Neujahrsempfang: Schaidinger kürt Schlegl zum Wunsch-Nachfolger

Kronprinz ohne Gefolge?

Jetzt ist es raus: Christian Schlegl soll Oberbürgermeister werden. Zumindest, wenn es nach dem amtierenden OB Hans Schaidinger geht. Auf dem Neujahrsempfang der CSU-Verbände im Stadtsüden empfahl Schaidinger den Fraktionsvorsitzenden Schlegl offiziell als OB-Kandidaten und appellierte an die „Vernunft“ der Regensburger CSU. Ein gewagtes Unterfangen, dem der Kronprinz Schlegl gelassen entgegensieht.
Christian Schlegl ist der Wunsch-Nachfolger von OB Hans Schaidinger. (Foto: hb)

Christian Schlegl ist der Wunsch-Nachfolger von OB Hans Schaidinger. (Foto: hb)

Das Grundlegende vorneweg: Zum Neujahrsempfang im Pfarrheim St. Paul haben nur die CSU-Verbände des Stadtsüdens eingeladen. Also diejenigen, die noch Schaidinger und Schlegl treu sind. Man hätte es auch Neujahrsempfang der CSU-Stadtratsfraktion nennen können, aber möglicherweise will man darauf verzichten, die Spaltung der Partei in Fraktion und Kreisverband so öffentlich zu zementieren. Also bleibt man auf Ortsverbands-Ebene und damit schön unverfänglich.

Kein Grund zur Flucht

Die Anspannung, die letztes Jahr noch zu spüren war, ist gewichen. Das mag auch daran liegen, dass sich heuer nicht zwei CSUen um den schönsten, besten, meistbesuchten Neujahrsempfang mit dem prominentesten Festredner beharkten.  Die politische Riege der Schaidinger-Treuen hatte den 13. Januar ganz für sich allein. Da gab es nicht einmal für Franz Rieger, Hermann Vanino und Astrid Freudenstein einen Grund, frühzeitig die Flucht anzutreten. Ulrich Perchermeier überließ das Wort alsbald seinem Vorgänger Christian Schlegl. Letzterer hatte das Amt als Ortsverbandsvorsitzender kürzlich aufgegeben, weil er nach Burgweinting gezogen ist. Trotzdem bleibt er Zugpferd und Wortführer für die CSU im Stadtsüden, macht brav seine Honneurs bei Kleingärtnern und Schützenverein. Stargast Emilia Müller, bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bezirksverbandsvorsitzende der CSU Oberpfalz, sollte etwas Grandezza ins Pfarrheim bringen. Sie sprach von der Heimat, der Liebe zur Heimat, von Stabilität und Familien und natürlich von allen Krisen, die die Weltgeschichte momentan so zu bieten hat. Etwas konservative Selbstbestätigung für die CSU-Seele am Sonntagmorgen.
In seinen letzten Monaten im Amt möchte Hans Schaidinger Christian Schlegl als seinen Wunsch-Nachfolger im OB-Sessel platzieren. (Foto: Archiv)

In seinen letzten Monaten im Amt möchte Hans Schaidinger Christian Schlegl als seinen Wunsch-Nachfolger im OB-Sessel platzieren. (Foto: Archiv)

Wirklich interessant war aber der kurzfristige Auftritt von Hans Schaidinger. Nach ein bisschen Regensburger Lokalpatriotismus in den üblich Superlativen schnitt er das Thema des Tages an: die Oberbürgermeisterfrage. Niemand außer der CSU habe die Chance, die führende Kraft insgesamt zu sein. Die SPD brauche Joachim Wolbergs als Oberbürgermeister, um überhaupt etwas Bedeutung zu erlangen, denn zur stärksten Fraktion reiche es sowieso nicht. Deshalb muss die CSU den bestmöglichen Kandidaten mit dem größten Potenzial bei den Wählern küren („Der Köder muss dem Fisch schmecken nicht dem Angler“). Das gelinge nicht über ein Casting, wie es der Kreisverband jetzt vorhat. Den besten Kandidaten gebe es schon, und das sei Christian Schlegl.

