Mutter Courage in Regensburg

»Schreiben Sie nicht, daß Sie mich bewundern. Schreiben Sie, daß ich unbequem war und es auch nach meinem Tode zu bleiben gedenke. Es gibt auch dann noch gewisse Möglichkeiten.« (Bertolt Brecht). Das Bertolt Brecht-Jugendprojekt und die Agitpropgruppe „Roter Pfeffer“ aus Bremen spielen am 2. November in Regensburg „Mutter Courage und ihre Kinder. Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg“ und nutzen so eine der gewissen Möglichkeiten. Warum dieses Stück? Die Jugendlichen des Projekts sagen dazu: „Auf das Stück Mutter Courage und ihre Kinder sind wir nicht nur wegen dem Zusammenhang von Krise – Unterdrückung – Krieg gekommen, den wir aktuell sehen, sondern auch, weil wir ein zunehmendes Eindringen des Militärs in die Wirtschaft, in die Schulen, die betriebliche Ausbildung, die Universitäten und Hochschulen feststellen. Und auf den Arbeitsämtern werden Jugendliche massiv – und unter großen trügerischen Versprechungen für ihre Zukunft – wieder in den ́Soldatenberuf ` geworben.“ Wir teilen diese Ansicht und werden zornig und unzufrieden angesichts solcher einschneidenden Eingriffe in die Demokratie wie dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Bundeswehreinsatz im Inneren. Aber wie Brecht schon so treffend formulierte: „Zorn und Unzufriedenheit allein genügen nicht, so etwas muss praktische Folgen haben.“ Wir freuen uns über die Verbreitung des Aufführungstermin und über zahlreiche Besuche! Alle Infos zum Kartenverkauf, Ort und Zeitpunkt im angehängten Flyer!!

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