Jutta Ditfurth in Regensburg

Kein Dialog mit „Wahnwichteln“

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Beißende Kritik an den Montagsdemos. Mit Jutta Ditfurth war am Dienstag eine linke Ikone in Regensburg zu Gast. Den Regensburger Demonstranten erging es bei der Diskussion schlecht.

"Leute, die sich kritisch auseinandersetzen oder faule Säcke?" Jutta Ditfurth. Fotos: Witzgall

„Leute, die sich kritisch auseinandersetzen oder faule Säcke?“ Jutta Ditfurth. Fotos: Witzgall

„88! Du Nutte!“

„Sie gehören verbrannt und vor einer Weltgemeinschaft hingerichtet.“

„Einmal zehn Minuten mit Ihnen in einem dunklen Raum mit dem Recht auf freien Abzug und das Problem wäre für immer erledigt.“

Es ist nur ein kleiner Auszug der Reaktionen, die Jutta Ditfurth auf ihrer Facebook-Seite erhielt, nachdem sie sich dort Ende März kritisch über die „Montagsmahnwachen“ äußerte, die ausgehend von Berlin seit einigen Wochen in mehreren Städten abgehalten werden. In dieser neuen Friedensbewegung fänden sich, so Ditfurth, unter anderem Verschwörungstheoretiker, Antisemiten, Homophobe, NPDler und anderen Nazis zusammen. Das brachte ihr einen Shitstorm von bislang 120.000 Kommentaren ein. Weil sie einen der Organisatoren, den vom Linken zum homophoben Verschwörungsideologen gewandelten Jürgen Elsässer, als „glühenden Antisemiten“ bezeichnete, erwirkte der eine Einstweilige Verfügung vor dem Landgericht München, die Ditfurth diese Aussage vorläufig verbietet.

 „Ich verstehe nicht, wie Elsässer so dumm sein konnte, gegen mich zu klagen.“

Vielleicht ist das der Grund, warum die Publizistin am Dienstag darum bittet, keine Ton- oder Videoaufnahmen von ihrem Vortrag zu machen. Sich einmal zu verplappern könnte eine Strafe von 250.000 Euro nach sich ziehen. Erst wenn das Landgericht München endgültig entschieden hat, ob Ditfurths Aussage rechtens ist oder nicht, ist der Maulkorb entweder weg oder bleibt dauerhaft. Allerdings gibt sie sich am Dienstag recht optimistisch, den anstehenden Prozess zu gewinnen. „Ich verstehe nicht, wie Elsässer so dumm sein konnte, gegen mich zu klagen. Denn je härter ich urteile, desto besser kann ich es begründen.“

Die Gewerkschaft ver.di hat die streitbare Soziologin nach Regensburg in den Leeren Beutel eingeladen, um über die „Querfront und neue Rechte“ bei den Friedensdemos zu berichten. Die Regensburger Mahnwache kennt Ditfurth noch nicht, wird sie aber im Lauf des Abends noch kennenlernen. Einige der Organisatorinnen sind unter den gut 150 Zuhörern. Und mit ihnen springt Ditfurth nicht eben zimperlich um.

„Instant-Welterklärung“ wie ein Hollywood-Film

Für die „ach so friedensbewegten Wahnwichtel“ sei die Welt wie ein Hollywood-Film: ein Kampf zwischen dem Guten auf der einen und dem Bösen auf der anderen Seite. Im Rahmen dieser „Instant-Welterklärung“ gälten mal die USA, mal die EU als die Bösen und dahinter stecke dann fast immer eine „jüdische Weltverschwörung“, die man in der Federal Reserve Bank (FED) identifiziert zu haben glaubt.

Der Kapitalismus treibe die Menschen in den Wahnsinn, sagt Ditfurth. Und die Hoffnung, dass Krisenzeiten die Massen nach links, in Richtung eines radikalen Humanismus treiben würden, sei gerade in einem Land wie Deutschland völlig verfehlt. Hier verrohe die Mittelschicht, zitiert sie aus einer Studie der Universität Bielefeld. Da würden die Ellbogen ausgefahren, es komme zum „Rattenrennen“ und Solidarität gelte als „etwas für Weichlinge“.

Der Hysteriker und der Reichsbürger

Der eineinhalbstündige Vortrag gerät stellenweise zu einer radikalen Kapitalismuskritik, einem Plädoyer für eine antinationalistische Haltung, die das binäre Denken in Schwarz und Weiß, Gut und Böse, verhindere. Es brauche eine „Emanzipation von Staat, Volk und Nation“.

Ditfurth liefert im Schnelldurchlauf einen Überblick über die Modernisierung rechter Ideologien durch neue Codes und Begrifflichkeiten, streift deren Einfluss auf Teile der Öko- und Tierrechtsbewegung. Daneben watscht sie die Berliner Drahtzieher der Montagsdemos ab.

Den „Hysteriker“ Ken Jebsen, von dem so schöne Sätze stammen wie: „Die Nationalzionisten haben Israel okkupiert wie die Nazis 1933 Deutschland okkupiert haben.“ Oder den „Reichsbürger“ Lars Mährholz, der als Ursache aller Kriege der letzten 100 Jahre die FED sieht. Bei den von Ditfurth als „Wahnmachen“ bezeichneten Montagsdemos werde eine personenfixierte, verkürzte und im Kern antisemitische Kapitalismuskritik formuliert. Irgendwann müsse man aber doch mal Marx lesen und sich theoretisch mit dem Thema auseinandersetzen, ehe man zur Aktion schreite. Das klingt wie ein Rat an manche Teilnehmer der Montagsdemos. Auf Gnade dürfen sie in der anschließende Diskussion allerdings nicht hoffen. Ditfurth bügelt sie regelrecht nieder.

Hilflose Distanzierung

Wie berichtet, hat bei den hiesigen Montagsdemos der Regenstaufer Neonazi Andreas Dießinger versucht, Fuß zu fassen. Dießinger strebt den Posten des Regensburger NPD-Chefs an und ist via Facebook bestens vernetzt mit vorbestraften Schlägern, Kameradschaften und NPD-Größen. Sein Auftritt endete mit einer seltsam anmutenden Links-Rechts-Debatte und einer hilflos-naiv klingenden Distanzierung der Organisatorinnen.

Regensburger Besonderheit: Die Montagsdemo findet dienstags statt... Foto: Archiv

Regensburger Besonderheit: Die Montagsdemo findet dienstags statt… Foto: Archiv

Auf der zentralen Montagsdemo-Seite von Lars Mährholz wird die Regensburger Mahnwache allerdings nach wie vor aufgeführt und in internen Facebook-Gruppen gibt es nach wie vor bizarre Debatten.

Von „faulen Säcken“ und dem  „Sozialarbeiter-Komplex“

Ein Montagsdemonstrant, der am Dienstag um mehr Dialogbereitschaft bittet, er sei doch kein Nazi und fühle sich von dieser Pauschalkritik angegriffen, wird von Ditfurth mit den Worten „Kein einziges Argument. Wofür rede ich hier eineinhalb Stunden? Kein bisschen Hirnanstrengung“ auf den Platz verwiesen. Einem anderen, der meint, dass es sich bei den Regensburger Demonstranten doch um „verwirrte junge Menschen“ handle, die man eher davor schützen müsse, dass die Falschen die Wortführerschaft übernähmen, attestiert Ditfurth einen „Sozialarbeiter-Komplex“. Es sei eben eine Grundtendenz mancher deutscher Linker immer nur Harmonie haben und keine Kritik üben zu wollen. Und als eine der Organisatorinnen ihre Motive erläutert und sich als unpolitisch und uninformiert präsentiert kontert Ditfurth damit, dass man „entweder ein fauler Sack“ sei, der sich irgendwie wohlfühlen wolle oder eben jemand, der sich kritisch mit der Gesellschaft auseinandersetzen und intensiver mit Themen beschäftigen wolle.

"Kein bisschen Hirnanstrengung." Jutta Ditfurth über nachfragende Montagdemonstranten. Foto: Witzgall

„Kein bisschen Hirnanstrengung.“ Jutta Ditfurth über nachfragende Montagdemonstranten. Foto: Witzgall

Für Ditfurth gibt es „keinen konstruktiven Dialog mit Homophoben und Judenhassern“. Und wer nach monatelanger Debatte über die Montagsdemos immer noch nicht kapiert habe, was da laufe und sich nicht eindeutig distanzieren könne, dem sei nicht mehr zu helfen. Man gehe doch auch nicht zu einer NPD-Demo, nur weil es dort vielleicht Leute gebe, die noch nicht verstanden hätten, was für eine Partei das sei. „Ich nehme meinen Gegner in der Form ernst, dass ich ihn als Gegner identifiziere und mich mit ihm fetze.“ Das sei respektvoller und ehrlicher, als so zu tun, als ob es da eine Diskussionsbasis gäbe.

Ditfurth prophezeit Absterben der Demos

Viel Aussichten gibt Ditfurth den Montagsdemos ohnehin nicht. Diese seien im Absterben begriffen. Dazu trage wohl auch die Fußball-WM bei. Dennoch müsse man davon ausgehen, dass die Neurechten, die Querfrontler bald mit neuen Versuchen auf den Plan treten, um erneut bei jenen Leuten anzusetzen, „die sich nie für etwas anderes als sich selbst interessiert haben“. Ditfurth plädiert für Bündnisse zwischen fortschrittlich denkenden Menschen und Gruppierungen, um „gemeinsam den Kapitalismus hinwegzufegen“. Freilich scheint, ganz abgesehen von dem sehr ambitionierten Ziel, die Zahl solcher Menschen – insbesondere nach Ditfurths Maßstäben – sehr begrenzt zu sein.

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Kommentare (114)

  • Kottan

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    Der letzte Satz ist bezaubernd. Nachdem Frau Ditfurth so viele Jahre hat bündnisfrei verstreichen lassen müssen, wäre es tatsächlich an der Zeit, den Kapitalismus hinwegzufegen. Wir sollten es einfach ohne sie versuchen.

  • Ali Öztürk

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    Kommentar gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Wolfgang Czech

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    Wie wäre es denn mal zur Abwechslung, wenn sich die Frau Ditfurth und ihre „AluTrolle“ sich mal um die tatsächlich faschistischen Vorgänge in der Ukraine kümmern würden, anstelle alle Menschen die an den Montagsdemos teilnehmen, pauschal als „NEURECHTE“ und „WAHNWICHTEL“ zu diffamieren. Sie macht sich ja nur mehr selbst lächerlich und unglaubwürdig ! Oder ist sie so immens beleidigt, weil sie selbst den „Startknopf“ für so eine Bewegung nicht zu Stande brachte !? ;-) Aber wenn man nur auf der Suche nach Faschisten, Rassisten, Neurechten usw. ist und zusätzlich noch in der ALU-Branche tätig, bleibt natürlich für „WICHTIGES“ keine Zeit mehr übrig. :-)

  • thomas r.

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    ja, da meint hier auch wer die wahrheit gepachtet zu haben, gell herr aigner (zum thema ken jebsen das wir mal hatten).
    was mir hier nur noch einfällt dazu? ja, wir haben mittlerweile anscheinend eine rote SA in unserem land, die alles niedermachen, was nicht in ihren horizont passt; alles massiv und mit allen mitteln denunziert was nicht ins raster passt und sich nicht auf eine greifbare seite positioniert.
    meinungsfaschismus, so stellt sich es hier mir persönlich dar. das hatten wir tatsächlich schon mal. armes deutschland, armes bayern, armes regensburg.

  • @Wolfgang Czech

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    Da hat wohl jemand beim Vortrag auch nicht genau zugehört.

  • Nazienkel

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    Trollige Mahnwichtel – nicht kritikfähig, dafür „pseudokapitalismuskritisch“ und pseudo-antiimp.
    Putzig. Krakeelen und von Revolution schwadronieren…und natürlich von „den Faschisten“ in der Ukraine…

    Ein jeder kehr vor seiner(!) Tür, da hat er…!

    (Eure vielbeschworene Bewegung ist so diffus wie verwirrt, bzw. verworren. Wer da nicht alles zugehört: Nazianon, Rönsch, Else, Jebsen – die Wahnmacher-Videos sprechen eine deutliche Sprache, fast egal von wo, und wer spricht.

    Braune Soße, die gerne revolutionär, denn reaktionär wäre.

  • Mar Gie

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    Oh je – diese Frau war ein rethorischer Zombie gestern !
    Früher hab ich ihre Bücher gelesen, heute würde ich es nicht mal mehr zur Ansicht in die Hand nehmen – was ist denn mit der geschehen? Als in den 80ern Tausende demonstrierten gg. Atomkraft, gg. die Raketenstationierungen, für den Frieden – hat sie da auch über jede Omi lamentiert, die nicht komplett „entnazifiziert“ ist ? Sind die, nicht mit allen Wassern gewaschenen Friedensbewegten, weil nicht mit marx.-leninistisch Dogmen vollgestopft – per se schon mal unpolitisch ? Ich frage mich , wer hier verwirrt ist ? !
    Ich denke sie verschafft sich selbst Arbeit – die Schlussfolgerungen aus Facebook – Beiträgen zu ziehen und diese dann als „empirische Wissenschaft“ zu verkaufen-weil sie ein Diplom in Soziologie hat, finde ich mehr als gewagt.
    Sie schadet der ganzen Bewegung – spaltet wo es geht. Ein Problem unter den Linken. Frau Dithfurt weiss bestimmt am besten warum das so ist. Ihr Benehmen war mehr als elitär und arrogant – sie schwingt sich selbst auf zu einer Links-Ikone. Nach ihr kommt keiner mehr, der irgendwie etwas hinzufügen könnte!
    Was mich sehr verwundert hat – viele Leute im Saal haben alles ohne Widerspruch „gefressen“. Diese Dame ist für mich ein DieterBohlen auf Links ! Sie streut Häme über aktive junge Menschen und die linkspolitische Szene in Regensburg lacht, findet sie tough und gebildet- hochgebildet! Hört hört – die Göttin hat gesprochen und gerichtet. Sie mag Marx zitieren; hört man ja auch mal wieder gerne (mittlerweile gibt es auch andre Literatur die Kapitalismus entlarvt) – aber das is halt nicht alles. Man sollte sich auch um seine Herzensbildung bemühen – sie redet von Emanzipation, Freiheit , Gleichheit unter den Menschen und kann nicht eine Sekunde diese Gesinnung verkörpern. Wertet ab und polemisiert nur. Wie arm ist das denn. Ich brauche sie nicht hier in Regensburg. Keine Ahnung was verdi mit der wollte – sich fortbilden? Hochbilden? Die Erde ist RUND und wir unterliegen den Gesetzen der Schwerkraft ! Ein Spaziergang mit Hund ist ergiebiger als diese „Hirnwi erei“. wir haben nicht die Zeit für solche kruden Debatten. Taten sind weitaus wichtiger und ich bin froh : bis in Deutschland so etwas wie eine Revolte geschieht, weilt sie längst im Pflegeheim und andere kluge Menschen mit Herz , Hirn und Verstand können ohne ihre Weisheiten über eine neue Weltordnung verhandeln.

  • Walter Wehpunkt

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    So schön, wie einfach und klar die Welt der Frau Ditfurth doch ist:
    was richtig und gut ist, entscheidet sie – Alles andere wird weggefegt mit gnadenloser Selbstgerechtigkeit, ja, die Frau Ditfurth leidet sicherlich nicht unter dem „Sozialarbeiter-Komplex“, mit dem sie Andersdenkende erniedrigen möchte.

    Und viele Menschen lieben solche Führer, die sagen, wo’s lang geht. Da braucht man dann das eigene Hirn nicht einzuschalten und geht keinerlei Risiko ein.

    Gut, dass sie wieder abgereist ist.

