Fehlender Respekt

Dicke Luft am Weinweg

„Respekt“ steht in dicken Buchstaben am Haupteingang der Sportanlage am Weinweg im Stadtwesten von Regensburg. Doch diesen Respekt vermissen mehrere Nutzergruppen, die dort aktiv sind. Seit dort 2020 ein neuer Hausmeister und Platzwart das Regiment übernommen hat, kommt es regelmäßig zu Konflikten.

Die kostenpflichtige städtische Sportanlage am Weinweg ist Treffpunkt für hunderte von Sportlerinnen und Sportlern. Foto: om

Die Sportanlage am Weinweg ist ein Treffpunkt für Sportlerinnen und Sportler verschiedenster Richtungen: Lacrosse und Rugby, American Football und Leichtathletik, Fußball und Schulsport – das ist nur eine kleine Auswahl dessen, was dort stattfindet. Zahlreiche Vereine und Verbände trainieren und spielen dort gegen entsprechende Nutzungsgebühr. Der Weinweg ist Austragungsort für die Spiele der „Bunten Liga“. Am Wochenende sind mehrere hundert Sportler hier aktiv. Doch seit geraumer Zeit hängt der Haussegen zunehmend schief.

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Versperrte Kabinen, Löcher im Platz, respektloser Hausmeister

Betroffene sprechen von schlechter Vorbereitung der Plätze im Vorfeld von Spielen und von tiefen Löchern, die schon zu ernsthaften Verletzungen geführt hätten. Mehrfach seien die Kabinen versperrt gewesen, ebenso der Zugang zu mobilen Toren und anderem notwendigen Material. Spiel- und Trainingsbetrieb hätten sich dadurch mehrfach verzögert, mangels absperrbarer Kabinen sei es auch mehrfach zu Diebstählen gekommen – von einem Schaden im niedrigen vierstelligen Bereich ist die Rede.

Auch dass manchen Worten keine Taten folgen wird kritisiert. So ist ein neuer Kunstrasen auf Platz 2 seit vielen Jahren angekündigt, das entsprechende Geld im Investitionsprogramm eingestellt, doch passiert ist noch nichts. Der Platz ist nach wie vor in miserablem Zustand.

Dreh- und Angelpunkt vieler Probleme scheint der neue Platzwart zu sein, der gleichzeitig die Hausmeisterwohnung am Weinweg übernommen hat. Sein Vorgänger war bei den Nutzern dem Vernehmen nach sehr beliebt. Freundlich im Umgangston, zuverlässig und verlässlicher Betreiber des Kiosks, der den Mannschaften nach dem Spiel- oder Trainingsbetrieb noch ein gemütliches Beisammensein ermöglichte.

Stadt: Hausmeister soll „sein Kommunikationsverhalten ändern“

Bei seinem Nachfolger ist hingegen von völlig inakzeptablem in respektlosem Verhalten gegenüber Nutzern und Gastmannschaften die Rede. Der Kiosk wurde seit dem Weggang des alten Platzwarts zudem nicht mehr geöffnet.

Sportamt und Sportbürgermeisterin Astrid Freudenstein sind diese Beschwerden bekannt. Die städtische Pressestelle bestätigt, dass man bereits mehrere Gespräche mit dem Mann geführt und ihn darauf hingewiesen habe, „sein Kommunikationsverhalten zu ändern“.

Wirklich gefruchtet scheint das aber nicht zu haben. Zwischenzeitlich gibt es nämlich nach Informationen unserer Redaktion einen ausführlichen Brief an Sportamt und Bürgermeisterin, in dem die Probleme geschildert und die Verantwortlichen zum Handeln aufgefordert werden.

Schlechter Zustand: Stadt macht externe Firma verantwortlich

Gegenüber unserer Redaktion bedauert die städtische Pressestelle zwar den schlechten Zustand, in dem sich mehrere Plätze in der Vergangenheit befunden hätten. Allerdings macht man dafür ein Unternehmen verantwortlich, das im vergangenen Jahr eine automatische Bewässerung auf zwei Plätzen und im Stadion installiert hat. „Die dafür erforderlichen Gräben wurden von der beauftragten Firma leider nicht ordentlich wiederbefüllt, so dass sich der Boden dort gesenkt hatte und das Gras nur sehr spärlich angewachsen ist.“

Mittlerweile hätten die Platzwarte und das Gartenamt die Schäden mit Rollrasen ausgebessert. Nach kurzer Sperrung „sollte dieser Mangel beseitigt sein“, heißt es in der Stellungnahme gegenüber unserer Redaktion. Zukünftig werde sich die Platzqualität durch Bewässerungsanlagen und ein neues Flutlicht insgesamt verbessern.

