Ein KI-Rechenzentrum und Milliardeninvestitionen für Wenzenbach?
Ein KI-Rechenzentrum für Wenzenbach? Das mögliche Aus für den mittelalterlichen Abbachhof mit seiner fast tausendjährigen Kapelle? Angeblich geplante Milliardeninvestitionen und viele offene Fragen. Eine Spurensuche.

Dieser Entwurf der spanischen Firma Ignis zeigt, wie das KI-Rechenzentrum aussehen könnte. Foto: Ignis Energy
Nordöstlich von Regensburg rumort es. Schon seit einigen Wochen. Obwohl es noch keine offiziellen Anträge gibt, obwohl weder Denkmalschutz noch die IHK mal angefragt wurden, geht ein Gespenst um auf dem Abbachhof, und das heißt „KI-Rechenzentrum“. Der mittelalterliche Bauernhof mit seiner fast tausendjährigen Kapelle im äußersten Westen von Wenzenbach soll womöglich einem KI-Rechenzentrum mit der Leistung eines kleinen Kernkraftwerkes (300 Megawatt) weichen.
Die Pächter des Abbachhof sind entsetzt, eine Bürgerinitiative gründete sich, eine Petition hat tausende Unterstützer, der Bund Naturschutz protestiert und manch Unternehmer oder Grundbesitzer reibt sich schon die Hände, sogar das bayerische Fernsehen berichtet. Der Grund wechselte für zweistellige Millionenbeträge den Besitzer, Milliardeninvestitionen sind angeblich geplant. Was ist da los?
Ein Anruf beim Bürgermeister
Den Anfang nahm die Geschichte, als Anfang Juni eine Firma namens IGNIS den Bürgermeister von Wenzenbach kontaktierte. Die ansonsten auf regenerative Energien spezialisierte spanische Firma wolle in Wenzenbach ein Rechenzentrum bauen, neben dem geplanten großen neuen Umspannwerk, am Abbachhof.
Erfahrung mit KI-Rechenzentren dieser Größe hat man eher nicht, dennoch soll das Projekt 300 Megawatt groß werden, quasi ein Viertel Atomkraftwerk der berüchtigten Generation Flamanville (Frankreich) oder Hinkley Point (UK). Deren Reaktoren haben jeweils gut viermal so viel Leistung, haben Milliarden gekostet, verbrauchen Unmengen an Kühlwasser, und verursachten viele Probleme und teure Verzögerungen beim Bau.
Immerhin: Zusammen mit der chinesischen DayOne will Ignis in Aragon ein ebenso großes Rechenzentrum wie in Wenzenbach bauen.
Man diskutierte das Vorhaben im Gemeinderat von Wenzenbach. Seitdem steht das Telefon von Bürgermeister Sebastian Koch nur noch selten still.
Das Umspannwerk macht’s möglich: Zwei Milliarden für Wenzenbach?
Warum aber soll gerade in Wenzenbach ein zwei Milliarden teures Großprojekt entstehen? Der sprichwörtlich naheliegende Grund dafür heißt „Netzverstärkung Regensburg – Schwandorf“.
Unter diesem Namen soll Deutschlands größter Übertragungsnetzbetreiber TenneT gemeinsam mit der Bayernwerk GmbH „die Modernisierung des Stromnetzes zwischen Regensburg und Schwandorf“ vorantreiben. Zwischen Schwandorf und Regensburg sind teils nur zwei 110kV-Leitungen im Einsatz, zu wenig für das Wachstum der Stadt und seine Industrie, erklären Betreiber und Bauherren gerne.

Auf den Feldern rund um den Abbachhof soll das Umspannwerk entstehen. Foto: fm
„Zur Erhöhung der Transportkapazität soll auf der gesamten Verbindung zwischen Regensburg und Schwandorf künftig zunächst ein zusätzlicher 220-Kilovolt-Stromkreis auf der Gemeinschaftsleitung ergänzt und der bestehende 220-Kilovolt-Stromkreis modernisiert werden. Es ist geplant, dass die beiden 220-Kilovolt-Stromkreise dann zu einem späteren Zeitpunkt auf 380-Kilovolt umgestellt werden.“
Dafür muss ein neues Umspannwerk her, das nicht auf dem Gelände des bisherigen Umspannwerks im Regensburger Osten gebaut werden kann. Erstens braucht man das alte bis das neue in Betrieb gehen kann und zweitens reichen dort die Flächen nicht aus, so TenneT.
Großprojekt Umspannwerk
Das Unternehmen beruft sich auf den Netzentwicklungsplan Strom und das Bestreben eines „klimaneutralen Energiesystems“. Die Argumente pro Umspannwerk sind also klar: Wir alle wollen grüne Energie, also müssen wir die Kröte eines 20 Hektar großen Umspannwerks in Wenzenbach schlucken. 20 Hektar, weil luftgekühlt. Weniger Fläche ginge auch, aber dann wären giftige Kühlmittel nötig und die vermeidet man besser.