  • erik

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    Mein Fazit, merke allgemein: wie der Teufel das Weihwasser so fürchtet der Wasserkopf und seine Bagage Menschenansammlungen, die nicht die Meinungen und Ansichten des Wasserkopfes teilen! Wir hätten gebraucht und brauchen Menschen in diesem Land, die die Straßen bevölkerten und und bevölkern und sich den Spinnern und Psychophaten die für die Agenda 2010 bzw. Hartz-Reformen Verantwortung zeichnen in den Weg gestellt hätten und stellen! Aber die Betroffenen und potenziell Betroffenen haben sie entschieden wie Kakalaken in ihren Ritzen sitzen zu bleiben und sich mit den Krümeln die ihnen die Politik, Verwaltung, Verbände zuwarfen und werfen abzufinden! Wieder hat sich die Politik entschieden bei denen die am wenigsten in diesem Land haben weitere Kürzungen vorzunehmen bzw. weniger Krümel den Betroffenen in die Ritzen fallen zu lassen (siehe Diskussion um die Verschärfung der Hartz-Gesetze)! In anderen Ländern mit mehr Zivilcourage und weniger Fernsehverblödung wäre das wohl nich so einfach möglich, aber irgendein Depp wird halt immer gebraucht, dem für die Fehler und Versagen anderer die Daumenschrauben angelegt werden. Die Zahl der Sanktionen stieg 2011 auf 912.377, d.h. 912.377 Einzelschicksaale. Im Jahr 2012 wurden erstmals über 1 Millionen Sanktionen ausgesprochen, im Jahr 2013 wurden 1.009.614 Sanktionen verhängt. Fazit: Die Arbeitslosenstatistik bzw. Arbeitslosenzahlen pendelt sich nach unten mit Hilfe der Agenda 2010 und Hartz-Gesetzen ganz von selbst ein, es ist nur eine Frage der Zeit! Mein Tipp informiert euch unter http://www.theonussbaum.de wie ihr von den da ober mit den Hartz-Reformen als Paukenschlag abgezockt werdet und haltet die Augen offen der schleichende Sozialabbau geht weiter, wenn ihr über 40 oder 50 seit und eure zahnlose von Sorgenfalten zerfurchte Fresse im Spiegel seht, werdet ihr an meine Worte denken!

  • blauäugig

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    @Erik: „werdet ihr an meine Worte denken“
    An Ihre Worte wird sich sicher keiner erinnern – es sind ja gar nicht Ihre! Bei Ihrer Quelle (theonussbaum) gibt es kein Impressum – ist das Absicht?

  • Mathilde Vietze

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    Ich bin weiß Gott keine Freundin von Frau Dittfurth, aber
    wenn es ihr gelungen ist, aufzudecken, daß die „Neue Rechte“ versucht, mit (schein-) bürgerlichen Themen in die Mitte der Gesellschaft zu rücken, dann war das schon ein
    Erfolg.
    Und diejenigen, die mit denselben Vorurteilen, mit denen
    sie hineingingen, auch wieder herausgehen, wären auch
    mit der besten aller Welten unzufrieden.

  • Nazienkel

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    @erik
    Die wahnwichtelzusammenkünfte sind aber nicht gegen Hartz gerichtet (bzw, dann geht dies in plumpen Antisemitismus, kurzsichtiger Pseudo-Kapitalismuskritik und Antiamerikanismus unter)

    Auch gab und gibt es zu diesen Themas Zusammenkünfte (hatten sich „Montagsdemo gegen Hartziv genannt), welche sich aber von diesen „Friedensbewegung 2014“-Veranstaltungen, wo bekannte Antisemiten und Holocaustleugner reden, distanzierten.

    „Wasserkopf“, „Kakalaken“
    (->Schreibfehler in Ihrem Original)
    ->was für eine Ausdrucksweise… erinnert an historische Vorbilder.

    Die Wahnwichtel und ihr Weltbild – köstlich und beängstigend zugleich…keinen Frieden mit Antisemiten und paranoiden, leicht beeinflussbaren Leichtgläubigen.

  • Nazienkel

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    PS: …sozialpsychologisch allerdings höchst interessant, diese Mahnwichtel…

  • Nazienkel

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    Die Armen Wahnwichtel…Schnüff…gibt es doch tatsächlich Menschen, die es wagen, auf bedenkliche Rinstellungen hinzuweisen.

    Mit Eurer Opferstilisierung und den unappettitlichen Vergleichen (rote SA) (Gleichschaltung) offenbart Ihr, wes Geistes Kinder Ihr seid.

    Übertragung!

  • Roland Hornung

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    Es gibt laut verschiedenen Studien wohl ein antisemitisches Potenzial von 20 % – 30 % der Bevölkerung in Deutschland.
    Insofern wird es immer Leute geben, die gleichgesinnten Antisemiten hinterher laufen, gleichgültig, unter welchem „Deckmäntelchen“ diese Antisemiten auftreten. Ken Jebsen und Elsässer sind wahrlich schlimm genug:-(

  • Nazienkel

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    …bald darf der Elsässer sich gerichtlich beglaubigt als „Glühender Antisemit“ bezeichnen…welch Auszeichnung dies in Wahnwichtelkreisen ist ;)

  • Joachim Datko

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    Zu Roland Hornung 26. Juni 2014 – 11:25: „Es gibt laut verschiedenen Studien wohl ein antisemitisches Potenzial von 20 % – 30 % der Bevölkerung in Deutschland.“

    (Zur Wortbedeutung „semitisch“ siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Semiten)

    Es gibt in Deutschland aber auch einen hohen Prozentsatz von Menschen, die unabhängig von den massiven Militäraktionen Israels, Israel positiv sehen.

    Historisch gesehen ist das Christentum am Judenhass schuld. Die großen Religionen, wie das Christentum, haben früher über massive Diffamierung Verdrängungswettbewerb ausgeübt.

  • Tijuana

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    @Joachim Datko:

    Zur Wortbedeutung „antisemitisch“:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismus_(nach_1945)

    Das hättest Du ja auch selbst finden können.

    Zum Thema finde ich interessant, wie Web-aktiv die Verschwörungstheoretiker sind, in kurzer Zeit werden Beiträge über sie aufgespürt und die Kommentarspalten frequentiert. Seien es Blogs oder nur Facebook. Die z.T. Masse an Pöbelkommentaren heizt dann oftmals die schrägen Vögle weiter an, noch unsachlicher und beleidigender zur werden. Man fühlt sich dank der Kommentarmasse ja in der (gesamtgesellschaftlichen) Überzahl.

  • Ludwig-Eugen Vogt

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    Spinner ohne Ende – wer da nach Frieden ruft – haben wir etwa Krieg….??????

  • Klaus Jarchow

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    Als Altadelssprössling genießt Jutta Ditfurth eine gewisse materielle Unabhängigkeit. Das erlaubt ihr, offen aufzutreten, auch wenn hinterher einige über geschwollene Hühneraugen klagen. Mir gefällt das – das hat Stil. Auch wenn ich den Ansichten nur teilweise zustimme.

    Zu manchen Kommentaren: Wer stets organisiert und im Rudel auftritt, glaubt irgendwann, dass seine Ansichten ‚ganz viele‘ teilen. Weil trotzdem von ihrer Wirrsal nichts in TV oder Zeitung zu hören ist, basteln sie sich einen Popanz, meistens ‚Mainstream-Presse‘ genannt, wodurch sie sich als ‚unterdrückte Volksstimme‘ fühlen dürfen. Das ist wiederum gut für einen kleinen Gemüseladen …

  • Nazienkel

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    @joachim Datko
    ->ganz egal, was irgendwo unter dem Begriff „Semiten“ steht. Antisemitismus hat eine davon unabhängige Bedeutung, die aus der Selbstbezeichnung von (früheren leichtgläubigen Paranoiden mit Sendungsbewußtsein) z.B. Wilhelm Marr resultiert. In diesem Fall wurde also eine Eigenbezeichnung übernommen.

    Woher Sie diesen Schwachsinn mit Semiten also auch haben mögen (ich tippe mal auf Jebsen, Popp, van Helsing – oder einen der ihnen nachlabernden), er ist falsch und dumm. Ebenso wie eine Begründung für Antisemitismus durch etwaige (meist fabulierte) Militäraktionen Israels…

    Setzen. sie sich ruhig einmal mit den eigenen Antisemitismen auseinander…

  • Nazienkel

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    Ach so – der Herr Datko schreibt auch bei freiewelt.net.

    Das erklärt natürlich die verschrobene Sichtweise.

  • Aaron Blenheimer

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    Frau Ditfurth hat vollkommen recht! Sie ist zum Glück nicht die erste und einzige, die die „Mahnwichtel“ unter die Lupe genommen hat. Wer Ohren hat zu höre, der höre. Wer Auge hat zu schauen, der schaue!

  • Aaron Blenheimer

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    rd sei Dank, dass aufgedeckt wurde, dass sich Nazis unter den Montagsdemo-Wichteln tummeln! Mit „romantisch“ lässt sich das Gemache der Protestierenden nicht abtun! Naiv? Die „Obermacherin“ der Regensburger Montagsdemos vielleicht. Auf jeden Fall sind die Regensburger „Dienstagsdemos“ lächerliche Veranstaltungen.

  • Kottan

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    Liebe Mar Gie, ich verstehe Ihre Entrüstung über Juttas Tingeltour sehr gut. Ihr “Bohlen auf Links“ hat mir als Charakteristikum indes sehr gut gefallen, mir selbst kam der Wünschelrutengänger Henryk M, Broder in den Sinn, an den sie mich mehr und mehr erinnert. Wir müssen uns wohl damit abfinden, dass wir mit Jutta keine politische Bewegung mehr auf die Beinen stellen können. Gönnen wir ihr also (der alten Zeiten wegen) ihren Altersruhesitz in der einen oder anderen Talkshow der Öffentlich Rechtlichen.

  • Nazienkel

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    Diese neue Friedensbewegungsquerfront welche offensichtlich keinerlei Abgrenzungswünsche nach rechts, zu esoterischen Spinnern und Holocaustleugnern und wahnhaften Verschwörungs-„Theoretikern“ empfindet -und sich durch Lern- und Kritkresistenz auszeichnet- belustigt mich ebenso sehr, wie sie mich beängstigt.

  • Joachim Datko

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    Zu 26.06.14 – 17:02: „[…] ganz egal, was irgendwo unter dem Begriff “Semiten” steht. Antisemitismus hat eine davon unabhängige Bedeutung […]“

    So einfach sollte man es sich nicht machen.

  • Trecker

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    Viele Leute hier haben es vermutlich verschlafen, aber die Technische Universität Berlin hat eine Umfrage bei Montagsdemonstranten gemacht und die rechten Themen sind da seltener vertreten als beim Rest der Gesellschaft. Im Gegenteil, inhaltlich waren die meisten eher links positioniert.

    Wer also selbst solche wissenschaftlichen Studien ignoriert, aber felsenfest an seinem Glauben festhalten will, sollte mal wirklich sein Weltbild überprüfen.
    Manchmal macht es Sinn, zuzugeben, dass man falsch lag. Und eine ganze Bewegung zu diffamieren, weil da vielleicht 0,3 Prozent einer bestimmten Sorte rumlaufen, ist unfair und undemokratisch.

    Wer es noch nicht kennt, man findet es mit folgendem Suchbegriff: occupy-frieden_befragung-montagsmahnwachen_protestinstitut-eu1.pdf

  • Nazienkel

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    @trecker
    ja – die Mehrheit der Demonstranten befürwortet die Demokratie, aber zwei Drittel davon wollen einen starken Führer -> Diese Studie wird von Wahnmachern sehr aus dem Zusammenhang gerissen und nach cherrypicker-Art nur fragmentweise behandelt.

    Hier z.B. ein kleiner Textausschnitt von Friedensdemowatch:

    „Laut der großartigen Studie „Occupy Frieden“ sind da nur 2% Antisemiten dabei und dass 47% meinen, dass es eine zionistische Weltverschwörung gebe ist NICHT in die Berechnung eingeflossen und deswegen muss man dass dabei ja auch nicht mitdenken.

    Außerdem sind 97% für Demokratie nur das eben 2 von 3 eine Demokratie mit einem Führer mit starker Hand wollen, der dafür sorgt, dass „der Volkswille(TM)“ durchgesetzt wird, ohne dass es dabei viel Diskussionen, Streit und Hetze (von manchen verharmlosend als „Kritik“ bezeichnet) gibt: „In einigen Fällen geht die Ablehnung des Links-Rechts-Schemas mit einem starken antipolitischen Wunsch nach einer Gesellschaft ohne Widersprüche und Konflikt einher.“ Was die Forscher aber erst merkten, als sie das offen auszufüllende Feld zur Motivation auswertetem, denn das konnte ja vorher niemand ahnen und dementsprechend konnte man auch nicht abfragen ob unter „Volksherrschaft“ eher eine pluralistische Demokratie gemeint ist, in der ein empirischer Volkswille ausgehandelt wird oder der Faschismus, in dem angeblich ein hypothetischer oder organischer „Volkswille“ herrschen soll.“

    https://www.facebook.com/friedensdemowatch

    Und hier noch ein Artikel der taz:
    http://www.taz.de/Bewegungsforscher-ueber-Montagsdemos/!140975/

    ->Ihre Umdeutungsversuche sparen Sie sich wohl besser…

    Naja, aber Ertinkende greifen ja für gewöhnlich nach jedem Strohhalm…

    @datko
    Einfach ist das ganze auch nicht, Herr Datko, oft ist eine tiefgehende Beschäftigung und Umsetzung des Erlernten, ein Verdeutlichen von Zusammenhängen mit dem Ändern eines Weltbilds verbunden. In dem Fall Ihres „Semiten“-Links ist es eben sehr einfach – Antisemitismus wird eben nicht über den Wortursprung Semiten definiert, aber das hat mit „Formfehlern“ früher Antisemiten zu tun. Einfach machen Sie es sich aber, wenn sie die Bedeutung eines Begriffes für nicht gültig erklären – auch wenn Antisemitismus in Zukunft mit dem Wort „Dünschiss“ betitelt würde, änderte dies nichts daran, dass es sich hierbei um Scheisse handelte -> so vulgär, so wahr.

    Tja – also so richtig dikussionsfest sind die Wahnmacher-Apologeten halt wahrlich nicht. Und ich gebe Frau Dithfurt recht – es ist scheinbar wenig Hirnanstrengung im Spiel…

  • Nazienkel

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    PS: Es ist doch offensichtlich, trecker, dass Sie durch Umdeutung der Ergebnisse der Studie Ihren GLauben aufrecht erhalten wollen. Deutlich ist auch in Ihrem Falle die Übertragung.

    Echt super – mit den Kommentaren der Wahnmacher ließe sich der Inhalt so manches Proseminars veranschaulichen.

  • thomas r.

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    für das was ich hier an kommentaren lese schäme ich mich wirklich. alle über einen kamm scheren, denunzieren, einfach seinen geistigen rotz über andere gießen, die mal was bewirken wollen hier in regensburg. und wenn schon naiv, zumindest steht mal wer auf der strasse, ihr linken könnt das nur als parteiveranstaltung oder wenn hier gerade nazis in regensburg sind, dann ist party! was anderes bringt ihr nicht auf die reihe.
    ich gehe und bin auf den dienstagsdemos am bismarkplatz und stehe dazu. und jeder der mich als wahnwichtel bezeichnet, den kann ich persönlich nur als GLEICHGESCHALTETEN MARIONETTEN INQUISITOR bezeichnen. was fällt euch eigentlich ein? hier in regensburg ist bis auf diese kleine panne ganz am anfang noch kein nazi aufgetaucht, den wollte definitiv keiner. was wollt ihr überhaupt? kriegt ihr noch einen orden von der führerin Jutta D.? einfach nur schwach. ich schäme mich wirklich für euch und es bestärkt mich in einem: ICH BIN WEDER LINKS NOCH RECHTS, mit sowas will ich nichts zu tun haben.

