Arbeitsmarktbericht: Arbeitslosigkeit gestiegen

Pressemitteilung Nr. 003/2013 – 31. Januar 2013 Die Arbeitsmarktentwicklung im Monat Januar 2013 Im Wintertief – Arbeitslosigkeit steigt jahreszeitlich bedingt Hier die komplette Statistik als PDF Hinweis: Im Zuge der Strukturreform der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat die Behörde unter anderem die Gebietszuschnitte der bisherigen Agenturbezirke angepasst. Demzufolge gehört die Region Mainburg im Landkreis Kelheim seit dem 01. Oktober 2012 zum Agenturbezirk Regensburg – bisher Landshut. Zu dieser Region gehören die Stadt Mainburg sowie die Gemeinden Aiglsbach, Attenhofen, Elsendorf und Volkenschwand. Die Werte der monatlichen Arbeitsmarktberichterstattung sind ab diesem Berichtsmonat entsprechend angepasst. Veränderungen zum Vor- und Vorjahresmonat sind mit eingeschlossen. Im Agenturbezirk Regensburg – Regensburg Stadt/Land, Kelheim und Neumarkt – sind im Berichtsmonat 11.671 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 2.559 Meldungen oder 28,1 Prozent mehr als im Vormonat und 962 oder 9,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 3,7 Prozent und liegt damit um 0,8 Prozentpunkte höher als im Dezember letzten Jahres und 0,2 Prozentpunkte höher als im Januar 2012. Dazu Gabriele Anderlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Regensburg: „Der starke Anstieg der Arbeitslosenzahlen ist grundsätzlich jahreszeitlich bedingt und entspricht unseren Erfahrungen aus den Vorjahren. In dieser Zeit kommen im Schwerpunkt Menschen zu uns, die in Außenberufen tätig sind und witterungsbedingt in saisonal befristete Arbeitslosigkeit geraten. Davon abgesehen, zeigt sich seit einigen Monaten eine spürbare Zurückhaltung der Unternehmen, zusätzliche Arbeitskräfte einzustellen. Dies schlägt sich in einem konstant ansteigenden Arbeitslosenbestand nieder. Es gehen weniger Menschen aus der Arbeitslosigkeit als hinzukommen. In diesem Zusammenhang ist auch der Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit zu sehen. Jedoch ist die Beschäftigungssituation in unserer Region weiterhin stabil. Es bleibt abzuwarten, ob das kommende Frühjahr den konjunkturellen Impuls bringt, der die Arbeitskräftenachfrage wieder steigen lässt.“ Im Agenturbezirk Regensburg – Regensburg Stadt/Land, Kelheim und Neumarkt – sind im Berichtsmonat 11.671 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 2.559 Personen oder 28,1 Prozent mehr als im Vormonat und 962 oder 9,0 Prozent mehr als im Januar letzten Jahres. Von dieser Entwicklung sind nahezu alle Gruppen des Arbeitslosenbestandes betroffen. So sind aktuell 1.219 junge Leute im Alter von 15 bis 25 Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen. Das sind 325 Personen oder 36,4 Prozent mehr als im Vormonat und 265 oder 27,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand beträgt 10,4 Prozent. Bei den 15- bis 20-jährigen sind im Berichtsmonat 208 Jugendliche arbeitslos. Das sind 38 Meldungen oder 22,4 Prozent mehr als im Vormonat und Vorjahresmonat. Deren Anteil am Bestand liegt bei 1,8 Prozent. Auch bei Älteren ging die Arbeitslosigkeit deutlich nach oben. So sind aktuell 3.941 Männer und Frauen im Alter ab 50 Jahren arbeitslos. Das sind 787 Personen oder 25,0 Prozent mehr als vor einem Monat und 260 oder 7,1 Prozent mehr als im Januar letzten Jahres. Deren Anteil am Bestand beträgt 33,8 Prozent. Ganz ähnlich der Trend in der Gruppe ab 55 Jahren. Hier umfasst der Bestand 2.478 Arbeitslose. Das sind 414 Meldungen oder 20,1 Prozent mehr als im Vormonat und 166 oder 7,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand beträgt 21,2 Prozent. Etwas positiver, wenn auch nur im Jahresvergleich, ist der Trend bei den schwerbehinderten Arbeitslosen. Hier sind aktuell 983 Personen arbeitslos. Das sind 127 Meldungen oder 14,8 Prozent mehr als vor einem Monat jedoch 16 oder 1,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand beträgt 8,4 Prozent. Dagegen stieg die Arbeitslosigkeit bei ausländischen Männern und Frauen. In dieser Gruppe beträgt der Bestand aktuell 1.712 Arbeitslose. Das sind 348 Betroffene oder 25,5 Prozent mehr als im Vormonat und 249 oder 17,0 Prozent mehr als im Januar letzten Jahres. Deren Anteil am Bestand liegt bei 14,7 Prozent. Verhältnis zwischen Zu- und Abgängen Im Januar 2013 haben sich im Agenturbezirk Regensburg 4.880 Männer und Frauen erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet. Das sind 1.387 Meldungen oder 39,7 Prozent mehr als im Vormonat, jedoch 207 oder 4,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten. So haben sich im Berichtsmonat 2.309 Personen abgemeldet. Das sind 321 Abgänge oder 12,2 Prozent weniger als vor einem Monat und 227 oder 9,0 Prozent weniger als im Januar letzten Jahres. Arbeitslosenquoten weiter