Kiosk seit zwei Jahren zu

Bestehen aber bleibt das Problem mit dem neuen Hausmeister. Dieser habe es zunächst „nach langer Bedenkzeit“ abgelehnt, den Kiosk weiterzubetreiben. Seitdem sitzen die Nutzer auf dem Trockenen. „Es ist beschämend, dass man sich nach einem Spiel nicht einmal mit den anderen Teams hier zusammensetzen kann“, kritisiert ein Spieler der „Bunten Liga“. Dazu komme noch, dass man vom Hausmeister in unfreundlichster Weise wegen angeblicher Verfehlungen angefahren werde.

Harrt einer Erneuerung: Platz 4 auf der Sportanlage am Weinweg. Foto: Archiv/om

Das zuständige Liegenschaftsamt wolle den Kiosk nun neu ausschreiben, so die städtische Pressestelle. Doch auch hier drohen Probleme. Denn einerseits ist ein Betrieb des Kiosks wohl nur in Kombination mit dem Hausmeister-Posten rentabel. Andererseits, so die Pressestelle, könne es „es eventuell zu Nutzungskonflikten“ mit dem Hausmeister kommen, der mit den Nutzern ohnehin auf Kriegsfuß zu stehen scheint und zudem über dem Kiosk wohnt.

Stadt plant Gespräche und anschließend Maßnahmen

Das Sportamt arbeite deshalb „an einer anderen Lösung“, heißt es. „Geplant ist, den Geräteschuppen, der in Richtung der Tennisplätze des RHTC liegt, als Aufenthaltsraum für die Vereine zur Verfügung zu stellen. Zudem sollen Lagermöglichkeiten für Getränke bereitgestellt werden.“ Dem Sportamt sei „durchaus bewusst, dass ein Zusammensein nach dem Training oder Spiel wichtig ist“. „Das Amt hofft, zumindest jetzt eine Übergangslösung anbieten zu können.“

Den Hausmeister will man offenbar zumindest im Auge behalten. Nach ersten Gesprächen und Hinweisen, sein Verhalten zu ändern will das Sportamt nun mit den Nutzergruppen ins Gespräch kommen, um die Vorfälle zu klären. Danach werde man „entsprechende Maßnahmen ergreifen“.

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Kommentare (23)

  • Mr. T.

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    Die einfachste Lösung wäre, den Hausmeister vor die Türe zu setzen, und sich einen richtigen zu suchen. So jemand ändert doch nicht auf Zuruf sein Kommunikationsverhalten. Der ist so, weil er so ist, und nicht aus rationalen Überlegungen.

  • Marie

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    Was ist den eine „Bunten Liga“, und wie bringt sich ein Hausmeister in unfreundlichster Weise hier ein?

  • St. Schrödinger

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    Ist es denn wirklich soo schwer, einen krisenfesten Job mit Dienswohnung zu besetzen, dass man sich die menschliche Eignung der Bewerber nicht im Vorfeld anschaut?
    Über die Regensburger Verwaltung kann man ja schon fast eine Comedy-Serie drehen!

  • Meier mit „ei“

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    Vielleicht landet der Hausmeister an einer anderen städt. Einrichtung und setzt sein Treiben evtl. dort fort.
    Personalmangel gibt es nämlich auch bei Hausmeister.

  • Spartacus

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    Bequemer „schlanker Staat“ der alles wegrationalisiert hat was man nur wegrationalisieren kann, so kann man immer alle Probleme auf „die externen“ schieben.
    Danke SPD, FDP, CSU und Grüne für diese wunderbare neoliberalisierte Verwaltung!
    Zum Hausmeister, da wird so wie sich das anhört die einzige Lösung sein sich jemand anderen zu suchen.

  • Madame

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    Zu @ spartacus der bequeme schlanke staat stimmt leider. Die parteien CSU SPD FDP und die Grünen laubfrösche haben allgemein nicht viel ahnung wie es in den deutschen landesteilen zugeht. Zum hauseigenen hausmeister muss es doch ein leichtes sein, diesen zu kündigen. Oder will die rengschburger bei der muppet Show auftreten?

  • Mark

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    Ist wahrscheinlich die bequemste Lösung alles auf eine Person zu schieben, die sich nicht wehren kann und wahrscheinlich genervt ist vom Verhalten der Nutzer, die lieber auf einem Golfplatz wären.