  • thomas r.

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    ach, und eins wollte ich nur noch draufsetzen: diejenigen, die das ganze so bekämpfen (wohlbemerkt konstruktive kritik ist jederzeit willkommen aber sicher nicht so eine nazi like hetze): hey euch geht es noch viel zu gut. ihr seid genauso eine klasse von menschen, wie diese damalige 68 bewegung, die jetzt zu leuten geworden sind, für die man sich schämen muss. siehe fischer und dergleichen. wie lange wollt ihr noch zuschauen? bis das ganze grundwasser verseucht ist? bis ihr euch das leben überhaupt nicht mehr leisten könnt? bis die ganzen lebensmittel so vergiftet und genmanipuliert sind, bis ihr sie gar nicht mehr fressen könnt? informiert euch mal in der realen welt und versteckt euch nicht hinter marx und derartigen geschichtsbüchern und theoremen. es geht im moment um brandaktuelle sachen, die jeden menschen angehen, eben um fracking und der gleichen. und das sind themen die definitiv nichts mit rechts und links zu tun haben. macht einfach mal in der realen welt die augen auf. danach ist das geschrei groß, danach müsst ihr es aber euren kindern erklären, warum man kein leitungswasser mehr hernehmen kann und zustände wie in der 3 welt herrschen weil alles vergiftet ist mit glyphosat. macht doch einfach mal eure augen auf. und zum schluss: dass man alle über einen kamm schert ist ein allzu gutbürgerliches verhalten. generalisierung nenn man sowas. das hätte ich hier nicht erwartet bei so einem bildungsniveau. meinungsbildung sieht anders aus. wir sind hier in regensburg und das hat erstmal mit den anderen mahnwachen gar nichts zu tun. ihr könnt euch gerne auch einbringen, ein teil der linken, die konstruktiv sind, machen das auch ja schon und das ist ok. alles andere ist nicht konstuktiv, nivau haben diese angriffe eh noch nie gehabt. facebookkrieger, nichts weiter.

  • Dr. Bimbes

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    @ Klaus Jarchow

    „Euromaidan Public Responsibility ist eine unabhängige Informationsquelle über die aktuellen politischen, kulturellen, gesellschaftlichen Ereignisse“

    Aber sicher doch!

    In Englisch wird es deutlicher:

    „This is the site of the Official German-language Public Relations Secretariat for the Headquarters of the National Resistance in Kyiv, Ukraine.“

  • Tijuana

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    @thomas r.: Dein fundamentaler Denkfehler beruht darauf, dass niemand außer „Euch“ etwas gegen Problematiken wie Genfood „tun“ würde. Doch es gibt Menschen, die das machen und sie tun tatsächlich etwas außer nur dagegen zu sein und bizarre Verschwörungstheorien mit Vorurteilen und Ressentiments zu verquicken.

    Es wird übrigens nirgends behauptet, dass die Montagsdemonstranten Berlins und die Dienstagsdemonstranten Regensburgs identisch sind. Die Regensburger haben sich aber unter dem Label der Spinner präsentiert und dadurch Spinner angelockt. Und in Geschichtsvergessenheit stehen/standen sie dem Original auch in wenig nach.

  • Klaus Jarchow

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    Abgesehen davon, dass es m.E. zwischen ‚Russia Today‘ und ‚Euromaidan‘ gewisse Unterschiede bei der Glaubwürdigkeit gibt – wollen Sie mir damit sagen, dass die dort angeführten Dokumente des VVN, der Linken, der Rosa-Luxemburg-Stiftung etc. gar nicht echt, sondern ‚gefaket‘ sind?

  • Frank Perrey

    |

    …wow, ich habe die offenbar erste Podiumsdikussion in Hannover verfolgt, Jutta lernt schnell (in manchen Punkten jedenfalls). Der Sozialarbeiter-Komplex ist schon ein nettes Additional. Was mir nicht so ganz klar geworden ist: was ist an der (indirekt einfließenden) Aufforderung, sich ohne Überprüfung vor Ort und Auseinandersetzung mit den jeweiligen Individuen, die so eine Mahnwache bilden, Meinungen Dritter zu übernehmen, eigentlich aufklärerisch? Das ist eine schöne Haltung für einen Pauschalargumenten zugeneigten Revoluzzer, mir reichte das eindeutig nicht. Der Umstand, dass ich im Nachhinein etlichen Argumenten von Jutta zustimmen muss, anderen aber auch eindeutig nicht (z.B. was die Akzeptanz von Antisemtismus in diesen Kreisen als Ganzes angeht, das sind die Nazs-Fundamente längst nicht so gelegt, gerade bei den Menschen, die eben erst mal glauben, es ginge da um Frieden, und das sind schon einige). Auch mit einer guten Analyse bleibt einem wirklich an der Wahrhet interessierten nicht erspart, sich die Wirklichkeit vor Ort und genau anzuschauen. Dabei bleibe ich, trotz eindeutigem Sozialarbeter-Komplex. Wenn ich Verführte sehe, mag ich sie nicht einfach in den Fleischwolf wandern sehen, ohne wenigstens meine Hand hin zu reichen.

  • Frank Perrey

    |

    PS: wenn „Kapitalismus wegfegen“ (Frage: wohin fegen wir den denn dann eigentlich? ;) ) eine so schöne einfache Aktion wäre, Kalle untern Arm, Besen in die Hand und los, wie die übersichtlich-monokausalen Ideen der Nazis, dann gäbe es so einen Zulauf zu den Rechten jetzt vermutlich gar nicht erst. Wir haben mal wieder gepennt und nun steht die braune Sche*sse auf der Straße, umrandet von besorgten“jo, man muss doch irgendwas tun“-Menschen, die sich erschrecken und ungerecht behandelt fühlen, wenn man sie als Antisemiten und Faschos einordnet (und nicht selten genau dann trotzig und irrational reagieren)

  • Carl Sagan

    |

    @thomas r.

    Hast du dir schon mal den Youtubekanal von Toni All angeschaut, der für viele der Videos von den Regensburger Mahnwachen verantwortlich ist?
    Nein? Dann hol das mal schleunigst nach!
    Dort findet man nämlich neben dem üblichen VT-Schwachsinn zu Chemtrails etc. auch zahlreiche, offen antisemitische Hetzvideos der übelsten Sorte!

    Solange ihr euch von solchen Leuten und vor allem auch von der Berliner Mahnwache nicht glaubwürdig distanziert, solange werden auch die Vorwürfe gegenüber den Regensburger Mahnwachen völlig zu Recht bestehen bleiben.

    Ich nehme es den meisten von euch zwar durchaus ab, die Mahnwachen mit den besten Absichten gestartet zu haben.
    Aber wenn ihr nicht endlich eure Scheuklappen abnehmt und euch weiterhin vor den Karren dieser braunen Hetzer spannen lasst, dann dürft ihr euch auch nicht darüber wundern mit neurechten Demagogen und Kryptofaschisten in einen Topf geworfen zu werden.

  • Kottan

    |

    Frau Ditfurth erwartet, nachdem sie knapp zwei Stunden doziert hat (nebst anfolgender Publikumsbeschimpfungen), dass nun alle Zuhörer sie verstanden haben müssten, zumindest aber, ihrer Meinung zu sein hätten. Das resultiert scheint’s aus ihrer Annahme, Deutschland habe eine große Tradition beim Untertandenken, welches sie seit eh und je basisautoritär für ihre Ansichten zu nutzen trachtet.

    http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/artikel/friedensdemos-auf-dem-rechten-weg/1083748/friedensdemos-auf-dem-rechten-weg.html

    Liebe Leute, geht auf die Montagsdemos und vergleicht selbst das Dargebotene mit den “Enthüllungen“ von Frau Ditfurth, die, nebenbei gesagt, auf keiner einzigen Montagsmahnwache zugegen war.

  • Nazienkel

    |

    @kottan
    Es reicht auch die medial verbreiteten Ergüsse zu studieren. Diesen üblichen Wahnwichtel-Apologeten-Scheiss, von wegen mal sollte hingehen und dürfe sich erst dann eine Meinung bilden, können Sie sich sparen. Im übrigen gibt es von der Mahnwache Regensburg wirklich kaputte Videos bei youtube zu sehen (mit Einblendung bon Staatenlos.info), Reichsbürgerquatsch inklusive.
    -> dies reicht vollkommen aus…

    Frau Dithfurt hat vollkommen Recht mit dem Fakt, dass es leider auh nichts bringt, mit Wahnwichteln zu diskutieren – da deren Einstellung abhängig von einem Glauben ist. Ähnlich empfinde ich Diskussionen z.B. mit Zeugen Jehovas…

  • Kottan

    |

    Danke für Ihren gutgemeinten Ratschlag, Nazienkel, doch tatsächlich ist es so, dass ich mir schon selbst Gedanken darüber mache, was ich mir und anderen erspare. Dazu gehören in der Regel tendenziöse Tertiärquellen, wie z.B. die, die Ihrer ergebenen Ditfurth-Gläubigkeit entspringen. Aber, wie Sie sehen, mache ich auch mal eine Ausnahme und gehe auf Sie ein. Dies deswegen, um ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass man sich sehr wohl eine fundierte (betonierte?) Meinung bilden kann und darf, ohne einmal dabei gewesen zu sein, wie man an Ihnen sieht. Man kann ja auch Antisemit sein, ohne einen einzigen Juden zu kennen, “Ergüsse“, die diese Haltung stützen, gibt schließlich zuhauf im Netz.

  • Dr. Bimbes

    |

    @ naziekel

    „Frau Dithfurt hat vollkommen Recht mit dem Fakt, dass es leider auh nichts bringt, mit Wahnwichteln zu diskutieren …“
    Tja, mit euresgleichen diskutieren zu wollen bringt ja wohl auch nichts wie schon an der diffamierenden, herabwürdigenden und ausgrenzenden Ausdrucksweise zu erkennen ist:

    Wahnwichtel-Apologeten-Scheiss,

    Wahnwichtel,

    Wahnmacher-Apologeten,

    Mahnwichtel,

    paranoide, leicht beeinflussbaren Leichtgläubige,

    trollige Mahnwichtel

    usw.

    Wirklich sehr differenziert.

    Den vermeindlichen politischen Gegener zu entmenschlichen und zu verdinglichen („Wahnwichtel“, „Mahnwichtel“), ist schon immer das Charakteristikum totalitären Denkens. Ist dem politischem Gegner erst einmal alles menschliche abgesprochen, steht am Ende die physische Eliminierung. Vonwegen ihr seit gegen Antisemitismus und Faschismus. Ihr seit denjenigen, die ihr vorgebt zu bekämpfen näher als ihr denkt.

  • thomas r.

    |

    euch ist echt nicht mehr zu helfen. die scheuklappen haben ganz andere dran, soviel ist sicher.
    zum thema tony und seinen videos: man kann zu dem ganzem stehen wie man will, aber der kannte wenigstens den dutschke persönlich und machte mit ihm gemeinsame sache damals. zumindest ist er nicht eingeknickt wie andere aus diesen und späteren generationen und hat sich nicht zur nutte den kapitals gemacht wie viele andere die leider immer noch was zu sagen haben. soll auch keine rechtfertigung für ihn sein, ich sehe das auch halbwegs kritisch. zumindest hat er seinen arsch in der hose schon vor vielen jahren bewiesen im gegensatz zu den meisten.

  • Carl Sagan

    |

    @thomas r.

    „zum thema tony und seinen videos: man kann zu dem ganzem stehen wie man will, …“

    Nein! Das kann man eben nicht!

    Euer Filmchendreher Toni ist ganz eindeutig ein überzeugter Judenhasser und ob er Rudi Dutschke kannte, interessiert mich, ganz nebenbei bemerkt, einen feuchten Dreck!

    Wie völlig naiv, bescheuert und merkbefreit muss man denn eigentlich sein, um radikale Antisemiten wie diesen Toni ausgerechnet auf einer Mahnwache für den Frieden völlig anstandslos zu akzeptieren?

  • Nazienkel

    |

    @Dr. Bimbes
    Auch wenn dies jetzt wieder elitär erscheinen möge:
    http://www.seid-seit.de/
    ->Ansonsten sei gesagt, dass die Wahnwichtel (und da sind Sie eingeschlossen) alles tun, um dieser Bezeichnung gerecht zu werden…

    Ihre Unterstellung, diese Bezeichnung würde „den Gegner entmenschlichen“, mit der sie eine inahltliche Nähe zu Antisemitismus und Faschismus herstellen wollen, entbehrt nicht nur jeder Tatsache, sondern ist zusätzlich geschmacklos ohne Grenzen.

    Kommentare wie die Ihren sind es, die den Ruf der Wahnwichtel und Ihrer herbeiphantasierten (Querfront-)“Bewegung“ zementieren!

  • Nazienkel

    |

    PS: Die Videos von „toni“ sprechen für den Gehalt antisemitischer Grundeinstellung – sowohl bei dem Macher als auch bei den unkritischen Rezipienten.

    Wie man hier deutllich im Kommentarstrang sehen kann, sind die Apologeten der Wahnmacher (und dies ist ein Ausdruck mit zutiefst menschlichem Bezug:) offensichtlich nicht in der Lage zu korrekter Rechtschreibung – aber maßen sich an, die Kultur gegen (natürlich äussere) Bedrohungen schützen zu wollen, im Vergleich zu den ganzen Unaufgeweckten, alles hinnehmenden „Systemlingen“ (ein sehr beliebter Ausdruck – wer nicht mitmachen möchte und auch noch Kritik äussert, wird zu Anhängern des Systems(TM) und der Systemmedien(TM) erklärt.

    So simpel, so dumm.

    Offensichtlich wird, an dieser Art, die Welt zu sehen, das hermetische Weltbild solch Denkender.

    tony r., bimbes, kottan und Konsorten: Auch wenn Ihr Euch die Welt reden möchtet wie sie Euch gefällt – Ihr müsst mit Kritik rechnen…

  • thomas r.

    |

    ach, wieder wen neues auf den ihr euch einschwört. diskussion zweck- uns sinnlos mit linksradikalen, das war schon klar. habt ihr ihn bei den letzten mahnwachen gesehen? nein? eben, er war nicht da. weil er eben der orga zu weit gegangen ist und deshalb sauer war. was ich nur sagen wollte damit, ist dass der mann (wenn auch in vielleicht in jüngeren jahren) mehr auf die beine gestellt hat als die linksextremen facebookkrieger hier. mein gott wie weit sind wir gekommen. ich hab keinen bock mehr auf die ewigen diskussionen. bringt euch gefälligst ein wenn euch was nicht passt, dafür gibts ein openmic bei der mahnwache, da könnt ihr dann euren rotz loswerden und es da zur diskusion stellen. den arsch in der hose habt ihr nicht. daher schreibt noch was ihr wollt, ich bin raus aus diesem extremistenchat.

  • Nazienkel

    |

    @kottan
    Ihr Erguss macht deutlich, dass Sie (und dies kann man leider exemplarisch für viele MAHNWICHTEL stehen lassen) nicht gewillt und scheinbar auch nicht in der Lage sind, die von Ihnen negierte Kritik überhaupt zu verstehen.

    Alleine ihr Schnippsel „…das man Antisemit sein kann, ohne einen einzigen Juden zu kennen“ unterstreicht dies. Ebenso ihr herbeiphantasiertes Argument, man brauche Frau Dithfurt zur Einschätzung (nicht nur) der Regensburger Wahnmache und ihrer „Vertreter“

    <>
    Diese Textzeile aus Pippi Langstrumpf wurde scheinbar für die Friedensbewegung 2014 (^^) geschrieben…

    Lustig ist auch, dass von den Mahnwichteln Frau Dithfurt eine dermaßen hohe Wichtigkeit für die Meinungsbildung anderer Wahnmacher-Kritiker eingeräumt wird. Für Ihren Einsatz gegen Verschwörungsdenken, Antisemitismus und Antiamerikanismus auch und gerade in der deutschen Linken hat sie sich verdient gemacht, ebenso wie auch Einsätze wie dieser in Regensburg unterstützenswert sind: Dass hierdurch aber aus Frau Dithfurt eine nötige Vordenkerin gebastelt wird, ohne welche keine Kritik gegen die Wahnmacher stattfinden würde, ist dermaßen lächerlich und ein Beweis für die Anfälligkeit der Wahnwichtel, die die Welt manichäisch in ihr dualistisches „Gut-und-böse“-Korsett zwingen möchten.

