Wahlkampf mit der Westtrasse

Pontifex Schlegl

Der OB-Kandidat der CSU will Brücken bauen – über die Donau und zu kritischen Bürgern. Die Brücken zum Koalitionspartner werden hingegen immer brüchiger. Am Dienstag präsentierte Christian Schlegl einen Vorschlag für eine ÖPNV-Ersatztrasse.

Der Brückenbauer und sein Architekt: Thomas Eckert (li.) und Christian Schlegl präsentieren die Brückenpläne.

Der Brückenbauer und sein Architekt: Thomas Eckert (li.) und Christian Schlegl präsentieren die Brückenpläne.

„Solche Rampen-Ungetüme gehen gar nicht!“ „Das ist ein totales No-Go!“ „Ich hasse diese Rampen!“ Wir befinden uns bei einer Pressekonferenz zum Thema Ersatzbrücke. Und nein, es sind nicht die als Gäste anwesenden Mitglieder des Vereins „Donauanlieger“, dezidierte Gegner der bisher im Gespräch befindlichen Brückenlösungen, es ist CSU-Fraktionschef und OB-Kandidat Christian Schlegl, der hier so vom Leder zieht.

„Westtrasse und Welterbe vereinbaren“

Gemeinsam mit dem Architekten Thomas Eckert präsentiert Schlegl heute eine Brückenlösung, die ganz ohne Rampen auskommt, die Belange einer Schifffahrtsstraße erfüllt und die Interessen von Denkmalschützern und Brückenbefürwortern vereinbaren soll. „Westtrasse und Welterbe vereinbaren“, titelt Schlegl in der am Dienstag erschienen ersten Ausgabe seiner Wahlkampfpostille „Der Regensburger“.

P1000527Vergessen ist die Verteidigung des sogenannten „Welterbeverträglichkeitsgutachtens“, das die heute von Schlegl so bezeichneten „Rampen-Ungetüme“ als unbedenklich einstufte. Vergessen die Steine, die Schlegls Mentor Hans Schaidinger den Donauanliegern in den Weg legte, als diese für eine Visualisierung dieser Rampen sorgen wollten. Vergessen die Attacken auf Walter Cerull, einen der Wortführer der Donauanlieger. „Herr Cerull, ich gfrei mi narrisch, dass Sie da sind“, sagt Schlegl gar.

Eine alte Idee, neu präsentiert

Die Idee, die er und Eckert heute präsentieren ist nicht völlig neu. Bereits 2009 hatte der Architekturkreis, dem Eckert angehört, im Rahmen eines Workshops eine Klapp- oder Schwenkbrücke ins Gespräch gebracht. Im Stadtrat wurde das zwar immer mal diskutiert. Eine Prüfung dieser Vorschläge durch die Verwaltung fand aber offenbar noch nicht statt.

Heute wird eine Weiterentwicklung präsentiert, die in etwa folgendermaßen funktionieren soll:

Die Auffahrten zur Brücke sollen mittels Hydraulik auf die bei einem Hochwasser notwendige Höhe angehoben werden können. Zwei Pfeiler in der Mitte sorgen dafür, dass die für eine Schifffahrtstrasse notwendige Höhe gewährleistet ist. Im Normalbetrieb sind deshalb keine Rampen notwendig. „Das ist dann fast wie eine ganz normale Straßenkreuzung“, sagt Schlegl.

Die Hebebrücke a la Dömges: Hoch genug für Schiffe in der Mitte, keine Rampen an den Abfahrten.

Die Hebebrücke a la Dömges: Hoch genug für Schiffe in der Mitte, keine Rampen an den Abfahrten.

Er wolle damit die Diskussion zwischen den festgefahrenen Fronten von Brückengegnern und Brückenbefürwortern wieder in Gang bringen, erklärt er lächelnd und sagt in Richtung der von so viel Verständnis und Sympathie fast ein wenig überforderten Donauanlieger: „Es ist gut, wenn Sie sich das kritisch anschauen. Vielleicht finden Sie einen Denkfehler. Wir sind ja nicht der liebe Gott und wissen alles.“

Die Frage, ob es eine Brücke brauche, so Schlegl, sei eine ganz andere, „eine politische“. Zunächst gehe es um eine Lösung, die Denkmalschützer und Brückenbefürworter wieder an einen Tisch bringe. Dass diese, allen politischen Willensbekundungen zufolge nur für den Busverkehr gedachte Trasse dringend notwendig ist, davon ist Schlegl überzeugt: Entlastung der Donauparallele Kepler- und Thundorferstraße vom Busverkehr, Stärkung des Wirtschaftsstandorts und ein barrierefreier Übergang für Radler und Fußgänger sind die altbekannten Argumente, die er dabei nennt. Ebenso das, aufgrund der Sperrung der Steinernen Brücke anfallende Defizit beim RVV, von dem er, auch das ist ungewohnt verständnisvoll, zumindest einräumt, dass dessen Höhe umstritten sei.

