SOZIALES SCHAUFENSTER

Michlstift – Rieger rät: Oberbürgermeister soll sich entschuldigen

Pressemitteilung von CSU-Kreisvorsitzenden Dr. Franz Rieger.

Regensburg. Stadtrat und CSU-Kreisvorsitzender Dr. Franz Rieger rät Oberbürgermeister Wolbergs, sich bei Bürgerstift-Fürsprecher Raster zu entschuldigen. „Der OB weiß selbst, dass er sich bei Behandlung der Initiative zum Michlstift im Ton vergriffen hat. So geht man nicht mit Bürgern und ihren Anliegen und Sorgen um,“ so Dr. Rieger. „Die Reaktion der Betroffenen ist doch nur allzu verständlich, schließlich ist ein Ortswechsel in der Tat sehr schwierig für alte Menschen, gerade auch bei Demenzerkrankungen. Das bestätigt jeder Altersmediziner.“ betont der CSU-Stadtrat. Rieger wünscht sich mehr Verständnis für die großen Bedenken der Betroffenen, auch wenn es sachliche Gründe für die Aufgabe des Michlstifts gebe. „Wenn es um die Pflege von Angehörigen geht, dann ist das ein ganz sensibles Thema. Man muss solche Fragen in einem anderen Klima diskutieren und vor allem mit viel Feingefühl behandeln.“ Dr. Rieger wundert sich sehr über das Verhalten des Oberbürgermeisters. „Er hat doch als früherer 3. Bürgermeister wirklich gute Arbeit im Sozialen geleistet. Mir ist völlig unverständlich, warum er sich gerade bei diesem sozialen Thema nun verbal so vergaloppiert und im Ton vergreift.“ Rieger würde sich für das Ansehen der Stadt deshalb wünschen, dass sich Wolbergs beim Bürgerstift-Fürsprecher entschuldigt und dafür sorgt, dass die Anzeige aus der Welt geschafft wird. „Alles andere wäre schädlich für das zwischenmenschliche Klima in Regensburg.“

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Kommentare (2)

  • blauäugig

    |

    @Herrn Rieger, falls Sie hier mitlesen:
    Ich glaube, das ist etwas, was der derzeitige OB erst noch lernen muss, wie man dafür sorgt, dass die Anzeigen anderer aus der Welt geschafft werden. Ich bin allerdings der Meinung, dass er keinen derartigen Einfluss auf die Strafverfolger nehmen sollte, denn das wäre dem Ruf der Stadt noch weniger zuträglich.

  • wahon

    |

    Verleumdung und Üble Nachrede sind keine Offizialdelikte, d.h.: Wenn OB Wolbergs sich bei Herrn Raster persönlich für die ehrverletzenden Äußerungen entschuldigt, kann Herr Raster seine Anzeige zurückziehen.
    Zudem sollte der OB Petitionen und Widerspruch zu seiner Politik grundsätzlich ernst nehmen. Sonst ist seine laufende Amtszeit auch seine letzte.

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