    Auch sehr schön anzuschauen, wie von den Wahnwichteln, welche ja meist beteuern, weder links noch rechts zu sein, die böse Eigenschaft „links“ zu sein der Kritiker immer wieder hervorgestellt wird.

    Alles in allem ist dies, wie hier an den Kommentaren deutlich wird, eine mehr als fragwürdige „Bewegung“ mit fragwürdigen Vertretern, die hier ihr verqueres Weltbild zum „Volkswillen“ erklären – mit dem selbstgerechten Anspruch, einzig etwas gegen „das Böse – Sie“ zu unternehmen, wird der Größenwahn der missionarischen Eiferer und der protantisemitische Gehalt klar erkennbar.

  • Kottan

    |

    Es gab mal eine Zeit, Nazienkel, da haben die Zuhörer von Jutta Ditfurth ihre Argumente übernommen und (erfolgreich) weitergeführt. Nun ist es so, und an Ihnen sieht man es besonders deutlich, dass allein Juttas Herabsetzungen, Ehrabschneidungen und Tatsachenbehauptungen weitergetragen werden. Selbst minimal gebildete Gemüter ergreifen dabei ihre Chance um wenigstens die fehlerhafte Rechtschreibung des Gegners anzuprangern, im Glauben damit ein starkes Argument gefunden zu haben, was ihre diffusen Empfindungen stützt. (Was ist eigentlich “der protantisemitische Gehalt“?)

    Denken Sie nur nicht, ich sei darüber erfreut, was aus Jutta Ditfurth geworden ist.

    http://www.freitag.de/autoren/maennlicherlinker/jutta-ditfurth-fall-einer-ikone

  • Nazienkel

    |

    @kottan – getroffene Hunde bellen, wa?

    —>Da Sie aufgrund eines Tippfehlers offensichtlich nicht in der Lage sind zu verstehen: Das Wort heisst protoantisemitisch; die Tatsache, dass Sie dies erfragen müssen, spricht dafür, dass Sie sich offenbar nicht wirklich mit dem Thema Antisemitismus auseinandergesetzt haben. So ist es Ihnen natürlich auch unmöglich, den eigenen Antisemitismus zu erkennen , abgesehen von dem verstellenden Zauber kognitiver Dissonanz.

    Tja, es ist wohl gut, wenn man nicht so minimal gebildet ist, wie Sie es nach Art des getroffenen Hundes (die Spezialität des Hauses der Montagsdemonstranten) unterstellen…made my day!

  • Kottan

    |

    Ah, ich verstehe, Nazienkel, Ihnen unterlaufen Tippfehler, während es sich bei Ihren Gegnern um Rechtschreibfehler handelt, was bei Ihnen einen Verbesserungsreflex auslöst. Wie steht es aber mit Ihren grammatikalischen Stilblüten, wie erklären Sie deren Zustandekommen?
    Ich habe aber noch eine Bitte. Wären Sie so nett, mir zu erklären, woran genau wird der protoantisemitische Gehalt denn erkennbar? Aus diesen Aufzählungen (vulgo: Worthülsen) geht es jedenfalls nicht hervor ….

    (…)Alles in allem ist dies, wie hier an den Kommentaren deutlich wird, eine mehr als fragwürdige “Bewegung” mit fragwürdigen Vertretern, die hier ihr verqueres Weltbild zum “Volkswillen” erklären – mit dem selbstgerechten Anspruch, einzig etwas gegen “das Böse – Sie” zu unternehmen, wird der Größenwahn der missionarischen Eiferer und der protantisemitische Gehalt klar erkennbar. (…)

    PS: Wenn Ihnen die Antwort nicht gelingen will, versuchen Sie alternativ den “Größenwahn der missionarischen Eiferer“ aus den Kommentaren herzuleiten.

  • Berg

    |

    Wie diese Nazis immer auf Worten herumreiten …

  • dogout

    |

    Bei der berechtigten Kritik an den sog. Montagsdemos geht es in allererster Linie nicht um die Kritik am einzelnem Teilnehmer sondern um Kritik an der Organisation die von Anfang an auf Lügen und Täuschungen aufgebaut ist.
    Weder handelt es sich um eine spontan entstandene „Bewegung“ noch um eine Unpolitische.
    Die Führung dieser straff und autoritär geführten Friedensdemofirma kennt sich entgegen anders lautender Statements von Seiten Lars Mährholz sehr gut.
    Die genauen Hintergründe werden von der Gruppe um „Friedensdemo- watch“ seit Monaten offengelegt.
    Es gibt zahlreiche Verbindungen zwischen den führenden Köpfen: Jürgen Elsässer, Ken Jebsen, Lars Mährholz, Mario Rönsch.
    Lars Mährholz wurde mehrmals der Lüge überführt.
    Alleine zu Lars Mährholz gibt es umfangreiches und bis ins Detail recherchiertes Material das ich als Beispiel von Friedensdemo watch hier einfüge.

    Anmerkungen von Friedensdemo-Watch:

    Über Luke Rudkowski, der Lars Mährholz interviewt:
    „Luke Rudkowski (born 1986) is an American investigative „journalist“, right wing activist, convicted felon, conspiracy theorist and founder of We Are Change, a libertarian, independent media organization comprising individuals and groups working to „expose worldwide corruption and hold authoritative figures to account for their actions and crimes in which their involvement has been covered up or hidden from public knowledge.“[1] He is also an ardent Ron Paul supporter.“ http://rationalwiki.org/wiki/Luke_Rudkowski

    Hintergrundinformationen zum „Brandanschlag“: http://www.l-iz.de/Leben/Fälle%20und%20Unfälle/2014/06/Montagsdemo-Polizei-zum-Pkw-Brand-auf-Sonntagsausflug-kein-Brandanschlag.html

    Lars Mährholz meint im Interview oben, dass er kein Antisemit sein könne, weil er nie über Religion geredet habe und dass er kein Nazi sei, weil er Fallschirmspringer sei…

    Auf Mährholz Internetseite existiert ein Tag zu den Rothschilds, die in antisemitischen Verschwörungstheorien eine Rolle spielen: http://dabrain.biz/tag/rothschild/

    Auf seiner Internetseite hatte er die wirre Behauptung verbreitet, dass den jüdischen Rothschilds fast alle Zental-(!) und Geschäftsbanken der Welt besitzen würden: https://www.facebook.com/friedensdemowatch/posts/647081268679466

    Ebenfalls mittlerweile gelöscht aber im Webarchiv noch zu lesen:

    „Rothschilds Want Iran’s Banks | American Free Press

    Some researchers are pointing out that Iran is one of only three countries left in the world whose central bank is not under Rothschild control. Before 9-11 there were reportedly seven: Afghanistan, Iraq, Sudan, Libya, Cuba, North Korea and Iran. By 2003, however, Afghanistan and Iraq were swallowed up by the Rothschild octopus, and by 2011 Sudan and Libya were also gone. In Libya, a Rothschild bank was established in Benghazi while the country was still at war.

    Islam forbids the charging of interest, a major problem for the Rothschild banking system. Until a few hundred years ago, charging interest was also forbidden in the Christian world and was even punishable by death. It was considered exploitation and enslavement.

    via Rothschilds Want Iran’s Banks | American Free Press.“ http://web.archive.org/web/20140221161025/http://dabrain.biz/rothschilds-want-irans-banks-american-free-press/

    Anmerkung zum „Rothschild octopus“: Der Octopus wird von Antisemiten sehr häufig verwendet. Hier ein weiteres Beispiel:
    https://www.facebook.com/friedensdemowatch/photos/a.644425858945007.1073741828.644416022279324/655694894484770/?type=1

    Lars Mährholz verlinkt u.a. auf Seiten auf denen behauptet wird, dass die „Protokolle der Weisen von Zion“ von den Rothschilds in Umlauf gebracht wurden wären, weil diese und Ihre Folgen (z.B. die Shoa) Ihnen angeblich genützt hätten, was sie auch so voraussgesehen hätten.
    https://www.facebook.com/friedensdemowatch/photos/a.644425858945007.1073741828.644416022279324/664170756970517/?type=1

    Lars Mährholz gibt auch gute Tipps, wie man antisemitische Propaganda durch harmlose Googelsuchen finden kann:
    https://www.facebook.com/friedensdemowatch/photos/a.644425858945007.1073741828.644416022279324/664770093577250/?type=1

    Die Reichsbürgerideologie hat er immer noch nicht von seinem Blog entfernt: http://dabrain.biz/du-denkst-du-hast-die-deutsche-staatsangehoerigkeit/
    Und Herr Mährholz, löschen bringt es nun auch nicht mehr: http://s14.directupload.net/images/140411/4nfsezzp.png
    https://www.facebook.com/friedensdemowatch/photos/a.644425858945007.1073741828.644416022279324/659349307452662/?type=1

    Mährholz meint alle(!) Kritiker würden Lügen erzählen. Apropos Lügen:

    Mährholz log über die „Initialzündung“ zu den Demos, das Ereignis fand erst nach der ersten Anmeldeung statt. Desweiteren ist Mario Rönsch („Anonymous.Kollektiv“, Wahnmachen-Orga Erfurt) höchstwahrscheinlich von Anfang an mit im Boot: https://www.facebook.com/friedensdemowatch/photos/a.644425858945007.1073741828.644416022279324/671733406214252/?type=1

    Lars Mähholz, der immer wieder beteuert medial und politisch unerfahren zu sein, was bei einem Versuch beteiligt, den Deutschen Journalisten Verband nach rechts zu wenden:

    Anschreiben von 2001, in dem ein Posten als Beisitzer beim VJJ von L. M. belegt ist:
    http://www.vjj.de/brief010323.htm

    Artikel von 2004 über den Versuch den DJV von Rechts zu unterwandern:
    http://www.heise.de/tp/artikel/17/17632/1.html

    Und Artikel über die Aufgabe des Postens als Beisitzer beim VJJ im Jahre 2007.
    http://www.burks.de/recherchegruppe/blog/?p=132

    Die Vice über Mährholz rechte Vergangenheit:
    http://www.vice.com/de/read/montagsdemo-initiator-lars-maehrholz-verschweigt-seine-rechte-vergangenheit-kenfm-juergen-elsaesser/?utm_source=vicefb

    Paul Hansen schrieb einen interessanten text über das Gespräch zwischen Mährholz und Jebsen:
    https://www.facebook.com/friedensdemowatch/posts/671366156250977

    Mährholz sieht sich zwar offiziell aks weder noch links noch rechts, aber stellte unter dem Titel „Einige unserer Volksvertreter“ wachen auf ein Video von Karl Richter vor und übernahm dessen Kritik, dass die Bundesregierung Faschisten in Kiew helfe aber gleichzeitig die NPD verbieten wolle:https://www.facebook.com/photo.php?fbid=845350168815086&set=a.832340113449425.1073741827.832328933450543&type=1
    Jener BIA-Stadtrat, der gerne die Münchener Montagsdemo besucht ist übrigens eben jener NPD-Funktionär. Nachdem dies kritisert wurde, löschte Mährholz diesen Eintrag und gab dazu (nicht wortwörtlich) in etwa folgende Stellungnahme ab:

    „Nur weil ich sage, dass die Rechten die einzigen sind, die einen nicht belügen und DIE WAHRHEIT(11!!11!!1!) sagen, finden die Linken mich doof. Nur die Rechten sagen so Wahrheiten wie z.B. dass die Rothschild-Marionettenspieler aus der FED an allen (Angriffs)Kriegen (der USA) schuld sind.

    Außerdem: Man soll nicht alles glauben, was man in Büchern ließt. Sondern selber recherchieren und nachdenken, z.B. auf der Youtube-University und in irgendwelchen Blogs.“ https://www.facebook.com/friedensdemowatch/posts/646317235422536

    Auf seiner Mährholz Internetseite existiert noch ein Tag zu den Rothschilds, die in antisemitischen Verschwörungstheorien eine Rolle spielen: http://dabrain.biz/tag/rothschild/

    Auf seiner Internetseite hatte er die wirre Behauptung verbreitet, dass den jüdischen Rothschilds fast alle Zental-(!) und Geschäftsbanken der Welt besitzen würden: https://www.facebook.com/friedensdemowatch/posts/647081268679466

    Ebenfalls mittlerweile gelöscht aber im Webarchiv noch zu lesen:

    „Rothschilds Want Iran’s Banks | American Free Press

    Some researchers are pointing out that Iran is one of only three countries left in the world whose central bank is not under Rothschild control. Before 9-11 there were reportedly seven: Afghanistan, Iraq, Sudan, Libya, Cuba, North Korea and Iran. By 2003, however, Afghanistan and Iraq were swallowed up by the Rothschild octopus, and by 2011 Sudan and Libya were also gone. In Libya, a Rothschild bank was established in Benghazi while the country was still at war.

    Islam forbids the charging of interest, a major problem for the Rothschild banking system. Until a few hundred years ago, charging interest was also forbidden in the Christian world and was even punishable by death. It was considered exploitation and enslavement.

    via Rothschilds Want Iran’s Banks | American Free Press.“ http://web.archive.org/web/20140221161025/http://dabrain.biz/rothschilds-want-irans-banks-american-free-press/

    Anmerkung zum „Rothschild octopus“: Der Octopus wird von Antisemiten sehr häufig verwendet. Hier ein weiteres Beispiel:
    https://www.facebook.com/friedensdemowatch/photos/a.644425858945007.1073741828.644416022279324/655694894484770/?type=1

    Lars Mährholz verlinkt u.a. auf Seiten auf denen behauptet wird, dass die „Protokolle der Weisen von Zion“ von den Rothschilds in Umlauf gebracht wurden wären, weil diese und Ihre Folgen (z.B. die Shoa) Ihnen angeblich genützt hätten, was sie auch so voraussgesehen hätten.
    https://www.facebook.com/friedensdemowatch/photos/a.644425858945007.1073741828.644416022279324/664170756970517/?type=1

    Lars Mährholz gibt auch gute Tipps, wie man antisemitische Propaganda durch harmlose Googelsuchen finden kann:
    https://www.facebook.com/friedensdemowatch/photos/a.644425858945007.1073741828.644416022279324/664770093577250/?type=1

    Die Reichsbürgerideologie hat er immer noch nicht von seinem Blog entfernt: http://dabrain.biz/du-denkst-du-hast-die-deutsche-staatsangehoerigkeit/
    Und Herr Mährholz, löschen bringt es nun auch nicht mehr: http://s14.directupload.net/images/140411/4nfsezzp.png
    https://www.facebook.com/friedensdemowatch/photos/a.644425858945007.1073741828.644416022279324/659349307452662/?type=1

    Auch interessant:

    „Ihr Geschäftspartner, die ebenfalls junge Veranstaltungsfirma „DaBrain“ würde in den alten Räumen stattdessen gerne Diskotheken, Tagungsräume, Cafés und Restaurants einrichten. Es gebe eine „riesige Ablehnung gegen das geplante Orienta“ meint BCM-Geschäftsführer Lars Mährholz. Der Prälat sei schließlich ein Gebäude von kulturhistorischer Bedeutung.“ http://www.tagesspiegel.de/berlin/bau-verschiebt-sich-der-praelat-ist-noch-immer-nicht-orienta-geworden/223518.html
    Lars Mährholz war damals um die 21 Jahre alt und wollte mit seiner Firma ein 200 Millionen Projekt stemmen?
    Die riesige von Mährholz behauptete Ablehnung gegen den Umbau der Ruine Prälat in ein Orient-Einkausfszentrum erscheint unrealistisch, das Einzugsgebiet darum war damals ein gutes „Miteinander/Nebeneinander der Kulturen“.

