SOZIALES SCHAUFENSTER

Misslungener Rucksackdiebstahl in öffentlicher Toilette

Pressebericht des Polizeipräsidiums Oberpfalz vom: 30.07.2015

Kriminalpolizeiinspektion Regensburg

Handtasche aus Auto gestohlen

REGENSBURG. Auf einem Parkplatz in der Dürerstraße hatte eine 21-jährige Autofahrerin ihren roten Toyota am 29.07. 2015, gegen 16:30 Uhr, abgestellt. Als sie gegen 23:00 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte musste sie feststellen, dass ein Unbekannter die Beifahrerscheibe eingeschlagen hatte. Dies nicht ohne Grund. Er hatte es auf die sichtbar auf dem Beifahrersitz abgelegte Handtasche der jungen Frau abgesehen. Damit verschwanden verschiedene persönliche Dokumente und Bargeld im Gesamtwert von 200 €. Wenigstens 200 € beträgt der angerichtete Sachschaden an dem Fahrzeug.

Misslungener Rucksackdiebstahl in öffentlicher Toilette 

REGENSBURG.  Auf den Rucksack der Besucherin der öffentlichen Toilette „Vor der Grieb“ hatte es am 29.07.2015 ein polizeibekannter Drogenkonsument abgesehen.  Der 29-jährige Arbeitslose griff dazu unter der Trennwand durch und wollte mit seiner Beute flüchten. Die Hilferufe der Frau hörte deren Ehemann der den Täter festhielt. Mit Faustschlägen gelang es diesem allerdings sich loszureißen. Er kam dennoch nicht weit den Zeugen waren auf das Geschehen aufmerksam geworden. Sie hielten den Mann bis zum Eintreffen der verständigten Polizeistreife fest.  Wegen des Verdachts der Körperverletzung und des räuberischen Diebstahls wird gegen den Regensburger ermittelt.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde der 29-Jährige wegen eines bereits bestehenden Haftbefehls am 30.07.2015 dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Daraufhin erfolgte  seine Überstellung in einen Justizvollzugsanstalt.

Ladendieb hat Waffen und Rauschgift bei sich

REGENSBURG. Waffen und eine geringe Menge Rauschgift hatte ein Ladendieb bei sich, der am 29.07.2015 gegen 15:30 Uhr in einem Baufachmarkt im Stadtsüden erwischt worden war. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks  fanden die Beamten ein kleines Beil und zwei Messer. Ferner eine geringe Menge Rauschgift, bei dem es sich um Amphetamin handeln dürfte und eine Feinwaage. Nach der Durchführung der kriminalpolizeilichen Maßnahmen und der Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten wurde der wohnsitzlose Mann nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg wieder  auf freien Fuß gesetzt.

Kriminalpolizeiinspektion Amberg

Nach Badeunfall in Krankenhaus verstorben

BURGLENGENFELD. In den späten Nachmittagsstunden des 29.07.2015 in einem Regensburger Krankenhaus verstorben ist ein  38-jähriger Mann aus Burglengenfeld. Am Nachmittag des 25.07.2015 war der mit Freunden zum Schwimmen im alten Flussbad an der Naab. Während seine Begleiter das Wasser verlassen hatten blieb er noch im Fluss. Wenig später bemerkten seine Begleiter, dass er regungslos im Wasser trieb. Sie zogen ihn an Land und leisteten Erste Hilfe. Vom verständigten Rettungsdienst wurde er in ein Regensburger Krankenhaus verbracht, wo er trotz aller ärztlichen Bemühungen verstarb. Die bisherigen Ermittlungen zu den Todesumständen ergaben keine Hinweise auf eine Fremd- oder Gewalteinwirkung Dritter.

