150 Schüler diskutierten mit Graf Lerchenfeld

PM von MdB Graf Lerchenfeld

Pressefoto EuropatagEuropatag am Siemens-Gymnasium:

150 Schüler diskutierten mit Graf Lerchenfeld


Regensburg – Europa als Zukunftsprojekt, von dem auch die Jugendlichen in Regensburg profitieren und ein Blick hinter die Kulissen der großen Politik: Diese Themen standen im Mittelpunkt einer großes Diskussionsrunde anlässlich des diesjährigen Europatags am Werner-von-Siemens-Gymnasium. 150 Schüler aus der zehnten Klasse diskutierten knapp zwei Stunden mit dem Regensburger Bundestagsabgeordneten Philipp Graf Lerchenfeld, der in einer sehr persönlichen Rede von seinen Erfahrungen in der Politik und seinem Weg in den Deutschen Bundestag erzählte.

 

Graf Lerchenfeld berichtete von den schwierigen Gewissensentscheidungen, die er in Berlin beim Thema Europa in den vergangenen Monaten habe treffen müssen – beispielsweise bei der Frage um die Zukunft Griechenlands im Euro-Raum. „Bei der Stimmabgabe bin ich als Abgeordneter meinem Gewissen verantwortlich und gerade bei so komplexen und weitreichenden Entscheidungen wägt man lange und sehr genau ab“, sagte er. Ein gewichtiger Grund, warum er letztlich zugestimmt habe, sei auch die Bedeutung Europas als Friedensprojekt der Gegenwart und der Zukunft gewesen. „Frieden, Freiheit und Sicherheit in Europa auch für Euch zu gewährleisten, das ist aus meiner Sicht die große Herausforderung, um die es geht“, sagte Graf Lerchenfeld zu den 150 Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren.

 

Wie er zu seiner Tätigkeit als Abgeordneter für Stadt und Landkreis Regensburg gekommen sei, wollten die Schüler wissen. „Ich wollte nicht nur am Stammtisch über Politik reden, sondern selbst etwas verändern“, antwortete Graf Lerchenfeld. Er ermunterte auch die Jugendlichen, sich zu engagieren. Seine Arbeit im Deutschen Bundestag mache ihm sehr viel Freude, so der Abgeordnete. Zu seinen interessantesten Begegnungen gehörten nicht nur die Gespräche mit Bundeskanzlerin, mit Ministern, Diplomaten und ausländischen Staatsgästen. „Das Schönste ist, wenn man hier vor Ort jemanden ganz konkret helfen kann“, so der Abgeordnete, der seit 2013 die Region im Deutschen Bundestag vertritt.

 

Am Ende der fast zweistündigen Diskussion von Sterbehilfe bis hin zum Tagesablauf eines Abgeordneten stand ein langer Applaus für den Gast aus dem Bundestag. Schulleiter Dr. Berthold Freytag und Studienrätin Dr. Daniela Baumer – sie hatte die Idee, den Abgeordneten einzuladen – dankten Graf Lerchenfeld abschließend für seinen Besuch. Der Gast aus der Politik hatte für jeden Schüler eine Geschenktüte gepackt – unter anderem darin enthalten: eine Miniatur-Ausgabe des Grundgesetzes.

 

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Kommentare (3)

  • erik

    |

    auch das Thema Alkohol am Steuer sollte bei solchen Zusammentreffen nicht zu kurz kommen!

  • Peter

    |

    “ … eine Miniatur-Ausgabe des Grundgesetzes.“

    Einziger Artikel:
    Art.1 Die CSU hat immer Recht.

  • Veronika

    |

    Ihr könnt sagen, äh „schreiben“ was Ihr wollt. Ich finde es toll, dass sich ein MdB die Zeit nimmt, um so etwas zu machen. Schaut doch auf alle anderen. Die lassen sich nur dann blicken, wenn wieder eine Wahl bevorsteht. Da lobe ich mir Graf v. L., und eine Miniausgabe des Grundgesetzes hat auch noch niemandem geschadet.

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