steigend Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt im Agenturbezirk Regensburg 3,7 Prozent. Das sind 0,8 Prozentpunkte mehr als im Vormonat und 0,2 mehr als im Januar 2012. Von dieser allgemeinen Entwicklung sind alle Gruppen des Arbeitslosenbestandes betroffen. So beträgt die Arbeitslosenquote der Gruppe von 15 bis 25 Jahren derzeit 3,1 Prozent. Das sind 0,8 Prozentpunkte über dem Vormonat und 0,6 über dem Vorjahresmonat. Bei den Jugendlichen im Alter von 15 bis 20 Jahren liegt die aktuelle Quote bei 1,6 Prozent. Das ist ein Anstieg von 0,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat und Vorjahresmonat. In der Altersklasse von 50 bis 65 Jahren beträgt die Arbeitslosenquote im Berichtsmonat 4,7 Prozent. Das sind 0,9 Prozentpunkte über dem Vormonat und 0,1 über Januar letzten Jahres. Entsprechendes gilt für die 55- bis 65-jährigen. Hier liegt die Quote derzeit bei 5,4 Prozent. Das sind 0,9 Prozentpunkte mehr als vor einem Monat und 0,1 mehr als im Vorjahresmonat. Ebenfalls angestiegen ist die Quote ausländischer Arbeitsloser. Diese beträgt im Berichtsmonat 9,7 Prozent und liegt damit um 1,9 Prozentpunkte höher als im Vormonat und 0,6 über Januar letzten Jahres. Gemeldete Arbeitsstellen – Zurückhaltung ist deutlich Die Arbeitgeber im Agenturbezirk Regensburg haben im Berichtsmonat 998 offene Arbeitsstellen gemeldet. Das sind zwei Angebote oder 0,2 Prozent mehr als im Vormonat jedoch 191 oder 16,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Bestand an offenen Stellen beträgt aktuell 2.858 Ausschreibungen. Das ist eine Stelle oder 0,0 Prozent mehr als im Vormonat jedoch ein Rückstand von 757 Vakanzen oder 20,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Unterbeschäftigung Unter dem Begriff der Unterbeschäftigung werden grundsätzlich zwei Gruppen summiert: Zum einen die Arbeitslosen, zum anderen diejenigen, die nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit sind auch alle die Personen erfasst, die im Sinne des Sozialgesetzbuches nicht als arbeitslos gelten oder in einem arbeitsmarktpolitischen Sonderstatus zu sehen sind. dazu gehören beispielsweise Menschen, die sich in Weiterbildung oder Altersteilzeit befinden, aber auch Selbständige, die Existenzgründerzuschuss erhalten. Beim Ausweisen der Unterbeschäftigung geht es um die transparente Darstellung der tatsächlichen Beschäftigungssituation. Dazu die aktuelle Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) wie folgt: Im Berichtsmonat sind 11.671 Menschen arbeitslos. Dazu kommen weitere 4.603 Personen in Unterbeschäftigung. Damit gelten insgesamt 16.274 Männer und Frauen als unterbeschäftigt. Das sind 2.413 Meldungen oder 17,4 Prozent mehr als vor einem Monat und 175 oder 1,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt im Berichtsmonat 5,1 Prozent und liegt damit um 0,1 Prozentpunkte niedriger als im Januar letzten Jahres. Blick in die Regionen Regensburg Stadt/Land – Hauptagenturbezirk Im Berichtsmonat sind im Hauptagenturbezirk 6.816 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 1.228 Personen oder 22,0 Prozent mehr als im Vormonat und 473 oder 7,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Von diesem Allgemeintrend sind alle Gruppen des Arbeitslosenbestandes betroffen. Im Alter von 15 bis 25 Jahren sind aktuell 682 Personen arbeitslos. Das sind 169 Betroffene oder 32,9 Prozent mehr als vor einem Monat und 192 oder 39,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Deren Anteil am Bestand beträgt 10,0 Prozent. Im Alter von 15 bis 20 Jahren sind 115 Jugendliche arbeitslos. Das sind 29 Meldungen oder 33,7 Prozent mehr als im Vormonat und Vorjahresmonat. Deren Anteil am Bestand beträgt 1,7 Prozent. In der Gruppe ab 50 Jahren sind derzeit 2.191 Menschen in Arbeitslosigkeit. Das sind 350 Betroffene oder 19,0 Prozent mehr als im Vormonat und 57 oder 2,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand liegt bei 32,1 Prozent. Im Alter ab 55 Jahren sind 1.356 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 181 Personen oder 15,4 Prozent mehr als vor einem Monat und 64 oder 5,0 Prozent mehr als im Januar letzten Jahres. Deren Anteil am Bestand beträgt 19,9 Prozent. Etwas positiver ist der Trend bei den schwerbehinderten Arbeitslosen. Hier umfasst der Bestand aktuell 582 Meldungen. Das sind 73 Betroffene oder 14,3 Prozent mehr als im Vormonat, jedoch 54 oder 8,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand liegt bei 8,5 Prozent. Die Gruppe der ausländischen Arbeitslosen umfasst 1.114 Betroffene. Das sind 186 Meldungen oder 20,0 Prozent mehr als vor einem Monat und 142 oder 14,6 Prozent mehr als im Januar letzten Jahres. Deren Anteil am Bestand beträgt 16,3 Prozent. Im Berichtsmonat haben sich erstmals oder erneut 2.629 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das sind 541 Zugänge oder 25,9 Prozent mehr als im Vormonat jedoch 98 oder 3,6 Prozent weniger als Im Januar letzten Jahres. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten. So haben sich im Berichtsmonat 1.394 Personen abgemeldet. Das sind 320 Abgänge oder 18,7 Prozent weniger als vor einem Monat und 192 oder 12,1 Prozent weniger als im Januar letzten Jahres. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,8 Prozent und liegt damit um 0,7 Prozentpunkte höher als im Vormonat und 0,2 höher als vor einem Jahr. Die Personalnachfrage hat auch hier nachgelassen. So haben die Arbeitgeber im Berichtsmonat 736 Stellen gemeldet. Das sind vier Ausschreibungen oder 0,5 Prozent weniger als vor einem Monat und 69 oder 8,6 Prozent weniger als im Januar letzten Jahres. Der Bestand umfasst derzeit 2.063 Vakanzen. Das sind 52 offene Stellen oder 2,6 Prozent mehr als im Vormonat, jedoch 233 oder 10,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Regensburg Stadt Im Kreis Regensburg Stadt sind im Berichtsmonat 3.711 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 142 Personen oder 4,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 1.294 Menschen. Das sind 55 Zugänge oder 4,1 Prozent weniger als im Januar letzten Jahres. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten. So haben sich im Berichtsmonat 786 Männer und Frauen abgemeldet. Das sind 118 Abgänge oder 13,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 4,9 Prozent und liegt damit exakt auf dem Wert von Januar 2012. Der Trend bei den gemeldeten Arbeitsstellen ist – wenn auch nur leicht – positiv. So haben die Arbeitgeber im Stadtgebiet im zurückliegenden Januar 563 Stellen gemeldet. Das sind 30 Ausschreibungen oder 5,6 Prozent mehr als im Vormonat und 75 oder 15,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Bestand umfasst derzeit 1.453 Vakanzen. Das sind 42 offene Stellen oder 3,0 Prozent mehr als vor einem Monat, jedoch 46 oder 3,1 Prozent weniger als im Januar letzten Jahres. Regensburg Land Im Berichtsmonat sind im Landkreis Regensburg 3.105 Menschen arbeitslos. Das sind 331 Männer und Frauen oder 11,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 1.335 Personen. Das sind 43 Zugänge oder 3,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Dem gegenüber stehen 608 Personen, die im Berichtsmonat ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten. Das sind 74 Abgänge oder 10,9 Prozent weniger als im Januar letzten Jahres. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,0 Prozent und liegt damit um 0,3 Prozentpunkte höher als vor einem Jahr. Die Nachfrage nach Personal hat auch hier spürbar nachgelassen. So haben die Arbeitgeber im Berichtsmonat 173 offene Stellen gemeldet. Das sind 144 Ausschreibungen oder 45,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Bestand umfasst derzeit 610 Vakanzen. Das sind 187 Angebote oder 23,5 Prozent weniger als im Januar 2012. Agenturbezirk Kelheim Im Januar 2013 sind im Agenturbezirk Kelheim 2.553 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 182 Personen oder 7,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 1.126 Menschen. Das sind 56 Zugänge oder 4,7 Prozent weniger als im Januar letzten Jahres. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten. So haben sich im Berichtsmonat 484 Männer und Frauen abgemeldet. Das sind 52 Abgänge oder 12,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 4,0 Prozent und liegt damit um 0,2 Prozentpunkte höher als im Januar 2012. Die Nachfrage nach Personal hat auch hier deutlich nachgelassen. So haben die Arbeitgeber im Berichtsmonat 118 Stellen gemeldet. Das sind 57 Ausschreibungen oder 32,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Im Bestand führt die Kelheimer Arbeitsagentur 420 Vakanzen. Das sind 164 offene Stellen oder 28,1 Prozent weniger als im Januar 2012. Agenturbezirk Neumarkt Im Agenturbezirk Neumarkt sind im Berichtsmonat 2.302 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 307 Personen oder 15,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 1.125 Menschen. Das sind 53 Zugänge oder 4,5 Prozent weniger als im Januar letzten Jahres. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit im Berichtsmonat beenden konnten. So haben sich 431 Personen abgemeldet. Das sind 87 Abgänge oder 16,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 3,3 Prozent und liegt damit um 0,4 Prozentpunkte höher als vor einem Jahr. Die Personalnachfrage hat auch hier deutlich nachgelassen. So haben die Arbeitgeber im Berichtsmonat 144 Stellen gemeldet. Das sind 65 Ausschreibungen oder 31,1 Prozent weniger als im Januar letzten Jahres. Im Bestand führt die Neumarkter Arbeitsagentur 375 Vakanzen. Das sind 360 offene Stellen oder 49,0 Prozent weniger als im Januar 2012.