Brandstiftung an Altkleidercontainer – Zeugensuche

NITTENAU. Auf die Wahrnehmungen von möglichen Zeugen setzt die Kripo Amberg bei ihren Ermittlungen zu einer vorsätzlichen Brandstiftung. Diese ereignete sich am 29.07.2015, gegen 0:20 Uhr, in der Raiffeisenstraße. Dort hatte ein bisher unbekannter Täter einen Altkleidercontainer in Brand gesteckt. Das Feuer konnte von der Feuerwehr Nittenau schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden liegt bei etwa 600 €. Für die Ermittler wäre es von Bedeutung zu erfahren, welche Personen zur relevanten Zeit sich an dem Container oder in dessen unmittelbaren Umfeld aufhielten. Hinweise werden erbeten an die Kriminalpolizeiinspektion Amberg unter der Telefonnummer: 09621/890-0.

Kriminalpolizeiinspektion Weiden

Aus Tschechien eingereistes Trio bei Einbruch festgenommen

PLEYSTEIN. Unmittelbar nach dem Einbruch in eine Firma in der Steingasse festgenommen werden konnten am 29.07.2015 drei aus Tschechien eingereiste Personen. Sie hatten dort Gegenstände im Wert von etwa 750 Euro erbeutet, darunter eine Geldkassette. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um eine 22-jährige Frau, deren 38-jährigen Freund und einen 27-Jährigen. Zur Tatbegehung hatten sie offensichtlich extra einen Kleintransporter in Karlsbad angemietet. Nachdem die Ehefrau des Unternehmers gegen 06.00 Uhr verdächtige Geräusche in dem Betriebsgebäude gehört hatte, wollte sie nach dem Rechten sehen und dabei fiel ihr der abgestellte Kastenwagen auf. Als das Trio bemerkte, dass es bei der Tat gestört wurde, flüchtete es. Schon wenig später konnte eine Streifenbesatzung der PI Vohenstrauß die 22-Jährige und deren Freund unweit des Tatorts festnehmen.

Gegen  09.30 Uhr klickten auch bei dem 27-Jährigen die Handschellen. Dies ist der Aufmerksamkeit der Mitarbeiter des örtlichen Bauhofes zu verdanken, die den entscheidenden Hinweis gaben. Die anschließende Festnahme erfolgte durch den in der Freizeit befindlichen Leiter der PI Vohenstrauß.

Bei der Tat hatte der 38-Jährige aus Marienbad eine Schreckschusswaffe sowie einen Schlagring und zwei Messer bei sich, dazu eine geringe Menge Rauschgift. Er stand wie seine Begleiter unter Drogeneinfluss.

Die weitere Sachbearbeitung übernahm die KPI Weiden. Nachdem gegen den 27-jährigen bereits ein Haftbefehl wegen eines gleichgelagerten Delikts bestand wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die 22-Jährige und deren Freund wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Weiden am 30.07.2015 dem Haftrichter am Amtsgericht Weiden vorgeführt. Der erließ gegen das Duo Haftbefehl.

Auch sie wurden in Justizvollzugsanstalten überstellt. Die weiteren Ermittlungen laufen wegen des Verdachts des Bandendiebstahls und Diebstahls mit Waffen und was den 38-jährigen  Tatverdächtigen betrifft wegen Vergehen nach dem Waffen- bzw. Betäubungsmittelgesetz.

Funkenflug ursächlich für Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen

MANTEL/LK. NEUSTADT A.D. WALDNAAB. Holzsägearbeiten an einer elektrischen Säge und daraus resultierender Funkenflug sind nach derzeitiger Kenntnis der Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Weiden ursächlich für den Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Rupprechtsreuth, in den Nachmittagsstunden des 28.7.2015.

Dem Feuer fielen mehrere Scheunen zum Opfer. Drei Personen darunter der 43-jährige Brandleider zogen sich leichte Verletzungen zu.

Nach Begutachtung der Brandstelle gehen die Ermittler davon aus, dass beim Zersägen von Holzpaletten Funken in die angrenzenden Heuballen gerieten und unter dem starken Wind das Feuer entfacht wurde. Wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung wird gegen den 43-jährigen Landwirt ermittelt.

 

 

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