Um Regensburg zu versorgen, sollte es also ein Standort nahe der geplanten 380kv-Leitung sein, natürlich auch nahe der Stadt, aber nicht zu nahe an Wohnbebauung. Dementsprechend wurden TenneT „drei Suchgebiete vorgegeben: Zeitlarn, Regensburg und Wenzenbach“.
2024 hat TenneT angefangen zu prüfen. Eine Karte auf der Webseite zeigt die in Frage kommenden Gebiete für das neue Umspannwerk, alle im Dreieck zwischen Wenzenbach, Grünthal und Zeitlarn.

Die Untersuchungsräume für das Umspannwerk. Abbildung: TenneT
TenneT schreibt: „Dabei erwies sich der Standortraum A2 insgesamt als besonders gut geeignet (…) besonders im Hinblick auf raumordnerische und umweltfachliche Belange.“
Raumordnerisch bedeutet in dem Zusammenhang vermutlich: der betreffende Grund gehört nur einem Eigentümer, dem Grafen von Walderdorff.
Details aus dem Amtsblatt
Bürgermeister Koch ist sich sicher, dass das Umspannwerk kommen wird. In der brandneuen Juli-Ausgabe des Wenzenbacher Amtsblattes schreibt er: „Die Einflussmöglichkeiten der Standortkommune sind dabei rechtlich begrenzt. Nach welchen konkreten Kriterien und mit welcher Gewichtung der nun betroffene Suchraum ausgewählt wurde, lässt sich für die Gemeinde nicht mitletzter Sicherheit nachvollziehen.“
Und weiter: „Nach den uns vorliegenden Informationen waren insbesondere die Flächenverfügbarkeit sowie die Lage unmittelbar unter der bestehenden Höchstspannungsleitung maßgebliche Auswahlkriterien. Diese Aspekte scheinen für TenneT bei der Standortsuche ein höheres Gewicht gehabt zu haben als beispielsweise das Landschaftsbild.“ Man muss TenneT aber auch zu Gute halten, dass die anderen Standorte noch näher an oder gar im Wasserschutzgebiet lagen.
Rechtlich zwingend zu trennen: Umspannwerk und Rechenzentrum
Aufgrund der Rechtslage ist nicht davon auszugehen, dass das geplante Rechenzentrum mit der Standortwahl des Umspannwerkes zu tun hat. Das Umspannwerk ist ein priorisierbares Bauvorhaben, das Rechenzentrum nicht. Andererseits baut man aber ein RZ lieber neben ein Umspannwerk, das ist klar.

Im aktuellen Amtsblatt reagiert Wenzenbachs Bürgermeister auf die Debatte ums RZ.
Anders als beim Umspannwerk wäre beim Mega-Projekt KI-Rechenzentrum die Gemeinde alleredings beteiligt. „Nach derzeitiger Rechtslage kann ein Rechenzentrum am Abbachhof nicht ohne Mitwirkung der Gemeinde errichtet werden. Hierfür wäre ein Bauleitplanungsverfahren erforderlich“, schreibt Bürgermeister Koch im aktuellen Amtsblatt.
Wer mit Koch redet, versteht, dass man sich in Wenzenbach alle Türen offen halten und keine vorschnellen ablehnenden Entscheidungen fällen will. Es stehen ja nicht immer Milliarden für eine 12.000-Einwohner-Gemeinde im Raum.
Mitte Juni hatte dementsprechend der Gemeinderat einen „Beschluss zur konstruktiven Kenntnisnahme“ gefällt, der von Gegnern des Rechenzentrums aufgegriffen wurde und von manchen schon als Quasi-Baugenehmigung und (Aus)Verkauf von Wenzenbach betrachtet wurde. „Hier werden politische Türen aufgestoßen, die Gemeinde vielleicht nicht mehr schließen kann“, so die Kritik.
Koch versucht, zu beruhigen: „Der Gemeinderat hat weder ein Rechenzentrum genehmigt noch Baurecht geschaffen“, steht im Amtsblatt. Fast gleichzeitig kündigt er an, dass er alles tun werde, um das Grundwasser in Wenzenbach zu schützen. Sei das in Gefahr, werde das RZ nicht kommen. Eine geschickte Hintertür, doch dazu später mehr.
Alles also nur viel Lärm um nichts?
Nicht ganz. Die Situation eskaliert vielleicht überraschend früh, aber die Planungen von TenneT für das Umspannwerk laufen bereits. Seit Februar 2025 gibt es umweltfachliche Kartierungen, seit Anfang 2026 Baugrunduntersuchungen. Mitte nächsten Jahres will man die Antragsunterlagen zur Planfeststellung bei der Regierung der Oberpfalz einreichen, ein Jahr später erwartet man den Abschluss des Verfahrens mit Planfeststellungsbeschluss, Baubeginn im dritten Quartal 2028, Abschluss 2030.
