Idee: Stadthalle soll in die Bahnhofspost

Die Seitenansicht der – heute schon repräsentativen – Bahnhofspost. Für neue mittelmäßige Ideen bei der Standortsuche für ein Kultur- und Kongresszentrum ist in Regensburg ausreichend Platz vorhanden.	Foto: StaudingerWo derzeit das Postgebäude steht, wäre ein Standort, für den nicht ein Baum fallen muss. Das Kultur- und Kongresszentrum sorgt wieder einmal für Gesprächsstoff. Nachdem der Donaumarkt für die Nutzung gestorben ist, zerbrechen sich viele Regensburger den Kopf über einen neuen Standort. Seit kurzem ist die Bahnhofspost im Gespräch. Tatsächlich sind die Bedingungen in dem Gebäude am Rande der Gleise trotz wiederholter Nachbesserungen für die derzeitigen Nutzer nicht ideal. Mehrere Bereiche stehen wegen der ungünstigen raumklimatischen Bedingungen leer. Wer schon einmal dort war, um ein Paket abzuholen, weiß um die gedämpfte Stimmung. Und dann gibt es ja auf dem Donaumarkt bei der Promenaden-Lösung, die dort realisiert werden soll, am Hunnenplatz neben der Eisernen Brücke in den Plänen ein Element, das mit „öffentliche Nutzung” bezeichnet ist. Wenn man dort ein neues Gebäude für die Bahnhofspost bauen würde, wäre das bisherige Gebäude frei für die neue Nutzung. Und nicht nur das: Es ist bereits ein Parkhaus vorhanden. Für eventuelle Erweiterungen ist so viel Freiraum, dass keinem Baum ein Ast gekrümmt werden müsste. Dass RKK könnte dort entstehen, wo heute tausende von Besuchern in Regensburg ankommen: am Bahnhof. Das Viertel erführe die dringend notwendige Aufwertung, Schlosspark und ein eventuell dort entstehendes Hotel wären in fußläufiger Entfernung. Am Donaumarkt wäre zudem auch noch genügend Platz für die Dompost. Aus der Stadtverwaltung gab es zu dem Thema keinen Kommentar. Wir haben aber auch nicht gefragt.

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