Donaumarkt: Schandfleck wird grün

Foto: pmBald ist es so weit: Was Bedenkenträger für eine Finte halten, um die städtebauliche Lösung abseits einer Stadthalle am Donaumarkt zu verzögern, ist für die anderen ein wunderbarer Weg, um den von städtischen Planern verursachten Schandfleck ein etwas würdevolleres Aussehen zu verleihen: Die Ostermeier-Ruine am Donaumarkt wird begrünt. Im Frühsommer wird die Regensburger Künstlerin Regina Hellwig-Schmid (donumenta) die Regensburgerinnen und Regensburger mit einer Rasenskulptur in dem Abbruchgebäude beglücken. Die Aktion ist das erste Projekt, mit dem Regensburg am Bundeswettbewerb „Entente Florale – eine Stadt blüht auf” teilnimmt.

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Kommentare (1)

  • Daniela Camin - Heckl

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    Na, da bekommt die Redewendung, „Lassen wir mal Gras drüber wachsen.“ doch eine realistische Bedeutung. Nur versteh`ich das mit dem „Auflühen“ nicht so recht. Und wie bittschön halten wir den Rasen kurz? Wisst Ihr, das hätte Mutter Natur vermutlich über die Jahre auch ohne Projekt geschafft. So ein paar Birken aus dem Mauerwerk, a bisserl Löwenzahn, hier und da ein paar Disteln … Zur Not hätte man ja paar Ringelblumen- Sonnenblumensamen usw. hinschmeisen können. Und kost`hätte das Ganze auch nix. Aber vielleicht beabsichtigt man ja einen „Neuen Abenteuerspielplatz“? Paar Bänke auf den Rasen, da einen Sankasten, zum „Hochkraxeln“ hier und da paar Mauerreste? Eine Ruine zur „Rasenskulptur“, welch Kunst am Bau, bzw. am Nichtbau. Im übrigen gehe ich davon aus, dass man das ganze eingezäunt lassen muss. Hätte dann das Projekt nicht auch heißen können: „Bei uns wird Grün geschützt.“? Na da kehrt doch die „Glückseligkeit“ zurück, oder?

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