Danach könne man mit dem Leitungsumbau und dem Rückbau der Masten beginnen.
Denkmal, Gewässer-, Naturschutz: Viele offene Fragen
Bei aller Intransparenz, die die Gegner TenneT und Ignis vorwerfen, zeigt der Zeitplan auch, warum bei keiner Behörde die wir für diesen Artikel angefragt haben, eine offizielle Antwort mit „Ja, das Vorhaben ist uns bekannt“ zurück kam. Niemand weiß „offiziell“ davon.
Und wie gesagt: Man muss Umspannwerk (priorisiert, kaum beklagbar) und Rechenzentrum klar trennen. Ersteres kommt sehr wahrscheinlich, für Letzeres stehen die Zeichen eher schlecht, auch wenn es standortmäßig eng mit dem Umspannwerk verbunden ist.
Die zuständigen Behörden hat man auf jeden Fall noch nicht kontaktiert, fürs Umspannwerk soll das nächstes Jahr losgehen (siehe oben), für das Rechenzentrum ist die Zeitplanung noch völlig unklar, man geht von einigen Jahren aus bis zur Fertigstellung.

Die profanierte Kirche des ehemaligen Gutshofes Abbachhofstammt aus dem 12. Jahrhundert. Foto: fm
Doch es spricht vieles gegen das Rechenzentrum:
Die Denkmalschutzbehörden sind sich einig: Ein Denkmal wie die Kapelle auf dem Abbachhof ist zu wertvoll und selten. Eine Genehmigung zum Abriss zu erhalten sei „aussichtslos“. Es gebe in Bayern vielleicht fünf vergleichbare Denkmäler, die gesetzlichen Regelung dafür wie auch für einen „bedrängenden“ Neubau um das Denkmal herum seien sehr streng. Zu wertvoll, so die Aussage.
Seit wenigen Monaten ist wohl auch ein Wasserschutzgebiet ausgewiesen, von dem Insider behaupten, TenneT habe das bei der Standortwahl bewusst in Kauf genommen und sei wohl kaum davon überrascht worden. Eher gebe es wohl Zusagen, das im Notfall an dem Standort „schon so durchzuboxen“.
Darüber hinaus gibt es für einige steinalte Linden und Eichen auf dem Abbachhof-Areal neuerdings einen Antrag, diese als Naturdenkmal zu klassifizieren.
Ach ja: Auch der Bund Naturschutz hat sich in einer Pressemitteilung klar gegen das Rechenzentrum positioniert.
Weder die Regierung der Oberpfalz noch das Wasserwirtschaftsamt (der Wenzenbacher Trinkwasserbrunnen ist nur 900 Meter vom Abbachhof entfernt) oder die IHK Regensburg wurden bislang von den Investoren angefragt. Überall die gleichen Antworten: „Mit uns hat niemand gesprochen, Vorgang unbekannt, es liegt nichts vor.“ Die IHK schreibt zu Gerüchten über angebliche Anmeldungen für das Rechenzentrum kurz und deutlich: „Diese Informationen sind eine Falschnachricht.“
Paradebeispiel für den Mangel an demokratischer Mitbestimmung beim Netzausbau
TenneT wird erst nächstes Jahr mit den Genehmigungsverfahren für das Umspannwerk anfangen, sieht sich aber jetzt schon einer gehörigen Portion Opposition gegenüber. IGNIS dürfte es mit seinen RZ-Plänen noch schwerer haben. Man darf gespannt sein, was sich da noch tut.
Das Umspannwerk scheint aber exemplarisch für die geringen Einflussmöglichkeiten der Zivilgesellschaft beim Netzausbau. Vor allem, wenn der eigentliche Zweck, der beschleunigte Ausbau und die bessere Bereitstellung von regenerativen Energien konterkariert wird wie im Falle von Wenzenbach.

Das Umspannwerk Bergreinfeld bei Schweinfurt ist in etwa mit dem vergleichbar, was bei Wenzenbach auf 21 Hektar entstehen soll. Foto: TenneT
Sollte an den Standort ein 300-Megawatt-KI-Rechenzentrum kommen, dann kommt das einem Kraftwerksbau gleich, zumindest bei benötigten Ressourcen, Emissionen und mehr. Derlei mit dem Ausbau von regenerativen Energien zu begründen, erfordert viel Fantasie.
Wenn dann noch nicht immer mit offenen Karten gespielt wird, wenn falsche Zahlen und erfundene Fakten im Umlauf sind, überrascht das niemand mehr, auch nicht Bürgermeister Koch.
Der kommt sicherlich nicht so häufig mit Milliardeninvestitionen in so genannte „Zukunftstechnologien“ in Kontakt, seine Gegenüber, die PR-Agenturen, Technokraten und Manager der Konzerne dagegen dauernd. Nicht zuletzt deshalb entstehen gerade mehrere Handreichungen für Kommunen, die KI-Rechenzentren bauen wollen (oder sollen).