Vom Präferenzobjekt zum No-Go: Die Westtrasse in einer Simulation der Donauanlieger. Grafik: Dr. A. Löhr

Vom Präferenzobjekt zum No-Go: Die Westtrasse in einer Simulation der Donauanlieger. Grafik: Dr. A. Löhr

Die Donauanlieger haben in einer ersten Stellungnahme bekundet, dass sie – bei aller Skepsis – bereit wären, „ergebnisoffen“ mit Schlegl zu diskutieren. „Wir sind froh, dass nun endlich auch die CSU erkennt, dass die bisherigen Planungen völlig überdimensioniert waren“, sagt Walter Cerull. Dass eine Ersatztrasse notwendig ist, glaubt der Verein indessen nicht.

Der Koalitionspartner ist sauer

Giftig reagiert der Koalitionspartner auf den Schlegl-Vorstoß. Bereits im Vorfeld der Pressekonferenz wird eine Erklärung von SPD-Fraktionschef Norbert Hartl verschickt, in der er Schlegl vorwirft, sich mit falschen Federn zu schmücken. Schließlich sei die Idee ja, wie oben erwähnt, schon alt.

Einen Tritt setzt es auch für den Architekten Eckert, mit dessen Büro (Dömges AG) sich die Stadt derzeit wegen der Planungsfehler an der Turnhalle des Goethe-Gymnasiums im Rechtsstreit befindet. „Das stört den CSU-OB-Kandidaten bei seinem Auftritt zusammen mit dem Büro offenbar nicht“, ätzt Hartl.

Der SPD-Fraktionschef verweist darauf, dass die Verwaltung bereits seit langem den Auftrag habe, die Umsetzbarkeit einer Klapp- oder Schwenkbrücke zu prüfen. „Herr Schlegl hätte nur die Ergebnisse zu diesen Fragen bei der Verwaltung zur Vorlage im Planungsausschuss anmahnen müssen.“

Ob eine solche Prüfung stattgefunden hat und wie sie ausgefallen ist, war bei der Stadtverwaltung heute nicht mehr herauszufinden.

Tatsächlich ist es aber erstaunlich, dass sowohl die SPD wie auch die CSU das „Rampen-Ungetüm“ in der Vergangenheit einhellig verteidigt und eine nähere Prüfung des nun vorgestellten Vorschlags nicht vorangetrieben haben. Aber damals, als die Donauanlieger noch böse und Rampen-Ungetüme noch gut waren, hatte der Wahlkampf ja noch nicht begonnen.

Die Präsentation von Christian Schlegl als PDF

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Kommentare (17)

  • Dugout

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    “ Die Frage, ob es eine Brücke brauche, so Schlegl, sei eine ganz andere, „eine politische“.

    Die Frage ob Regensburg so einen Bürgermeister braucht
    ist eine andere, „eine moralische“

  • Michael Mittag

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    Es stellt sich die Frage, in welcher Rolle Herr Schlegl hier tätig wird. Nach meiner Einschätzung gibt es für so etwas Verwaltungs- und Ausschreibungsverfahren.
    Die Auswahl des Architekten erscheint mir ebenso bedenklich wie dem Verfasser des Artikels.
    Oder ist es doch eine reine CSU Wahlkampfveranstaltung?

  • Asterix

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    Die Frag ist, ob das Schubladendenken so mancher Diskutanten hier der Sache dienlich ist…. Man kann alles schlechtreden, wenn einem der Wind aus den Segeln genommen wird. Es geht hier um die Sachdienlichkeit des Vorschlags von Christian Schlegl. Ändert sich Christian Schlegl nicht, passt es seinen Gegnern nicht. Ändert er sich, passt es auch nicht. Das sagt eigentlich alles …. über seine Gegner.