  • Antifa

    |

    Hallo Herr Dogout,

    da Sie ja die Schiene von Jutta Ditfurth fahren , in Form der üblichen Diffamierung im Sinne des Merkel-Kriegstreiberregimes, habe ich mal eine Stichprobe gemacht und eine ihrer Diffamierungs-Behauptungen angesehen: Was Sie behaupten ist reine Fantasie, mit dem Ziel, die Bevölkerung zu diffamieren die sich gegen eine Kriegstreiberregierung wehrt. Interessant, wen Sie hier unterstützen. Aber schauen wir uns doch mal an, was Sie schreiben, Zitat:

    „Lars Mährholz gibt auch gute Tipps, wie man antisemitische Propaganda durch harmlose Googelsuchen finden kann“.

    Wenn man das von Ihnen gepostete Link klickt, das angeblich „Antisemitisch“ sei, erhält man Begriffe wie: Zinssystem, Banken, Börsen, Federal Reserve Bank, Kapitalismus, Satanisten, Illuminaten. Ich lese dort weder etwas anti-semitisches, noch taucht das Thema „Semiten“ überhaupt auf – das Wort wird nicht einmal erwähnt. Na, das muss sich ja um richtig böse „antisemitische“ Seiten handeln, nicht wahr? ;-)

    Zinsystem hat etwas mit Mathematik zu tun, Banken mit Finanzsystem, wer bei Kritik an Banken (so ganz nebenbei Nazi-financiers) „antisemitismus“ wittert, der hat offenbar grosse psychische Probleme und lebt in einer eigenen Realität. Der einzige Begriff der immerhin entfernt etwsa mit „Semiten“ zu tun hat, ist Zionismus. Anti-Zionismus ist eine politische Bewegung die Hauptsächlich von Jüdischen Intellektuellen getragen wird wie z.b. Professor Noam Chomsky, Professor Norman Finkelstein et cetera. Also, „antisemitische Juden“? Was ein Blödsinn, ähnliche Argumentation wie bei Dithfurth, Gründerin einer Kriegstreiber-Partei die zwei Angriffskriege anzettelte , die ersten seit Hitler. Ditfurth redet sich nun damit heraus, sie sei gar nicht mehr bei dieser Partei. Sagen Sie das den Toten in Kosovo und Afghanistan.

    Sie, Herr Dogout, haben bewiesen dass Sie entweder keine Ahnung von der Thematik haben, oder bewusst die Unwahrheit verbreiten. Zionismus hat mit Religion nichts zu tun, sondern ist eine politische Ideologie. Einfach mal die Begriffe erst lernen, bevor Sie sie benutzen oder kommentieren. Auf jeden Fall sind Sie ein genau so hilfloser Propagandist wie Ditfurth, der ein Gericht die Verbreitung ihrer Antisemitismus-Verleumdungen untersagt hat. Sie bettelt nun auf Facebook öffentlich um Geld, wie peinlich. Lügen haben nun mal kurze Beine, Herr Dogout.

    Wünsche einen schönen Tag.

  • Nazienkel

    |

    @antifa (warum auch immer gerade Sie sich so einen nick geben ->verzerrte Wahrnehmung?)
    „(..).erhält man Begriffe wie: Zinssystem, Banken, Börsen, Federal Reserve Bank, Kapitalismus, Satanisten, Illuminaten. Ich lese dort weder etwas anti-semitisches, noch taucht das Thema “Semiten” überhaupt auf…Zinsystem hat etwas mit Mathematik zu tun, Banken mit Finanzsystem, wer bei Kritik an Banken (so ganz nebenbei Nazi-financiers) “antisemitismus” wittert, der hat offenbar grosse psychische Probleme und lebt in einer eigenen Realität. Der einzige Begriff der immerhin entfernt etwsa mit “Semiten” zu tun hat, ist Zionismus. Anti-Zionismus ist eine politische Bewegung die Hauptsächlich von Jüdischen Intellektuellen getragen wird wie z.b. Professor Noam Chomsky, Professor Norman Finkelstein et cetera…“
    ->Auch Sie würden nicht so ein Geschwurbel abgeben, wenn Sie sich mit der Bedeutung von Antisemitismus tiefgehender beschäftigt hätten. Gerade Ihr Verweis, dass dort nichts von Semiten stände, oder sie in der Reihenfolge und am Gehalt der Informationen „Zinssystem…Zionismus…Satanismus….Illuminaten“ nichts kritikwürdiges sehen wollen zeigt doch, dass hier „wenig Hirnanstrengung“ und Lern- sowie Kritikresistenz eine große Rolle spielen. Warum gerade Sie sich diesen Nick geben: Ist dies Provokation oder entspricht dies ihrem Selbstbild? Wenn ja, so sollten Sie noch viel lesen und sich aneignen, vor allem über Querfront, Antisemitismus in seinen Ausprägungen, politische Trennschärfe, Autoritarismus etc….

    Wo auch immer Sie diesen „Semiten“-Quatsch in Bezug auf das Thema Antisemitismus herhaben – Sie sollten diesen Blödsinn vergessen.

  • dugout

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    @ antifa

    Abgesehen davon dass ich mit keinem Wort behauptet habe Zionismus sei eine Religion enthält ihr Kommentar auch sonst wenig erhellendes.
    Aber man wird eben schnell zum “ hilfloser Propagandist “ wenn man keine Ahnung von der Thematik hat. Sonst könnten sie aus dem verlinkten Material nämlich leicht erkennen dass Lars Märholz selber es war der seinen praktizierten Antisemitismus mit den Worten“ ich hab noch nie ein Wort über Religion gesagt“ ab zu streiten versucht.

  • Nazienkel

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    Wer den revisionistischen und antisemitischen Gehalt von Mährholzens FED-Aussagen nicht erkennt, der sollte sich mal lieber eingehend mit diesen Themen beschäftigen, statt plump die Kritik zurückzuweisen – und dabei stumpf etwas von Semiten und Banken erzählen, welche die ~Nazis finanziert~ hätten. Sich dann auch noch „antifaschist“ zu nennen, wirkt nicht originell, sondern unangebracht und stellt insofern einen Schmuck mit falschen Federn dar. Naja, die Montagsdemonstranten der Befragung schätzen sich ja auch überwiegend als „links“ ein, auch wenn sie weiterhin in der Befragung Führerdenken befürworten, Volkswillen imaginieren und ihren Antisemitismus in „Antizionismus“ umtaufen. Sind dann halt autoritaristische, antisemitische Linke, aber die gibts ja auch…

    Zu der stumpfen Zurückweisung von Kritik seitens der Wahnmacher und ihrer Apologeten ist nur zu sagen: Disqualifizierend – revisionistisch, antisemitisch und vor allem ignorant. Dafür beständig die übliche Opferstilisierung.

  • Trecker

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    Erschreckend ist, wie einige hier sogar die Studie umdeuten, die eindeutig zeigt, dass die Montagsdemonstranten eher links als rechts sind, für eine Demokratie sind und gegen Rechts-Extremismus.
    Jetzt versucht man anhand von einer Aussage nach starker Führung um die Ecke wieder Anti-Irgendwas und Pro-Etwasanderes herein zu deuten.
    Das ist so bitter, was man hier aufrechten, besorgten Bürgern unterstellt, die den Mut haben, das Mitgefühl und die Verantwortung aufzeigen, sich für Frieden einzusetzen.
    Da mangelt es nicht nur an Konstruktivität sondern auch an Verständnis, Mitgefühl und lösungsorientiertem Handeln.
    Es gibt scheinbar nur den Wunsch nach Aggression und Behinderung, egal was es kostet.
    Während dessen sterben Menschen in der Ukraine und im Irak, es werden bewaffnete Drohnen bestellt und Fracking eingeführt.
    Das macht mich traurig und erschüttert, wo ich selbst lange links gewählt habe. Wie konnte ich nur so falsch gelegen haben.

  • Dugout

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    @ Trecker:
    Selbstverständlich wundert es mich nicht auch hier den selben Quatsch der auch auf den Gefühlten 50 Friedensdemos zu hören.
    Ich bin es aber leid etwas klar zu stellen dass jeder selber nachlesen kann. Nur soviel Zwischen dem was die Mehrheit GLAUBT zu sein und dem was von Mährholz, Jebsen, Elsässer verbreitet wird klafft ein wahrer Grand Canyon.

  • Nazienkel

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    Ja, wirklich erschreckend, wie manche die Studie umdeuten^^

    trecker – hören Sie doch bitte endlich auf, Unwahrheiten zu verbreiten. Entweder Sie haben die Studie nicht gelesen, oder sie lügen und verzerren hier absichtlich. Man könnte es auch Desinformation betrachten, genau das, was die Wahnmacher beständig Kritikern, „Systemmedien“ usw. vorwerfen:
    trecker: „Erschreckend..wie einige hier…die Studie umdeuten, die eindeutig zeigt, dass die Montagsdemonstranten eher links als rechts sind…“

    Die Autoren der Studie wundern sich im Gegenteil über die Selbsteinschätzung eines Teils der Demonstranten uin Zusammenhang zu Themen, die starke Zustimmung
    erhielten (starker Führer, imaginierter organicher Volkswille, Antizionismus [der von den Machern der Studie als Umwegkommunikation betrachtet wird].

    ->lediglich 38% (nicht DIE Montagsdemonstranten, wie Sie sagen) der Befragten schätzen sich selbst(!) als links ein,
    ->39% geben an, sich keinem politischen Spektrum zugehörig zu fühlen.
    ->27,3 Prozent der TeilnehmerInnen stimmen zu, dass sich die „Zionisten weltweit an die Hebel der Macht gesetzt“ hätten und „Politik, Börse und und auch die Medien nach ihrer Pfeife tanzen“ lassen würden.
    —>19,7 Prozent lehnen sehen dies als „teilweise richtig“.
    (!!!)

    Vielleicht könnten die Mahnwichtel ja angesichts dieser Fakten aufhören, die Realität zu verfälschen und umzudeuten.

    Ein Autor der Studie in der Morgenpost:
    „Dennoch, so Ullrich, sei der Vorwurf einer Rechtslastigkeit nicht unberechtigt. Das zeige sich in konkreten Fragen: So stimmten 33,8 Prozent überwiegend oder ganz der Aussage zu „Wir sollten einen Führer haben, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert“. Und 27,3 Prozent hielten die Behauptung, „die Zionisten haben sich weltweit an die Hebel der Macht gesetzt und lassen nun Politik, Börse und auch die Medien nach ihrer Pfeife tanzen“, für überwiegend oder ganz zutreffend. Antizionistisch-antisemitische, antiamerikanische und verschwörungstheoretische Ansichten seien verbreitet. Die Demonstrationen böten Potenzial für eine rechtspopulistische Einflussnahme.“
    http://www.morgenpost.de/berlin/article129168431/TU-Umfrage-Montagsdemonstranten-weder-links-noch-rechts.html

    Die Forscher schreiben dazu: „In einigen Fällen geht die Ablehnung des Links-Rechts-Schemas mit einem starken antipolitischen Wunsch nach einer Gesellschaft ohne Widersprüche und Konflikt einher.“ Die Menschen selbst wollen das Gute, aber das jetzige System und seine Machthaber verhindern das. Eine naiv-totalitäre Sehnsucht kommt in solchen Aussagen zum Ausdruck: Die fehlerhaften politischen Realitäten zu beseitigen – auf dass endlich Demokratie und Frieden sei.“
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-06/montagsdemonstrationen-umfrage-studie-teilnehmer/komplettansicht

    Interviews mit Dieter Rucht, einem Autor der Studie:
    http://youtu.be/40hlduIBpmI

    So – könnten die Interpreten des Wahns nun bitte aufhören, die Faktenlage zu verdrehen und Dinge zu fantasieren, die faktisch nicht richtig sind? Kleiner Tipp – Ihr steht so nicht gerade da, wie solche, die ordentlich lesen und auch verstehen können, wenn Ihr diese Unwahrheiten beständig wiederholt…

    Falls doppelpost, bitte löschen, bekomme keine Anzeige, ob der Kommentar angenommen wurde, auch das übliche Feld, dass der Kommentar noch moderiert werden muss, erscheint nicht

  • Trecker

    |

    Da man mich der Lüge bezichtet, fälschlicherweise, denn ich lüge niemals, zumindest nicht bewusst, hier ein Zitat aus dem Fazit der Studie:
    Parteipolitisch neigen viele zur LINKEN… gibt es einen deutlichen Wunsch nach Abgrenzung von der extremen Rechten und den Widerspruch zu
    der Darstellung als „neurechte Bewegung“.

    Also nochmal in Deutsch und ohne Euro Umdeutungsversuche: Die Teilnehmer der Demos sind vorwiegend links oder entziehen sich dem links-rechts Schema. Sie selbst distanzieren sich davon, rechtsextrem zu sein und wolle nicht einmal „neurechts“ sein.

    Wer selber angibt nicht rechts sondern tendenziell eher links zu sein, wird das wohl so auch meinen, egal was „Wahnwichtel“ da rein interpretieren.

    Der Punkt mit dem „starken Führer“ ist ein Widerspruch, doch daraus einen Totalkomplott herbei zu beschwören, hat mit Verschwörungstheorien zu tun.
    Ich selber und alle die ich kenne, wollen gar keinen Zentralismus und damit auch keinen Führer. Andreas Popp und Ken Jebsen reden ebenfalls ständig von Dezentralismus und Regionalismus, was ich als Volkswirt zu bestätigen kann.

    Auch Demokratie muss im Kleinen, im Sinne der Subsidiarität ausgeübt werden, also natürlich nicht im Sinne von Zentralismus.

    Dass das nicht jeder weiß, der gerade politisiert ist, finde ich normal und deswegen helfe ich ja dabei, diese Menschen aufzuklären und nicht wie ihr, diese nur anzufeinden. Denn ich bin progressiv, optimistisch und in diesem Sinne libertär und nicht konservativ, wenn ich für eine Verbesserung kämpfe und nicht gegen andere Menschen, die sich für Frieden einsetzen.

  • Carl Sagan

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    @trecker
    @Antifa

    Lest euch doch mal bitte den nachfolgenden Text von der Seite „Antifaschismus 2.0“ aus dem Jahr 2009 (!) durch. Vielleicht könnt ihr dann die Kritik an den Mahnwachen ein klein wenig besser nachvollziehen.
    Es ist nämlich wirklich erstaunlich, wie verblüffend genau sich die damalige politische Einordnung der sogenannten „Infokrieger“-Bewegung mit den Ergebnissen der aktuellen Berliner Studie deckt.

    <>

    Quelle:
    http://www.antifaschismus2.de/rechte-strategien/querfront/151-querfront-der-diskrete-charme-des-kryptofaschismus

  • dugout

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    @ Trecker:

    Das macht einen dann doch langsam sprachlos diese absolute Verweigerung der Tatsachen.

    Wenn sie schon meinen hier die Studie deuten zu müssen dann suchen sie sich doch nicht nur de n Satz heraus der ihnen in den Kram passt!