KI-Rechenzentrum in Österreich: Sechs Millionen Liter, auf 30 Grad erhitzt, in die Enns – pro Tag
Die Konzerne und KI-Rechenzentrumsbauer versprechen Bürgermeistern gern das Blaue vom Himmel, so scheint es. Koch schreibt im Amtsblatt von „Grauwasser“ in „geschlossenen Kühlkreisläufen“, so dass für die Kühlung im Betrieb eines 300-MW-RZ „kaum mehr Wasser von außen“ gebraucht werde. Zahlreiche Quellen belegen, wie falsch diese Annahme ist.
In den USA steigen die Wasserpreise rund um Rechenzentren, Googles Rechenzentrum in Kronsdorf (Österreich) wird knapp sechs Millionen Liter 30 Grad warmes Wasser in die Enns kippen, jeden Tag, mit Genehmigung. Die Berliner Zeitung zitiert einen UN-Bericht, demzufolge der Ressourcenverbrauch (Strom, Wasser, CO2-Ausstoß) von KI-Rechenzentren bis 2030 noch deutlich ansteigen wird.
Malaysia erlebt derzeit einen RZ-Boom, der täglich 800 Millionen Liter verbrauche, so eine Berechnung der nationalen Wasserbehörde laut Tagesschau, obwohl dort nur Rechenzentren mit jeweils 19 Megawatt geplant sind (aber eben sehr viele davon).
Auch der wissenschaftliche Dienst des US-Kongress kommt im Mai 2026 zu der Erkenntnis:
„Ein US-Rechenzentrum mit einer Leistung von 100 Megawatt verbraucht im Durchschnitt der verschiedenen Kühlstrategien etwa zwei Millionen Liter pro Tag, wobei 725.000 Liter pro Tag vor Ort verbraucht werden.“
Zur Erinnerung: Wenzenbach soll (zunächst) 300 Megawatt bekommen – sechs Millionen Liter Wasser pro Tag.
Aber wenn – wie man Bürgermeister Koch erklärte – ein geschlossener Wasserkreislauf so einfach ist, warum brauchen dann Kraftwerke der gleichen Größenordung Kühltürme, Flüsse oder Meereswasser zur Kühlung? Ist die Energiebranche da einfach nur viel zu rückständig?
Aus physikalisch-technischer Sicht ist ein KI-Rechenzentrum mit hunderten Megawatt für die unmittelbare Umgebung nur eine unglaublich ineffiziente Elektroheizung.
Energieverbrauch, Stromversorgung und Abwärme
Jetzt kann man denken, angesichts dieser schwindelerregenden Zahlen wird das sicher nichts mit dem KI-Rechenzentrum. Der Bürgermeister hat ja versprochen, wenn es ans (Trink-)Wasser geht, dann schreitet er ein.
Doch auch dafür haben die Bauherren der Rechenzentren vorgesorgt. Meist erfährt eine Kommune erst bei der finalen Unterschrift, mit wem man es zu tun hat – und dann stellt sich vielleicht heraus, dass man es mit Google, Amazon oder Meta (oder vielleicht den freundlichen Chinesen von DayOne, den IGNIS-Partnern von oben) zu tun hat und etwaige Rechtsstreits einigermaßen aussichtslos zu gewinnen sind.
Auffällig: Die IGNIS Deutschland ist noch sehr jung, mehr als drei verschiedene Gesichter sieht man dort selten. Es gibt auch Gerüchte, ein reicher und involvierter Wenzenbacher halte bereits Anteile an der Neugründung, aber die sind nicht belegbar und wenn zutreffend, dann wäre das auch nicht illegal…
Wie die Verschleierung der eigentlichen Absichten abläuft, kann man im Falle des norwegischen Rechenzentrums in Skien nachvollziehen. Dort will Google 800 Megawatt an regenerativer Energie für ein RZ nutzen, der Bürgermeister pochte aber auf einem Vertrag über „nur“ 100 MW, Google ignoriert ihn wohl. Manchmal sagt er unschöne Sachen wie „über den Tisch gezogen“.
Die 800 Megawatt würden übrigens in Deutschland bitter fehlen, auch argumentativ, denn das RZ in Wenzenbach soll ja auch mit grüner Energie betrieben werden, offiziell, selbst wenn unsere Wirtschaftsministerin ihre eigene Gas-Strategie fährt.
Gaskraftwerke werden fast nur wegen solcher Rechenzentren notwendig und der quasi unanfechtbare Netzentwicklungsplan Strom degradiert zum willfährigen Vehikel. Angesichts des Booms der unabhängigen, regenerativen Energien lästern böse Zungen heute auf der ganzen Welt: „Nur KI kann die fossilen Energieerzeuger noch retten.“
Ein Diesellaster pro Tag? Ein Gaskraftwerk vor Ort?