  • Lenzerl

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    Endlich tut sich wieder was. In der Sache halte ich Schlegls Vorschlag für absolut diskussionswürdig – wenn er nicht nur in blankem Wahlkampfaktionismus endet Der Kandidat Schlegl bastelt sich seine Bühne …

  • Hubertus

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    Herr Aigner, ich muss mich über die Überschrift wundern!

    Wie kann man nur jemanden, der geschieden und wiederverheiratet ist als „Pontifex“ bezeichnen? Noch dazu jemanden, der Geistliche als „Kuttenbrunzer“ bezeichnet haben soll!

    Die Überschrift ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden gläubigen Katholiken! Und auch diese lesen Regensburg-Digital mit großem Interesse und klicken die Werbeanzeigen an.

    Ich habe großes Verständnis für Ihre häufig contra die katholische Kirche gerichteten Artikel, schließlich herrscht Meinungsfreiheit. Auch dienen diese Artikel zumindest der Meinungsvielfalt, von der (zumindest hinsichtlich der veröffentlichten Meinung) nur noch wenig vorhanden ist und regen somit zum Nachdenken an. Allerdings vermag ich kein Verständnis aufzubringen, wenn mein Glaube dadurch herabgesetzt wird, dass eine Person wie Herr Schlegl mit einem geistlichen Würdenträger verglichen und das Oberhaupt meiner Kirche durch diese unpassende Verballhornung diskreditiert wird! Vorallem wenn der aktuelle „pontifex maximus“ ob seiner bescheidenen Persönlichkeit in keiner Weise mit diesem überheblichen Politiker vergleichbar ist.

    Ich möchte Sie daher bitten, die Wahl Ihrer Überschrift zu überdenken!

  • Asterix

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    @ Hubertus: Pontifex ist seinem Ursprung nach kein kirchlicher Titel, sondern den Titel des „Brückenbauers“ (Pontifex) hat das Papsttum von den Titeln des römischen Kaisers übernommen. Herr Aigner hat Pontifex getreu dem Wortsinn des Brückenbauers also korrekt gebraucht. Nicht alles hat per se mit der römisch-katholischen Kirche zu tun, nicht einmal in Regensburg.

  • Hubertus

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    Sehr geehrter Asterix,

    Ihre Erklärung hört sich nett an, ist aber bedauerlicher Weise gänzlich falsch.

    Das Wort „Pontifex“ war schon immer eine Amtsbezeichnung und kann gerade nicht mit „Brückenbauer“ übersetzt werden – wenn man des lateinsichen mächtig ist.
    Die „Pontifices“, waren die Mitglieder des „collegium pontificum“, eines reliögsen Rat des altrömischen Götterkultes, ab etwa 700 v. Chr.. Dessen oberster Priester erhielt später den Titel „Pontifex Maximus“.

    Das Wort „Pontifex“ hatte also seit ca. 700 v. Chr. die Bedeutung „Priester“ im Sinne einer Amtsbezeichnung, bis die katholische Krirche das Wort auch für Bischöfe und ab ca. 450 n. Chr. als „Pontifex Maximus“ für den Papst verwendete.

    Auch der Wortteil „pons“ in „Pontifex leitet sich nicht von der „Brücke“ her, sondern von der Beudeutung „Weg / Pfad“ und wurde im religiösen Sinn als Synonym für den unbekannten Weg bzw. das Mysteriem benutzt. Somit bedeutet das Wort „Pontifex“ in etwa „der durch das Mysterium führt“. Mit dem handwerklichen Brückenbauer hat das Wort hingegen nichts zu tun.

    Genau aus diesem Grunde werden Sie auch in keinem seriösen Wörterbuch auf die Übersetzung „Brückbauer“ stoßen.

  • blauäugig

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    @Hubertus:
    In Wikipedia (und nicht nur dort) steht es aber sehr wohl auch im wortwörtlichen Sinn, lesen Sie bitte mehr als den ersten Abschnitt, den Sie zitiert haben.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pontifex
    Ihr krampfhafter Versuch, nun wieder auf einer Wiederheirat rumzureiten, ist erbärmlich – auch auf die Gefahr hin, dass Sie auch mit dem Wort Erbarmen eine religiöse Bedeutung verbinden.