  • Daniela

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    Habe ja keine Ahnung, welche Art von Vertrag der Hausmeister mit der Stadt gemacht hat, dass er sich so, scheinbar provozierend ggü den Nutzern, produziert. Vor allem, was den Kiosk – Betrieb angeht. Es geht doch sicher um einen Vertrag mit einer klaren Aufgabenstellung für den Hausmeister. Oder der gute Mann fühlt sich schlicht und ergreifend für die Erfüllung der Aufgaben unterbezahlt?! Vielleicht ist auch die Hausmeisterwohnung zu teuer?
    Geht es also bei dem Hausmeister um eine ” schwer umgängliche” Persönlichkeit, oder geht es um Vertragsinhalte, denen er nicht gewachsen ist, oder die er aus anderen Gründen nicht leisten kann?

    Aber für eines kann er, denke ich, Nichts. Wenn externe Firmen ihre Leistungen nicht erbringen oder erbracht haben und der Rasen nicht kommt.

    Mir ist, der Bericht, leider Herr Aigner, zu wenig mit diesen Informationen unterfüttert, um hier zu urteilen.

    Eines scheint jedoch klar, die Stadt muss wohl zeitnah eruieren, wo es fehlt und handeln.

  • R.G.

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    Dieser Fisch könnte vom Kopf an stinken.
    Für den Fall, dass Zugewandtheit und Erfahrung sowie Freude im Umgang mit Amateur- und Clubsportlern im Anforderungsprofil nicht ausdrücklich gefordert wurden.

  • Karl Straube

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    Die Berichterstattung ist RDs nicht würdig: “…ist die Rede”; “Betroffene sprechen….”. Es spricht aber keiner! Die Kritik beruht auf Hörensagen. Solange keine Kritiker verantwortlich zitiert werden kann, ist Daniela und insbesondere Mark Recht zu geben. Audiatur et altera pars? Es fehlt hier aber schon an authentischen Berichten der ersten Partei, was einige Foristen nicht hindert, sich auf “altera pars” zu stürzen.

  • Josef Zweck

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    Ich hatte in den vergangenen Jahren einige große Veranstaltungen mit organisiert.
    Hier hatte ich immer die volle Unterstützung der Platzwarte.

    Wieso man hier zwei Menschen auf diese Art und Weise angreift ist mir völlig unverständlich.
    Ich bin der Meinung, dass man Menschen einfach nicht so behandelt.
    Sollte sie ein Problem haben dann löst man dieses Bilateral und nicht über öffentliche Plattformen.

    Ich kenne die Leichtathletikanlage schon seit langer Zeit.
    Aufgrund des Platzwarttätigkeiten ist sie mittlerweile in einem sehr guten Zustand.
    Kurzum die Anlage ist aufgeräumt und wirkt sauber.
    So liegen auch fast keine Zigarettenkippen mehr rum.

    Evtl. müssen wir alle auch mal etwas wieder von unserem Komfortdenken runter.
    Die Anlage wird aus öffentlichem Mitteln finanziert und wir sind alle Mitglied in einem Verein.
    Hier ist es für mich selbst verständlich, dass man auch mal mit „anpackt“.
    Also: Wenn ein Loch im Boden ist Schaubkarre holen, Erde rein und das Los zumachen.

    Auch solle man sich wieder angewöhnen, dass man die Anlage so verlasst wie man sie vorgefunden hat.
    Also : Bierfalschen aufräumen, Kippen wieder aufklauben und Müllentsorgen, so wie die Duschen und Kabinen in einem ordentlichem Zustand zurück lassen.

  • Lore

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    @Herr Zweck:
    – der Artikel handelt von der gesamten Sportanlage, möglicherweise ist die Leichtathletikanlage in gutem Zustand ( kann ich nicht beurteilen ) die anderen Plätze sind es definitiv nicht
    – für eine “bilaterale” Aussprache wäre die Basis dass das Gespräch auf Augenhöhe und gegenseitigem Respekt stattfindet. Sehe ich nicht als gegeben an
    – ich besitze weder Schubkarre/Erde oder Kentnisse wie man einen Rasen/Kunstrasenplatz pflegt oder saniert. Siehe Artikel über die Kneipanlage im Hegenauer Park ist so ein “selbst anpacken” von der Stadt wohl auch nicht gewünscht ?! Ich gebe Ihnen Recht dass die Anlage so zu verlassen ist wie vorgefunden. Gleichzeitig erwarte ich auch von der Anlage verletzungsfrei meinen Sport ausüben zu können. Dies ist aktuell m.M. nach einfach nicht gegeben. Sie fänden es sicher auch nicht gut wenn auf der Laufbahn Scherben liegen etc.