Für das Rechenzentrum am Abbachhof haben die 300 Megawatt angestrebte Leistung diverse planerische Konsequenzen.
Ein Batteriespeicher mit 100 Megawattstunden hilft kaum als unabhängige Stromversorgung, er könnte den Betrieb gerade mal für zwanzig Minuten sicherstellen.
Wer ein Rechenzentrum mit 300 Megawatt bei einem Netzausfall weiter betreiben muss, steht also vor schier unüberwindbaren Problemen. Es bleiben nur Gas oder Diesel als Alternativen. Schließlich hat nicht jeder so wie Microsoft seinen eigenen Katastrophenreaktor verfügbar.
Weil aber jede Form der Verbrennung nur einen Wirkungsgrad von knapp 40 Prozent hat, müsste man also für die Generatoren den Gegenwert von gut 600 Megawatt Energie in Form von Gas oder Diesel bereitstellen, also eben ein mittelgroßes Verbrennungskraftwerk. Gas wäre umweltfreundlicher, aber abhängiger von Infrastruktur, Diesel bringt eigene Probleme mit sich.
Abgase am Abbachhof: Wie hoch muss der Schornstein sein?
Dabei stellen sich zahlreiche Fragen, auf die auch PR-Agenturen keine schlüssigen Antworten geben können. Warum sollte man Millionen Liter Diesel in einem Wasserschutzgebiet lagern dürfen? Wenn Gas, wer sorgt für die Gasleitung? Wer kann so viel Gas liefern? Tritt das im Notfall in Konkurrenz mit der Gasversorgung der Bürger? Wer kriegt dann noch Gas? Wie sind solche Großprojekte in Kriegszeiten zu bewerten? Wie (ausfall-)sicher sind Gasleitungen und KI-GIGA-Rechenzentren gegen Drohnenangriffe? Wie hoch müssen die Schornsteine sein?

Den Pächtern des Abbachhofs hat Graf Walderdorff bereits gekündigt. Foto: fm
Wer das alles als Spinnerei abtun will: Der TÜV hat daraus bereits ein Geschäft gemacht und berechnet gegen Geld die für Rechenzentren laut Immissionsschutzverordnung notwendige Schornsteinhöhe.
In den USA explodieren seit Jahren die Energie- und Wasserkosten rund um KI-Rechenzentren. Einer aktuellen Umfrage zufolge sind über 83 Prozent der US-Bürger gegen KI-Rechenzentren eingestellt, was laut der Studie vor allem an Lärm, Abgasen und Krankheitsverläufen liegt.
Exemplarisch dafür stehen Großprojekte wie Elon Musks Colossus-II, das zwar auf 1 oder 2 Gigawatt geplant ist, Anfang des Jahres aber nur 50 Megawatt größer war als das Wenzenbacher Projekt. Und das obwohl Musk bekannt dafür ist, sich nicht viel um seine Umwelt zu scheren.
Abwärme in AKW-Dimensionen
Beim Bau von großen Rechenzentren lassen sich die US-Konzerne nicht gerne in die Karten schauen. Weltweit gibt es derzeit weniger als 10 bis 15 KI-Rechenzentren der Wenzenbacher Größenordnung. Selbst das größte und vermutlich schmutzigste RZ (besagtes Colossus II) hatte im Januar 2026 noch einen geschätzten Ausbaustatus von 350 Megawatt.
Geschätzt, weil sich das nur durch Luftbilder der (illegalen) Stromgeneratoren auf Lastwagen auf dem Parkplatz oder Kühlluftventilatoren auf dem Dach abschätzen ließ und Musks Firma stets anderes behauptet. Die Wärme von hunderten Megawatt Computerleistung wird da in die Luft geblasen, als gebe es keinen Klimawandel.
Die Abwärme ist auch in Wenzenbach ein Problem für sich. Thomas Fricke, Energieexperte für Rechenzentren und regelmäßiger Vortragender an Akademien in Tutzing oder auch beim Chaos Computer Club, meint:
„Ohne Fernwärmekonzept macht ein Rechenzentrum dieser Größe keinen Sinn. Da kann man dann nur noch Hanfplantagen im Vertical Farming anflanschen – und die würden riesig.“
Die 1.200 Wohneinheiten als Abnehmer, die teils mehrere Kilometer weit weg liegen vom Abbachhof, sieht Fricke skeptisch. Ob Fernwärme in der Wärmeleitplanung für Fußenberg, Thanhof und Gonnersdorf wirtschaftlich sinnvoll ist, steht aber ohnehin in den Sternen. Das geplante RZ stellt den Wärmebedarf einer Großstadt bereit, mit allen bekannten Folgen: In Extremfällen wurden um Rechenzentren laut einer aktuellen Studie der Universität Cambridge schon Wärmeinseln von über neun Grad gemessen. Auch wenn es am Ende nur um wenige Grad gehen sollte, wärmer wird es am Abbachhof schon werden.