  • Jochen Schweizer

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    Regensburg und deren Einwohner sollte man vor dieser Umsetzung der Brücke über die Donau bewahren, denn wie kann ein Architekturbüro, dass schon an einer Turnhalle scheitert, hier diese beim Goethe-Gymnasium, eine Brücke planen?
    Dies wird vemutlich ein ähnliches Fiasko in der Umsetzung technisch und finanziell für den Steuerzahler!

  • Kuno Küfer

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    @ Hubertus:
    Wie kann denn „Pontifex“ dann ausgerechnet so ein wüster „Schlag ins Gesicht eines jeden gläubigen Katholiken!“ sein, wenn Sie doch genau in Ihrer Herleitung schon auf „ab etwa 700 v. Chr..“ zurückgreifen müssen
    Hatte der „Rat des altrömischen Götterkultes“ schon so früh eine Ahnung, von den kommenden Katholiken? Verfolgten gar die “Pontifices”schon den listigen Plan, die „Kommenden“ ins „Gesicht“ zu schlagen?

  • uribe98-2

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    Schlegl hat ebenso wenig wie die CSU eigene Ideen.

    Schon in Zeiten der absoluten CSU-Mehrheit im Stadtrat wurden Ideen, wie z.B. Anträge anderer im Stadtrat erst abgelehnt und Monate später als CSU-eigene Ideen ausgegeben um diese, begleitet von großem Jubel mancher Medien, als herausragende Leistung der CSU oder ihres Oberbürgermeisters zu verkaufen. Kritsche Medien haben damals immer wieder darüber berichtet.

    Wie hat der SPD-Vorsitzende in seiner oben verlinkten Mitteilung geschrieben? „copy-and-paste“.

    Völlig richtig – die CSU wird, wie auch die CDU, immer mehr zur Copy-and-Paste-Partei.

    Ob Kinderkrippen, Mietbremse, Ganztagssschulen, Atomausstieg usw. usw., Ich bin erinnert an den Song der Prinzen den Schlegl zu seinem Wahlkampf-Kamognesong machen sollte:
    „Denn das ist alles nur geklaut,
    das ist alles gar nicht meine,
    das ist alles nur geklaut,
    doch das weiß ich nur ganz alleine,
    das ist alles nur geklaut
    und gestohlen,
    nur gezogen
    und geraubt.“

    CDU und CSU und deren Schlegls sind programatisch nur noch leere Hüllen, die die fortschrittlichen Zeitgeistideen anderer – ohne eigene Überzeugung .- übernehmen, wenn und solange es ihnen wahltaktisch sinnvoll erscheint.

    Nur, damit ich nicht falsch verstanden werden. Ich begrüße es durchaus, dass die Ideen von Grünen und Sozialdemokraten, von Bürgerinitiativen und wirklichen Fachleuten auf diesem Weg mehrheitfähig werden und Eingang in unser Leben finden.

    Aber dafür bräuchten wir die CDU/CSU eben sowenig, wie wir einen Oberbürgermeister Schlegl brauchen.
    Der jetzt auch alles als seine Idee ausgibt, was andere längst erdacht hatten.

    Seit ihn der selbsternannte Friedensengel Franze (alias Dr. R.) auf die rosa Wolke OB-Kandidatur gehoben hat schwebt Schlegl mit stolz geschwellter Brust durch die Stadt.

    Begrüßt und umarmt lautstark mit breitem Blendax-lächeln jeden, der sich nicht bei drei auf einem Baum in Sicherheit gebracht hat, so, wie es gestern seinen „neuen Freund“ Walter Cerull ergangen ist, den er vor einigen Wochen wohl am liebsten noch zum Teufel gewünscht hätte.

    Das alles liegt wohl an den vielen fremden Feder mit denen er sich derzeit zu schmücken sucht, die verstellen ihm die Sicht auf seine früheren Gegner, so dass er sie jetzt als seine Freunde ansieht.

    Er scheint zu vergessen, dass so manch stolzes Federvieh zur rechten Zeit gerupft wird.

    Ich bin sicher dieser Tag wird für Herrn Schlegl im März 2014 kommen.

    Ich möchte dann nicht in seiner Haut stecken, wenn nach verlorener Oberbürgermeisterwahl der Friedensengel Franze zum Racheengel Franz von Horstis Gnaden mutiert und dem Schlegl noch die letzten Federn persönlich ausrupft.

