350 Menschen gegen Homo- und Transphobie

Bilanz: Demo zum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie in Regensburg

1Am vergangenen Samstag, den 16.05 zogen an die 350 Menschen durch die Regensburger Innenstadt, um gegen Homo- und Transphobie in unserer Gesellschaft zu demonstrieren. Aufgerufen zur  Demonstration hatte der studentische Sprecher*innenrat der Universität Regensburg und der AK queer Regensburg. Die Veranstaltung wurde zudem von einem breiten Bündnis unterstützt, das die Organisationen RESI e. V., Jung und Gleich e. V., Dyke Club e. V., QUEER-STREIFEN Regensburg, Frauenzentrum Regensburg e. V., Bunte Liste, Piratenpartei Regensburg, GRÜNE JUGEND Regensburg, der Kreisverband der Grünen Regensburg-Stadt, DIE LINKE Regensburg, AK Gewerkschaften und DGB Jugend umfasste. Die Menge der Demonstrierenden setzte sich nicht nur aus Regensburger_innen zusammen; auch aus umliegenden Ortschaften und Städten reisten Unterstützer_innen an. Der Ablauf der Demonstration verlief im Großen und Ganzen reibungslos, abgesehen von verbalen Störungsversuchen am Hauptbahnhof durch einen stadtbekannten Neonazi zu Beginn der Veranstaltung. In den zahlreichen Redebeiträgen wurde von Kritik an Haltung der (katholischen) Kirche gegenüber Nicht-Heterosexuellen über die desolate Lage von LGBTI-Geflüchteten in Deutschland bis hin zur Situation von Trans*-Personen ein breites Spektrum an Themenfeldern abgedeckt.

18

„Angesichts der großen Zahl derer, die sich unserem Aufruf angeschlossen haben, scheinen wir mit unserer Einschätzung hinsichtlich Homo- und Transphobie in Deutschland nicht danebengelegen zu haben“, resümieren die Hauptorganisator_innen, „Das bedeutet für uns auch, dass wir solange auf die Straße gehen werden, wie man nicht von einer ernsthaften Gleichwertigkeit sämtlicher sexueller Identitäten und Lebensentwürfen sprechen kann“

9

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (1)

  • Mathilde Vietze

    |

    Ebenso wie das jährliche Abhalten des CSD ist es notwendig,
    durch Demos oder sonstige Informationen allen Rückständigen
    und Bornierten die Stirne zu bieten.
    Die Schwulen und Lesben müssen auf allen Ebenen den
    Heteros gleichgestellt und dürfen von niemanden wegen
    ihrer sexuellen Orientierung diffamiert werde.

Kommentare sind deaktiviert