„Aber wir brauchen doch KI?“
Auch ob Rechenzentren dieser Größenordnung überhaupt fertiggestellt werden oder werden können, erscheint überaus fraglich. Derzeit stolpert der US-Konzern Oracle gerade über solche Vorhaben. Viele Analysten raten zur Geduld, weil nächstes Jahr, nach dem KI-Crash, „eh alles billiger wird und es dann Hardware wieder günstig gibt“.
Gleichermaßen raten viele Agenturen und PR-Abteilungen von Konzernen immer noch zur Eile, die FOMO („Fear of missing out“, englisch für „die Angst etwas zu verpassen“) dominiert Management, Technokraten und Politik.
Der Blogger Ed Zitron, seit Jahren einer der fundiertesten Kritiker der KI-Bubble mit ihrer unglaublichen finanziellen Kreislaufwirtschaft aus Billionen-Investitionen und Mega-Baustellen ist der Meinung, die meisten großen KI-Rechenzentren werden und sollen nie fertig werden. „Wenn es größer als 1GW oder später als 2030 fertig werden soll, wird es nicht kommen“, sagt er. Das Geschäftsmodell sei geprägt vom Bau und den Investorengeldern, die den (schuldenbasierten) Betrieb der Firmen bezahlen, nicht aber den Betrieb der Rechenzentren.
„Millionen für Wenzenbach“
Was das für eine kleine Kommune wie Wenzenbach bedeuten kann, mag sich jeder selbst ausmalen. Einnahmen hat die Kommune nur zu erwarten, wenn sich noch andere Firmen ansiedeln, denn die paar Reinigungskräfte, Security und überwiegend aus der Ferne arbeitenden IT-Fachkräfte werden nicht signifikant zum Gemeindehaushalt beitragen. Die meisten der zu erwartenden zweistelligen Anzahl an Arbeitsplätzen sind ohnehin bei Konzernen anderswo angestellt.
Ob andere freiwillige Optionen wie das Baker-Tilly-Verfahren, das „Garantiezahlungen und Gewerbesteuer bei Ansiedlungsvorhaben von Hyperscale-Rechenzentren“ vorsieht und zu dem auch Wenzenbach geraten wurde, rechtlich einwandfrei sein können, wäre auch erst noch zu klären. Ob derlei Zahlungen oder Versprechen für die Überlassung einer Gewerbefläche legal oder doch Korruption sind, müssen Gerichte erst noch entscheiden.
Die nächste Generation KI ist dezentral
Die Eile, mit der die KI-Bauherren voran schreiten, hat Methode. Wenzenbach hat da noch Glück, hier ist der Zeitdruck noch vergleichsweise gering. Doch weil die KI-Giga-Rechenzentren zahlreiche systemische Schwachstellen aufweisen, erscheint auch das lokale Bauprojekt fragwürdig. Zu groß sind die zu erwartenden Probleme mit Energieversorgung, Wasserver- und Entsorgung, Umweltschutz und, und, und.
Nicht einmal Elon Musk vermochte dies bisher zu lösen. Ein funktionierendes Geschäftsmodell mit ROI basierend auf KI-Anwendungen oder KI-Rechenzentren (nicht auf dem Bau von RZ) kann auch fast fünf Jahre nach dem Erscheinen der ersten KIs mit großen Sprachmodellen (LLMs) wie ChatGPT niemand vorweisen. Dann doch lieber noch schnell etwas bauen…
Eile ist geboten, auch weil die aktuelle Technologie massiv unter Beschuss steht. Chinesische Modelle brauchen für fossile Konzerne erschreckend wenig Energie, sind bis zu 97 Prozent effizienter und werden damit eher auf Laptops oder in Rechenzentren vor Ort bei Firmen laufen. Wie bei der Revolution der dezentralen regenerativen Energien steht auch bei KI-Rechenzentren eine Abkehr von den Großprojekten bevor.
Wer aber am Bau der Gewerbegebiete verdient, (und umso mehr, so lange nichts fertig wird), sieht das sicher anders. Weil viel Geld im Spiel ist, wird mit harten Bandagen gekämpft, auf Kosten der Umwelt und mit Risiken und Abhängigkeiten in finanziellen Größenordnungen wie bei Atomkraftwerken.
Kein Wunder, dass in Irland Rechenzentren nur noch nach dem BYOP-Prinzip gebaut werden dürfen. BYOP steht für „Bring your own Power“ und bedeutet: Der Bauherr muss für Strom selbst sorgen, 80 Prozent davon garantiert regenerativ.
In England lässt das County Bradford inzwischen nur noch RZ bauen, wenn der Bauherr vorab 125 Prozent der Rückbaukosten auf ein Konto einzahlt und den Rückbau garantiert. So will man Bauruinen verhindern, auch dass der Steuerzahler auf Kosten sitzen bleibt.