  • wollwirker

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    Ganz schön verhätschelt, die Sportler.
    Wie wärs mal mit Eigeninitiative. Arbeitsdienst, den Platz selber herrichten, den Kiosk selbst betreiben. Aber leider gibt ´s für sowas keinen Influencer.
    Die öffentlichen Mittel werden die nächsten Jahre spärlich fließen, also, schon mal üben.

  • Daniela

    |

    @ Lore

    Keiner findet es gut, wenn auf der Bahn Scherben liegen. ABER! Wie kommen Scherben auf die Bahn? Ich mutmaße, der Hausmeister wird diese nicht hingeworfen haben. Also stammen diese mutmaßlich von Nutzern der Bahn. Jetzt merke ich eines an. Früher wurde Menschen noch beigebracht, dass, wenn sie etwas fallen ließen, sie es aufhoben und in den Abfall brachten. Ich denke die Nutzer sollten hier und da auch Eigenreflektion üben.
    Dies betrifft auch Umkleidekabinen ect. Es scheint ja doch hier und da Nutzer zu geben, die nach dem Hausmeister rufen, aber sich doch selbst nicht bücken wollen, um die von ihnen genutzte Fläche sauber zu halten.
    Sozusagen der Ton macht die Musik. Sie selbst schreiben “Respekt”. Respekt ist auch, Scherben, die man verursacht, mit Kehrschaufel und Besen zu beseitigen. Nicht nur des Hausmeisters wegen, auch wegen der Mitsportler.

  • Karl Straube

    |

    @Lore, @Daniela
    Wo kommen denn nun plötzlich “Scherben” her? Im Artikel steht nicht davon, dass “Scherben” moniert worden wären! Lore, habe Sie selbst solche Scherben gesehen? Wenn ja, war es morgens? Wenn ja, Hinterlassenschaft erholungssuchender “Nachtschwärmer”?
    Wie lange braucht ein einzelner Mensch – der Hausmeister -, um das Gelände abzugehen und abzusuchen?
    Niemand hat hier verantwortlich das Rumliegen von Scherben aus eigener Wahrnehmung gerügt. Durch die Beiträge von Lore und Daniela wird – nicht nur dem oberflächlichen – Leser suggeriert, dass – regelmäßig? – Scherben auf der Bahn liegen, die der Hausmeister aus Nachlässigkeit oder aus Gleichgültigkeit nicht weggeräumt hat; so setzt man eine Hexenjagd in Gang auf der Grundlage angeblicher Tatsachen!
    Daniela, Sie entwerten Ihre kritische Fragestellung vom 28.06., 20:14; ich empfehle erneut die Lektüre von Mark, 28.06, 20:07.

  • Daniela

    |

    @ Karl Straube

    Offensichtlich wurde ich von Ihnen, gewollt?, missverstanden. Zudem rügen Sie Meinungen, unterstellen gar, man betreibe eine Hexenjagd gegen den Hausmeister? Woher nehmen Sie die Kenntnis?

  • Daniela

    |

    @ Karl Straube

    Eines nun doch noch.

    “Wenn ja, Hinterlassenschaft erholungssuchender “Nachtschwärmer”?” (Frage oder Kenntnis?)

    Wäre dies nicht ein Fall für die Ordnungshüter? Es handelt sich um eine Sportanlage und eben keine Partymeile, oder? Da müsste sich doch die Stadt als Betreiber drum kümmern, wenn deren Liegenschaft missbräuchlich genutzt wird? Oder doch der Hausmeister, als Wächter der Anlage?

    Ich hoffe, Sie haben jetzt verstanden, dass es um Vertragsinhalte zwischen dem Hausmeister und Stadt geht. Die Nutzer stellen nur fest, dass es hier und da mangelt. Und das dürfte bei zahlenden Nutzern, Vereine ect., durchaus berechtigt sein.

  • Lore

    |

    Ich denke nicht dass erholungssuchende Nachtschwärmer mit Ihren Bierflaschen Nachts auf die verschlossene Anlage kommen um Scherben zu verteilen. In meinem Beispiel kamen die Scherben von Sanierungsarbeiten an der Bewässerungsanlage und wurden einfach nicht entfernt.
    @wollwirker: man kann sich doch nicht einfach hinstellen und einen Kiosk auf einer städtischen Anlage betreiben oder irgendwas umbuddeln – das hat doch mit verhätschelt überhaupt nichts zu tun.