Schaidingers Hoffnung: eine vernünftige CSU

Schaidingers Anpreisung des Fraktionsvorsitzenden möchte er als offizielle Empfehlung verstanden wissen, als „Botschaft an die Stadt und an die Partei“. Und ist Schaidinger gespannt, „ob die CSU so vernünftig ist“, dieser Botschaft auch Taten folgen zu lassen. Schlegl selbst sieht der Sache gelassen entgegen. Ob es klappt, weiß er nicht. Er werde aber „bis zum letzten Tag kämpfen“, um in der CSU in den nächsten Wahlkampf ziehen zu können. Ansonsten gebe es ja immer noch den „Plan B“, also die Bürger für Regensburg, wo er es versuchen könne.

Scheitert es an der „Abteilung Rache und Revanchismus“?

Ob es am neuen Jahr liegt oder an Zeichen, die der Öffentlichkeit bislang verborgen geblieben sind, ist unklar; doch der Wunschkandidat des Amtsinhabers strahlt eine erstaunliche Gelassenheit und einen frappierenden Optimismus aus. Ja, sicher, in der Regensburger CSU habe er es nicht ganz leicht. Und dann folgt das große Aber: Es besteht nach wie vor Hoffnung. Die geht offenbar nicht von denjenigen Kräften in der CSU aus, die Schlegl nicht namentlich benennt, die aber repräsentativ für den CSU-Streit sind, allen voran Kreisverbandsvorsitzender Armin Gugau. Doch an der Parteibasis gebe es genug, die die Schnauze voll hätten und die – so ist sich Schlegl sicher – es sich dreimal überlegen, ob sie einen Wahlerfolg dem ewigen Gestreite opfern. Scheitern werde es nicht an der Mitgliederbasis der CSU, sondern an der „Abteilung Rache und Revanchismus“, wie Schlegl seine Widersacher kategorisiert. Dass er als OB-Kandidat zur Verfügung stehe, habe er schon vor einem halben Jahr bekannt gegeben. Deshalb werde er sich auch nicht an dem „Casting“ beteiligen. Seine Position sei bekannt, von Schaidinger ist er nun offiziell vorgeschlagen worden. Das muss reichen. Ob das auch im anderen Lager so gesehen wird? Franz Rieger hat da so seine Zweifel. Der Landtagsabgeordnete wurde bisweilen schon als „Maulwurf“ in der Fraktion gescholten, weil er sich trotz offener Sympathien für Gugau und fast ebenso offener Opposition zu Schaidinger und Schlegl der Fraktion im Stadtrat angeschlossen hat. Auch er beehrte den Neujahrsempfang der Süd-Verbände. Schlegl interpretiert das zuversichtlich als Zeichen dafür, dass eine Annäherung prinzipiell möglich ist. Sofern man persönliche Gräben überwinden kann.

Rieger favorisiert die „Demokratie“, nicht Christian Schlegl

Rieger hält sich bezüglich der Erfolgsaussichten für Schlegl bedeckt. Dass ihn der OB nun öffentlich ins Rennen gebracht hat, heiße gar nichts. Der Bewerbungsprozess sei demokratisch, aber ob das auch die Einmischung des Oberbürgermeisters sei…? Einen Bekanntheitsbonus scheint Schlegl im Rieger-/Gugau-Lager jedenfalls nicht zu haben. Den schreibt er sich selbst allerdings schon zu: „Ich bin sehr berechenbar. Ihr wisst, wo ich meine Becker habe und wo meine Stärken liegen.“ Dass Schlegl sich auch „bewerben“ könne, räumt Gugau in seiner Pressemitteilung zum Thema OB-Casting ein. Gleichzeitig gibt er ihm eine mit, indem er ihm  unterstellt, dass Schlegl nur so beweisen könne, dass er es ernst meint. Mit seiner Alternative (die Bürger für Regensburg) würde Schlegl allenfalls zweiter Bürgermeister unter Wolbergs werden.
Prophezeit Christian Schlegl eine erfolgreiche politische Karriere: Europaministerin Emilia Müller. (Foto: hb)

Prophezeit Christian Schlegl eine erfolgreiche politische Karriere: Europaministerin Emilia Müller. (Foto: hb)

Wie auch immer sich die Regensburger CSU-Streithanseln einigen (oder auch nicht): Vielleicht wartet auf Christian Schlegl ja Größeres? Immerhin äußerte sich Emilia Müller optimistisch in Schlegls Richtung: „Deiner politischen Karriere kann man mit Zuversicht entgegensehen“. Als (wie viele andere gescheiterte) Schlichterin hat Müller ja Einblick in die Verhältnisse der Regensburger CSU. Doch als Machtpolitikerin ist sie nicht bekannt, immerhin hat sie in ihrem eigenen Wahlkreis den Kampf ums Direktmandat verloren. Falls es für Christian Schlegl nichts wird mit der OB-Kandidatur für die CSU, hat er vielleicht wenigstens das Verständnis der Ministerin.