Petitionen und Kunstrasen
In Wenzenbach entrollt sich das derzeit wie in Zeitlupe. Die Kontroverse kann man gut am aktuellen Stand der beiden Petitionen rund um das Wenzenbacher Rechenzentrum nachvollziehen.
Eine – gegen das Rechenzentrum – ist von Wenzenbacher Bürgern und der Bürgerinitiative gegründet und verzeichnet mittlerweile fast die erforderlichen 3.000 Stimmen.
Die andere, pro Rechenzentrum, Wochen später lanciert, hatte Anfang August 19 Unterschriften gesammelt – nur wenige davon aus Wenzenbach.
Interessanterweise wurde diese Initiative auch nicht von Anwohnern ins Leben gerufen, sondern vom Projektmanager des norddeutschen Bauunternehmens Köster Bau, das erfolgreich Gewerbehallen für die Industrie baut. Seinen Social-Media-Profilen zufolge hat der Manager durchaus regionalen Bezug, da steht Regenstauf, Neumarkt und zuletzt wohl Straubing, auf Anfrage wollte er keine Angaben dazu machen.
So sieht „Astroturfing“ aus
Die Baufirma aus Osnabrück, deren Expertise auch der Bau großer Gewerbehallen zu sein scheint, kann mit KI wohl umgehen, sowohl der Flyer als auch die Petition selbst scheinen durchaus lieblos von KI erstellt.
Im Internet nennt man das Vorgaukeln einer Bürgerbewegung „Astroturfing“ – in Anlehnung an einen Hersteller von Kunstrasen, im Gegensatz zur „Grassroot-Bewegung“ einer „echten“ Bürgerinitiative.
Bezeichnenderweise scheiterte die Petition mehrfach an den Anforderungen des Portals Open Petition, weil sie nachweisbare Falschinformationen enthielt und massiv nachgebessert werden musste, bevor sie den Standards entsprach. Das steht in den Kommentaren nachzulesen, obwohl mittlerweile viele Informationen gelöscht wurden, darunter auch der Button fürs Kontaktieren der Initiatoren.
Immerhin sechs Befürworter aus Wenzenbach haben bereits unterzeichnet.
Klar ist es möglich, dass das eine private Initiative ist und die Firma aus Osnabrück nur zufällig involviert ist. Aber auf LinkedIn stellt sich auch Köster Bau zumindest als Befürworter des Netzausbaus dar.
Beide Petitionen richten sich an Bürgermeister Koch, der wird sich freuen.
Wenzenbach im Fernsehen: Warum nicht Treuchtlingen?
Ganz nebenbei wurde er – wie auch diverse Mitglieder der Bürgerinitiative und der Abbachhof selbst – am 16. Juli zum Fernseh- und Internet-Star: Das Politmagazin mit humoristischem Potential „quer“ im Bayerischen Rundfunk berichtete über den Streit ums Rechenzentrum.
Besonders pikant: Quer zeigte auch Bürgermeisterin Becker aus Treuchtlingen, ebenfalls eine bayerische Kleinsstadt mit KI-Optionen. Seit fünf Jahren sitzt Treuchtlingen auf erschlossenem Grund für ein 200 Megawatt Rechenzentrum, inklusive regenerativer Stromversorgung, High-Speed-Internet und einer Bevölkerung, die das Rechenzentrum begrüßen würde. Doch niemand will dort ein Rechenzentrum ansiedeln.
Ist es zu realistisch, dass man es auch fertig bauen müsste? Braucht man Widerstände, damit man später widrigen Umständen die Schuld geben kann? Sicher finden sich bald auch noch andere Gründe…
Und die „Regensburger Startup-Szene“?
Gelegentlich wird in der Diskussion angeführt, die Nähe zur Regensburger Start-Up-Szene sei wichtig, daher könne auch ein Standort wie Treuchtlingen nicht helfen. Doch derlei Argumente sind Unfug, außer eine lokale Firma ist im High-Speed-Trading an der Börse aktiv, doch dann sitzt sie ohnehin eher in Frankfurt.
Nein, es gibt nur zwei Anwendungsbereiche, die lokale KI-Rechenzentren brauchen: Robotics (in Firmen oder z.B. bei chirurgischen Operationen in einem Klinikum) und besagte Finanzwirtschaft. Doch wer so stark von der Technologie abhängt, will das zukünftig ohnehin eher im eigenen Haus haben.
Ein Hyperscaler-Ersatz, der Amazon-, Microsoft- oder Google-Infrastruktur ersetzen soll, braucht keine Nähe zum Anwender, weil er in der Regel einen Standort in den USA oder sonstwo ersetzt. Auch bei KI-Anwendungen spielten die hundert Kilometer nach beispielsweise Treuchtlingen keine Rolle.