  • JJ

    |

    @
    Josef Zweck

    29. Juni 2022 um 14:16 | #

    Ich gebe Ihnen hier völlig Recht. Hier “anonym” über den Hausmeister zu urteilen steht niemanden zu.
    @Lore:
    Einfach Lösung wäre einem Verein beitreten und sich gemeinschaftlich einzubringen.
    Andere Lösungen finden Sie auf der anderen Seite vom Kanal in UK. Hier sind die Sportanlagen auch von den Kommunen mitfinanziert. Sie zahlen aber dennoch beim betreten der Anlage 8-10 Pfund pro Sporteinheit oder einen satten Jahresbetrag.

    Finde es schöner wenn es ein geregeltes Miteinander gibt, bei der auch mal das ein oder andere schlecht laufen kann. Wie Hr. Zweck sagt kann man das dann in einem bilateralen Gespräch auch regeln…
    @Daniela: Ich kenn den Vertrag zwischen Hausmeister und Stadt Regensburg nicht. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass der Hausmeister hier Securitydienst, Aufräumservice, Pflegeservice der Sportanlagen, Putztrupp der Räumlichkeiten, …. (Dienst für alles) sein soll.
    Ist schlicht nicht leisbar.

    Entweder soetwas geht miteinander sowie öffentlich und über Vereine finanziert oder halt privat. Ich persönlich finde Ersteres besser.

  • JJ

    |

    @
    Daniela

    28. Juni 2022 um 20:14 | #

    gebe ihnen hierzu auch völlig Recht. Der Artikel basiert gefühlt auf “halbwissen” und ist regensburg-digital.de nicht würdig.

  • Daniela

    |

    @ JJ

    “@Daniela: Ich kenn den Vertrag zwischen Hausmeister und Stadt Regensburg nicht. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass der Hausmeister hier Securitydienst, Aufräumservice, Pflegeservice der Sportanlagen, Putztrupp der Räumlichkeiten, …. (Dienst für alles) sein soll.
    Ist schlicht nicht leisbar.”

    Eben drum. Vielleicht wird hier von beschwerdeführenden Nutzern die Lage verkannt und der Hausmeister für Dinge verantwortlich gemacht, die er nicht zu verantworten hat.

    Ich verstehe auch die zahlenden Nutzern, sie möchten auf einem gepflegten Platz Sport treiben.

    Wo läuft also alles zusammen? In der Stadt. Die Stadt muss als Eigentümer der Liegenschaft tätig werden. Ich will es einmal anhand eines ähnlichen Beispiel aufzeigen.

    In einem Mehrfamilien Wohnhaus leben 20 Mietparteien. Eine Mietpartei übt vertraglich geregelt Hausmeistertätigkeiten für den Eigentümer der Liegenschaft aus. Die Mieter beschweren sich, dass die Papiertonne nicht geleert wurde. Der Hausmeister hatte die Tonnen zur Leerung vor die Tür gebracht. Diese wurden nicht geleert, weil sich neben dem Papier Restmüll in der Papiertonne fand. Wer muss jetzt handeln?

    Muss der Hausmeister in die Papiertonne steigen und Kontrolle durchführen, ob anderer Müll drin ist?

    Ich denke nein, es wird ihm nicht zu zu muten sein, dass er in eine Mülltonne steigt, um den falsch entsorgten Müll heraus zu fischen. Steht nicht im Vertrag.

    Der Eigentümer/Vermieter muss nach einer Lösung suchen und diese mit den Mietern kommunizieren. Falls die Restmülltonnen nicht ausreichen, muss er zusätzlich anschaffen. Falls es vereinzelt Mieter gibt, die aus welchem Grund auch immer, Müll falsch entsorgen, muss er diese ermahnen oder abmahnen.

    Der Eigentümer kann nicht zulassen, dass für seine Verantwortung der Hausmeister angegangen wird. Er kann den Hausmeister nur verantwortlich machen, was in dessen Aufgabenbereich liegt.

    Die Stadt muss in diesem Fall in die Offensive und für Klärung sorgen. Dann klappt es auch wieder mit dem Hausmeister.

  • Ärger am Weinweg: Sportamtschef plaudert aus dem Nähkästchen » Regensburg Digital

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    […] „Ich glaube, dass in der Sportanlage am Weinweg viel zu sehr übereinander und kaum miteinander geredet wird“, sagt Daniel Gaittet. In der Fragestunde des Sportausschusses geht es um den Brief an Bürgermeisterin Astrid Freudenstein und Sportamtsleiter Johann Nuber. Mehrere Vereine, die auf der Anlage im Stadtwesten von Regensburg aktiv sind, darunter auch der „Bunte Liga e.V.“, hatten sich über verschiedene Missstände beklagt und den neuen Platzwart kritisiert (unser Bericht). […]

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