„Regensburg International School“: SPD feiert Kompromiss als ihren Erfolg

Zukunft im VMG-Altbau für RIS/SIS und Grundschule Königswiesen; Voller Einsatz – Ziel erreicht „Voller Einsatz – Ziel erreicht“, stellt der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Burger nach der Entscheidung am gestrigen Abend fest. „Ausgehend von den ursprünglichen Überlegungen des Oberbürgermeisters, die Grundschule Königswiesen in der Sanierungsphase an einen anderen Standort auszulagern, darf man das jetzige Ergebnis als Erfolg der Beharrlichkeit der SPD in der Koalition werten“, betont Dr. Burger. Die SPD-Fraktion habe sich intensiv um die Thematik gekümmert, um eine einvernehmliche Lösung und einen für alle Beteiligten gangbaren Weg zu finden. Bürgermeister Joachim Wolbergs, Fraktionsvorsitzender Norbert Hartl, die Fraktionssprecherin im Schulausschuss, Christa Meier und Verwaltungsbeirat Dr. Thomas Burger waren in Königswiesen bereits mehrfach vor Ort – ohne medienwirksame Presseaktionen. Der jetzt beschlossene Kompromiss stellt eine Lösung auf Augenhöhe sowohl für die RIS/SIS als auch für die Grundschule Königswiesen dar, der den Bedürfnissen beider Schulen gerecht wird. Sowohl die RIS/SIS, die von der Regensburger SPD bereits in der Vergangenheit schon als wichtiger Baustein für den internationalen Wirtschaftsstandort Regensburg angesehen wurde, als auch die Grundschule Königswiesen werden in der Zeit bis zum Abschluss der Sanierung am Standort Erzbischof-Buchberger-Allee erfolgreich bestehen können. Wir werden als Stadt unserer Verantwortung für die öffentlichen Schulen damit ebenso gerecht wie unserer Verpflichtung gegenüber der Wirtschaft, sie bei der Gewinnung von Fachkräften durch die Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen tatkräftig zu unterstützen. Wer glaubt, dieses Bemühen um die für alle Beteiligten beste Lösung für Wahlkampfzwecke missbrauchen zu müssen, zeigt, dass er die Notwendigkeit von beiderseits tragbaren Kompromissen und einer nachhaltig erfolgreichen Lösung in dieser Sache nicht erkannt hat. Der durchsichtige Versuch des Oberbürgermeisters, unsere Verhandlungsführer im  Koalitionsausschuss, Joachim Wolbergs und Norbert Hartl, gegeneinander ausspielen oder nicht vorhandene Differenzen öffentlich konstruieren zu wollen, war nicht erfolgreich. Er zeigt aber auch, dass er nicht verstanden hat, dass gerade das Ringen um für alle Beteiligten beste Lösungen wirtschaftsfreundlich ist. Wirtschaftsfeindlich ist es hingegen, Konfrontationen zu schüren und mögliche Lösungswege nicht zu beschreiten. Die SPD-Fraktion hat damit wieder einmal mehr bewiesen, dass sie in der Lage ist, scheinbar unvereinbare Aspekte unter einen Hut zu bringen. Die SPD ist immer für faire und sachgerechte Kompromisse zu haben und engagiert sich dafür mit vollem Einsatz. Die von der Stadtspitze vorgelegte, mehrfach nachgebesserte und schließlich so beschlossene Verwaltungsvorlage ist ein Erfolg für den Schul- und Wirtschaftsstandort Regensburg: Die Weiterführung der internationalen Schule (RIS/SIS) ist eine Bereicherung – als Ergänzung und nicht zu Lasten der öffentlichen Schulen.

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