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Kommentare (19)

  • grace

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    versteh ich ned.
    ob-kandidat is doch der Wolbergs!

  • Matthias Beth

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    Der Herr Oberbürgermeister scheint wieder einmal die CSU-Satzung nicht zu kennen, wie in der Vergangenheit, als er seine Mandatbeiträge über Jahre, zum finanziellen Schaden des CSU-Kreisverbandes, nicht entrichtete!
    Die gewählten Delegierten der Ortsverbände, wählen in einer Delegiertenversammlung den Ihren OB Kandidaten und dieser wird nicht vom jetzigen Oberbürgermeister bestimmt! Oder ist das die OB Nominierung des Vereines Bürger für Regensburg gewesen?

  • Jochen Schweizer

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    Der OB Kandidat von Herrn Schaidingers Gnadne war doch bis heuter Herr Wolbergs! Hat sich da etwas geändert?

  • Wähler

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    „Man kann einen Garten nicht düngen, indem man durch den Zaun furzt.“

    (Habe ich von Herrn Reich-Ranicki geklaut.)

  • victor lustig

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    ich gehe jede wette ein, dass schlegl ob wird.

    die spd wird unter steinbrück zur bedeutungslosigkeit verkommen, das bleibt auch für regensburg nicht ohne folgen.

    schlegl beherrrscht das strippenziehen, das joviale schulterklopfen, hightechlederhosensprüche und die stammtischaktivierung perfekt.

    zusammen mit einem gnadenlosen killerinstinkt hat er ideale voraussetzungen, die heruntergekommene politische kultur in der stadt für sich zu nutzen.

  • Jochen Schweizer

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    Stimmt Viktor Lustig, den Killerinstinkt hat der OB Kandidat von Hrrn OB Schaidinger als Dossierschreiber 2007 bewiesen, mit seinem mehrseitigem Werk „Rechte Umtriebe in der CSU Regensburg.“

  • grace

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    gefolge hin oder her,
    ein paar kokosnüsse tuns auch.
    wer gibt den Schwarzen Ritter?

  • Oje...

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    Wieso Schlegl oder Wolbergs? Oder irgend ne andere Katastrophe, die nix kann außer Parteipolitik? JEDER von uns kann Bürgermeister werden. Gibt rund 100.000 Euro jährlich, das Ganze mal 6. In anderen Städten und Landkreisen werden doch auch parteilose Quereinsteiger Bürgermeister und Landrat – wieso nicht in Regensburg?

    Hey, nochmal: 100.000 Euro Gehalt pro Jahr!!!! Bewerbt Euch! Bitte!!!

    Übrigens: Man muss nix können. Joachim Wolbergs hat auch keine Ausbildung und kann kaum mehr als Händeschütteln bei 80-jährigen Jubilaren. Jeder von uns, der schon mal ne Familie oder ne Firma mit 3 oder 10 Angestellten geleitet hat, kann mehr!

  • grace

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    omg, dann vielleicht noch hartl oder meier?

    am besten solls doch gleich einer aus der verwaltung machen.

    oder den ob gibt ein arbeitsloser schauspieler, der bei geeignetem format auch noch 2.,3. bm sowie die stadträte (als pappkamerad) geben könnte.
    ein toller spareffekt wäre das, vielleicht ein harzer, 1 euro für die all-inclusive stadtregierung.
    was man da schon wieder alles entwickeln lassen könnte.
    die vielen brücken,
    die vielen strassen,
    all die betonwürfel,
    all das gold da draussen.

  • CSU-Mitglied

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    Die CSU in regensburg hat nur einen Kandidaten für den OB-Posten, Herr Christian Schlegl. Die CSU-Mitglieder soltlen dem Vorschlag von Herrn OB Schaidinger folgen, ein Casting ist völlig überflüssig!

  • Jetzt reichts

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    Nachdem es als sicher zu sein scheint, dass Jürgen Linhart der OB-Kandidat der CSU sein wird, kann ich nur lachen! Da nimmt man einen Chamer Kreisrat, der an Bedeutungslosigkeit nicht zu überbieten ist. Nach den vielen Treffen mit dem Kreisvorstand und Fürst ist die Sache aber relativ klar!