    Ihr Zitat geht doch weiter:
    “ Parteipolitisch neigen viele zur
    LINKEN, aber auch die AfD findet hier überdurchschnittlich viele Unterstützer/innen. Zum einen gibt
    es einen deutlichen Wunsch nach Abgrenzung von der extremen Rechten und den Widerspruch zu
    der Darstellung als „neurechte Bewegung“. Zum anderen bestehen aber auch hohe Zustimmungsraten
    zu antisemitischen, antiamerikanischen und autoritären Aussagen. Bei einer Minderheit der Teilnehmer/
    innen finden sich rechtsextreme Einstellungsfragmente, die sich aber keineswegs zu einer
    konsistenten rechten Grundhaltung verdichten. Mehr als ein Drittel definiert sich als politisch links,
    während 40 Prozent sich auf der Links-Rechts-Achse nicht einstufen wollen, weil sie diese Zuordnung
    für überholt halten.“

    Auch den Nebensatz : “ aber auch die AfD findet hier überdurchschnittlich viele Unterstützer “ finden sie wohl nicht so prickelnd, oder?

    Ihr, die „Ihr“ euch “ für den Frieden einsetzt“ tut mir fast schon Leid. Denn ihr seid die eigentlich betrogenen. Betrogen von einer verlogenen Friedensdemofirma denen der Frieden Scheißegal ist.

    Mein letzter Beitrag zu diesem Thema: Lars Mährholz und seine rechten Verbindungen. Von : Aluhut für Ken


    +++ Kandidat der BüSo sprach am 23.06.2014 auf Berliner Montagsdemo am Potsdamer Platz +++

    Mahnwachen-Redner Stefan Tischer ist Mitglied der BüSo (Bürgerrechtsbewegung Solidarität).

    Tischer, geboren 1981 in Jarega, Russland, erhielt auf Listenplatz 8 bei der Bundestagswahl 2013 0,2%der Stimmen in seinem Wahlkreis 78 (Berlin-Spandau –Charlottenburg Nord).

    2011 kandidierte er im Wahlkreis Spandau 3 und errang bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin 1,3% der Stimmen.

    Tischer demonstrierte am 30.03.2014 auch gemeinsam mit Rüdiger Klasens Staatenlos.info auf der Kundgebung für Solidarität mit Russland (https://www.youtube.com/watch?v=21EJjnk-Ki4). Offiziell distanziert sich Lars Mährholz immer wieder von Staatenlos.info, aber auf Tischers Profil sind Fotos, die Tischer mit Klasen und anderen Reichsbürgern vor dem Bundestag in Berlin zeigen (https://www.facebook.com/stefan.tischerbuso).

    Er schreibt auf der Seite berlin24.ru von seinen Erfahrungen auf der letzten Montagsdemo, wo er auch als Redner auf der Bühne sprach.
    Auf der Mahnwache am 23.06.2014 gab er seine Meinung über die Situation in der Ost-Ukraine kund.

    Die BüSo hat auf Mahnwachen in Berlin schon mehrfach Werbung und Flyer verteilt (so gesehen am 12.05.2014 am Potsdamer Platz und am 19.05.2014 am Brandenburger Tor). So verteilte Bärbel-Redlhammer-Raback (eigentlich NPD Teltow-Fläming) z. B. am 12.05.2014 am Potsdamer Platz eine Werbezeitung der BüSo.
    (Beweisfoto: https://krzysztofwrath.files.wordpress.com/2014/06/bc3a4rbel-redlhammer-raback-bc3bcso.jpg)

    Am 26.04.2014 machte Mährholz auf eine BüSo-Seite (LaRouchPAC) aufmerksam.
    Hier ein Screenshot der Seite „Mahnwachen in Deutschland“:
    http://abload.de/img/larsmhmhtxscx.png

    Es gibt schon seit längerem die Vermutung, dass es Kontakte zur LaRouche-Politsekte gibt, die sich durch unsere Recherche erhärten lassen.

    Video von Stefan Tischers (BüSo) Auftritt bei der Mahnwache am 23.06.2014 in Berlin:
    https://www.youtube.com/watch?v=USTqaAOlw4w

    Wir sind jetzt schon auf Lars Mährholz‘ morgige Distanzierung gespannt!

    Aus Wikipedia:
    Die Partei Bürgerrechtsbewegung Solidarität (Kurzbezeichnung: BüSo) ist eine deutsche Kleinpartei. Sie bezeichnet sich selbst als Teil der LaRouche-Bewegung.[3][4] Ihre Vorgängerpartei ist die Europäische Arbeiter-Partei.

    […]

    Kontroverse Standpunkte

    Die Partei wird von einigen Beobachtern dem rechtsextremen Spektrum zugerechnet. Zugleich wird die Büso ebenso wie die LaRouche-Bewegung als „Psycho-Kult“ beschrieben, weil sie mit „Endzeitvisionen“ (Zusammenbruch des Wirtschaftssystems) einen „radikalen Gesellschaftsumbau“ anstrebe.[9]. Andere Stimmen erachten eine Einordnung der BüSo in das klassische Politikspektrum als schwierig. Ihre Ziele erinnerten an Ansätze linker Politik, ihre Ausformung an rechte Konzepte. Insgesamt könne sie als Phantompartei definiert werden, die ausschließlich zur Umsetzung der Ideen LaRouches existiere. Einige Kritiker bezeichnen die Organisation unter anderem wegen ihres Personenkultes um LaRouche als eine Politsekte.[10]

    Unter anderem wirft man der Partei eine gedankliche Nähe zu antisemitischen Verschwörungstheorien vor (siehe Jüdische Weltverschwörung). 1979 schrieb die heutige Vorsitzende der Büso, Helga Zepp-LaRouche: „Während in den USA niemand auch nur die geringsten Illusionen über die Macht der zionistischen Lobby über vor allem die gegenwärtige Administration hegt, ist der Einfluss einer verdeckt operierenden zionistischen Lobby in der Bundesrepublik bisher nur wenigen eingeweihten politischen Persönlichkeiten bekannt, nicht aber der breiten Bevölkerung. Und deshalb müssen wir den scheinheiligen Holocaust-Schwindel zum Anlass nehmen, um diese ausländischen Agenten auffliegen zu lassen.“[11]

    Die BüSo vertritt heute die Position, diese Aussage beziehe sich auf die Fernsehserie „Holocaust“ und nicht auf die Judenvernichtungsprogramme des Dritten Reiches, welche von Zepp-LaRouche nicht bestritten würden.

  • Nazienkel

    |

    Haha – trecker made my day…

    „Totalkomplott“???
    ->Was sollte dies denn in solchem Bezug bedeuten? Dass keine Verschwörung seitens der Demonstanten stattfand (lach)?

    „Teilnehmer der Demo sind vorwiegend links oder entziehen sich dem Schema“
    ->ungefähr 28% bezeichnen sich selbst(!) als links. Wie so oft, können Selbstbild und Wirklichkeit natürlich voneinander abweichen. Auf jeden Fall machen auch diese 28%, selbst mit den 20%, welche sich nicht einordnen wollen, gerade mal 48% der Befragten. Demgegenüber stehen 52%…

    ->So langsam wird deutlich, trecker, dass Sie entweder nicht in der Lage sind, diese Studie, selbst das Fazit, zu begreifen – oder Sie versuchen hier einen auf lernresistent zu machen und immer dieselben unwahren Dinge zu wiederholem

    „…Andreas Popp und Ken Jebsen reden ebenfalls ständig von Dezentralismus und Regionalismus, was ich als Volkswirt zu bestätigen kann.“
    ->Oho – die Lehrmeister Ihrer Fakultät der youtube-Universität? Abgesehen davon, dass Sie da wohl bedeutsamen Inhalt vergessen haben – Popp sagt selbst in einem Interview, dass er Regionalismus statt Nationalismus sagen würde, weil dies ~nicht so hart~ klingen würde.

    „Denn ich bin progressiv, optimistisch und in diesem Sinne libertär und nicht konservativ, wenn ich für eine Verbesserung kämpfe und nicht gegen andere Menschen, die sich für Frieden einsetzen.“
    ->Was sich eben heute so „libertär“ und „progressiv“ nennen möchte. Wie gut, dass Sie sich im Gegensatz zu den Kritikern der Wahnwichtel für Frieden einsetzen; wir wollen ja alle Krieg und sind nur für unkonstruktive Kritik zu haben. Wie natürlich auch alle anderen, welche dort nicht erscheinen, nicht für Frieden sind.
    Funktioniert der Einsatz für den Frieden eigentlich über ‚an den Händen halten‘, oder über Stoßgebete?

    Ich selber und alle die ich kenne, wollen gar keinen Zentralismus und damit auch keinen Führer.
    ->Dies ist so komisch, das lassen wir mal ohne Kommentar stehen.

    Also, Sie möchten ~diese Menschen, welche gerade erst politisert seien~, aufklären? Welch Anspruch. Dann sollten Sie selbst noch viel lernen…Jaja, der Rückfall des Menschen in die selbstverschuldete Unmündigkeit :)

    Dann mal weiter so als, Aushängeschild der Regensburger Montagsdemo dienstags…

  • Nazienkel

    |

    Berichtigung: Ich sehe gerade, dass die eben von mir angegebenen Zahlen falsch waren, Richtigkeit muss sein.
    Es waren 38%, die sich selbst links einordneten, 39% der Befragten gaben an, sich keinem Lager zugehörig zu fühlen.

    38% sind wahrlich nicht als „Mehrheit“ oder „vorwiegender Teil“ zu bezeichnen. Auch ist es unzulässig, einfach mal die 38% mit den 39% zusammenzurechnen – und so zu verkünden, dass die Mehrheit der Demonstranten nicht rechts sei. Zu beachten ist bei solchen Fragen stets die Tatsache, dass die Befragten sozial erwünschte Antworten geben könnten – ein Umstand, wegen dem keine Zuordnung zu links oder rechts nichts als neutral gewertet werden kann.

  • Kottan

    |

    (…) Auch ist es unzulässig, einfach mal die 38% mit den 39% zusammenzurechnen – und so zu verkünden, dass die Mehrheit der Demonstranten nicht rechts sei. (…)

    LOL, genau das hielten Sie, Nazienkel, aber für opportun, als Sie sich fälschlicherweise die Zahlen noch so zurechtlegten -> ungefähr 28% bezeichnen sich selbst(!) als links. Wie so oft, können Selbstbild und Wirklichkeit natürlich voneinander abweichen. Auf jeden Fall machen auch diese 28%, selbst mit den 20%, welche sich nicht einordnen wollen, gerade mal 48% der Befragten. Demgegenüber stehen 52%…

    Nach Ihrer Milchmädchenrechenart stünden nun 23% dem (38% + 39 %) gegenüber. Das kollidiert natürlich mit der Ditfurthschen Deutungshoheit, der Sie sich blind ergeben haben. Daher Ihre nachgelegte obige rhetorische Pirouette.

    Wenn Sie noch an einer halbwegs seriösen Kommentierung der Studie interessiert sind, empfehle ich diesen Artikel zu lesen ….

    http://www.jungewelt.de/2014/06-18/050.php

  • Nazienkel

    |

    @kottan
    Zurechtlegen können auch Sie sich viel und natürlich auch, was Sie wollen.

    Dies änderte aber nichts daran:
    ->dass es keine „Mehrheit“ im Selbstbildnis linker dort gibt
    ->dass dieses Selbstbild egal wäre
    ->dass diese Kategorien nicht zusammenzählt werden – ich tat dies in einer Replik zu trecker, der genau dieses Vorgehen wohl argumentativ überzeugend fand, um ihm den Anteil an der Gesamtheit vor Augen zu führen; auch Ihnen täte aufmerksames Lesen des von Ihnen kritisierten gewiß gut.

    Können Sie bitte ausführen, was hinter einer „Dithfurthschen Deutungshoheit“ stehen soll, der ich mich „blind ergeben“ haben soll?
    ->Es ist ja schon klar, dass Sie etwas gegen J.D. haben..

    …halbwegs seriöse Kommentierung…^^

    Wie wäre es, wenn Sie lernen, auch solche Statistiken und Studien zu lesen? Ich selbst habe den fehlerhaften Post berichtigt.

    Ihre Reden ändern nichts an der Aussage der Studie „Occupy Frieden“, nichts an der Interpretation von Autoren der Studie – nichts an den großen Prozentsätzen von Befragten, die problematischen Items zustimmen – wenn Sie selbst den Autoren der Studie unseriöse Kommentierung derselben unterstellen, so klingt Ihr Geschwurbel besonders lustig.

    Was ist denn eigentlich die „Milchmädchenrechenart“? Das Addieren zweier falscher Zahlen?

    “ Mit Blick auf die Ergebnisse der Studie können die »Montagsdemos« als erfolgreicher Versuch eingeschätzt werden, eine »Querfront« durch das Zusammenführen rechter und linker Aktivisten im Publikum und auf der Bühne zu bilden.“
    ->Mit diesem Schluß aus Ihrem verlinkten Artikel gehe ich natürlich d’accord^^

    Aber wenn Sie möchten, dass zur Kenntnis genommen wird, dass dort viele autoritaristische Leute herumlaufen, die sich selbst als links bezeichnen, antisemitische Einstellungsmuster zeigen und wenig Wert auf politische Trennschärfe legen: Dies zumindest haben auch Sie gut zum Ausdruck gebracht.

  • Nazienkel

    |

    Ach ja, kottan: Protoantisemitismus – haben Sie sich inzwischen vielleicht schon belesen und Ihren Horizont erweitert? :

    http://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismus_%28nach_1945%29

    http://books.google.de/books?id=z_MBtFRPAGQC&pg=PA96&lpg=PA96&dq=proto+antisemitismus&source=bl&ots=fNUwYsv9JO&sig=0Cv5bqfIHOxH8hco9dQQyJrr9XE&hl=de&sa=X&ei=_56xU7jcKrKv7AaFyoH4Bw&ved=0CCsQ6AEwAQ#v=onepage&q=proto%20antisemitismus&f=false

    http://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismusforschung

    http://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismus_%28bis_1945%29

    http://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismus_ohne_Juden

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppenbezogene_Menschenfeindlichkeit

    Da können Sie einmal etwas lesen und sich fortbilden, sie waren ja wegen „protantisemitisch“ so wissbegierig. Dann sollte es in Zukunft kein Problem mehr sein, manch problematische Inhalte selbst zu erkennen. Ich für meinen Teil werde Gedächtnistraining betreiben, um keine Zahlen mehr falsch aus meinem Gedächtnis zu kramen, oder sie vor dem posten überprüfen. Sie können ja für sich überlegen, was wohl schlimmer ist: Einen Fehler machen und berichtigen – oder immer wieder auf anmaßende Weise den selben Stuß zu wiederholen…

  • Kottan

    |

    Dies änderte aber nichts daran:
    ->dass es keine “Mehrheit” im Selbstbildnis linker dort gibt

    Jo, woraus aber auch keineswegs hervorgeht, dass sich dort mehrheitlich Teilnehmer versammeln, die ein rechtes Selbstbildnis haben. Und da Sie, Nazienkel, an noch keiner der bundesweiten Montagsmahnwachen teilgenommen haben (etwas, was Sie mit Jutta Ditfurth gemeinsam haben), dürfen Sie getrost den folgen Worten Glauben schenken….. »Rechts« seien die Demonstranten keineswegs, schlußfolgern die Wissenschaftler…

    Anders verhält es sich mit den Akteuren auf der Bühne, die man wohl als “querfrontig“ ansehen kann, greift man sich Redner wie Jürgen Elsässer(rechts) und Pedram Shahyar (links) heraus. Inzwischen korrigiert die Friedensbewegung aber ihren Kurs in Richtung Links.

    http://pedram-shahyar.org/2014/05/fur-einen-humanistischen-grundkonsens.html#more

    Die klassische Linke hat es ja leider versäumt, eine Friedensbewegung auf die Beine zu stellen.

    Ah, ich habe noch etwas für Sie. Das wird Ihnen gefallen. Eine Antwort auf den von mir verlinkten JW-Artikel

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=20484

    PS: Lesen Sie eigentlich keine Bücher sondern nur Wikipedia?

  • Nazienkel

    |

    Dass die Wahnwichtel mehrheitlich rechts seien ist nie Gegenstand der Kritik gewesen. Aufmerksamer lesen wäre wohl eine gute Option. Dass sie offen für antisemitische und auch rechte Muster sind, schon eher – ebenso die Wuerfrontaffinitäten, die sie hier ebenfalls an den Tag legen.

