Greenpeace Regensburg setzt sich für pestizidfreie Kleidung ein

Regensburg, 27.02.2016 – Am Samstag protestierte Greenpeace Regensburg am Neupfarrplatz gegen Gift in der Produktion von Outdoor-Kleidung. Die Umweltschützer sammelten am Neupfarrplatz 128 Unterschriften auf Postkarten, die im Anschluss an die Firmenzentrale von „The North Face“ geschickt wurden.Diese Aktion ist eingebettet in eine Kampagne von Greenpeace, die giftige Chemikalien aus der gesamten Produktionskette von Kleidung generell verbannen möchte.

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In den entlegensten Gegenden der Erde wie dem Himalaya oder den Anden – weit entfernt von Industrieanlagen – fand Greenpeace PFC (poly- und perfluorierte Chemikalien). Dieser Stoff sorgt zwar für wasserfeste und zugleich atmungsaktive Regenjacken und andere wetterfeste Outdoor-Produkte. Beim Menschen kann er aber die Fruchtbarkeit und das Immunsystem schädigen und zu Schilddrüsenerkrankungen führen. Und er ist zudem extrem langlebig: PFC bauen sich in der Umwelt nicht ab, Wind und Wasser transportieren den Stoff überallhin. Dabei gibt es PFC-freie Alternativen – die Outdoor-Industrie muss diese nur wollen.

 „Greenpeace hat in der gesamten Bekleidungs-Branche ein Umdenken angestoßen und überaus viele Firmen haben uns schon bestätigt, dass sie diese gefährlichen Chemikalien künftig nicht mehr verwenden wollen. Warum soll das The North Face nicht können?“, so Wolfgang Feiner aus der Greenpeace Gruppe Regensburg.

Feiner weiter, „Das rege Interesse der Passanten zeigt, dass nicht immer nach dem Viel-und-billig-Prinzip gehandelt werden muss –  wir haben genug! „

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