  • Gideon von Syrakus

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    Da hat wohl jemand gehörig Angst, dass er Herrn Linhart hier schlecht reden muss :-)
    Stimmen Sie lieber Ihren Wunschkandidaten Schlegl auf einen spannenden Wahlkampf ein…

  • RuhigBlut

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    Nein Gideon, „jetzt reichts“ hat vollkommen recht! Gegen Christian Schlegl hätte ein Kandidat Jürgen Linhart wirklich nichts zu bieten.

    Herr Linhart hat lediglich mehr als 10 Jahre politische Erfahrung in Stadtrat und Kreistag sammeln können. Er ist innerhalb der Jungen Union über den Bezirksvorsitz gerade einmal zum stellvertretenden Landesvorsitzenden aufgestiegen. Ich bitte Sie, was ist das ernsthaft im Vergleich zur politischen Erfahrung und Position eines Christian Schlegel?

    Auch beruflich hat es dieser Linhart gerade mal zu einem selbstständigen Rechtsanwalt gebracht, der als einer von 4 Gesellschaftern in weniger als 10 Jahren eine Kanzlei mit 18 Anwälten, ca. 35 Mitarbeitern und zwei Standorten aufgebaut hat. Seit seiner Zulassung zum RA hat er es gerade einmal hinbekommen, 3 Fachanwaltstitel zu sammeln. Und dann auch noch ausgerechnet im Agrarrecht, Bau- und Architektenrecht und im allgemeinem Verwaltungsrecht, also Rechtsgebieten, die nun wirklich überhaupt nichts mit der Tätigkeit eines Oberbürgermeisters zu tun haben. Wollen Sie das ernsthaft mit Christian Schlegl vergleichen? Der ist schließlich Controller bei BMW!!!!

    Zudem ist es ja auch nicht so, dass die berufliche/ anwaltliche Expertise des Herrn Linhart derart ausgeprägt wäre, dass er nur auf deren Grund hin auch in anderen oberpfälzischen Städten als OB – Kandidat gehandelt wird.

    http://154117.homepagemodules.de/t1336f6-Die-BueRGERLISTE-eine-echte-Alternative-4.html

    Und dann auch noch nen Lehrauftrag an der Hochschule… Der Mann hat bestimmt Zeit zuviel. Muss ja so sein. Erfolg darf es jedenfalls nicht sein!

    Biographisch macht der Herr Linhart einen mehr als dubiosen Eindruck. Zunächst einmal war er in seiner Jugend nicht Gast auf den angeblichenPorno- und Nazi – Partys des Herrn Fürst – ganz im Gegensatz zum Christian Schlegel, der war immer bei allem dabei! Ergo hat der Linhart auch nicht einmal etwas, wovon er sich distanzieren könnte! Lächerlich!

    Auch privat scheint er nicht wirklich für bürgerlich-konservative Werte stehen. Als CSU-Politiker hat man den moralingesäuerten Finger zu heben, aber ganz anders zu leben! Der Herr Linhart ist gerade einmal Ende dreizig und hat schon 4 Kinder! Das ist schon fast asozial!Und dann auch noch alle mit der selben Ehefrau! Ganz anders der Herr Schlegl, der marschiert bei der Fronleichnahmsprozession an erster Stelle!!!!

    Wo bitte soll sich bei diesen Fakten bitte ein Linhart mit einem Schlegl messen können?!

    So, und jetzt mal wieder ernsthaft:

    Seien wir doch mal ehrlich, selbst wenn in der CSU Frieden herrschen würde, ist es klar ersichtlich, dass Herr Linhart dennoch der bessere Kandidat wäre. Und genau dieses Wissen, liebe(r) „jetzt reichts“, macht Ihnen solche Sorgen. Aber lachen Sie ruhig weiter. Schauen wir mal, wer zu letzt lachen wird….

  • Unterstellung

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    RuhigBlut…

    ich denke auch, dass Schlegl dem Linhart nicht das Wasser reichen kann…

    Aber glauben Sie, dass alle potentiellen CSU-Wähler so denken?
    Linhart verbindet keiner mit Regensburg, sondern mit Cham und glauben Sie mir, es gibt viele eitle Regensburger, die sagen, dann lieber den Wolli, „des is a Rengschburger“ und nicht so ein Chamer Landei…(Regensburg ist nun mal provinziell)

    Vielleicht ist das auch der Hintergedanke der CSU, bei der nächsten Wahl stärkste Fraktion mit einem roten OB, dem das Leben so schwer machen wie es geht, um dann in der übernächsten Wahl den Schlegl aufzustellen…

    Schade, dass Herr Linhart sich so berbrennen lässt…

  • RuhigBlut

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    @ Unterstellung: Finden Sie das nicht reichlich viel Verschwörungstheorie? Die CSU wird auch in 6 Jahren mit Sicherheit keinen Christian Schlegl als Spitzenkandidaten aufstellen. Und so wie ich ihn einschätze, spielt Jürgen Linhart klar auf Sieg.

