„Gelb sieht Rot“: Schaukampf zwischen Linkem und FDPler

Spieß 1Am vergangenen Freitag trafen sich in der Reihe „Gelb sieht Rot“ die beiden Kontrahenten Richard Spieß (LINKE) und Horst Meierhofer MdB (FDP) im Schaffnerstüberl des Kneitinger am Arnulfsplatz. Thema der 1. Runde des „Politboxen“ war Wachstum. Hierbei gab es naturgemäß unterschiedliche Ansichten zwischen dem Handwerker Spieß und dem Diplom-Kaufmann Meierhofer. Aus Sicht des Linken-Stadtrates muss die Politik Rahmenbedingungen vorgeben, um das unendliche Wachstum in für diese Welt verträgliche Bahnen zu lenken. Über bessere Bildung soll der Mensch zu einem verantwortungsvolleren Konsumverhalten finden, um die Umwelt und die Ressourcen dieser Welt zu schonen. Dem Erhalt der Natur ist Vorrang vor Wachstum und Gewinnstreben einzuräumen. Meierhofer hielt entgegen, dass Wachstum z.B. den Armen der Welt hilft, Ihrem Elend ein Ende setzen zu können. Eine Regulierung des Wachstums ist nicht möglich aus Sicht des Liberalen. Wer darf wann und wo in den Urlaub fliegen, wer welche Kleidung tragen, wer darf wann und was essen? Eine utopische Vorstellung – Ziel sei es, umweltfreundliches oder gar neutrales Wachstum zu generieren. Übereinkunft erzielten Spieß und Meierhofer in der Frage, dass qualitatives Wachstum besser sei, als quantitatives Wachstum, doch Meierhofer hob hervor, dass quantitatives Wachstum in Entwicklungsländern unerlässlich sein. Spieß hielt entgegen, dass es weltweit eine Überproduktion an Waren gebe, das Problem liege in der Verteilung. Die anschließende Diskussion mit dem Publikum zeigte erneut die Unterschiede in der liberalen und linken Weltanschauung. Der Abend war ein Paradebeispiel für funktionierende Demokratie und das Ringen der Konzepte in der Bürgergesellschaft. Im August und September folgen Teil zwei und drei dieser Veranstaltungsreihe.

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Kommentare (1)

  • erik

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    die FDP, für mich die Partei der sozialen Eiszeit, eine typische Klientelpartei. Eine Partei die es wilder als die SED in der ehemaligen DDR treibt, siehe den weichgespülten Armutsbericht von Röslers Wirtschaftsministerium, in dem ganze Passagen gelöscht oder geschönt wurden. Was nicht passt wird passend gemacht, wenn die Politik versagt, kehrt man das eigene Versagen unter den Teppich. Das Einzigste worin ihr meiner Meinung nach wirklich gut seid, sind eure Umtriebe eurem Anhang und Klüngel lukrative Posten zu verschaffen, siehe Niebel und sein Entwicklungsministerium. Für mich steht fest, wo ihr mit eurer Politik auftaucht verschwindet das Lächeln aus den Gesichtern der Menschen und Sorgenfalten und Tränensäcke machen sich in den Gesichtern breit! Die FDP, für mich eine Partei, die mit ihrer Politik aus Menschen Geier macht!

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