SOZIALES SCHAUFENSTER

Nach rassistischen Flugblättern: “Fight back”-Demo

Nachdem in der Marienstraße in Regensburg rassistische Flugblätter mit potenziell volksverhetzendem Charakter in den Briefkästen aufgetaucht sind, darf die Antwort der Zivilgesellschaft nicht fehlen. Unter dem verharmlosenden Namen „MAGDA“ hetzen Rechte in Regensburg gegen „Ausländer“ und Asylsuchende, während andernorts schon deren Unterkünfte brennen.
Um dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen, erfordert es unserer unbedingten Solidarität mit Geflüchteten sowie gleichzeitig dem entschlossenen Entgegentreten rechter Umtriebe.

Deswegen laden wir Sie herzlich zu folgender Demonstration am Donnerstag, den 27.08.2015, ein: „FIGHT BACK! Demo für Solidarität mit geflüchteten Menschen und gegen rassistische Umtriebe!“

Die Demonstration beginnt um 18 Uhr in der Landshuter Straße 90 bei der Bushaltestelle „Zeißstraße” (Bus 2A/B). Diese befindet sich bei der „Erstaufnahmeeinrichtung“ für geflüchtete Menschen, wo auch die Auftaktkundgebung stattfinden wird. Zwischenstopp ist die „Gemeinschaftsunterkunft“ für Asylsuchende in der Benzstraße. Die Demonstration endet in der Marienstraße mit einer Abschlusskundgebung.

Bündnis gegen rassistische Umtriebe

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Kommentare (1)

  • Robert Boeldl

    |

    Am Mittwoch wurde in der MZ für eine Demo zur Solidarität mit Flüchtlingen aufgerufen. Ich (Jg 1945) freute mich über die spontane Aktion. Nur so kann in der Öffentlichkeit Präsenz gezeigt werden (ehrenamtliches oder privates Engagement zum Wohle der Flüchtlinge wird ohnehin kaum wahrgenommen). An der Demo am 27.08. nahm ich mit teil. Obwohl ich den Ablauf der Demo insgesamt positiv bewerte gebe ich trotzdem zu bedenken, dass mit einigen Parolen auch gegen die Polizei skandiert wurde (bis hin zu “sch.. Polizei”). Das war im Aufruf zur Demo nicht angekündigt; abgesehen davon erledigt die Polizei ihre Aufgaben als Erfüllungsgehilfe der Exekutive und in Bezug auf die Flüchtlinge mit bewundernswertem persönlichem Engagement. So dürfte dies auch die überwiegende Mehrheit der Deutschen betrachten. Mit den im Demozug vorgetragenen Parolen gegen die Polizei liefern Sie ausgerechnet den Gruppierungen Argumente, gegen die eigentlich demonstriert werden sollte. Ich bitte das bei künftigen Demos zu erwägen. Mfg Robert Boeldl

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