich nicht wundern, wenn sich jemand für eine Freifahrt entscheidet. Freie Fahrt für freie Bürger, ist das nicht ein Spruch mit dem für die BRD geworben wurde?! Ich muss schon sagen, ein sehr ungastfreundliches Verhalten was ich da lesen muss!

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