„Einhellige Beschlüsse und ein gemeinsamer Weg“

Pressemeldung der Regensburger CSU zur gestrigen Kreisvorstandssitzung Im Kreisvorstand erfolgte eine lange und intensive Aussprache, bei der man zur gemein-samen Erkenntnis kam, dass nun ein mehrheitlich getragenes Konzept für den weiteren Weg gefunden werden muss. Der Kreisverband will sich organisatorisch, finanziell und inhaltlich stärken sowie die anstehenden Personalanfragen mit Geschlossenheit lösen. Einen ersten Anfang in diese Richtung stellt die Entsendung von Listenkandidaten für die anstehenden Landtags- und Bezirkstagswahlen dar. Mit Alexandera Glufke-Böhm für den Landtag und Dagmar Schmidl für den Bezirkstag wurden zwei Ortsvorsitzende als Listen-Kandidatinnen des Kreisverbands für Land- und Bezirkstag ohne Gegenstimme bestätigt. Diese können nun dem CSU-Bezirksverband gemeldet werden, der für die Aufstellung der Liste zuständig ist. Eine untergeordnete Rolle spielte die OB-Kandidaten-Diskussion. Man war sich darüber einig, dass dieses Thema in der nächsten Sitzung behandelt werden soll. Dazu wurde oh-ne Gegenstimmen beschlossen, dass der Kreisvorsitzende beauftragt wird, im Rahmen des Auswahlverfahrens die Vorgeschlagenen/Bewerber anzusprechen und diese zeitnah in eine Kreisvorstandssitzung eingeladen werden. Dieses Verfahren sei „kein Casting“, bei dem über einen Kandidaten bereits abgestimmt wird, sondern sollte stets und soll nur Möglichkeit zur Vorstellung von Person und Zielen vor diesem Gremium eröffnen. Dane-ben besteht selbstverständlich die satzungsmäßige Möglichkeit, dass ein Kandidat erst in der späteren Kreisdelegiertenversammlung antritt, wenn er oder sie mit dem Kreisvor-stand nicht ins Gespräch kommen möchte. Ebenfalls Einstimmig wurde dem vom Kreisvorstand vorgeschlagenen Appell des Kreis-vorsitzeden zugestimmt, dass die Mitglieder des Kreisvorstands über Interna und Perso-nalthemen derzeit Stillschweigen bewahren und auch die möglichen Kandidaten eben-falls aufgefordert werden, sich derzeit nicht öffentlich zu erklären. Der Kreisvorstand möchte damit sicherstellen, dass bei dem zeitnahen Gespräch im Kreisvorstand sich jeder ein objektives Bild der Kandidaten machen kann und Personalspekulationen vorerst be-endet werden. Nach kritischen Stimmen an der bisherigen Kreisvorstandschaft muss ferner überlegt werden, jetzt umgehend das Vertrauen der Delegierten abzufragen, damit der neue Kreisvorstand schnell und gestärkt den Weg zur Einigkeit gehen kann.

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