    Die antisemitische NRhZ? Wo die Fikentscher und Neumann schreiben?
    Der antisemitische Pedram Shayar?
    Was möchten Die noch anführen? KenFM und Kopp?^^

  • Trecker

    |

    Unglaublich, immer wieder die gleichen Vorurteile zu lesen.
    Wie dem auch sei, ich kann die Studie der TU bestätigen, nicht nur von digitalen Kontakten, sondern auch durch die Besuche der Veranstaltungen in Berlin, Leipzig und Halle.
    Ich habe dort alles getroffen, aber vorwiegend ganz normale Menschen, Junge und Alte, Kluge und Naive, Rationale und Esoterische. Ja, ich habe tatsächlich letztens einen ziemlich Rechten da getroffen, es gibt sie also noch, aber zum Glück sind sie in der Minderheit und der wird sicher nicht mehr ans offene Mikro kommen. Das lassen wir nicht zu.

    Ja, ich habe auch schon Verschwörungstheorien gehört. Aber gegen Juden hat tatsächlich noch nie einer etwas gesagt. Ich selber meinte, dass ich nicht Anti- sonder Prosemit wäre, denn ich wünsche allen Semiten den Frieden, egal welche Religion oder Nation sie haben.
    Und genau das erzähle ich da, um jeglichen Keim von Antisemitismus zu ersticken.

    Auch werde ich mich immer für Regionalität und De-Zentralität einsetzen, denn nur dass kann Machtkonzentration verhindern, egal wie ihr einen Popp interpretieren wollt, so ist es meine eigene Meinung, die ich durch die Ordoliberalen oder die Geschichte begründen kann.

    Und genauso wie ich mich gegen extreme Rechte ausspreche, werde ich gegen extreme Linke sein. Denn wie man hier sieht, neigen sie dazu, intolerant zu sein, nur ihre Meinung als die Richtige zu sehen, zu fordern linksoffen aber rechtsgeschlossen zu sein, was antidemokratisch ist und zu Totalitarismus führt und in der Vergangenheit geführt hat.
    Ich bin froh, lieber mit Menschen aus der Mitte der Gesellschaft auf der Straße zu stehen. Da kämpft man nicht gegeneinander und arbeitet konstruktiv und im Dialog, mit Toleranz und Respekt. Das macht auch zwischenmenschlich sehr viel mehr Spaß.

  • Nazienkel

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    ^^

    „Die klassische Linke hat es ja leider versäumt, eine Friedensbewegung auf die Beine zu stellen. “
    ->Zum Beispiel schon einmal hiervon gehört?
    http://www.dfg-vk.de/links/friedensbewegung
    ->Soll das Umdeuten von Realität und Historie nun weitergehen?
    ->Was soll denn die „klassische Linke“ sein? Sind die ein e.V.? Wen möchten Sie unter solch einem Begriff fassen?
    ->Schon einmal etwas von Ostermärschen etc. gehört?
    ->So sehr es auch innerhalb linker Gruppierungen auch Auseinandersetzungen über Friedensbewegte gab, so sehr entbehrt ihre Aussage der Realität:
    http://www.friedenskooperative.de/ff.htm
    http://www.hdg.de/lemo/html/DasGeteilteDeutschland/NeueHerausforderungen/Buergerbewegungen/friedensbewegung.html

    By the way – bei der NRhZ schrieben ja schon um 1850 herum Antisemiten:
    http://books.google.de/books?id=AcohAAAAQBAJ&pg=PA294&lpg=PA294&dq=nrhz+antisemitismus&source=bl&ots=APaFqg2bTh&sig=GFbA7OCi6cFk3s1mw0bMpojrCV8&hl=de&sa=X&ei=SniyU8y7E-ey7AbF8oDwAQ&ved=0CF0Q6AEwCQ#v=onepage&q=nrhz%20antisemitismus&f=false

    Antisemitismus in der Linken:
    http://www.buecher.de/shop/1949-1990/antizionismus-israelkritik-und-judenknax/schmidt-holger-j-/products_products/detail/prod_id/29022278/

    Ach ja – ein Artikel über die von Ihnen zitierte Fikentscher:
    http://www.hagalil.com/archiv/2012/04/30/solidarische-reise/

    „Und da Sie, Nazienkel, an noch keiner der bundesweiten Montagsmahnwachen teilgenommen haben…“
    ->youtube-Filmchen diverser Mahnwacher
    ->youtube-Filmchen diverser Beobachter
    ->Websites der Mahnwacher
    ->Artikel, Veröffentlichungen in Zeitungen, Magazinen
    ->Kommentare auf websites, facebook etc.

    Auch wenn Sie es kaum glauben können und jeden verdammen mögen, der nicht auf einer Montagsdemo (über 80 in Deutschland) zum Querfrontringelpietz mit Anfassen erscheint: Die angeführten Beispiele und verfügbaren Texte von Wahnwichteln sind zur Meinungsbildung mehr als genug. Und ich werde bestimmt nicht nach Regensburg fahren, um an dem Gruppenexperiment „Mahnwache“ teilzunehmen. Es reicht doch, hier zu sehen, wie sogar die Studie „Occupy Frieden“ umgedeutet wird.

    Man muss auch auf keiner Montagsdemo zugegen sein, um z.B. zu hören, dass Lars Mährholz immer noch von einem Brandanschlag von „Linken“ auf ein Auto redet…und die hier auch von Ihnen verbreiteten Lügen und Unwahrehiten zeigen doch, wie sich der durchschnittliche Mahnwacher die Welt zurechtbiegt…

    Armselig!

  • Trecker

    |

    Dass es hier nicht konstruktiv zugeht zeigt allein der Begriff „Wahnwichtel“, der in fast jedem Post wiederholt wird und sogar Teil der Überschrift ist.
    Damit werden sämtliche Personen als wahnsinnig interpretiert, als Spinner, als Verrückte. Vermutlich eine Anspielung auf Verschwörungstheorien, die es sicherlich bei einigen auch gibt, aber nicht die Mehrheit der Menschen dort ausmachen.
    Ich selber spreche es dort auch immer wieder an, dass wir nur über Fakten reden wollen. Und wenn jemand eine Verschwörungstheorie erwähnt, muss sie als solche und nicht als Wahrheit gekennzeichnet werden, wie die Theorie, der Irak hätte Massenvernichtungswaffen. Das ist nur eine Theorie gewesen und nicht die Wahrheit. Genauso sehe ich es mit Vermutungen über chemische Streifen am Himmel oder der BRD als Firma. So etwas hat in einer öffentlichen Diskussion nicht zu suchen und ich finde es besser, dabei zu helfen, das so etwas bei Friedensdemos auch keine Bühne bekommt.
    Anstatt dagegen zu wettern, darauf zu warten und sollte es mal am offenen Mikrofon passieren, gleich zu verallgemeinern, suche ich lieber den konstruktiven Dialog.

  • Nazienkel

    |

    „Ich selber meinte, dass ich nicht Anti- sonder Prosemit wäre, denn ich wünsche allen Semiten den Frieden, egal welche Religion oder Nation sie haben.“
    ->Wahnwichtels Kenntnis über Antisemitismus wird hier wieder deutlich…

    Ihre restlichen Ergüsse müssen nun wahrlich auch nicht mehr kommentiert werden. Ihr Bekenntnis zum Holocaustleugner Popp ergänzt das dargelegte verquere Weltbild eines durchschnittlichen Fans und Wahnwichtels (natürlich neben dem „Kampf gegen extreme Linke“, welche das Wahnweltbild stören), der sich auch noch als „ordoliberal“ bezeichnet.

  • Nazienkel

    |

    Aha, trecker, lustig – weil Sie gegen Verschwörungstheorien sind, verlinken Sie zur Information (zu welcher auch immer) die NRhZ, in welcher beständig Verschwörungsdenken praktiziert wird; gerade von den verlinkten, „antizionistischen“ Autoren?

    Sehr passend.

  • Dugout

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    Es ist hoffnungslos. Wer will sich schon eingestehen das er Teil einer gewaltigen Verarschung ist.
    Mit Machern die an Verlogenheit kaum zu überbieten sind.
    Wer auf Demos in Halle noch keine Spinner oder Rechte gesehen hat, oder wer nicht mit bekommen hat wie in München, Bautzen, Nürnberg offen Rechtsradikale agieren, und das sind nur die schlimmsten Beispiele, dem ist eh nicht zu helfen.
    Von den vielen subtilen Formen zur schau getragener rechter Gesinnung ganz zu schweigen.

  • Trecker

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    Hm, ich verstehe diesen Kommentator mit dem Nazinamen nicht, der mich dauernd attackiert und Lügen verbreitet. Ich habe, anders als behauptet, überhaupt keine NRHZ verlinkt, kenne diese Zeitung überhaupt nicht.
    Und egal was man mir unterstellen will, bin ich nicht gegen Semiten und werde mich weiter für Toleranz, Akzeptanz, Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Und natürlich muss ich dann gegen jegliche Art von Extremen und Totalitäre sein, die andere Meinungen nicht zulassen, ganz im Sinne von Kant und Voltaire.
    Als guter Demokrat muss ich nämlich andere Meinungen gelten lassen, selbst wenn sie mir nicht gefallen.

  • Trecker

    |

    Dugout: Ja, in einer offenen Bewegung kann es Spinner und Rechte geben, aber die sind zum Glück die Minderheit und ich setze mich dafür ein, dass es auch so bleibt.
    Während ihr hier Grabenkämpfe übt, beschließt Japan gerade wieder auch außerhalb der Verteidigung an Kriegen teilzunehmen. Die USA wollen 500 Millionen in den syrischen Krieg investieren und in der Ukraine wurde die Waffenruhe beendet.
    Es ist so traurig, wie Menschen ihre Lebenszeit damit verbringen, andere Friedensaktivisten anzufeinden, anstelle endlich Verantwortung gegen diese Gräueltaten zu übernehmen.
    Ich werde, trotz Eurer Diffamierungen mit jedem Idealismus für den Frieden stehen, für Gerechtigkeit und für das neutrale, objektive Wort und werde nicht von 0,3 Prozent Randerscheinungen auf eine ganze Bewegung schließen. Das ist nämlich das Gegenteil von Neutralität und Objektivität.
    Und Nazis werde ich genauso wie totalitären Linken meine Meinung sagen, ungeschminkt, denn solche Extreme stören immer, wir erleben es in fast allen Städten. Konstruktives Handeln scheint Extremen nicht gut zu stehen.

  • Nazienkel

    |

    Upps, stimmt ja – kottan ist der mit dem link – und trecker ist der Regionalist^^mit Andreas Popp…bitte verzeihn Sie die Verwechslung…Mein Fehler in der Adressierung, Sie sind sich aber auch beide ähnlich in der Argumentation ;)

  • Kottan

    |

    http://www.hdg.de/lemo/html/DasGeteilteDeutschland/NeueHerausforderungen/Buergerbewegungen/friedensbewegung.html

    Der war gut (!), Nazienkel, als Beleg für eine aktive Friedensbewegung, die man allerorten auf der Straße sieht. Mit Verlaub, allein daheim im Verbund mit Google werden Sie kaum als Friedensfreund wahrgenommen werden, geschweige denn, etwas erreichen. Am Ende kommt das, was bei Friedenrittern Ihrer Couleur immer kommt, das Zücken eines Tütchens mit Antisemitismusvorwürfen, das über die Beiträge Andersdenkender ausgestreut wird. So, wie die Großinquisitorin Jutta es vormacht. Sie entsprechen damit genau dem Bild eines typischen Antideutschen, Apologet einer Sekte also, die Jürgen Elsässer seinerzeit mitgegründet hat.

  • Dugout

    |

    Vielleicht sprech ich nicht die richtige Sprache?

    Dann eben anders.
    1. Ihr seid keine Bewegung. Die angeblichen 100 Mahnwachen sind ein Hirngespinst! Das sind one.man- Shows!
    2.Elsässer, Jebsen, Mährholz geht der Frieden gepflegt am Arsch vorbei! Die verfolgen andere Ziele. Wer das nicht sieht ist ein Volltrottel
    3. In vielen Städten sind die Spinner und Nazis jeglichen Härtegrades keine Minderheit. Weder bei den Sprechern noch im Publikum.

    Und hiermit Adios

  • Nazienkel

    |

    ^^
    Eine Tüte voller Antisemitismus öffnen doch Sie mit Artikeln von Fikentscher/NRhZ…

    „Friendenritter Ihrer Couleur“

    „Beiträge Andersdenkender“

    Tststs…so etwas aber auch – da werden doch tatsächlich Antisemiten als Antisemiten bezeichnet…unglaublich.

  • Nazienkel

    |

    PS: Viel Spaß noch „auf den Straßen allerorten“ mit Ihrer bombastisch aufgestellten und überhaupt nicht antisemitischen ‚Friedensbewegung 2014’…

  • Kottan

    |

    Als Highend-intellektueller sind Sie sicher in der Lage, Dugout, die Ziele zu benennen, die Elsässer Jebsen und Mährholz in Wahrheit verfolgen.

  • Nazienkel

    |

    Haben SIe den verlinkten Text überhaupt gelesen?

    Auf bedenklichen Antisemitismus hinzuweisen, ist wohl kein klein-klein. Ebenso wenig für Koop Frieden, da diese in verlinktem Text darauf hinweisen, nur unter eindeutiger und unzweideutiger Ablehnung von Antisemitismus und Faschismus für einen Dialog zu haben zu sein….

    Aber es wird ja alles als ein Erfolg einer „Friedensbewegung 2014“ gewertet, auch wenn es etwas ganz anders aussagt…

    Hier die drei Punkte der Erklärung im Wortlaut:
    „1. Die Kooperation begrüßt das Engagement von Menschen für den Frieden, das auch in Montagskundgebungen in vielen Städten zum Ausdruck kommt. Die Friedensbewegung wird aufgefordert, in eine intensive offene und solidarische Diskussion mit den TeilnehmerInnen an diesen Kundgebungen zu treten. Die Kooperation ist für diesen Dialog offen und engagiert sich für den Austausch unterschiedlicher Meinungen und Positionen. Die Friedensbewegung lebt von der Pluralität der Meinungen und Positionen.

    2. Die Grundlage eines offenen Dialoges und des Gespräches ist der Antifaschismus und die unzweideutige Ablehnung des Antisemitismus. Jede Kooperation mit rechtsradikalen, faschistischen Kräften erteilt die „Kooperation für den Frieden“ eine grundlegende Absage. Äußerungen von Organisatoren der Montagskundgebungen, Redebeiträge und erkennbare Strategien rechtsradikaler Kräfte lassen – um es vorsichtig zu formulieren – zumindest Zweifel daran aufkommen, dass der Antifaschismus derzeit in allen Städten Konsens und Grundlage der Kundgebung ist.

    3. Die Kooperation setzt sich auf der oben beschriebenen Grundlage für örtliche, dezentrale Formen der Zusammenarbeit ein.“

    Alles klar?
    Hier wird also Wert auf das von ihnen so genannte „klein-klein“ gelegt als Grundlage für Dialog und Zusammenarbeit gelegt…

  • Nazienkel

    |

    PS: Wirklich alles wird wohl von Mahnwichteln umgedeutet und zurechtgebogen…befremdlich…

  • biopilz

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    zur dialektik:
    zb ne analyse von ihr die ich teile:
    24.01.2014: „Große Teile der bürgerlichen Mittelschicht sind dabei, sozial zu verrohen“ von Sarah Buron und Patrick Spät :
    Jutta Ditfurth über den verwandlungsfähigen Kapitalismus, den zunehmenden Rassismus, den ausbleibenden Widerstand
    http://www.heise.de/tp/artikel/40/40798/1.html

    u womöglich sind die bücher auch ok, wenn sie denn zugänglich wären…

  • Trecker

    |

    Da es einige hier nicht wahrhaben wollen, was wahr ist, hätte ich hier einen Link zu einem Video, in dem Pedram Shahyar eine gemeinsame Antwort verschiedener Mahnwachen für die Kooperation für Frieden vorträgt. Daraus geht auch hervor, dass wir gegen Faschismus, gegen Homophobie, gegen Antisemitismus, für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und dezentrale, lokale Strukturen sind.
    Einfach mal zuhören und nicht etwas andichten, das so in der Mehrheit nicht existiert!