  • Jetzt reichts

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    @RuhigBlut: Das wirklich schlimme an Ihren Kommentaren ist, dass Sie das auch noch glauben, was sie schreiben!

  • Unterstellung

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    Nein Verschwörungstheorie finde ich das nicht, ich finde das normale Politik…, leider. Schauen Sie doch mal ein paar Jahre zurück, was da in der Landespolitik gelaufen ist…
    Nachdem „Übervater“ Stoiber gehen musste, schrien alle nach Seehofer, doch der konnte es direkt nach Stoiber nicht machen, hätte nur verloren…, also hat man zwei Baueropfer hingesetzt…, den Rest kennen wir.
    Jetzt den hiesigen Schlegl (unabhängig, ober was kann oder nicht) in einem spannenden Wahlkampf zu verbrennen, wo immer noch die Brandherde mit Rieger da sind, und am Ende dann vielleicht doch Wolli gewinnt, dann doch einen eher Unbekannten, nicht hiesigen ins Rennen schicken, wenns klappt, klappts, wenn nicht auch nicht schlimm, dann eben mit wehenden Fahnen in ein paar Jahren…

  • RuhigBlut

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    @ jetzt reichts:

    Stimmt, Sie haben schon wieder recht! Ich habe mir das alles ausgedacht. Oder habe es eingeredet bekommen. Nichts davon läßt sich beweisen.

    Dass Linhart JU – Bezirksvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzende war, ist eine dreiste Lüge von mir. Dumm nur, dass sich das gar nicht nachprüfen lässt. Ebenso verhält es sich mit seinen kommunalen Mandaten.

    Genauso sind die Titel und das Unternehmen des Herrn Linhart frei erfunden. Intelligent wie ich bin (nur leider haben Sie Genie mich trotzdem durchschaut) habe ich auch noch Fachanwaltstitel gewählt, die ja durch überhaupt nichts geschützt sind…. Auch die Kanzlei ist eine reine Erfindung. Da fährt Herr Linhart sozusagen Trittbrett auf Kosten Fremder. Aber leider haben Sie messerscharf erkannt, dass der Standort in der Kumpfmühler Straße nicht einer Kanzlei „BLTS“, sondern einem Unternehmen „BILITIS“ gehört….
    Die ganze berufliche Story des Herrn Linhart: reine Erfindung!!!! Leider hat Ihr investigatives Genie das rausbekommen….

    Ferner hat mir Herr Linhart sein Privatleben nur vorgespielt. Die Frau und die Kinder hat er lediglich für Photoshootings gemietet….

    Schrecklich, alles reine Erfindung! Und Sie haben uns enttarnt….

    So, und jetzt kommen wir mal zu ernsthaften Themen außerhalb Ihrer Phantasie:

    Mein liebe(r) Herr/Frau „jetzt reichts“, hier geht es nicht um Glauben, sondern um Wissen. Ich habe keine Ansichten oder Meinungen geäußert, sondern lediglich Fakten aufgezählt und diese mit den Lebensfakten des Herrn Schlegl verglichen. Ich weiß, dass dies in Ihren Kreisen einer Todsünde gleicht, jemanden von mit Fakten zu konfrontrieren. Aber Fakt ist nun mal leider Fakt und was liegt das zählt.

    Wenn ich das, was ich da an Fakten aufgezählt habe, nicht auch glauben resp. als faktisch real anerkennen würde, dann wäre ich reif fürs Bezirksklinikum.

    Aber Sie scheinen sich ja ohnehin schon seit längerem nicht mehr an der Realität zu orientieren, sondern an einem „es kann nicht sein, was nicht sein darf“. Dabei offenbaren Sie eine realitätsferne Niebelungentreue und einen Untertangeist, der sogar den eines Diederich Heßlings in den Schatten stellt. Woher kommt eigentlich diese ganze Verblendung?

  • Zuwachs im Kreis der Kandidaten-Kandidaten | Regensburg Digital

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