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Kommentare (2)

  • erik

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    Folgende Menschen (!) gelten nicht als „arbeitslos“ und werden daher nicht in der Statistik als solche erfasst:
    -wer über 50 ist,
    -wer Altersteilzeit, Vorruhestand, hat, BfA Grundsicherung, Zwangsverentet etc,
    -wer sich in einer Quali oder ABM befindet,
    -sehr z.Zt krank ist,
    -wer sich in einer „Massnahme“ befindet,
    -wem die Leistungen ganz / teilweise gestrichen wurden, wer Sanktionen hat,
    -wer Reha, Kur macht, schwanger ist, Kind bis 4 J hat,
    -wer einen Termin beim Fallmanager hat,
    -wer sich Bewerbungsprozess befindet,
    -wer als „integrationsfern“ bei H4 bzw als „nicht vermittlungsfähig“ klassifizert wurde.
    Hinzu kommen noch Arbeitslose die von der Arbeitsagentur in die „stille Reserve“gedrängt wurden. Wirtschaftswissenschaftler schätzen, das sich inzwischen 1 bis 2 Millionen Menschen in der „stillen Reserve“ befinden, also eine Stadt wie München, Hambung oder Köln, deren Existenz aus politischen Gründen geleugnet wird.
    Die Zahl der Sanktionen stieg 2011 auf 912.377, d.h. 912.377 Einzelschicksaale. Geschönte bzw. gefakte Arbeitslosenzahlen haben meiner Meinung nur ein Ziel, einer unfähigen Politik und einer nur am return of investment interessierten Wirtschaft und Industrie ein gutes Zeugnis auszustellen um somit den Status Quo bzw. den Ist-Zustand der Privilegierten aufrecht zu erhalten.

  • Prekärer Hartz IV

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    @ erik 01.02.2013, 01:09h
    Und nicht zu vergessen, wer das 63. Lebensjahr als Hartz IV-istIn vollendet hat, muß seit 2008 (Große Koalition!) mit Zwangsverrentung (Rentenabschläge für 2 Jahre inklusive!!) rechnen: § 12a SGB II; und schwupps, schaut die Arbeitslosenstatistik gleich nochmal besser aus: Danke CDU/CSU/SPD!

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