CSU-Knatsch: Gugau contra „Desinformation“

CSU-Kreisvorsitzender stellt erneut klar Gugau weist erneut aktuelle Gerüchte zurück „Gelassenheit“ mahnt Kreisvorsitzender Gugau in Richtung von Parteifreunden aus der Regensburger CSU an. Derzeit werde mit gezielter Desinformation aus Parteikreisen versucht, Stimmung gegen die Kreisverbandsspitze zu machen. Derartiges Gerangel vor wichtigen Wahlen ist in einer Partei nicht unüblich erklärt der Kreisvorsitzende der Re-gensburger CSU. Man befinde sich nur in der Sondersituation, dass alle derzeit öffentlich sprechen statt miteinander. Dies will man nun aber beenden. Entgegen aktueller Gerüchte wird es keine „Hauruck-Neuwahlen“ in den nächsten Tagen bzw. in der Woche nach Ostern geben. Vielmehr werde man erst nach einer Kreisvorstandssitzung im April wählen. Mit Hinweis auf den Zuspruch der Mehrheit der Ortsvor-sitzenden und der Basis sieht Gugau den Wahlgängen in der Partei für die nächsten Wo-chen gelassen entgegen und möchte mit seinem Kreisvorstand noch vor den parteiinternen Wahlen beraten, wie man zu einer möglichst ausgewogenen Besetzung des neuen Kreisvorstands kommt. Ferner ist klarzustellen, dass für keinen Kandidaten eine Sonderrolle im Auswahlverfah-ren gilt. Wer sich innerhalb der Frist – öffentlich oder nicht – erklärt hat wird auch im wei-teren Verfahren vom Kreisvorstand angesprochen werden. Es liegen mehrere Zu- sowie Absagen vor, jeweils teil öffentlich, teils nichtöffentlich erklärt. „Es geht um das Wohl der Stadt“ erläutert Gugau die Idee des Auswahlverfahrens, das damals an ihn herangetragen wurde und das er als guten Vorschlag aufgenommen hat. „Daher versuchen wir, einen Kandidaten zu finden, der von breiter Mehrheit getragen wird“. Anlass für diese Überlegungen im letzten Jahr waren MZ-Umfragen in der Bevölkerung sowie Einschätzungen renommierter Politikwissenschaftler wie Prof. Oberreuter, die nahelegten, nach unverbrauchtem Personal zu suchen. Die in den Umfragen abgefragten Beliebtheitswerte der CSU-Mandatsträger zeigten deutlich, dass es mit den örtlichen CSU-Spitzen ein Wahlsieg gegen den favorisierten SPD-Kandidaten schwer werden würd. Die betreffe den Fraktionsvorsitzenden und den Landtagsabgeordneten genauso wie ihn selbst als Kreisvorsitzenden, räumt Gugau ein.

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