  • Kottan

    |

    “PS: Wirklich alles wird wohl von Mahnwichteln umgedeutet und zurechtgebogen…befremdlich…“

    Nun verzweifeln Sie mal nicht, Nazisprössling, Sie haben versucht, was Sie konnten ….

    Hier noch eine Adresse bei der Sie jederzeit, den von Ihnen (daheim am PC) aufgespürten Antisemitismus melden können ….
    http://honestlyconcerned.info/

  • Nazienkel

    |

    Mahnwichtels Phantasien
    …und wer hat da alles gegengezeichnet? Auch Mährholz, Jebsen und Popp? Und warum dürfen die dann überhaupt reden?

    Fragen über Fragen

    Truther sind wohl herzlich willkommen – auch Holocaustleugner (Sind ja keine Antisemiten nach ihrer Logik^^, weil das sollen ja die palästinenserhassenden Israelis sein). „Antizionisten“ auch, können ja keine Antisemiten sein.

    Diese wirren Zurechtlegungen…und das sich-distanzieren von Begriffen, deren Bedeutung offensichtlich nicht bekannt ist, aus Gründen der Publicity. Arm

    Zusammen mit Else gegen Homophobie – gemeinsam mit Antisemiten gegen Antisemitismus (Dass Die nicht wirklich wissen, was dies überhaupt bedeutet, drang ja schon durch?)

    Immerhin – bei Ihnen ist die Identifikation sichtlich erfolgt…dann viel Spaß allerorten^^ – auch an der YouTube-Uni…

  • Nazienkel

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    ->Erfurt: Absetzung des alten Orga-Teams, welches der Leitung in Berlin^^ zu kritisch war. Mario Rönsch, der für Anonymous Deutschland mit den widerlichen nationalistischen Videos (eingarbeitet z.B. eine Video aus Plauen von Rechtsextremen/Identitären gegen den Volkstod), antisemitischen Videos verantwortlich ist…
    https://www.facebook.com/GenFM/posts/883518374998265

    ->Leipzig: Ein ausgestiegener Montagsmahnwächler,
    Martin L., der öffentlich Kritik an dem einseitigen Antiamerikanismus, Verschwörungsglauben und rechten Tendenzen laut werden ließ, wird seitdem bedroht.
    http://www.youtube.com/watch?v=WavwdHy3dYE

    ->Bautzen: Wahnmacher bekennen sich zum Nationalsozialismus…das Publikum klatscht
    https://www.youtube.com/watch?v=hrZ7Vgje81g&feature=youtu.be&t=1h6m12s

    ->Regensburg: Videos von staatenlos.info werden von dieser Veranstaltung bei youtube hochgeladen von Toni Ali(siehe posts unten). U.a. Reichsbürgerquatsch wird gesprochen…

    Sind nur vier schnelle Beispiele…

  • dugout

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    Und wieder das selbe spiel trecker!
    was der Trittbrettfahrer pedram sagt interessiert in dem Fall keine Sau!
    die Antwort von monty schädel kennen sie naturlich, verschweigen sie aber weil es nicht in den Kram passt.
    lacherlich wie immer

  • Mr. T

    |

    Einfach nur von diesem Drecksgedankengut distanzieren reicht nicht, da müssen auch Fakten folgen. Solange aber da Leute mit für den Freiden demonstrieren, die sich sonst durch rechtsesoterische Verschwörungstheorien hervortun, ist das alles nicht glaubwürdig. Sagt doch Euren Mitdemonstranten, dass alle einen langen Huf machen sollen, die mindestens ein Buch aus dem Kopp-Verlag daheim haben. Wenn dann noch jemand überbleibt, dann kann er entweder nicht lesen, oder er hat sich für eine Friedensdemo qualifiziert.

  • Kottan

    |

    Öffentliche Bekanntgabe der angestrebten Fusion von alter und neuer Friedensbewegung

  • Nazienkel

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    Und hier ist die Realität:
    http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/1295_wahnmachen.htm

    Monty Schädel, Politischer Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), stellt dazu fest:

    Ich habe es einige jubelnden Wahnmachenden bereits geschrieben, dass die von ihnen „interpretierte Zusammenarbeit“ (der Friedensbewegung mit den Mahnwachen) an klare Bedingungen geknüpft ist (die Märholz und andere wegen ihrer bisherigen Äußerungen gar nicht einhalten können, andere sich von ihnen unabhängig erklärenden Strukturen dagegen schon), nämlich „der Antifaschismus und die unzweideutige Ablehnung des Antisemitismus“. Gleichzeitig betont die Kooperation, dass jede Kooperation mit rechtsradikalen, faschistischen Kräften (…) eine grundlegende Absage (erteilt wird.). Äußerungen von Organisatoren der Montagskundgebungen, Redebeiträge und erkennbare Strategien rechtsradikaler Kräfte lassen – um es vorsichtig zu formulieren – zumindest Zweifel daran aufkommen, dass der Antifaschismus derzeit in allen Städten Konsens und Grundlage der Kundgebung ist.

    Es sollte denjenigen, die da meinen, wir würden mit den Organisator/innen der Mahnwachen irgendwie einen Kuschelkurs fahren, deutlich eine Abfuhr erteilt werden, in dem auf die entscheidenden Dingen der Erklärung verwiesen wird: Wenn Montagsmahnwachen, dann auf der Grundlage des Antifaschismus und die unzweideutige Ablehnung des Antisemitismus!

    Ebenso wie sie die Berliner Studie in den ersten Stunden für sich interpretiert haben – und jetzt wieder zurück rudern müssen, da die Studie unsere Ansicht bestätigte. Es hilft nur der klare Hinweis auf die gesamte Erklärung (mit ihren Bedingungen).

    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
    Doof, ne?
    Verbreitet doch Eure Lügen woanders…

  • dugout

    |

    Dazu Friedensdemo-watch:

    „Gestern wurde auf der Berliner Mahnwache die angebliche Querfront zwischen Mahnwachen und der Kooperation für den Frieden zelebriert.

    Auf der Wahnmache in verbrüderte sich Ansgar Klein (Sprecher der „Würselener Initiative für den Frieden“) aus dem Kooperationsrat für den Frieden und Lars Mährholz(https://www.youtube.com/watch?v=EE5pbIF7UOQ). Schwerwiegender: Dabei log er über die Position des Kooperationsrates für den Frieden, während er über angebliche Diffamierungen der „neuen Friedensbewegung“ z.B. als „verschwörungstheoretiker“ im Auftrag irgendwelcher „Strippenzieher“ schwadronierte, die man zu „entlarven“ habe.

    Klein hatte erklärt, dass die alten Stellungnahme (http://www.koop-frieden.de/aktuelles/artikel/kooperation-fuer-den-frieden-zu-friedensbewegung-2014-wer-steckt-hinter-ominoesen-aufrufen-zu.html) nicht mehr gelte und zitiert Konstantin Wecker, der dies genauso falsch interpretierte (https://www.facebook.com/friedensdemowatch/photos/a.644425858945007.1073741828.644416022279324/685006434886949/?type=1).

    Ein Mitglied des Kooperationsrates zur Verbrüderung der Kleins mit den Organsiatoren der Montagsquerfront und zu deren Verdrehung des Beschlusses des Kooperationsrates:

    „Es gibt keine Querfront zwischen den Wahnmachen und der Kooperation für den Frieden! Nach wie ist diese Einschätzung (http://www.koop-frieden.de/aktuelles/artikel/kooperation-fuer-den-frieden-zu-friedensbewegung-2014-wer-steckt-hinter-ominoesen-aufrufen-zu.html) gültig und auf der Website der Kooperation zu finden! Im Protokoll der letzten Kooperationsratssitzung wurde ausdrücklich festgehalten, dass ein Antrag von Klein, das zu ändern, zurückgewiesen wurde. Daher steht nach wie vor diese Erklärung auf der Website!“

    Friedensdemo-Watch hofft, dass der Kooperationsrat für den Frieden dies klarstellen und Klein so der Lüge überführen wird. Diese Klarstellung würden wir dann selbstverständlich weitergeben.

    Klein behauptete, dass der Satz „Zum anderen bestehen aber auch hohe Zustimmungsraten zu antisemitischen, antiamerikanischen und autoritären Aussagen“ aus der Studie „Occupy Frieden“ genauso wie die Zuschreibung „Verschwörungstheoretiker“ nicht durch die Umfrageergebnisse gedeckt sein, sondern dass die Studie ergeben hätte, dass es kaum Rechtsextreme auf der Wahnmache gebe. Lassen wir Zahlen sprechen:

    „Wirklich spannend wird die Studie hinsichtlich der Zustimmung der Befragten zu Aussagen aus dem Kontext der Mahnwachen – so stimmen 51,6 der Befragten der Aussage zu, dass „Amerika bzw. das amerikanische Militär“ nur „der Knüppel der FED“ sei. Weitere 39,4 Prozent lehnen diese Aussage nicht eindeutig ab. 27,3 Prozent der TeilnehmerInnen stimmen zu, dass sich die „Zionisten weltweit an die Hebel der Macht gesetzt“ hätten und „Politik, Börse und und auch die Medien nach ihrer Pfeife tanzen“ lassen würden. 19,7 Prozent lehnen das nicht eindeutig ab.Beides sind, letztere Aussage noch offensichtlicher als die erstere, klar antisemitisch[…]“ Jan-Niklas Kniewel: Irrsinn als Forschungsobjekt, http://www.publikative.org/2014/06/16/irrsinn-als-forschungsobjekt/

    „Schon seit Jahren wird auch in Kreisen der extremen Rechten der Terminus Zionisten eingesetzt, wenn sie gegen Juden hetzen. „

  • Nazienkel

    |

    Schade, dass Doktortitel nicht wegen dummen Salbaderns aberkannt werden können…

  • Kottan

    |

    Mr. T., Sie hätten sich wohl nach Ihren Kriterien für die Teilnahme an der neuen Friedensbewegung qualifiziert, aber ob die unbedingt auf reaktionäre Gesinnungsschnüffler Ihresgleichen angewiesen ist? Übrigens, ist dieses Streben nach ausschließlich idealtypischen Mitstreitern genau der Grund, warum Jutta Ditfurth es nie geschafft hat, eine handlungsfähige politische Gruppierung auf die Beine zu stellen und über den Status eines gelegentlichen Talkshowgastes in der Unterhaltungsbranche nicht herausgekommen ist.

  • Nazienkel

    |

    Na, dann doch lieber mit einer breiten Querfront den Marsch auf Berlin verkünden, so wie Kennie, was?

    Und vulgärmarxistisch auf das böse „Zinssystem“ (jaja-das böse ‚raffende‘ Kapital‘ von außen) und „die FED“ schimpfen – dann noch verkünden, dass Antisemitismus und die Kategorisierung rechts und links überholt sei…und alles klatscht…

    Wer da sich als links empfindet, ist politisch verwarlost und verroht.

    Und weiter lügen die Wahnwichtel sich die Welt zurecht…und wie Recht Bebel hatte:“Der Antisemitismus ist der Sozialismus der dummen Kerls“.

  • Mr. T

    |

    Na ja Kottan, man kann natürlich schon mit rechtsnationalen Verschwörungsesoterikern gemeinsame Sache machen, wenn man meint, man kann dann seine Ziele eher erreichen, aber man sollte es dann wenigstens nicht abstreiten. Genauso wie man sich von diesen Knallhörnern auch instrumentalisieren lassen kann. Auch das ist legitim, wenn man glaubhaft darstellen kann, dass man es nicht realisiert. Wenn man das aber wehrhaft verteidigen möchte, darf man nicht böse sein, wenn man auf breiten Widerdstand stößt.

  • dugout

    |

    @ Kottan:
    Auch das ist falsch.
    Hier den Antisemiten Elsässer verlinken bringt auch nichts mehr. Der eitle Gockel regt sich auf das er nicht die erste Geige spielt und in die Zweigstellen abgeschoben wurde. Und sonst gar nichts!
    Ich könnte jetzt die inzwischen dritte eindeutige Absage der koop verlinken, es ist mir aber zu blöd. Bei Ignoranten wie sie einer sind ist das für den Popo.

  • Kottan

    |

    Nicht alles, was Sie falsch verstehen, dugout, ist auch falsch. Völkische Beobachter wie Sie, ignoriere ich übrigens nie. Elsässer ist raus, vielleicht ist er ja bereit, mit Ihnen nun eine Querfront gegen die Mahnwachen einzugehen. Eine gemeinsame Basis, die im Diffamieren besteht, hätten Sie ja allemal.
    Sie sind mir übrigens noch eine Antwort schuldig bezüglich der wahren Interessen der Mahnwachen-Orga.

  • Dugout

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    @ Kottan :
    Genau Kottan, die linke Montagsdemofirma hat den Rechten Elsässer rausgemobbt! :) Ich lach mich tot!
    Aufgemerkt! : ein Trittbrettfahrer und ein Klampfenheini der Gewerkschaftslieder zum besten gibt macht noch keine Linke Bewegung.

  • dugout

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    Eva Maria Pfeifer, Mitglied der Hauptorga führt doch schon Gespräche mit Elsässer! Elsässer selbst sagt das zwar für den 19.7. noch nichts versprochen ist er aber alles tut um zu sprechen. Und zwar so wie nur ein wahrer Führer es kann.
    “ Ich reiche euch die Hand“
    Ganz großes Kino ihr Ach so linke Friedensbewegung.
    Die zu linke Orga in Erfurt wurde ratzfatz ausgetauscht. Die mittlerweile 4 Mahnwachen die sich ganz offen Rechtsradikal geben dürfen unbehelligt weitermachen. Diese angebliche Friedensdemo ist das scheinheiligste
    was mir je untergekommen ist

  • biopilz

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  • biopilz

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    aber nochmal: alles „rauschen“, sinnlose klein-klein…

    denn: DA sitzt „der feind“:

    „Elitenvernetzung wird als solche kaum beachtet“ – Der Politikwissenschaftler Dieter Plehwe erforscht transnationale Denkfabriken…
    -> http://www.heise.de/tp/artikel/43/43910/1.html

    u

    Heiner Flassbeck und Costas Lapavitsas:
    „…Sparpolitik, Liberalisierung und Deregulierung waren jahrzehntelang der Fluch der europäischen Politik. Sie wären auch unmöglich, ohne den vorhandenen, präzisen und sorgsam abgestimmten Rahmen von Verträgen und Institutionen zu ändern, der aus der EU und der Währungsunion das gemacht hat, was sie gegenwärtig sind. Außerdem müsste Europa seine Fiskalpolitik zugunsten einer Besteuerung des Kapitals und der Reichen ändern und eine grundlegende Umverteilung der Einkommen in Angriff nehmen.
    Sowohl für die Kern- wie für die Peripherieländer wird das historische Scheitern des Euro zu einem immer drängenderen Problem. Je länger die Währungsunion in ihrer gegenwärtigen Form fortbesteht, desto stärker wird das Risiko eines katastrophalen Zusammenbruchs mit unvorhersehbaren politischen Auswirkungen. Je eher die Linke in ganz Europa erkennt, was auf dem Spiel steht, und realistische Alternativen anbietet, desto besser für die europäischen Gesellschaften als Ganzes…“ -> http://www.heise.de/tp/artikel/43/43946/1.html

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