    „Lieber“ Christian Schlegl, denken Sie daran:

    Nichts ist süßer als die Rache.

    Nichts ist vorhersagbarer als die Rache der Parteifreunde am Wahlverlierer.

  • MfG

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    Lieber Hubertus,

    dann lassen Sie es sich doch einmal von jemandem mit großem Latinum erklären. „pons, pontis“-“ Die Brücke“, “ facere“-„machen, tun“. “ Pontifex“-„Brückenbauer. 5-Klas-Gymnasial-Wortschatz by the way.

    Und zum Thema Schlegl: Wenn Sie schon so katholisch tun, dann wüssten Sie, dass eine kirchlich geschlossene Ehe auf Kinder ausgerichtet ist, wer dies nicht hat bzw bewusst nicht wollte, der hat katholisch überhaupt nicht geheiratet. Darüber hinaus kann jeder mal “ Pech“ haben und da sollte man sich freuen, wenn so jemand dann doch den oder die richtige findet und dann eine Familie gründet. Darüberhinas wüsste ich nicht, dass für einen Bürgermeister anscheinend die katholische Sitten-und Morallehre gilt wie für kircheliche Mitarbeiter. Hoffe nur dass IHR Privatleben perfekt ist…

  • Carl Falentin

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    Wenn man die notwendige Befahrbarkeitsdauer auf der Brücke zusammenrechnet braucht man sie ‚physisch‘ ca. 60 min pro Tag. Die Restzeit von 23 Stunden steht sie blöd da. Warum macht macht man keinen Unterbogen und lässt sie für 1380 Minuten täglich im Donauwasser verschwinden?

  • victor lustig

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    dem kandidaten schlegl ist die westtrasse und die altstadt doch völlig wurscht, dem gehts um die eigene machtbesoffenheit.

    sinn der aktion ist es, in den medien präsent zu sein und sich als „macher“ zu inszenieren.

    „armes regensburg!“ mag man rufen, angesichts solcher kandidaten (durchaus als plural gemeint…)

  • Captain Chaos

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    Bin ich froh, dass Herr Schlegl eine Brücke bauen will.

    Aufgrund der langen CSU-internen Lagerkämpfen hatte ich ja mit einem Tunnel gerechnet. Immerhin ist die Regensburger CSU ja Graben (und somit Tunnel) kämpfe gewöhnt.

    Und bitte, lieber Herr Schlegl, nehmen sie doch genau die Firma, welche die Turnhalle des Goethe Gymnasiums verbockt hat. Ich freue mich zu sehen, wie eine Brücke für viel Geld mehrere Jahre wegen Baumängel nicht genutzt werden kann.

    Achja, sind das die gleichen, welche das teure Stadion für unseren zukünftigen Drittlegisten bauen?

    Regensburg bekommt das, was es verdient.

    Einer der es nicht kann (Schlegl)
    Einer der es nicht einmal versucht (Wollbergs)

    Captain Chaos

  • Altstadtfreund

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    Phantasierte „Rampenungetüme“ hat noch keine Verfälschung der Planung in einem übermotivierten Anzeigenblatt oder eine seriöse Fotosimulation zeigen können.

    Rekonstruktion ohne Zerstörung oder Verdeckung von historischer Substanz ist eine klassische Option der Denkmalpflege. Historisch geboten zur Vorbereitung des ICOMOS-Besuchs erscheinen daher zusätzliche Größenvergleiche und Simulationen bei Rekonstruktion der ursprünglichen „Fischbauch“-Tragekonstruktion des Eisernen Steges zwischen den neuen Rampen. Kaum die alten Rampen, vielmehr diese Bögen prägten schließlich das Erscheinungsbild des über 100 Jahre alten Steges.

  • Aus die Maus

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    @Captain Chaos

    Der Wollbergs heißt Wolbergs und hat nicht mal nix mit Wolle zutun.

    Ist aber nicht weiter schlimm, auch sein Parteifreund und kennt ihn nur bedingt. Schließlich musste auch Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly einräumen, dass er
    „in Wikipedia nachgelesen“ hat, dass er und sein „Weggenosse“ Wolbergs einige Gemeinsamkeiten aufzuweisen haben.
    http://www.regensburg-digital.de/gimmicks-und-gaukler/20102013/

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