Da gibt es einerseits das Training der KI-Modelle, das keine Nähe zu Kunden braucht, sondern viel GPU-Rechenpower über einen langen Zeitraum. Später dann wird beispielsweise ein ChatGPT-Bot mit dem Kunden reden, aber auch das erfordert keine Nähe zu einer „Regensburger Startup-Szene“, Antworten hingegen wie die, wo ChatGPT „intelligent“ schlussfolgert („Inference“) ist da wie jede andere Webanwendung, zwar sehr viel ressourcenfressender, aber standortunabhängig.
Jeder andere, natur- und denkmalschützende Standort wäre genauso gut geeignet. Wichtig für ein RZ ist nur die Stromanbindung.
KI-Rechenzentren bringen keine digitale Souveränität
Die letzte Lüge in dem Tohuwabohu gilt dem zunehmend inflationär gebrauchten Terminus der „Digitalen Souveränität“. Ein KI-Rechenzentrum hat nichts mit digitaler Souveränität zu tun.
Die Hardware stammt aus den USA, Taiwan oder China, ebenso die Software (USA oder China). Der Hersteller NVIDIA kann seine teueren KI-Chips jederzeit aus der Ferne deaktivieren und sie so von einer Minute auf die andere komplett nutzlos machen. Das passiert übrigens auch, wenn die Verbindung zum Lizenzserver nicht möglich ist – dafür braucht es nicht einmal einen „Kill-Switch“. Das ist englisch für den roten „Nothaltschalter“ und hat sich in der IT eingebürgert für die Option eines Dritten, (meist die USA), ihr E-Auto, ihren Traktor, Computersystem oder auch den neuen F-35 Kampfjet aus der Ferne abzuschalten.
Ganz abgesehen davon: Solange Software aus den USA zum Einsatz kommt (und wir haben immer noch keine andere), ist die Frage der Digitalen Souveränität von KI-Rechenzentren ohnehin eher esoterisch. Helfen werden sie dabei sicher nicht, auch wenn das kontraintutiv klingen mag. Und sie schaffen ja auch keine Arbeitsplätze.
Eine große Wette
Wer heute investiert, wettet darauf, in fünf, sechs Jahren ein großes Gebäude mit hoffentlich nicht unbrauchbaren Systemen zu besitzen, entweder weil die Globalpolitik einen Strich durch die Rechnung macht, kein Gas für die unabhängige Stromversorgung verfügbar ist, die lange angeschaffte und auf Halde gelagerte Hardware schneller veraltet als sie eingebaut werden kann oder die USA oder China den Software-Hahn zugedreht haben, oder einfach weil die KI-Bubble doch vorher geplatzt ist.
Aber das ist ja kein Problem, das ein Bürgermeister einer bayerischen Gemeinde lösen könnte. Die Idee mit der Hintertür, da auszusteigen, wenn das Wasser in Gefahr ist, die ist nicht allzu schlecht. Und bis vor vier Wochen wussten viele Wenzenbacher gar nicht, wo der Abbachhof liegt – das dürfte sich geändert haben.
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Robert J.W.
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Vielen Dank für die (etwas zu) detaillierte Recherche!
Zu der Frage der entsteheden Abwärme-Belastung eines KI-Rechenzentrums KIR mit einer möglichen Anschlussleistung von bis zu 300 Megawatt .
Man kann davon ausgehen, dass diese KIR bei voller Auslastung (300MW) eine Kühlleistung 300MW braucht. Denn fast alle elektrische Energie wird in Wärmeenergie verwandelt, die an die Umgebung abgegeben werden muss, da die hardware und die Hallen nicht zu heiß werden dürfen.
Zur Einordnung: der Kühlturm des ehemaligen AKWs Isar II hatte eine max. Kühlleistung von 2400MW, also etwa das Achtfache des in der Gemeinde Wenzenbach geplanten KIR mit 300MW.
Oder verglichen mit der Heizzentrale der UNI Regensburg mit max. 81 MW bräuchte das KIR Wenzenbach knapp die Vierfache Kühlleistung, damit der Laden nicht überhitzt.
Die geplanten Batteriespeicher sind m.E. nicht für das KIR geplant! Dort wollen sich geschäftstüchtige E-Trader, sprich Energiehändler einen lukrativen, mit KV-Leitungen erschlossenen Standort sichern.
Herr Feilner, was mich interessieren würde: Wie soll das bei einem E-Auto funktionieren: die „Option eines Dritten, (meist die USA), ihr E-Auto, ihren Traktor, Computersystem oder auch den neuen F-35 Kampfjet aus der Ferne abzuschalten“?
Ich dachte dergleichen wäre nur AfD-Propaganda und das Geschwurbel von Verschwörungsanfälligen, die den ganzen Tag das neueste im Netz suchen?
nixda
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erinnert mich an die scharade kaufhof